Bundestagswahl: Patrick Schiffer ist Spitzenkandidat in Nordrhein-Westfalen

Schiffer will für eine zukunftsbejahende Aufbruchsstimmung in der Gesellschaft kämpfen

Bielefeld. Die Piratenpartei NRW zieht mit Patrick Schiffer, Bundesvorsitzender der Piratenpartei Deutschland, als ihrem Spitzenkandidaten in den Bundestagswahlkampf. Der 44-jährige Düsseldorfer holte bei der Aufstellungsversammlung der Piratenpartei NRW in Bielefeld 87,50 Prozent der Stimmen (349 von 485 Punkten; Wahlsystem der NRW-Piraten). Schiffer setzte sich damit gegen die NRW-Landtagsabgeordneten Daniel Düngel (82,98 Prozent) und Frank Herrmann (66,67 Prozent) sowie Roland Löpke (62,22 Prozent) durch. Seine Schwerpunktthemen sind Digitalisierung und Menschenrechte, dabei vor allem Sozial- und Asylpolitik.

„Ich will für eine zukunftsbejahende Aufbruchsstimmung in der Gesellschaft kämpfen. Das Ausblenden der Weltpolitik schützt uns nicht vor ihren Fragen und Problemen! Unsere kritische Weitsicht, unsere Kreativität und unsere Denkfähigkeit sind überall gefragt! Der Kampf hat eben erst begonnen, er wird uns noch einiges abverlangen und ich bin bereit, ihn aufzunehmen“, bekräftigt Schiffer in seiner Bewerbungsrede. Der 44-Jährige steht für eine flexible, faire, verlässliche und mutige Politik. Schiffer: „Ich stehe mit euch ein für die Freiheit, für die Zukunft und für eine soziale Politik. Ich bin fest davon überzeugt, dass Europa und auch Deutschland weiterhin Chancen haben, stark, lebendig und kraftvoll aus dieser Krise der offenen Gesellschaft hervorzugehen. Wir Idealisten sind Dickköpfe und schaffen, indem wir uns immerzu das Unmögliche vornehmen, das Mögliche.“

Schiffer will als Spitzenkandidat der Piratenpartei NRW die Debatte über Bildung und Teilhabe anstoßen. „Wir können einfordern, dass Technologien den Menschen neue politische Chancen eröffnen. Sei es durch Transparenzgesetze, kommunale Beteiligungsportale oder Open Government auf Bundesebene“, ruft er den gut 120 stimmberechtigten Mitgliedern in Bielefeld zu.

Schiffer arbeitet als Mediendesigner in Düsseldorf. Aufgewachsen ist er in Aachen; zwischen 1981 und 1986 hat er in Ägypten gelebt und von 1997 bis 2002 in Maastricht studiert. „Nachdem Ende 2012 meine Zeit als Aktivist während des arabischen Frühlings vorbei war, habe ich in der Piratenpartei Fuß gefasst“, betont Schiffer. 2013 kandidierte er für die Landesliste zur Bundestagswahl auf dem 13. Platz. Im selben Jahr wählten ihn die Mitglieder in NRW zu ihrem Landesvorsitzenden. Seit August 2016 ist Patrick Schiffer Bundesvorsitzender der Piratenpartei Deutschland.

Weitere Informationen über Patrick Schiffer finden Sie in seinem Blog unter: http://pakki.be/

 


Kommentare

5 Kommentare zu Bundestagswahl: Patrick Schiffer ist Spitzenkandidat in Nordrhein-Westfalen

  1. derfla schrieb am

    …..in dem wir uns immerzu das Unmögliche vornehmen…..gute Idee….
    klingt vielversprechend……ich kenne Leute die machen das Machbare….

  2. Timecodex schrieb am

    Schön wäre es, die grossartige Lea Laux aus dem Saarland noch zu erwähnen. Damit ist endlich mal jemand aus der Jugendorganisation Spitzenplatz bei der Bundestagswahl.

  3. derfla schrieb am

    ….Nordrheinwestfalen…Menschenrechte…..
    Bei ZON gibt es gerade einen schönen Artikel über Menschenrechte in Nordrheinwestfalen. Es geht um das beten von muslimischen Schülern an einer Schule in Wuppertal. Einfach mal lesen, auch die Kommentare….und dann auf in den Wahlkampf…für offene Grenzen ?
    MfG

    • derfla schrieb am

      ….offene Grenzen…Bei CICERO ein sehr lesenswerter Artikel über Merkels Grenzöffnung. Unbedingt lesen und dann entscheiden wie man das im Wahlkampf nutzt. Es gibt keine Dementis und in den Leitmedien schweigen im Walde. Also los : Attacke.
      Schulz und die SPD haben mächtig Druck auf Arbeitslose gemacht als es keine Arbeit gab, jetzt, wo es angeblich Arbeit in Hülle und Fülle gibt wollen sie den Druck lockern. Logisch ?
      Schulz und die SPD wollen das Unternehmen ihren Managern weniger Gehalt zahlen und dann, logischerweise, das Geld behalten. Ist das wichtig ? Für wen ? Oder was glauben Schulz und Co. ?
      Sie glauben z.B. das Millionen von Unternehmen, vom Konzern bis zum Kiosk, ihren männlichen Mitarbeitern freiwillig hunderte, ja tausende(im Durchschnitt 21 %) Euronen im Monat mehr bezahlen als Frauen, die die gleiche Arbeit machen. Und warum ? Um Frauen zu diskriminieren.
      Glaubt ihr so einen Stuss ? Nein ? Dann liegen die Wahlkampfthemen zu Hauf vor euch. Packt zu und legt los.
      MfG

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