Klarmachen zum Ändern!

Energiepolitik

Anti-Atom-Demonstration

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Wir wollen eine langfristig sichere und umweltschonende Energie-Infrastruktur. Dies bedeutet eine Umstellung von endlichen Energieträgern auf generative und regenerative Energiequellen. Regenerative Energieträger sollen dabei nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit genutzt werden und nicht in Konkurrenz zu anderen Umweltzielen stehen. Außerdem wollen wir eine transparente dezentralisierte Erzeugerstruktur. Nur so kann eine Partizipation jedes Bürgers erreicht und Monopolstellungen verhindert werden.

Wahlprogramm 2013

Nachhaltigkeit und Versorgungssicherheit

Wir Piraten möchten die Energiewirtschaft zu einem langfristigen, umweltschonenden, dezentralen und transparenten System umbauen.

Ziel der Energiepolitik der Piraten ist es, preisgünstige und umweltfreundliche Energie bereitzustellen, um in Zukunft einen hohen Lebensstandard und hohe Lebensqualität zu ermöglichen. Wichtige Parameter sind dabei Effizienz und Suffizienz, also der Verzicht auf unnötigen Verbrauch, sowie die soziale und gesellschaftliche Verträglichkeit.

Die Piratenpartei Deutschland steht für eine langfristig gesicherte Energieversorgung. Daher werden wir die Energiegewinnung aus fossilen Brennstoffen und Atomkraft so schnell wie möglich durch nachhaltig verfügbare und umweltschonende Ressourcen ersetzen. Dazu gehört auch der adäquate Ausbau von Verteilungsnetzen und Energiespeichern.

Die Piratenpartei Deutschland steht für die Umstellung von endlichen Energieträgern auf generative Energiequellen wie Wind-, Sonnen- und Wasserkraft sowie heimisch erzeugte regenerative Energiequellen wie Biomasse. Regenerative Energieträger sollen dabei nur nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit genutzt werden und nicht in Konkurrenz zu anderen Zielen wie der Ernährung oder Ressourcenschonung stehen. Eine dezentrale Erzeugung wird dabei angestrebt, denn diese ermöglicht eine regionale Eigenversorgung sowie übergreifende Verbundlösungen und Synergieeffekte.

Der Ausbau von Photovoltaik- und Windkraftanlagen erfordert eine Anpassung der Netztopologie und zugleich eine ökonomisch und energetisch effiziente Speicherung von Energie. Der gleichberechtigte Netzzugang einer Vielzahl von Erzeugern mit großen regionalen Unterschieden in Erzeugungskapazität und zeitlicher Verteilung erfordert den verstärkten Einsatz intelligenter Managementsysteme. Angebotene und abgenommene Energiemengen werden unter Wahrung des Datenschutzes auf kommunaler Ebene messtechnisch erfasst und optimal aufeinander abgestimmt. Generell soll stärker als bisher der Verbrauch der Energieerzeugung folgen und weniger die Energieerzeugung dem Verbrauch. Zusätzlich werden wir Maßnahmen zur Energieeinsparung fördern sowie eine effiziente Kraft-Wärme-Kopplung aktiv vorantreiben. Fracking zur Gewinnung von unkonventionellen Erdgas lehnen wir ab.

Um Schwankungen bei der Verfügbarkeit auszugleichen und Erzeugungsspitzen zu nutzen, benötigen wir vielfältige Energiespeicher in großem Umfang. Diese Speicher sind eines der wichtigsten Elemente einer zukunftsfähigen Energieinfrastruktur. Thermische, chemische, Druck- und Potentialspeicher benötigen große Volumina. Geothermische Speicherung von Wärme, chemische Speicherung von Strom in unterirdischen Reservoirs und neuartige Wasserkraft-Speicherkraftwerke auch im Flachland, aber auch kleine Speicher direkt bei den Endkunden sind Möglichkeiten, deren Erforschung, Entwicklung und Markteinführung intensiv unterstützt werden muss.

Kommentare

7 Kommentare zu Energiepolitik

  1. Pingback: Zukunft der Vergangenheit vs. Zukunft der Gegenwart | Nuklearia

  2. Pingback: Piraten unterstützen Demo in Metz für Abschaltung von Cattenom | Kreisverband Trier / Trier-Saarburg + Eifel / Vulkaneifel | Piratenpartei Deutschland

  3. Frank Grabnar meinte am

    Die Piratenpartei sollte das Thema ECAT besetzen bevor es die grünen machen.

    http://ecat.com/inventor-andrea-rossi
    http://ecatreport.com/

    Gruß
    Frank

    • nico bendig meinte am

      ecat ist doch nur eine der raumenergietechniken. es gibt auch noch unsere feldkraftmaschine vom prof wenz aus frankfurt am main, von der übrigens alle “da oben” schon wissen vom präsident bis zum noch so kleinen fraktionsvorsitzenden. nur wenn man jetzt in raumenergie investieren würde wären ja die armen energiekonzerne am ende, weil wir die dann nicht mehr bräuchten wenn jedes haus seine eigene autonome energiequelle besitzt…

  4. Ewald meinte am

    Nur wenn die Piraten klar für die Kernergie sind, wie z. B. die Schweden, werden sie in den Bundestag einziehen.

  5. hans meinte am

    Es geht nicht darum das die Piraten in den Bundestag einziehen. Bei einer vernünftigen Energiepolitik darf man nicht aus einem Kalkül handeln. Raus aus der Atomkraft!!

  6. Die Lösung der Energiebereitstellung in umweltschonender Weise ist heute eine der
    wichtigsten Aufgaben. Das Ziel, den Eintrag von Kohlendioxid in die Atmosphäre und
    die von der Kernenergie ausgehenden Gefahren zu reduzieren wurden auf den
    Klimaschutzkonferenzen international formuliert. Der Ausstieg aus der Atomkraft ist in
    Deutschland beschlossene Sache. Neben dem erprobten und bekannten Einsatz von
    großen Wasserkraftanlagen ist der Einsatz von kleineren Wasserkraftanlagen
    ebenfalls vielerorts sinnvoll. Eine Wasserkraftanlage sollte sich möglichst in
    einemüberschaubaren Zeitrahmen amortisieren. Im Nachfolgenden wird erläutert, wie
    diese Anlage die Forderungen erfüllen soll.Mit dem fischökologischen Laufwasserkraftwerk Kegelturbine ist die Übereinstimmung von wirtschaftlichen mit ökologischen Interessen gelungen. http://www.habek-wasserkraftwerke.de

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