PIRATEN: Der neue „linke Kurs“ der SPD – Die Mogelpackung von Gabriel und Stegner

Bild: be-him CC BY NC ND

### Presse-Service der Piratenpartei Deutschland ### PM 101 / 16 Berlin, den 7. Juni 2016

Die SPD hat am letzten Wochenende auf einem Parteikonvent beschlossen, wieder sogenannte „linke“, am Wohl des kleinen Mannes orientierte Politik machen zu wollen. Die gefassten Beschlüsse werden die stark sinkenden Umfragewerte der SPD nicht umkehren und die Schuld bei Seehofer und Merkel zu suchen, zeigt den wahren Zustand der Sozialdemokratie.

KRISTOS THINGILOUTHIS - FOTO - be-him CC BY NC ND - IMG 5991

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Kristos Thingilouthis, politischer Geschäftsführer der Piratenpartei Deutschland:

»Die SPD will sich in Zukunft wieder für den Bürger einsetzen und soll, nach Willen der Führung, programmatisch nach links verschoben werden. Nur zur Erinnerung: Die SPD ist die Partei, die Millionen Menschen mit ihren Hartz-Gesetzen in die Armut geschickt hat, die Hedgefonds in Deutschland möglich gemacht hat und den Sozialabbau nach Kräften betrieben hat. Der linke Flügel der SPD, das sind die Leute, die zu Agenda-Zeiten vergessen haben, aus der Partei auszutreten, und die danach still in der Ecke gesessen haben. Die Galionsfigur dieses linken Flügels, das Nordlicht Stegner, ist der Politiker, den seine eigene Landespartei unter keinen Umständen zum Ministerpräsidenten machen wollte, man wählte lieber Torsten Albig.

Dieser Ralf Stegner will nun allen Ernstes als glaubwürdiger Anwalt der Arbeitnehmer auftreten, um deren Situation zu verbessern? Wer diesen „linken“ Kurs mit Gabriel und Stegner durchsetzen will, der kann nur scheitern. Liebe SPD, das ist wieder so ein fadenscheiniges Manöver, um an der Macht zu bleiben. Null Substanz, viel Lärm um Nichts.«

 

 

 

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Kommentare

2 Kommentare zu PIRATEN: Der neue „linke Kurs“ der SPD – Die Mogelpackung von Gabriel und Stegner

  1. Seepferdchen schrieb am

    Volle Zustimmung Kristos. Um deine Aussagen zu unterstreichen, habe ich (nochmals?)…

    https://www.youtube.com/watch?v=mkY-Ac3WFpA#t=03m03s

    …herausgesucht.

    Ach, wenn ich den Tag noch erleben könnte, an dem sich in der Sonntagsfrage die rote, fallende SPD-Kurve mit der orangenen Piratenkurve trifft.

    Träume? Mag sein. Sind aber (noch) nicht verboten.

  2. Ralf Becker schrieb am

    Die SPD würde jetzt sagen, dass man auf nationaler Ebene nichts ändern könne. Dies ist natürlich insofern richtig, weil Reformen auf nationaler Ebene letztlich nicht ausreichen würden, um ein weltweites Desaster abzuwenden. Aber wenn man bereits auf nationaler Ebene ohnehin nie Reformen will, dann wird man weltweit auch nichts erreichen. Zu Sigmar Gabriel habe ich mehr Vertrauen als zur Kanzlerin, halte ihn aber nicht für kompetent und würde auch keine mit einem Medienkonzern verflochtene Partei wählen.

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