PIRATEN schlagen Testregionen für öffentlichen Nahverkehr mit autonomen Fahrzeugen vor

Bild: be-him CC BY NC ND

Gastbeitrag von Jörg Arweiler

Verkehrspolitiker der Piratenpartei halten es für sinnvoll und zukunftsweisend, bundesweite Testregionen für autonome Fahrdienste auszuweisen. Um den öffentlichen Nahverkehr attraktiver und flexibler zu gestalten, möchten die PIRATEN ein neues Konzept etablieren, das auf autonom fahrende Fahrzeuge setzt.

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Jörg Arweiler, Foto: Privat

Jörg Arweiler, politischer Geschäftsführer der Piratenpartei Saarland, sieht in der Technologie des autonomen Fahrens das Mobilitätskonzept der Zukunft:

„Aktuell weist der ÖPNV vor allem zwei gravierende Nachteile auf: Er ist zeitlich zu unflexibel und zu teuer. Busse fahren bestimmte Ortschaften in zu geringer Taktung und ab gewissen Uhrzeiten gar nicht mehr an. Dies und die Preise innerhalb des Tarifverbands führen dazu, dass Bus und Bahn für viele keine Alternative zum eigenen Pkw darstellen.

So könnte man sich beispielsweise ein autonomes Fahrzeug schnell und einfach per App bestellen, das einen dann vor der eigenen Haustür abholt und direkt zum Ziel, zum nächsten Bahnhof oder zur nächsten Bushaltestelle bringt.

Wir laden alle Interessierten ein, das Thema mit uns zu diskutieren.

Bieten autonome Bussysteme in Testregionen Vorteile?
Welche Nachteile gibt es bei dieser Form des Personentransportes?

 

 

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Hinweis: Dies ist ein Gastbeitrag und stellt nicht notwendigerweise die Meinung der Piratenpartei Deutschlands dar.

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Kommentare

Ein Kommentar zu PIRATEN schlagen Testregionen für öffentlichen Nahverkehr mit autonomen Fahrzeugen vor

  1. Martin Schön schrieb am

    Ich vermute mal, dass die Entwicklung ähnlich wie bei der Verbreitung der Handys eher nicht so viel Erprobung i.S. einer Testregion braucht. Die Rentabilität oder Produktivität des selbstfahrenden Automobils drückt da wohl beschleunigend durch. Tatsächlich fahren schon jetzt viele Testfahrzeuge, z.B. hier die Strecke A8 M-S ist schon Teststrecke. Allerdings muss man berücksichtigen, dass aus heutiger Sicht gewisse Destinationen schienenbasierter Verkehre Kapazitätsbedingt nicht einfach auf die Straße verlegt werden können. Möglicherweise stellt sich auch das Problem der Beförderungswünsche Behinderter neu. Jedenfalls eine spannende Entwicklung. Beim neuen Salzburger Hauptbahnhof ging man wohl schon davon aus, dass Parkhäuser in Verbindung mit einem Bahnhof eher weniger genutzt werden.

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