Bündelung der sozialliberalen und humanistischen Kräfte in Deutschland

Bild: Tobias M. Eckrich

Gemeinsame Pressekonferenz der Parteien und Organisationen am 21. März in Berlin

Die Vorstandsmitglieder der Bundesvorstände von mehreren bundesweit tätigen Parteien und Organisationen mit zukunftsorientierten, humanistischen, sozialliberalen und linksliberalen Werten haben angekündigt, am 21. März 2017 eine gemeinsame Pressekonferenz in Berlin abzuhalten. Aufgrund weitgehender inhaltlicher und programmatischer Überschneidungen haben die Akteure im November 2016 Gespräche über eine politische Kooperation aufgenommen. „Im Dialog wurde uns bewusst, dass eine Zersplitterung sozialliberaler und humanistischer Bewegungen in Deutschland besteht. Dieser wollen wir in einem transparenten Prozess gemeinsam entgegentreten“, heißt es seitens der Beteiligten. Und weiter: „Wir leiten mit einer großen, bundesweit angelegten Initiative die Wende für einen Neuanfang sozialliberaler und humanistischer Bewegungen in Deutschland ein.“

Über diesen Prozess, der in allen Parteien und Organisationen nun angeschoben wird, soll im Rahmen einer Pressekonferenz informiert werden. Bereits zuvor wurde seitens der Beteiligten vereinbart, ihre Mitglieder über die bevorstehende Pressekonferenz zu informieren. Die gemeinsame Pressekonferenz der Parteien und Organisationen findet am 21. März, um 10.30 Uhr, im Tagungsraum Margaret River im Adina Apartment Hotel Berlin Mitte, Platz vor dem Neuen Tor 6, 10115 Berlin, statt.

Die Pressekonferenz wird zudem für Mitglieder und Interessierte unter www.piratenpartei.de, unter www.youtube.com/user/Piratenpartei und die Social-Media-Kanäle der am Prozess beteiligten Parteien live ins Internet übertragen.


Kommentare

13 Kommentare zu Bündelung der sozialliberalen und humanistischen Kräfte in Deutschland

  1. otzenpunk schrieb am

    Fehlt irgendwie die Information, um *welche* „bundesweit tätigen Parteien und Organisationen mit zukunftsorientierten, humanistischen, sozialliberalen und linksliberalen Werten“ es sich handelt.

    • Carsten Baums (Pirat Chris) schrieb am

      Ja, an sich eine gute Idee. Nur die von uns geforderte Transparenz gebietet es, dass hier nicht nebulös von „bundesweit tätigen Kräften“ gesprochen wird, sondern aufgelistet wird, wer denn unsere Freunde sind. Das sollte bis zur PK kein exklusives Vorstandswissen bleiben. Wir sind doch schließlich PIRATEN!

  2. derfla schrieb am

    Ich habe den Eindruck das Kleindarsteller sich in der Absicherung von politischem Terrain versuchen. Ein typisches Beispiel einer völlig überzogenen Holistik die das Prädikat Selbstimmunisierung ziert, weil es zur Expansion in andere Wählerschichten nicht reicht. Wenn dann Geburtendschihad (Erdogan) auf open borders und völkische PKK (Frankfurt) auf „Bullen“ treffen und alle Rassisten sind, außer Mutti, merken vielleicht einige Applaus Abonnenten, das alles umso zusammenhangloser erscheint, je realer es wird. Lasst euch zur Feier des Gründung der Bewegung, von Trump einen Köter schenken, den Putin dressiert hat, und nennt ihn Sultan. Muss ja nicht stimmen, die Story zählt.
    MfG
    Blanca Spott

    • derfla schrieb am

      …..Muss ja nicht stimmen, die Story zählt….. ZON : Bis heute haben Frauen umsonst gearbeitet. Wenn ihr richtig wählt (SPD/Linke/Grüne) bekommen Frauen künftig im Durchschnitt 21 % mehr. Bei einem Gehalt von 2.500 Euro sind das ca. 500 Euro im Monat und das dauerhaft. Ich finde das TOLL.
      MfG
      Rainer Hohn

      • derfla schrieb am

        Im Trumpland ist es so, das, wenn die Produktion in das Hochlohnland USA zurück verlagert wird und wenn die Arbeit, im Restaurant, im Garten, auf dem Feld, nicht mehr von billigen Illegalen sondern von teuren, regulären Arbeitskräften gemacht wird, die Preise steigen. Hauptsächlich zu Lasten der dummen Trumpwähler. Je realer es wird, desto zusammenhangloser muss man argumentieren damit man gewählt wird.
        Blanca Spott

  3. Carsten Baums (Pirat Chris) schrieb am

    Ich denke. wir dürfen uns hier nicht selbst marginalisieren und uns mit Parteien vergleichen, von denen bislang kaum jemand gehört hat. Die Piratenprojekt kann aber die Mitarbeit von liberal gesinnten Personen sicherlich gebrauchen, auch wenn diese bislang in anderen Organisationen tätig waren. Insofern begrüße ich diese Initiative.

  4. Seepferdchen schrieb am

    Die Grundidee, die sozialliberalen und humanistischen Kräfte zu bündeln, ist gut.
    Geheimdiplomatie bei den PIRATEN ist sch… Ich neige dazu, das kleine „s“ durch ein großes zu ersetzen.
    Die PK vom Montag wird uns hoffentlich schlauer zurücklassen, als wir bisher sind.

    Wie wäre es überhaupt mit einer anderen Grundidee? Erst mal die Kräfte INNERHALB der PP wieder zu bündeln? Ich dachte eigentlich, wir wären in diesem „Konsolidierungsprozess“, der in den letzten Jahren mit einem Schrumpfungsprozess einherging, schon ein bisschen weiter. Aber wenn ich mir das aktuelle Getwittere gerade zu der in dem Artikel thematisierten Frage so anschaue, überkommt mich das kalte Grausen. Immer noch jede Menge Machos und Divas, die nicht miteinander können und, wie’s scheint, auch nicht miteinander wollen.

    Weiter so – dann lachen die anderen noch lauter über uns PIRATEN, genau wie sie über unsere potentiellen Bündnispartner lachen, die sich dem Vernehmen nach in ganz ähnlichen Situationen befinden.

    Vermutlich kommen wir erst dann zur Vernunft wenn’s Sch.. (verdammt, jetzt mir doch ein großes „S“ `rausgerutscht!) regnet.

    Trotzdem LG vom Seepferdchen.

  5. Katha schrieb am

    Auch wenn ich vor der PK nicht weiß, wer genau mit wem, was und wozu – meine Einstellung bleibt auch danach:

    Gemeinsam können Schwache stark sein – eine in vielen Kulturen der Welt tradierte Weisheit. Und genauso bekannt ist es, dass sich der Gegenwind seitens bislang „Mächtiger“ schnell verschärft – um jedem „Schwachen“-Bündnis von vornherein die Luft abzuschneiden. – Deshalb finde ich die erwähnten Gespräche unseres BuVo mit anderen politischen Kräften und Bewegungen richtig: als Phase der Entscheidungsvorbereitung.

    Warum sollte unser BuVo nicht das Recht haben, initiativ Gespräche mit evtl. thematischen bzw. politischen Bündnispartnern zu führen??? Haben etwa alle Piraten in Kommunalparlamenten vor ihren parteiübergreifenden Fraktionsbildungen ihre „Basis“ zu jedem Schritt befragt?! – Warum also sollten gewählte Piraten-Vorstände nicht das Recht (oder sogar die Pflicht) haben, initiativ und aktiv Bündnisse vorzubereiten, für deren parlamentarische und demokratische Wirksamkeit es größere Chancen als Risiken gibt?!

    Noch ein Gedanke nebenher: Was wäre gewesen, wenn der BuVo schon vor Monaten die Partei-Basis zum Thema befragt hätte? Sind die Piraten wirklich schon hinaus über die Entwicklungsphase „Shitstorm mit Formalfoo“, wo jeder konstruktiven oder kreativen Idee Raum und Luft geraubt sind?! Ich bin mir da nicht ganz so sicher…

    Mein „Daumen hoch“ für zukunftsorientierte Bündnisse!
    Katha

  6. Gegenwind schrieb am

    Ich finde es gut, dass der Fragmentierung mal eine Gegenbewegung gegenüber gestellt wird. Überparteilicher Konsens kann auch in einer Demokratie nichts falsches sein, vorallem wenn es noch progressive Minderheitenmeinung ist 🙂

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