Europa Piraten International

EU-Kandidaten vorgestellt - Auf ein Wort mit...

… Gilles Bordelais, Listenplatz 2

CC-BY Tobias M. Eckrich

In einer losen Reihe stellt unsere Politische Geschäftsführerin Ute Elisabeth Gabelmann euch bis zum Bundesparteitag unsere Listenkandidaten für die Europawahl 2019 vor. Wir freuen uns auf euer Feedback 🙂

Stelle Dich einem langjährigen Piraten bitte in drei Sätzen vor, so daß er noch was Neues hört.
Ich bin Retrogamer, weil ich’s mag, wenn man versteht, was passiert, wenn man einen Knopf drückt oder einen Joystick bewegt. So stelle ich es mir in der Politik auch vor: greifbar für alle. Ach ja, und ich spreche, auf unterschiedlichen Niveaus, sechs Sprachen, Kölsch inklusive.

Du bist bereits Mitarbeiter unsere jetzigen EU-Abgeordneten Julia. Wieso sollte Dich jemand, der vielleicht mit Julias Arbeit unzufrieden ist, trotzdem wählen?
Julia macht Urheberrecht, ich werde darum kämpfen, das Menschen in der EU sich als mächtige, mündige, informierte Bürger fühlen. Das sind ganz andere Themen.

Welche Deiner persönlichen Schwächen werden Dir in Brüssel zu Deinem Vorteil gereichen?
Meine Schwäche für gute Essen. Lunch- und Dinner-Termine sind wichtige Werkzeuge zum Organisieren, Netzwerken und Überzeugen 😉

Was muß passieren, damit Du am Ende Deiner Amtszeit in Brüssel von einem Erfolg sprechen würdest?
Die jetzige Entwicklung in Richtung mehr Isolationismus, mehr Protektionismus, mehr Nationalismus muss aufgehalten worden sein.

Was würdest Du deutlich anders machen als es Julia gemacht hat?
Julia hat eine bewundernswerte Kompromissfähigkeit bewiesen. Es hat ihr nachweislich einen exzellenten Ruf unter den Kollegen beschert, hat jedoch am Ende nicht für einen großen Wurf in Sache Urheberrecht gereicht. Ich würde unangenehmer, rebellischer, unnachgiebiger sein.

Macht es für die Menschen einen Unterschied, ob Gilles Bordelais im Parlament sitzt oder nicht? Wenn ja, warum?
In diesem Parlament mangelt es definitiv an Menschen, die sowohl das Projekt Europa als auch die Digitalisierung als Chance für die Gesellschaft hochschätzen.

Was war aus Deiner Sicht Dein bisher größter politischer Fehler?
Frag mich in fünf Jahren 🙂


Die bisherigen Interviews:
Listenplatz 1: Patrick Breyer

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