De Maiziere greift in die Mottenkiste – Killerspiele statt scharfer Waffen

Bild: Timecodex - CC BY NC ND

### Presse-Service der Piratenpartei Deutschland ### Berlin, den 24. Juli 2016 PM 141 / 16

Kristos Thingilouthis, politischer Geschäftsführer der Piratenpartei Deutschland:

PIRATEN - KRISTOS THINGILOUTHIS - FOTO be-him CC BY NC ND

»Dem aktuellen Bundesinnenminister Thomas de Maizière fällt zu den Amokläufen in Würzburg und München nichts anderes ein als seinen Unionsvorgängern. Er hat tief in die neunziger Jahre geblickt und zieht flugs die sogenannten „Killerspiele“ als Ursache für diese Taten aus dem Hut. Killerspiele spielt man zu Hause auf seinem Computer oder seiner Spielkonsole, Herr Minister. Man verwendet dafür auch keine scharfen Waffen, außer Pixeln wird dabei niemand verletzt oder gar getötet. Mit diesem billigen Populismus soll mal wieder davon abgelenkt werden, dass es in Deutschland Schülern möglich ist, sich scharfe Waffen und Munition in großer Zahl zu besorgen. Und gerade solche scharfen Waffen töten, Joysticks nicht. Liebe Bundesregierung, Aufklärung und konsequentes Vorgehen gegen illegale Waffen sind angesagt, keine Verdummung durch unhaltbaren Unfug und sinnlose Verbote.«

 

 

 

 

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Kommentare

7 Kommentare zu De Maiziere greift in die Mottenkiste – Killerspiele statt scharfer Waffen

  1. survivalgo schrieb am

    Für mich ist es unverständlich das solche Politiker immer wieder zu sowas greifen müssen da frage ich mich ernsthaft was in deren köpfen abgeht, allererstes sind die meisten Amokläufe gewesen, nicht wegen „Killerspielen“ es lag meist an das Umfeld desjenigen und ganz oft spielt Mobbing eine große Rolle warum viele so werden wie die Person aus München, hinzukommen noch diese verwirrenden Bücher damit festig es sich in deren köpfen auch in einer direkten Weise ich finde das Thema Mobbing sollte mehr besprochen werden und man sollte auch mehr nachgehen, wie kam er überhaupt an Waffen wer ist der Drahtzieher der ihn an sie gebracht hat.

  2. SchimpanseForKanzler schrieb am

    Da freut sich der 70 jaehrige CDU Stammwaehler. Die Killerspiele man wusste es ja schon immer.
    Da muss man sich dann auch nicht mehr mit tiefergehenden Ursachen beschaeftigen.
    Obwohl es mich amüsieren wuerde wenn so ein Gesetz tatsaechlich verabschiedet wird und sich erst nachher darum Gedanken gemacht wird wie man es denn im Neuland durchsetzen kann.

  3. Thomas schrieb am

    So ein Unfug. Killerspiele verbieten ist natürlich nicht die Lösung.
    Was wirklich hilft ist natürlich eine allumfassende Voratsdatenspeicherung.
    Da hätte er aber echt selbst drauf kommen können.

    • Kamel schrieb am

      Das mit der Vorratsdatenspeicherung ist hoffentlich ironisch gemeint….?

  4. Svenni schrieb am

    Kurz und in einem Satz: „Unsere Politiker sind nicht nur unglaubwürdig – Sie sind gar nicht mehr ernst zu nehmen, aber dennoch eine ernste Bedrohung.“

  5. Michael Knödler schrieb am

    Demnächst wird PokemonGO für Amokläufe verantwortlich gemacht. Die Wahrscheinlichkeit wird groß sein dass der Täter PokemonGO gespielt hat.

  6. Manu schrieb am

    Ja klar ca. 70 aller Amokläufer spielten „Killerspiele“ (so ungefähr wie auch 70% aller Menschen unter 40 die noch nie Amok gelaufen sind auch) Aber was mir aufgefallen ist praktisch 100% Aller Amokläufer hatten Waffen – könnte man da nicht was gegen unternehmen??

    Ich habe mal einen Bericht aus dem 18. oder Anfang des 19. Jahrhunderts gelesen als Bücher erstmals für eine Größere Zahl an Menschen verfügbar wurden und Romane als erstes Massen Unterhaltungsmedium zur Verfügung standen. Da hatten diverse „Gelehrte“ angst das die Menschen durch das lesen der vielen Romane in eine Parallelwelt abtauchen würden und diese nicht mehr von der Realität unterscheiden könnten. Also kurzgesagt immer das aktuelle Massen unterhaltungsmedium ist an allem Schuld erst Bücher gefolgt von Radio, Fernsehen, Computer … Ich freue mich schon darauf das sich VR Brillen durchsetzen und die Schlagzeilen dazu.

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