Programm und Inhalte

Sowohl am Parteiprogramm als auch an den Wahlprogrammen und anderen Inhalten wird jederzeit gearbeitet.
Die Erarbeitung der Inhalte und Kommunikation der Positionen findet in Arbeits- und Interessegruppen statt, die prinzipiell auch für Nichtmitglieder offen sind.
Die Aufgabe der Arbeitsgemeinschaften ist die Meinungsfindung und Erarbeitung von Inhalten. Neben diesen gibt es außerdem noch diverse Interessensgruppen, die sich außerhalb der AG-Struktur organisieren und meist einen selbstgewählten thematischen Schwerpunkt haben.
Dazu gehören zum Beispiel die Anti-Atom-Piraten, die Piraten gegen Rechts, die Sozialpiraten, welche sich Gedanken um eine piratige Sozialpolitik machen, oder der Kegelklub, der sich thematisch mit dem Feld der Geschlechterpolitik beschäftigt. Außerdem gibt es noch die Gruppe 42, die sich mit den Gründungsthemen der Piratenpartei auseinandersetzt.
Neben der Arbeit auf Bundesebene gibt es auf jeder Ebene zusätzliche Arbeitsgruppen, deren Informationen oder Ansprechpartner meist auf den lokalen oder regionalen Webseiten zu finden sind.
Jeder Pirat hat die Möglichkeit, Anträge an einen Parteitag zu stellen und auf diesem auch abzustimmen, da es bei uns auf keiner Ebene Delegierte gibt. So kann jedes Mitglied direkt Einfluss auf das Programm und die politische Ausrichtung der Piraten nehmen.
Unsere vorhandenen Standpunkte brauchen mehr Details, und die Lücken im Programm freuen sich über alle, die sich Gedanken darüber machen, wie diese anhand unserer Grundprinzipien wie Freiheit, Transparenz oder Bürgerbeteiligung zu füllen wären.
Es gibt noch viel zu tun, also bring Dich ein!





Kommentare
4 Kommentare zu Programm und Inhalte
Pingback: Doku, Was ist ein Pirat und was macht er? Teil 1 | WIR Der ZeitBote Saarland
Hallo Piraten,
habt ihr auch schon einmal Gedanken über unsere Finanzwelt und deren Wirkungsweise gemacht? Ich habe eben folgenden Film gesehen ” http://videos.arte.tv/de/videos/goldman-sachs-eine-bank-lenkt-die-welt–7002392.html ” und fühle mich bestätigt. Wie weit ist es noch bis wir eine neue Monarchie bekommen mit den Besitzern der großen Banken als den Königen 100, 200 oder sogar nur 50 Jahre? Die Finanzwelt ist meiner Meinung nach zu einer art Religion geworden, einem Dogmar, in dem es um Besitz, verschuldung und Macht geht und Moral in keiner Weise mehr eine Rolle spielt. Kann ein solches System durch verknüpfung mit unserem Sozialstaat dafür sorgen das es uns besser geht? Kann ein solches System für Stabilität stehen? Ich denke wir als Piraten sollten uns tiefgehend mit diesem Thema auseinandersetzen. Drei mögliche Lösungen habe ich mir bereits ausgedacht:
Trennung von Staat und Finanzwelt (Staat muss Autonom bleiben und immer die Möglichkeit haben seine Bevölkerung zu versorgen, egal wie es der Wirtschaft oder den Finanzmärkten geht)
Aufhebung des Zinssystems (Ohne Zinsen ließe sich kein Geld mehr durch Geld Vergabe verdienen, somit wären die Anreize weg, faule Kredite überhaupt zu geben, das Verleihen des Geldes dürfte dann nur noch von einer Autonomen Staatsbank aus gehen)
Ein detailliertes und komplett überarbeitetes Gesetzbuch rein für virtuelle Finanztransaktionen. (In diesem Gesetzbuch müssen alle eventualitäten mit einbezogen sein und für jeden Bereich muss es klare Grenzen geben…)
Frohes diskutieren und hoffentlich findet sich ein Finanzmarkt bzw Kapitalmarkt Punkt in Zukunt auf unserem Piraten Parteiprogramm
eine trennung von staat-u. finanzwelt wäre ja ne schöne traumwelt,aber lässt sich aufgrund unserer markwirtschaft so nicht verwirklichen.stabilitätsprogramme für renten und förderungen hinsichtlich unserer jugendlichen bzw. auch zukünftigen arbeitnehmer sollten zur heutigen zeit mehr in betracht gezogen werden.somit eine resolute basis schaffen,um überhaupt noch stabil in der internationalen marktwirtschaft teilnehmen zu können.auch wird dem euro u. auch dem europarat zuviel macht u. wichtigkeit zugemessen.erst zuhause alles klären ,bevor man sich in der öffentlichkeit brüstet.sicherheitsfonds für banken gibt es ,aber wo bleibt die sicherheit für den normalen bürger ,welcher über 40 jahre gearbeitet hat?nur die grundsicherung ist dann wohl zu wenig.wäre auch dafür dass jedes land einen finanzkontroll-ausschuss gründet,beträge ,welche eine best. summe erreichen kontrollierennach abgabe aller eventualitäten des antragstellers oder banken.summen in milliardenhöhe dann von den vorsitzenden aller betroffenen finanzkontrollauschüsse nochmal be- überarbeitet u. zur abstimmung gebracht werden sollten.wünsche euch noch einen angenehmen tag !!
Mon sollte das Kind nicht mit dem Bade ausschütten. Spekulation ist zum Beispiel ein wichtiger Faktor in der Landwirtschaft. Der Bauer kann dadurch seine Getreideernte schon verkaufen, wenn gerade gesät wurde. Damit sichert er seine Verkaufspreise ab. Ein Dritter übernimmt dann die Risiken und Chancen einer Spekulation.
Wir haben in der Finanzkrise gesehen, dass die Finanzbranche immer wieder neue Wege und Tricks findet, um bestehende Regelungen zu umgehen. Und weil ihnen dabei jedes Mittel recht ist, laufen die langsameren Kontrollbehörden immer hinter dem Schaden her. Es gibt nur ein einziges wirksames Mittel, was auch zukünftigen “Schweinereien” vorbaut: die persönliche Haftung. Banken und Spekulanten müssen verpflichtet werden, soviel Eigenmittel zu deponieren, dass der Schaden einer Spekulation nur sie selber trifft. Nur wenn jemand befürchten muss, bei einem Verlust persönliche “Schmerzen” empfinden zu müssen, wird er vorsichtig sein. Das gilt nicht nur für den Finanzsektor, sondern für alle Bereiche, in denen fremdes Geld verwaltet wird (die Finanzbranche nennt das OPM = Other People’s Money). Das müsste also gleichermaßen gelten für die öffentlichen Verwaltungen, Politiker, Gewerkschaften, Kirchen, Unternehmensleitungen und alle sonstigen Organisationen, die fremdes Geld zu verwalten haben.
So wie der körperliche Schmerz eine Änderung der Situation empfiehlt, wird ein zu befürchtender finanzieller Schmerz sich vorteilhaft auf die Sorgfalt bei Entscheidungen auswirken.