PIRATEN wollen Neue Wege bei der Wahl zum Bundespräsidenten gehen

### Presse-Service der Piratenpartei Deutschland ### Berlin, den 08. Juli 2016 PM 123 / 16

+++ PIRATEN wollen Neue Wege bei der Wahl zum Bundespräsidenten gehen +++

Der Vorsitzende der Piratenpartei Deutschland, Stefan Körner, und die Fraktionsvorsitzenden der PIRATEN in den Landtagen von Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein, Michele Marsching und Patrick Breyer, bieten in einem offenen Brief an die Parteispitzen von SPD, DIE LINKE und Bündnis 90/DIE GRÜNEN ihre Bereitschaft an, einen gemeinsam ausgewählten Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten zu unterstützen.

Stefan Körner, Bundesvorsitzender der Piratenpartei:

»Wir haben in unserem Brief einen „gemeinsamen Gedankenaustausch“ zur Findung eines Kandidaten für die Bundespräsidentenwahl vorgeschlagen. Die PIRATEN aus den Landtagen haben in der Bundesversammlung insgesamt 12 Stimmen, wären also das „Zünglein“ an der Waage.

Wir möchten eine Plattform schaffen, bei der alle Bürger die Möglichkeit hätten, einen Kandidaten vorzuschlagen. Zum Beispiel über das Internet, wo man Namen präsentieren und diskutieren kann. Die dort genannten Namen fließen dann in die politische Entscheidungsfindung mit ein. Das wäre ein Schritt zu mehr Bürgerbeteiligung. Das Votum, das dabei rauskommt, kann sehr gewinnbringend sein. Damit haben wir PIRATEN bereits gute Erfahrungen gemacht. Ich finde, wir sollten neue Wege gehen, um die beste Persönlichkeit für dieses Amt zu suchen, und einen gemeinsamen Kandidaten finden

 

Flattr this!


Für Kommentare gelten die hier einsehbaren Regeln.

Kommentare

Ein Kommentar zu PIRATEN wollen Neue Wege bei der Wahl zum Bundespräsidenten gehen

  1. Ralf H. Badera schrieb am

    Schritt zu mehr Bürgerbeteiligung? So lange es keine Verpflichtung gibt, den oder die vom Volk benannten Kandidaten für die Versammlung zur Wahl zu stellen UND so lange die Bürger nicht abstimmen dürfen – das tun ja weiterhin die 1280 Mitglieder der Versammlung – ist das zunächst einmal nicht mehr als eine Verarsche, indem man dem Volk vorgaukelt, mehr Einfluss zu haben.
    BTW ist die Bevorzugung von Frauen bei gleicher Eignung/Qualifikation keine Benachteiligung der Männer?

Es können keine neuen Kommentare mehr abgegeben werden.

Weitere Beiträge: