Wissensgesellschaft

Spätestens seit den Siebziger Jahren befinden wir uns in einem rasanten Wandel von einer primär industriell geprägten Gesellschaft hin zu einer Wissensgesellschaft. Das ermöglicht einerseits völlig neue Arten des Zusammenlebens und der politischen Mitbestimmungen, stellt uns aber auch vor neue Herausforderungen.

Ziel der Politik kann es nicht sein, diese Entwicklung zu stoppen; stattdessen müssen die sich bietenden Chancen genutzt und die Risiken minimiert werden.

Die Fähigkeit zur aktiven Teilhabe an der Gesellschaft hängt heute in immer größerem Maße vom erworbenen Wissen und Können ab. Aus diesem Grunde muss allen Menschen die Möglichkeit gegeben werden, diese Fähigkeiten zu erwerben. Erforderlich hierfür ist ein freier Zugang zu hochwertiger Bildung für alle Menschen. Alle finanziellen und rechtlichen Beschränkungen, die den Zugang zum Wissen verhindern oder erschweren, müssen überprüft und – soweit möglich – abgebaut werden.

Zudem ist es notwendig, dass die Politik die Erfordernisse des einundzwanzigsten Jahrhunderts erkennt und annimmt. Dazu gehört unter anderem auch eine transparente Gestaltung des poltischen Prozesses und eine Einbeziehung der Bürger in das politische Geschehen. Außerdem müssen die sich auf die Produktion von Kulturgütern beziehenden Gesetze der veränderten Situation Rechnung tragen, dass heute jeder Konsument auch gleichzeitig Produzent sein kann. Das Immaterialgüterrecht muss die kulturelle Weiterentwicklung unterstützen und nicht blockieren.

Zur Lösung dieser Herausforderungen möchten wir mit unseren Vorschlägen beitragen.