Island: Panama Papers – Fällt der Premier, könnten die PIRATEN die nächste Regierung bilden

### Presse-Service der Piratenpartei Deutschland ### Berlin, den 3. April 2016 PM 62 / 16

+++ Iceland: Panama Papers – If the Icelandic government fails, Pirates could form the next Government +++

 

Die Veröffentlichung der sogenannten „Panama Papers“ wirbelt im Augenblick durch die politische Landschaft.

Stolpert Premierminister Sigmundur Davíð Gunnlaugsson über seine Aussagen zur Bankenrettung während der Finanzkrise? Glaubt man den Veröffentlichungen unter dem Stichwort „Panama Papers“, hat er in Bezug auf die Beteiligung an einer Offshore-Firma möglicherweise nicht die Wahrheit gesagt. Sollte es jetzt zu einer Untersuchung und eventuell zu Neuwahlen kommen, wird es wahrscheinlich zu einer Regierung unter Führung von Birgitta Jónsdóttir, der Vorsitzenden der Piratenpartei Island kommen.

Jonsdottir-Birgitta-CCBYSA30-Krueger-L - BLOG

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Carsten Sawosch Bild: be-him, CC-BY-NC-ND

Carsten Sawosch
Bild: be-him, CC-BY-NC-ND

Carsten Sawosch, stellvertretender Vorsitzender der Piratenpartei Deutschland: »Dass viele Fehler im Rahmen der Bankenkrise gemacht wurden, war uns allen bewusst, aber dass Politiker zum Teil auch selbst in die Affäre verstrickt sind, ist ein Skandal. Wir wünschen den Bürgern Islands, dass diese Affäre schnell und rückhaltlos aufgeklärt wird, und unserer Schwesterpartei, dass sie, falls es zu Neuwahlen kommt, ihre aktuellen 36 % in den Umfragen zu einer Regierungsbildung nutzen kann. PIRATEN sind die Partei der Transparenz und der Aufklärung, das scheint in Island bitter nötig!«

 

 

 

 

 

 

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Kommentare

2 Kommentare zu Island: Panama Papers – Fällt der Premier, könnten die PIRATEN die nächste Regierung bilden

  1. Skyrocket schrieb am

    Mann, da wart ihr mal richtig schnell mit Panama und Island. Selbst wenn die Aussagen von Gunnlaugsson halten, die Wähler werden zweifeln, das Vertrauen wird angeknackst sein. Die Isländer haben schon jetzt die DauerPropaganda satt.
    Und waren die Island Piraten bei der letzten Umfrage im März 2016 nicht bei 38%?
    http://www.commondreams.org/further/2016/03/14/we-want-you-charge-icelands-pirates-now-largest-political-party
    The Pirates now have 38% support from Icelandic voters, up dramatically from the 5% they started with a few years ago.

    Die SZ hat angekündigt in den nächsten 14 Tagen jeden Tag eine Geschichte zu veröffentlichen. Der Name Panama Papers klingt nach einer Idee von McCain, der da geboren wurde. Öltanker befahren übrigens nicht mehr so gerne den Panama Kanal, nachdem der Ölpreis so gesunken ist, und fahren stattdessen außen herum. Dauert zwar länger, aber so würden die Tanker auch nur warten, bis der Ölpreis wieder steigt, ehe sie die Ladung löschen.

  2. Skyrocket schrieb am

    So sieht momentan der Twitter von Ásta Helgadóttir (Piraten Partei) aus:
    https://en.wikipedia.org/wiki/%C3%81sta_Helgad%C3%B3ttir

    https://twitter.com/asta_fish/status/717070151313727488
    Lol Gunnar Bragi minister of foreign affairs might just have killed the government entirely with his comments in Indian media.

    https://twitter.com/asta_fish/status/717061485793570816
    The protest continues. 3 hours in. Thanks for the eggs ^^ #PanamaLeaks #panamapapers #iceland
    Wenn jemand auf dem Bild auffällt, dass die Aussicht auf die vielen Demonstanten getrübt ist, dann liegt das nicht an einem Augenfehler.

    https://www.youtube.com/watch?v=ORlq_zrfWDc
    Iceland’s prime minister walks out of interview over tax haven question

    Die Journalisten, die die Panama Papers enthüllten, haben Gunnlaugsson mal ein paar unbequeme Fragen gestellt. Zumindest hat er keine Antwort als die Unkenntnis und die, dass es jetzt jemand so aussehen ließe, als wäre etwas verdächtiges an dem Geschäft mit seiner Bank. Ihm nimmt man irgendwie ab, dass er über die Fragen erstaunt ist. Das Problem an Bankgeschäften ist, dass die wenigsten* von Gesetzes wegen qualifiziert sind, solche BGeschäfte zu tätigen und sie übertragen den geschäftlichen Teil auf z.B. Banken.
    *z.B. durch einen Erbfall

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