Aufzeichnung der Pressekonferenz zur Vorstellung unseres Präsidentschaftskandidaten

Frank-Walter Steinmeier soll nicht Bundespräsident werden. Zumindest nicht ohne angemessenen Gegenkandidaten. Deswegen stellen die Mitglieder der Bundesversammlung Michele Marsching (MdL, Fraktionsvorsitzender Piratenpartei NRW), Patrick Schiffer (Bundesvorsitzender Piratenpartei) und Martin Sonneborn (Bundesvorsitzender Die PARTEI, MEP) anlässlich einer gepflegten Pressekonferenz ihren Kandidaten Engelbert Sonneborn (78 Jahre alt, parteilos, CDU-Wähler) vor.

Alle Informationen zum Hintergrund findest du in unseren Beiträgen zum Thema.

Aufzeichnung der Pressekonferenz vom 09.02.2017 von Jung & Naiv.

 


Kommentare

12 Kommentare zu Aufzeichnung der Pressekonferenz zur Vorstellung unseres Präsidentschaftskandidaten

  1. VORSICHT SATIRE!?
    Wollen #Piraten einen konstruktiven sozialen Bundespräsident ( #Die Linke Butterwegge wäre wohl ein echter Fortschritt ) oder den Abgrund der anachronistischen Anarchie und der Sprachlosigkeit wie ZDF #heuteshow dies satirisch darstellte .

    Also das CHAOS ?

    • Ciriaeth schrieb am

      IMHO;
      1. Die Linke sind unser Politischer Gegner. Eine Werbung für Butterwege wäre genau das gewesen, was einige Kritiker jetzt hinsichtlich Sonneborn behaupten.
      2. Ein Kandidat, der Mitglied irgendeiner Partei ist, ist allein schon aus der Tatsache heraus nicht neutral und daher eine schlechte Wahl.

  2. 1Hi schrieb am

    Ist Butterwegge Mitglied der Linken? AFAIK war er mal SPDler.

    Wieso soll die LINKE unser politischer Gegner sein? Meiner nicht!
    Was nicht heißt, dass ich dort Mitglied werden wollte!

    Sind Dir AfD und CDU näher?

    • Ciriaeth schrieb am

      Als Pirat lehne ich die eindimensionalen Systematik des politischen Spektrums als veraltet ab. Die Folgerung, dass man, wenn man „Linke“ ablehnt, nun „rechts“ positioniert sei, halte ich für ziemlich platt und naiv.

      • Seepferdchen schrieb am

        „Politische Gegner“ – was ist das überhaupt für ein Begriff? Der eigentliche Feind ist die um sich greifende Dummheit, die in unterschiedlichem Maße von den verschiedenen Parteien in die Hirne der Menschen transportiert wird. Es geht nicht um Parteien, es geht um INHALTE. Ich halte es also für ziemlich kurzsichtig, das „Feindbild“ des „politischen Gegners“ auf Herrn Butterwegge auszudehnen, nur weil er für die Linke für das Amt des Bundespräsidenten kandidiert (aber ansonsten m.E. viel Piratiges vertritt). Oder auf Herrn Geißler, diesen CDUler, der im besten Sinne erzkonservativ ist und im hohen Alter immer noch dazu neigt, seinen Parteikollegen ab und zu die Leviten zu lesen. Oder auf die vielen SPDler der alten Schule, auf FDPler, die unter Freiheit etwas anderes verstehen als Markradikalismus etc. Es gibt in (fast) allen Parteien gute Leute, mit denen man zusammenarbeiten kann und MUSS. Und es gibt in allen Parteien, inkl. der PIRATEN diese…anderen, die ich aufgrund der Moderation hier nicht so bezeichnen kann, wie ich es gern täte. Dazwischen gibt es noch welche, mit denen man bezüglich spezieller Fragen durchaus kooperieren könnte.
        Ciriaeth hat in einem Punkt ganz recht: Lasst uns wenigstens das antiquierte, eindimensionale Links-Rechts-Denkschema abstreifen. Das wäre ein Anfang, zumal dieses Denkschema eine ganz wichtige Säule der o.g. Dummheit ist.
        Schubläden mögen für Kleiderschränke eine gute Erfindung sein, um Socken von Pullovern zu trennen. Mit der Anwendung dieses Ordnungsprinzips beim Denken sollte man aber sehr vorsichtig sein.

        • derfla schrieb am

          Hallo Seepferdchen….
          FDP….marktradikal…..Was ist marktradikaler als offene Grenzen ? Billigste Produkte ? Billigste Arbeitskräfte ?
          Karl Marx : Der niedrige Preis ist die schwere Artillerie des Kapitalismus die jede Mauer einreißt. (sinngemäß)
          Einen besinnlichen Sonntag
          wünscht diesmal
          kessfried

          • derfla schrieb am

            Noch was…..
            merkst Du / merkt Ihr das sich linke Internationalisten und neoliberale Globalisierer näher sind als die Meisten denken ? Aber wer wird profitieren ? Wer ist cleverer ?
            Schaut euch mal die Diskussion um Trump und die Illegalen an. Oder auch um die Auslagerung von Arbeitsplätzen ins billigere Mexico. Wer profitiert ? Der „Kunde“ ? Ja. Es gibt aber Menschen ( White Trash genannt) die lieber selbst arbeiten und ordentlich verdienen wollen ( Die hart arbeitenden von EURO Schultz). Das sind die Verlierer der Globalisierung. Von der Sorte haben wir sehr viele hier in D. Die wollen sich schützen. ( SPON : Die Reichen werden Todeszäune ziehen.) Haben die eine Chance gegen die „schwere Artillerie“ des niedrigen Preises ? Ja, haben sie. Dank Industrie 4.0 kann man auch hier sehr preisgünstig und flexibel produzieren. Was wird aus den Armen in Afrika und Nahost ? Einfach nachlesen : Martin Neuffer, ehemaliger Intendant des NDR, laut SPON „linker Sozialdemokrat“ : Die Reichen werden Todeszäune ziehen.
            Wenn die Piraten eine ernsthafte Partei werden wollen sollten sie sich mit diesen Themen ernsthaft beschäftigen und nicht der „Partei“ als Spaßpartei Konkurrenz machen. Partei strategisch kann man natürlich auch „Die Linke“, „“linke“ Grüne“ und „linke“ Sozis mit Forderungen überbieten……mehr Flüchtlinge…mehr H4 sanktionsfrei, höhere Mindestlöhne usw. usw. sucht es euch aus. Viel Spaß dabei.
            Kessfried

  3. C. Lunkin schrieb am

    Mir gefällt der Preschscheschprescher besser. Kann man den nicht aufstellen?

  4. C. Lunkin schrieb am

    Von 11 Piratenstimmen nur 10 an den Spasskandidaten! Wer war der Abweichler?

  5. 1Hi schrieb am

    Abweichler? Fraktionszwang? Gehorsam?

    Da hat jemand nicht verstanden, wie Piraten Politik verstehen 🙁

    Denkanstoß: Vielleicht kamen ja alle 10 Stimmen von Nichtpiatenwahlleuten… 😉 !

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