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Welttag für menschenwürdige Arbeit - Interview mit Torsten Sommer, ehemaliger MdL und arbeitspolitischer Sprecher der Piratenfraktion NRW

Zum Welttag für menschenwürdige Arbeit

Patrick Schiffer, Vorsitzender der Piratenpartei Deutschland hat zum Welttag für menschenwürdige Arbeit den ehemaligen MdL und arbeitspolitischen Sprecher der Piratenfraktion NRW, Torsten Sommer interviewt.

Das Hauptproblem sehe ich zur Zeit tatsächlich in der Hartz4 Gesetzgebung, die jeden dazu zwingt, jede Arbeit anzunehmen – egal ob er jetzt für die Arbeit qualifiziert oder sogar überqualifiziert ist. Hauptsache, er wird in einen Job gedrängt, ob er den jetzt machen will oder nicht. Das hat mit Menschenwürde nichts zu tun. Das Repressionssystem Hartz4 in der Form zwingt Menschen zu arbeiten, in Arbeiten, die für sie unwürdig sind. Das hat mit Menschenwürde nichts zu tun. Das müssen wir ändern.Torsten Sommer

Der Aktionstag wurde vom Internationalen Gewerkschaftsbund (IGB) bei dessen Neugründung im Jahr 2006 als internationaler Tag für Gute Arbeit (Decent Work) ins Leben gerufen. Der Tag wurde zum ersten Mal im Jahr 2008 begangen.

Podcast Audioplayer:


Podcast Download MP3: Interview mit Torsten Sommer zum Welttag für menschenwürdige Arbeit

  1. Aufgrund des enormen Arbeitskräftemangels (deshalb brauchen wir doch Zuwanderung, sogar von außerhalb der EU)
    muss (fast) niemand eine Menschenunwürdige Arbeit annehmen. Man kann sich doch einfach was anderes suchen…..ist doch ganz isi……bei dem Arbeitskräftemangel……
    MfG
    Rainer Hohn

    • es fehlen FACHarbeiter. Ungelernten und Analphabeten sind genügend da, auf dieser Ebene wird die Konkurrenz noch härter als bisher. Da H4 gekürzt wird so bald man mehr als 100 Euro dazuverdient, werden die Ungelernten und Analphabeten überwiegend in der Schwarzarbeit ihr „Glück“ suchen und auf Ausbeutung, unterirdische Bezahlung und andere Mißlichkeiten stoßen. Die Probleme sind real, was ich ein wenig vermisse sind Lösungsansätze, über das reine Stichwort „BGE“ hinausgehend.

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