Feiertagszensur von Filmen: Piratenpartei stellt Schwarze Liste ins Netz

Bild: CC-BY Martin fisch

+++ Feiertagszensur von Filmen: Piratenpartei stellt Schwarze Liste ins Netz +++

Die Piratenpartei veröffentlicht erstmals eine FSK-Liste der Filme, die nicht zur Vorführung an „stillen Feiertagen“ wie Karfreitag oder Volkstrauertag freigegeben sind. Seit 1980 wurden über 700 Filme auf diesen Feiertags-Index gesetzt, darunter überraschend Kinderfilme (z.B. Max und Moritz, Nick Knatterton’s Abenteuer), Komödien (z.B. von Hallervorden, Juhnke, Mel Brooks, Monty Python), Klassiker (Der zerbrochene Krug, Feuerzangenbowle, Ghostbusters) und politische oder religiöse Kritik (Barschel – Mord in Genf?, Leben des Brian, Der letzte Jude von Drohobytsch, Animal Farm). Die FSK-Entscheidung „nicht feiertagsfrei“ ist für Kinos und Filmverleiher unbefristet verbindlich und wird nur auf kostenpflichtigen Antrag überprüft.

Der Landtagsabgeordnete Patrick Breyer von der Piratenpartei Schleswig-Holstein fordert die Abschaffung der FSK-Feiertagszensur: „Dass Kinderfilme, Klassiker, Satire und Kritik im Jahr 2015 auf einem Feiertagsindex stehen, verschlägt mir den Atem. Teilweise entscheidet die FSK sogar ohne jede Prüfung. Die Feiertagszensur von Filmvorführungen ist im Zeitalter von Video und Internet völlig wirklichkeitsfremd und gehört dringend abgeschafft. Solange die Feiertagsruhe nicht öffentlich wahrnehmbar gestört wird, haben Staat und Kirche kein Recht, uns bei der Gestaltung arbeitsfreier Sonn- und Feiertage durch Filmvorführungs-, Tanz- oder Veranstaltungsverbote zu bevormunden.“

Nach Angaben der FSK erhalten Filme den Vermerk „Keine Feiertagsfreigabe“ ohne inhaltliche Prüfung, es sei denn, eine Prüfung der „Feiertagstauglichkeit“ wird kostenpflichtig beantragt. In Bochum wurde wegen einer Vorführung von „Das Leben des Brian“ am Karfreitag zuletzt ein Bußgeld verhängt.
Für ältere Filme siehe https://startpage.com/do/search?q=site%3Afilmportal.de+%22nicht+feiertagsfrei%22&lui=deutsch&l=deutsch

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Kommentare

20 Kommentare zu Feiertagszensur von Filmen: Piratenpartei stellt Schwarze Liste ins Netz

  1. Direkte Demokratie Jetzt! schrieb am

    Die jeheime Zensurpolizei steht schon vor unserer Tür, ausjepäht durch unsere Küchenjeräte, Rauchmelder etc. So ham wa´s jerne.

  2. LunaSol schrieb am

    Ist das nicht verfassungswidrig, bestimmte Filme an Feiertagen zu verbieten? Art. 5 GG sieht doch nur den Schutz von Jugend und Ehre als gesetzliche Schranken. Allgemeine Gesetze dürfen sich nicht gegen eine bestimmte Meinung richten. Könnte man da keinen Musterprozess führen?

    Max und Moritz und Police Akademie! ?

    Wäre es nicht so unsagbar diktatorisch wäre es schon fast lustig aber ich kann darüber eigentlich gar nicht lachen.

    Das die Liste so dermaßen lang ist und sogar noch erweitert wird war mir gar nicht klar.

    Man stelle sich mal vor Atheisten würden 4 Sonntagen im Jahr fordern an denen weder öffentliche religiöse Symbole noch Filme noch predigten gehalten werden dürften…

    Solche Gesetze gehören sofort und konsequent aufgehoben.Die Piraten sollten diesen Prozess führen!

  3. Ingenieur schrieb am

    Ich sag das jetzt nochmal in aller Deutlichkeit. Die Religion gehört, für mich, in Deutschland zur deutschen Kultur, genauso wie die deutsche Sprache. Da soll die Kirche ruhig ihre paar Feiertage haben. Punkt. Ich finde, das es politisch wichtigeres gibt, wo die Meinung der Piraten gefragt ist. Z.B. die aktuell zunehmende (Rechts) Nationalisierung in der Bevölkerung.
    MFG, Thomas

    • Markus Barthel schrieb am

      @Ingenieur: Zur „deutschen Kultur“ gehört auch die Aufklärung und der Humanismus. Sogar noch deutlicher. Der Punkt ist aber ein anderer:

      Klar soll die Kirche von mir aus „ein paar Feiertage haben können“. Von mir aus soll bei einigen sehr wenigen auch strengere Regeln für die öffentliche Ruhe gelten. Was nicht geht, ist sich in Freizeitgestaltung aller einzumischen, selbst wenn diese die strengeren Regeln der öffentlichen Ruhe gar nicht verletzen. Mit anderen Worten: Eine normale Filmvorführung behindert exakt null Christen in irgendeiner Weise, den Feiertag zu feiern. Es geht also nicht darum den Kirchen den Feiertag zu lassen, sondern darum, dass die Kirchen bei den Feiertagen sich massiv in die Freiheitsgestaltung der kompletten Bevölkerung einmischt. Mit dem Staat als Helfer. Das geht nicht!

    • STefan schrieb am

      Ah ja, dagegen ist ja auch nicht unbedingt was zu sagen und das ist auch nicht unbedingt das Thema. Aber warum man „Heidi in den Bergen“ am Karfreitag nicht im Fernsehen (oder sonst wie öffentlich) zeigen darf, kann ja wohl niemand sinnvoll begründen. Da ist doch wirklich mehr als grotesk.

      • Ingenieur schrieb am

        Ich werde mich jetzt mal outen. Ich habe da so eine Theorie deren Begründung vielleicht heute keiner mehr begreift. Wenn sie aber stimmt, achte ich sie. Im letzten grossen Krieg haben viele Menschen, in persönlichen Notsituationen , rettende Erfahrungen mit ihrem Glauben und ihrem Gott gemacht. Diese Menschen und ihre Erfahrungen waren so viele, dass sie eine gewisse Dankbarkeit und Ehrfurcht mit in die Gesetzgebung der neu entstehenden Bundesrepublick mit einfließen liessen. Menschen, die weder mit diesen Erfahrungen aus Notsituationen, noch mit dem Glauben an Gott etwas zu tun haben (wollen), verstehen diese Einflussnahme in die Gesetze natürlich nicht. Deutschland ist das Land des Dr. Martin Luthers. Leute, wenn ihr den Christlichen Glauben in unserer Gesellschaft nicht mal als „Kultur“achtet, achtet ihn wenigstens als zugehörig zu unserem Volk. Wenn ihr nicht versteht, warum was verboten ist, dann fragt, bevor ihr es über Bord werft.
        MFG, Thomas

        • Borys Sobieski schrieb am

          In Deutschland gibt es keine Staatskirche, die Trennung von Kirche/Religion und Staat gilt also. Auch wenn hierbei eine partnerschaftliche Beziehung zwischen Staat und Kirche besteht, bedeutet dies auch das kirchliche Belange keinen Einfluss auf den Staat haben dürfen/sollen. Jegliche Gesetze mit religiösem Hintergrund stellen wir als Piraten daher in Frage. Hierzu gehören das Tanzverbot ebenso wie das Verbot der Filmaufführungen an Feiertagen.

          Es geht hierbei nicht darum religiöse Ansichten zu missachten, sondern viel mehr darum das Religion keinen Einfluss auf die Gesetzgebung und Staatsführung haben soll.
          Siehe https://www.piratenpartei.de/politik/staat-und-demokratie/trennung-von-staat-und-religion/

        • Ingenieur schrieb am

          Und wenn diese Theorie stimmt, ist das Verbot von Max und Moritz einfach zu verstehen. Was passiert in der Handlung von Max und Moritz. Zwei Kinder nerven mit ihrem „trolligen“ Verhalten Menschen in der Ausübung ihres Berufsalltages. Und das so sehr, bis die sich rächen. Die Kinder werden getötet. Das passt nicht zum “ Friedensgedanken“. Oder die Geschichte von Heidi in den Bergen. Was haben die amerikanischen und englischen Flugzeug Piloten mit den deutschen Soldaten in den Jahren 1944 und 1945 in den Alpen gemacht? Da gibt es Menschen, die sich daran nicht erinnern möchten. Und der Film das Leben des Brian? Na, das ist doch eindeutig. Wenn Menschen glauben, das Jesus Christus sie aus Lebensbedrohlichen Situationen gerettet hat, dann wollen sie nicht, das dieser „Retter“ verunglinft wird. Karfreitag ist nicht nur ein kirchlicher Feiertag, sondern für einige Menschen immer auch ein Tag der Erinnerung an besondere Erlebnisse.
          Es mag sein, das dies, das Board der Piratenpartei ist. Das sollte aber nicht bedeuten, das kritische Meinungen verboten sind.
          MFG, Thomas

        • Teckpirat schrieb am

          Darum geht es doch eigentlich gar nicht. Wenn ich nicht Heidi kucken will weil dies (an Feiertagen??) in mir unangenehme Erinnerungen an amerikanische Bomber weckt (WTF?), dann zwingt mich kein Mensch der Welt dies zu kucken. Ich sehe kein gesteigertes Problem darin, dass bestimmt Verhaltensweisen in der Öffentlichkeit untersagt werden, einfach weil es nun mal einige (religiöse) Menschen in unserem Land gibt die sich dadurch gestört fühlen. Dies muss man akzeptieren weil es in diesem Fall in die Rechte dieser Menschen eingreifen würde und eine Abwägung durchaus nachvollziehbar dazu führen kann, dass man diesen Rechten an wenigen Tagen im Jahr Vorrang einräumen muss. Seine Grenze hat dies jedoch sobald es in den nichtöffentlichen Raum geht. Angesichts der Vielzahl von Fernsehsendern heute, gehe ich sogar soweit, dass auch das Fernsehen dadurch nichtöffentlich ist, da der Zuschauer ja die freie Wahl hat was er sehen will und was nicht. Spätestens bei Video on demand (Netflix & Co) ist die Grenze aber endgültig überschritten wo mir der Staat vorschreiben darf was ich sehen will und was nicht – egal ob Feiertag oder nicht. Auch tief religiöse und vom Krieg traumatisierte haben kein Recht mir mein Leben vorzuschreiben solange ich hierdurch nicht ihr Leben beeinträchtige, Punkt.

          • Teckpirat schrieb am

            Noch ein kleiner Nachtrag zum Thema „Es gibt doch wichtigere Themen“

            Klar gibt es die, aber die wird es immer geben. Heute, Morgen und in hundert Jahren, sollen deshalb Regelungen die für falsch gehalten werden niemals angegangen werden? Und wer bestimmt was gerade wichtig ist und was nicht? Im Moment dürfte man sich vermutlich nur mit Flüchtlingen und Nazi beschäftigen. Prima Gelegenheit TTIP durchzuwinken, die Überwachung zu perfektionieren und Damaskus zu bombardieren – sind ja zweitrangige Themen mit denen man sich im Moment nicht ruhigen Gewissens beschäftigen darf. /nichtmituns

            • Ingenieur Politik schrieb am

              (1)“Auch tief religiöse und vom Krieg traumatisierte haben kein Recht mir mein Leben vorzuschreiben solange ich hierdurch nicht ihr Leben beeinträchtige, Punkt.“
              Auch nach 4 maligem Lesen habe ich hier verstanden: Die Rechte von Menschen, die im Krieg traumatisiert wurden, stehen gleichberechtigt neben den Rechten der Menschen die das nicht erlebt haben.
              An „normalen Tagen“ gebe ich dir recht. An anderen Tagen, wie Karfreitag oder Volkstrauertag, könnte die Gewichtung anders sein. Und darüber (besondere Feiertage) reden wir hier.
              (2)“Heute, Morgen und in hundert Jahren, sollen deshalb Regelungen die für falsch gehalten werden niemals angegangen werden?“ Nein, aber das „für Falsch halten“ ist Subjektiv. Jeder muß das für sich entscheiden. Ich habe sie in Frage gestellt (die Feiertagsregellungen), darüber nachgedacht und für mich entschieden, das ich sie nicht für Falsch halte. mfg, Thomas

              • Lieber Thomas,
                bei allem Verständnis für Deine persönliche Meinung und Deinen Glauben, man muss das auch anders betrachten. Ich zitiere:
                „GG §5:
                (1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

                (2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.“ Zitat Ende.
                Ich sehe keine Beeinträchtigung oder eine Ehrverletzung durch die u.a. oben genannten Filme. Wie schon erwähnt jeder hat die Möglichkeit seinen Fernseher auszulassen oder nicht in ein Kino zugehen. Denen jedoch, die zum Beispiel einer anderen als der christlichen Religion angehören oder Christen mit nicht so enger Auslegung ihres Glaubens, wird durch die aktuelle Rechtssprechung massiv in ihre Freizeitgestaltung eingegriffen.
                Meiner persönlichen Meinung nach sollte diese defacto Zensur abgeschafft werden. Das würde keinem weh tun ausser denen die anderen nicht die Freiheit gönnen die sie selber für sich beanspruchen.
                MfG
                Friedhelm

        • user unknown schrieb am

          Beim letzten, großen Krieg, gemeint ist offenbar nicht Afghanistan, sondern WWII, sind vor allem viele Leute vom Glauben abgefallen. Ich war nicht selbst dabei, aber ich habe meinen Böll doch gelesen.

          Wenn „Heidi in den Bergen“ für jmd. belastend ist, oder „Das Leben des Brian“, dann soll er es nicht kucken. Dass Berge nur an Karfreitag oder da besonders belastend sind ist neben der grotesken Lächerlichkeit des Arguments besonders lächerlich.

          Als nächstes heißt es, dass wir öffentlich keine Schweinsswürste mehr im Ramadan essen – aus liebevoller Rücksicht, ist ja nur im Ramadan. Bullshit!

          Wer religiöse Tabus achten will soll es tun, aber niemand hat das Recht von anderen derartige Kulthandlungen, auch wenn es Unterlassungen sind, zu fordern.

          Wäre das ein Menschenrecht, so müsste es gelten, ganz unabhängig von der Größe der Religionsgemeinschaft. Dann verbieten die Zeugen Jehovas Geburtstagsfeiern und jeder hat 3 Tage zur freien Verfügung von Tabus. Aber mit welchem Grund 3 Tage? Sachlich nicht zu rechtfertigen.

        • Bernhard schrieb am

          Man kann die Gründe kenne und in ihrem historischen Zusammenhang achten. Das darf aber nicht heissen, dass man Veränderungen ausschliesst.
          Die Gläubigen können ihre Feier- und Trauertage haben. Die Grenze liegt jedoch da, wo Menschen, die dem gleichen Glauben nicht anhängen gezwungen werden, diese Tage in gleicher Weise zu begehen wie die Gläubigen.
          Ausserdem geht es bei der veröffentlichten Liste ja noch viel mehr um die ungerechtfertigte Macht der FSK zur Zensur.

  4. Erick schrieb am

    Hallo zusammen,

    zuanfangs habe ich auch gestutzt und mich gefragt, ob es nicht wichtigere Dinge gäbe.

    Beim Durchlesen der Diskussion aber ist mir aufgegangen, dass die Forderung einer Feiertagszensur für private Lebensgestaltung eigentlich umerhört ist und abgeschafft gehört.

    Denken wir das mal weiter, wenn eine gläubige Minderheit (und die wirklich gläubigen Christen sind in D nun mal eine solche) der Mehrheit diktieren, wann dieser was privat sehen und hören darf, dann ist das nicht in Ordnung. Selbst wenn die Mehrheit das der Minderheit diktieren würde, wäre das nicht in Ordnung.

    Mit dem gleichen Grund könnte dir dann ja ein Imam verbieten, privat Salman Rushdie zu lesen, oder im Ramadan tagsüber meinen Geburtstag zu feiern.

    Also prinzipielles d´accord.

    Aber, angesichts flächendeckender Massenüberwachung, Angriffe auf die datentechnische Selbstbestimmung und Privatsphäre der Bürger durch Gesetzgebung und Initiative ist das ein so unbedeutender Nebenaspekt, dass die beschränkten Ressourcen der Piraten doch an diesen Brennpunkten viel wichtiger wären, als auf diesem für mich in keinster Weise praktisch relevantem Nebenkriegsschauplatz.

    Für mich das Problem, warum die Piraten sich zerlegt haben, ist dass der ursprüngliche Fokus auf Datenschutz, Bürgerrechte und Copyright zugunsten skuriller Randphänomene verloren wurde.

  5. Sharknado schrieb am

    Es handelt sich um Zensur, eine schwarze Liste unbotmäßiger Filme. So bestimmt das NRW-Feiertagsgesetz, dass nur eigens von staatlichen Stellen freigegebene Filme gezeigt werden dürfen. Nicht-öffentliche Versammlungen außerhalb von Wohnungen sind verboten. Wie in einer Militärdiktatur. Das sollte hellhörig machen. Und: was hat das mit arbeitsfreien Feiertagen zur Erholung aller zu tun?
    Die Situation sähe ganz anders und gar nicht mehr komisch aus, gäbe es bei uns einen nennenswerten Einfluss von Fundamentalisten, wie vielerorts in der Welt. Dann beträfe es nicht nur den Karfreitag, sondern das ganze Osterwochenende (wie in einigen Bundesländern noch beim Tanzverbot) oder jedes Wochenende. Und etwa sämtliche schwul-lesbischen Filme (vgl. Entlassung von Lesben aus kirchlichen Kitas). Dazu im Vorfeld die Schere im Kopf: vielleicht zum Ausgleich für zu viel Bein und Gleichberechtigung doch auch mal ein kirchen-positiver Satz, geht doch, wenn man als Jungschauspieler, Filmemacher was werden will.
    Immerhin gibt die FSK seit zwei Jahren auf ihrer Seite im Regelfall nicht mehr „feiertagsfrei“ an.

  6. TheBug schrieb am

    Religion ist Privatsache und wer seine religiösen Gefühle durch Dinge die andere Personen tun verletzt fühlt hat ein ganz privates Problem.

    @IngenieurPolitik: Wenn der Karfreitag für Dich ein besonderer Tag ist, dann ist das Dein privates Ding. Irgend welche Befindlichkeiten die Du daraus ableitest sind Dein Problem und Du hast keinerlei Recht dazu das zu einem Problem für andere Menschen zu machen.

    • Ingenieur schrieb am

      (1) Ich habe eine mögliche Theorie geschildert.
      (2) Ich habe kein Problem damit, das mein Glaube mein privates Ding ist.
      (3) Der Karfreitag und der Volkstrauertag sind gesetzliche Feiertage. Wenn du da kein Verständnis für auf bringst, ist es dein privates Ding.
      (4) Soweit ich weiß, sind nur õffentlich Veranstaltungen eingeschränkt. Privat kann jeder machen, was er will.
      (5) Ich halte es nicht für nötig an der aktuellen Regelung was zu andern.

      • TheBug schrieb am

        Ist ja ganz nett, dass bestimmte Berufsgruppen am Karfreitag frei haben, aber irgend eine Bedeutung davon ist für mich weder interessant noch bindend. Es ist eine Zumutung, dass eine religiöse Gruppe aus ihrem Glauben Regeln für die gesamte Bevölkerung ableitet. Die bestehende Regelung ist ersatzlos zu streichen.

  7. Ingenieur schrieb am

    Und generell gesagt:
    Wenn jemand etwas an den bestehenden Gesetzen andern möchte, soll er, bzw die Partei seines Vertrauens (endlich) die 5% Hürde über springen und an der demokratischen Willensbildung unseres Volkes teilnehmen. Immer nur unter 5% Wählerstimmen „rummschippern“, alles besser wissen, aber nix verändern, empfinde ich schon fasst als „trollen“. Und „Trolle“ mögt ihr ja nicht, oder?

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