Aktion 100k

100.000 Euro brauchen wir!

Wiki, Pads, Website, E-Mails und noch viel mehr sind das Rückgrat der PIRATEN. All das stellt die PiratenIT für die Piratenpartei Deutschland und ihre Landesverbände, aber auch zum Teil für öffentliche Nutzung zur Verfügung. Um den Erfordernissen unseres Wachstums gerecht zu werden, müssen die Mittel für all diese Dienste unbedingt aufgestockt werden. Wir benötigen ein Budget von 100.000 Euro für Neuanschaffung und Ersatz ausgefallener Geräte. Bitte unterstützt uns Piraten, probiert unser Pad selbst aus um eure Dinge gemeinsam auszuarbeiten und spendet für unsere BundesIT und ihre Server damit wir auch in Zukunft zuverlässig arbeiten können.


Die PiratenIT stellt einen großen Teil der parteiübergreifenden IT-Dienste auf Bundesebene für die Piratenpartei zur Verfügung, sowohl intern als auch öffentlich. Da der Bundesverband immer knapp bei Kasse ist, hatte die PiratenIT dafür bisher ein Budget von 30.000 EUR im Jahr.

Damit betreibt sie unter anderem folgende Dienste:

  • Mailserver inkl. Mailinglisten
  • Piratenpad und Piratenpad Light
  • Piraten-Wiki
  • Syncom-Forum mit angebundenem Newsserver als Erweiterung der Mailingliste
  • Bundeswebseite
  • AG-Blogs
  • Verwaltungssoftware
  • Jabber-Chatserver
  • diverse Dienste für verschiedene Landesverbände wie Ticketsysteme
  • zahlreiche weitere Dienste, wie z. B. Cacheserver für Webseiten, DNS-Server, Monitoring

Zahlensalat:

Der Mailserver und die Mailinglisten bearbeiten und verteilen pro Tag im Schnitt 1.000.000 Mails. Vor Wahlen oder Parteitagen steigt die Belastung noch einmal deutlich an. Die Spitzenlast liegt zwischen 300 Mails an ruhigen Tagen und 2500 Mails vor Wahlen. Nein nicht pro Tag, pro Minute.

Das Piratenpad enthält über 170.000 Pads. Zu Spitzenzeiten werden ca. 6.000 gleichzeitige Verbindungen aufgebaut. Das bedeutet, das rund 600 Leute gleichzeitig die Pads lesen oder bearbeiten. Insgesamt haben wir 20.000 Accounts. Dadurch entsteht eine durchschnittlich Last von 4 MBit/s. Die Datenbank der Pads hat inzwischen eine Größe von 55 GB erreicht. Tendenz seit Monaten sprunghaft steigend. Seit den letzen Wahlsiegen ist die Datenbank nochmal um rund 10% gewachsen. In den letzten 2 Monaten sind mehr als 12.000 Pads neu erstellt worden.
Unser Wiki belastet die Datenverbindung mit 3-10 Mbit/s. Wir haben über 6.000 aktive User und mehr als 170.000 Seiten. Rund um die Uhr hält das Wiki 60.000-100.000 offene Dateien.

Unser Jabber-Server hält rund um die Uhr im Durchschnitt 10.000 Verbindungen. Unser Sync-Forum hat derzeit 423 synchronisierte Mailinglisten und rund 13.000 User. Es werden pro Tag zwischen 4.000 und 5.000 Mails Beiträgen auf den 423 Mailinglisten ausgetauscht. Insgesamt hat das Forum 400.000 Beiträge in 60.000 Threads Davon sind über 200.000 Beiträge in über 40.000 Threads mit fast 700.000 Views im synchronisierten Bereich. Also im ständigen Abgleich mit den Mailinglisten der Piraten. Die Daten werden im Sync-Bereich im Durchschnitt 90 Tage gespeichert. Unsere Datenbankserver werden jede Sekunde mit 50 Abfragen angesprochen, die Daten schreiben. Gleichzeitig werden 500 Anfragen gesendet die lesend auf die Datenbank zugreifen. Auch dies natürlich pro Sekunde.

In Spitzenzeiten und das nicht nur vor Wahlen haben wir bis zu 900 Abfragen pro Sekunde. Umgerechnet in Bandbreite sind das ca. 1,5 MB schreibend pro Sekunde und 2,8 MB lesend. Die maximale Belastung über einen längeren Zeitraum (Berlin Wahl) waren 18 MB lesend in der Sekunde. Die Zahlen des Datenbankservers klingen zunächst nicht so beeindruckend. Wenn man sich aber vor Augen hält, das hier in der Regel Inhalte zur Verfügung gestellt werden, also reiner Text, ist die Zahl beeindruckender. Wer testen will wie viel 2 MB Text sind kann gerne versuchen einen Texteditor seiner Wahl mit Zeichen zu füttern bis er diese Größe erreicht hat. Das dauert etwas.

Planung und Realität oder – Keine Planung überlebt den ersten Feindkontakt.

Soviel zur kleinen Zahlenschlacht der PiratenIT. Bis zu einer gewissen Grenze kann man mangelndes Geld durch persönlichen Einsatz und viel Zeit ausgleichen. Um diese Dienste mit dem vorhandenen Budget anbieten zu können, opfern zahlreiche Freiwillige ihre gesamte Freizeit, investieren teilweise über 50 Stunden pro Woche in die PiratenIT – oft neben einem Vollzeitjob, der auch teilweise mit mehr als 40 Stunden zu Buche schlägt. Wenn auf Mailinglisten davon die Rede ist, dass jenseits der Belastungsgrenzen gearbeitet wird, dann ist das wörtlich gemeint. Ein großer Teil dieser Zeit muss darauf verwendet werden, Systeme, die vor Jahren beschafft wurden, am Leben zu erhalten. Es muss immer bedacht werden, dass die Syteme damals nicht für eine Partei mit 10% und mehr ausgelegt waren. Das Budget der PiratenIT hat mit unserem Erfolg nicht Schritt halten können.

Die Freiwilligen der PiratenIT versuchen immer wieder Unmögliches möglich zu machen, um die Macken der alten Lösungen zu bekämpfen. Andere Aufgaben der PiratenIT bleiben daher liegen und es passiert immer wieder, das Anfragen im Kampf mit den Systemen untergehen. Die PiratenIT versucht mit ca. 10 Stammpiraten und etlichen Unterstützern für Einzelsysteme die Dienste zu betreuen, Support zu leisten und wo notwendig Landesverbände zu unterstützen oder Ressourcen zur Verfügung zu stellen. Für eine Partei mit über 30.000 Mitglieder und den vielen Unterstützern, die das Wiki, die Pads oder Mailinglisten nutzen können, ist das Personal knapp bemessen. Die Last auf den Systemen steigt ständig.

Im letzten Jahr hat sich unsere Mitgliederzahl mehr als verdoppelt. Das Mailaufkommen hat sich verfünffacht. Das brachte trotz der Bemühungen der PiratenIT die derzeitige Lösung an und über die Leistungsgrenzen und führte zu mehreren Abstürzen. Diese wurden mit dutzenden Arbeitsstunden und Nachteinsätzen versucht einzudämmen. Das können wir uns nicht weiter leisten – erst recht nicht, wenn bei der kommenden Bundestagswahl eine weitere Lastwelle auf uns zurollt. Das Hauptproblem ist dabei derzeit das Storage, auf dem die Daten aller Dienste gespeichert sind und welches die hohe Anzahl an Zugriffen nicht mehr handhaben kann. Außerdem reicht die damals kalkulierte Speicherkapazität nicht mehr aus. Wenn wir keine neue Hardware anschaffen, müssen wir Dienste abschalten um die Stabilität der restlichen Dienste gewährleisten zu können.

Spenden

Daher bitten wir euch jetzt um Spenden. Mit eurer Spende helft ihr der PiratenIT, die oben genannten Dienste weiterhin zuverlässig für euch zu betreiben, ohne dass die Systeme oder die Administratoren unter der Last zusammenbrechen. Wenn die volle Summe zusammenkommt, könnten wir zusätzlich ein Notfall-System in einem separaten Rechenzentrum aufstellen, welches selbst bei katastrophalen Ausfällen die wichtigsten Dienste anbieten könnte. Für diese Dinge kannst du selektiv spenden:

  • 42.840,– Euro Storage System (Zweck vorzugsweise Storage)
  • 7.021,– Euro Switche zum anbinden des Storage (Zweck vorzugsweise Switches)
  • 3.600,– Euro SAS 15K Ersatzplatten für die Datenbanken (Zweck vorzugsweise Platten)
  • 3.200,– Euro VPN FW Appliance zur besseren Verwaltung (Zweck vorzugsweise Firewall)
  • 4.500,– Euro KVM für brauchbaren Zugriff auf Hardware (Zweck vorzugsweise Bedienung)
  • 8.684,– Euro Software für Analyse und Optimierung von Datenbanken, E-Mail-Archiv (Zweck vorzugsweise Software)

und natürlich kannst du einfach für alles spenden, indem du als Verwendungszweck einfach „BundesIT“ angibst.

Mithilfe

Außerdem suchen wir auch immer engagierte Piraten mit Erfahrung im IT-Enterprise-Umfeld. Besonders die Bereiche Datenbankadministration und Design sowie der Bereich Storage-Administration benötigen Unterstützung. Auch ist unser Support, der sich um die IT-Sorgen und Nöte unserer Piraten kümmert immer dankbar für Unterstützung. Hier muss man keine tiefen Kentnisse haben. Spaß an der Kommunikation mit Piraten und am Helfen ist immer gut.

Die technischen Details zur Hardware, die angeschafft werden soll, finden sich im Wiki.
Hardware- Übersicht: Hardwareliste als Tabelle der PiratenIT mit detaillierten Informationen.


Online spenden

Um online zu spenden, verwende das zentrale Spenden-Portal der Piratenpartei: spenden-banner

Per Überweisung spenden

Empfänger Piratenpartei Deutschland
Kontonummer 4796586
Bankleitzahl 83065408
Bank Deutsche Skatbank
IBAN DE60830654080004796586
BIC GENODEF1SLR
Verwendungszweck Spende von Name, Vorname, Anschrift (ggf. Mitgliedsnummer und Zusatz “Verwendungszweck vorzugsweise”)

Bei Angabe von Name und Anschrift im Feld Verwendungszweck übersenden wir ab einem Betrag von 200 Euro oder auf Wunsch eine formelle Zuwendungsbestätigung beziehungsweise eine Spendenbescheinigung zur Einreichung beim Finanzamt. Unterhalb dieses Betrages reicht dem Finanzamt der Einzahlungs- oder Überweisungs- oder Abbuchungsbeleg der eigenen Bank.


Steuer-Tipp

Bis zu einer Höhe von 1650 Euro (3300 Euro bei Ehepaaren) pro Jahr können Mitgliedsbeiträge und Spenden an politische Parteien als Steuerermäßigung nach § 34g EStG geltend gemacht werden. Diese Steuerermäßigungen wirken sich zu fünfzig Prozent direkt steuermindernd aus. Das bedeutet, für jeden Euro Spende erhält man fünfzig Cent Steuerminderung. Hat man in einem Jahr mehr als 1650 Euro (3300 Euro bei Ehepaaren) an Mitgliedsbeiträgen und Spenden an politische Parteien bezahlt, kann man darüber hinaus gehende Spenden bis zu weiteren 1650 Euro (3300 Euro bei Ehepaaren) als Sonderausgaben nach § 10b EStG geltend machen. Sonderausgaben werden vom zu versteuernden Einkommen abgezogen. Wie viel man hier konkret spart, hängt vom eigenen Steuersatz ab. (Stand: 11/2011)

Wenn einmal etwas unklar sein sollte…

Unsere Geschäftsstelle steht per E-Mail, Telefon oder Fax zur Verfügung. Alle Wege zu uns sind im Impressum aufgeführt.