Erster Jahrestag der Anschläge auf Charlie Hebdo

Bild: Tobias M. Eckrich

Michael Hilberer: „Wir dürfen den Mut zur Freiheit nicht verlieren“

CharlieHebdo2015

Zum Jahrestag der Anschläge auf die Redaktion der Satirezeitschrift Charlie Hebdo vom 7. Januar 2015 äußert sich der Fraktionschef der Saar-Piraten Michael Hilberer mit einem Statement. Er ruft darin zur Beibehaltung des Mutes zur Freiheit auf.

„Ein Jahr ist es her, dass die gesamte Welt durch die Anschläge in Paris auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Redaktion Charlie Hebdo erschüttert wurde. Ein Angriff auf die Pressefreiheit, die Meinungsfreiheit und auch ein Anschlag gegen ein Europa in Freiheit. Es folgten im November weitere schreckliche Terrorangriffe in Paris.
Diese Taten haben uns in Erinnerung gerufen, wie wichtig uns die Demokratie ist und die Freiheiten, die sie uns ermöglicht. Etwas, was wir uns auf jeden Fall bewahren müssen. Deswegen lautet auch heute, ein Jahr nach den feigen Morden, unsere Maxime: Wir dürfen den Mut zur Freiheit nicht verlieren.

Es gilt, uns weder von fundamentalistischen Terroristen noch von Hardlinern in der Politik beirren zu lassen. Wir müssen als Menschen Europas zusammenstehen und unseren Kurs, die Idee eines gemeinsamen, harmonischen Lebens in Selbstentfaltung nicht verlassen. Wir dürfen uns nicht einschüchtern lassen, sondern erhobenen Hauptes weiter unseren Weg gehen. Wer im Angesicht grausamer Verbrechen eine massive und blinde Ausweitung von Sicherheitsmaßnahmen fordert, der wird diese Freiheit für den Schein von Sicherheit töten.

Wir Piraten stehen für eine freie, pluralistische Gesellschaft ein und als europäischstes Bundesland wollen wir hier im Saarland dafür ein Zeichen setzen“, sagt Hilberer.

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Gastbeitrag von Michael Hilberer, Piratenfraktion Saarland.

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Hinweis: Dies ist ein Gastbeitrag und stellt nicht notwendigerweise die Meinung der Piratenpartei Deutschlands dar.

Für Kommentare gelten die hier einsehbaren Regeln.

Kommentare

5 Kommentare zu Erster Jahrestag der Anschläge auf Charlie Hebdo

  1. blanca spott kessfried, schrieb am

    “ nicht…..von den Hardlinern in der Politik beirren lassen“. Ihr meint die mediale und politische Reaktion auf die Vorgänge in der Sylvester Nacht ?

    • juergenasbeck schrieb am

      Nein, von den Überwachern und Vorratsdatenspeicherern, die uns alle stasimässig durchleuchten wollen. DDR ist over, muss man der CDU jeden Tag sagen.

      • blanca spott kessfried, schrieb am

        “ Durchleuchten….speichern….abfilmen etc….keine Lösung.
        Überall Polizei ? Auch keine Lösung.
        Und wenn sich die Sicherheitslage weiter verschlechtert ? Wenn es einfach so weitergeht ? Übergriffe ? Massenschlägereien ? Überfälle ? Einbrüche ? Möglicherweise mal ein Terroranschlag ? Was dann ? Ne Idee ? Weiter so ?

        • juergenasbeck schrieb am

          Politik mit Augenmaß und nicht die allgemeine Hysterie,sonst wird das nix.

  2. Larose75 schrieb am

    They are there, threatening Paris, punishing him.

    For what ? from being France and being humanity
    To shine above the abyss ajar
    From being a giant arm holding a handful of rays, which Europe is forever bathed
    They punish PARIS being freedom
    They punish Paris to be the city
    Where Danton rumbles, Where Molière shines, Where Voltaire laughs
    They punish Paris to be soul of the earth
    To be what is becoming more alive.
    The large deep torch that no wind can switch off
    The idea on fire, piercing the cloud, the number
    The growing light of progress at the bottom of the dark sky
    They punish Paris to denounce the error
    Being the alarm and be the scout
    To show their hideous glory in cemetery
    To abolish the scaffold, the throne, the borders, the fights, the obstacle, the ditch,
    And being the future when they are past
    And it’s not their fault: they are the dark forces
    They follow in the night all the dark glories

    Here it’s Paris.

    https://pad.partipirate.org/victorhugo1872

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