PIRATEN lehnen mehrheitlich den Geldverkauf ab!

Bild: CC-BY-ND Dennis Skley

+++ PIRATEN lehnen mehrheitlich den Geldverkauf ab! +++

In der Umfrage erteilen die PIRATEN den Finanztricks zur Parteienfinanzierung eine klare Absage.

«Die Vorstellungen einiger Parteien in Deutschland, sich mit Finanztricksereien eine größere Scheibe der Parteienfinanzierung zu ertricksen, wird es mit und für die PIRATEN nicht geben. Das eindeutige NEIN zeigt den verantwortungsvollen Umgang mit den Steuergeldern unserer Bürger», meint Kristos Thingilouthis, politischer Geschäftsführer der Piratenpartei Deutschland.

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Kommentare

7 Kommentare zu PIRATEN lehnen mehrheitlich den Geldverkauf ab!

  1. Philipp Ackermann schrieb am

    Die Höhe der gesamt an alle Parteien gezahlten Parteienfinanzierung ist doch gedeckelt. Die Tricksereien von PARTEI, Afd und auch den Piraten (PShop!) kosten den Steuerzahler keinen Cent mehr, nur andere Parteien bekommen eventuell einen kleineren Anteil an Parteienfinanzierung. Insofern mag man ca. 40% JA zu einer Kopie der AfD-Tricksereien als „klares Nein“ interpretieren, aber dem Steuerzahler kanns so oder so egal sein.

  2. Seepferdchen schrieb am

    Die Idee des großen PARTEI-Führers Sonneborn, 100 Euro Scheine für 80 Euro zu verkaufen, hatte schon etwas.
    (s. u.a. hier https://www.die-partei.de/ )
    Letztendlich hat sie die handelnde Politik sogar gezwungen, die aktuelle gültigen Gesetze zur Parteienfinanzierung, die solchen Unfug zulassen, zu nivellieren. Man sollte vor allem nicht vergessen, dass Sonneborns Truppe damit ein schwerer Schlag gegen die deutscheste aller deutschen Parteien gelungen ist. Die AfD wird es künftig deutlich schwerer haben, über ihren Goldverkauf Gelder aus der Parteienfinanzierung zu generieren.
    DAS war, soweit ich das nachrecheriert habe, Sonneborns eigentliche Absicht. Wäre es darum gegangen, der PARTEI einen satten (aber ggf. fragwürdigen) Geldsegen zu bescheren, hätten die smarten Spaßvögel ihre Aktion nicht auf 40.000 Euro begrenzt.
    Die PARTEI, die tut was. Was ist mit den Piraten?

  3. Siehe auch http://www.dw.com/de/goldrausch-der-afd-vor-dem-ende/a-18921015

    Zitat:
    „Im November dieses Jahres trieb es „Die Partei“ auf die Spitze. Der Zusammenschluss um Martin Sonneborn, den früheren Chef der Satirezeitschrift „Titanic“, bot im Internet 100-Euro-Scheine zum Verkauf, und zwar für ganze 80 Euro das Stück. Der Ansturm ließ zwischenzeitlich den Server abstürzen, dann waren eintausend Hunderter unter das Volk gebracht. Sonneborn, Vorsitzender und zugleich einziger Europaabgeordneter seiner Partei, konnte zufrieden sein. Weniger, weil er mit dem auf den ersten Blick verlustreichen Geschäft letzten Endes 60.000 Euro Gewinn gemacht hatte. Sondern vor allem, weil er eine Gesetzeslücke deutlich machen wollte, die zu absurden Ergebnissen bei der staatlichen Parteienfinanzierung führt.“

    Ich bereue es eher nicht, 2014 die „Die PARTEI“ gewählt zu haben…

  4. 1Hi schrieb am

    Tja, 10 Punkte für Die Partei!

    Nein, das mussten wir nicht nachmachen. Das Thema ist erledigt.
    Wir brauchen ja auch Geld (Betonung auf auch, denn Geld ist nur Hilfsmittel)….wie wär’s mit 50x mehr Menschen, die mit uns Politik machen wollen = 50x mehr Beitragszahler…“Wir könn(t)en das“ – heißt Podemos auf deutsch…;-)!

    • Seepferdchen schrieb am

      Ha- ein Optimist! Wäre ich bei Facebook, würde ich das liken.
      Daher „nur“ fröhliche Weihnachten.

  5. Bernd schrieb am

    Die AfD verkauft Goldmünzen, um die Parteikasse mit Steuergelder aufzumöbeln. Schlecht.

    Die PARTEI greift diesen Unsinn auf, und verkauft Geld „Kauf kein Scheiß, Kauf GELD!“, kommuniziert dabei ganz deutlich, dass das dem zugrundeliegende Gesetz ziemlicher Mist und (wörtlich „sehr irre“ ist), und treibt es dieses Jahr auf die Spitze in dem sie 100 Euro für 80 Euro anbietet. Dabei ist ganz klar die kommunikative Zielrichtung auf die AfD gerichtet: AfD-Mitglieder dürfen nämlich nicht mitmachen, und es gibt als Dreingabe eine Postkarte „FCK AFD“.

    Endlich reagiert der Gesetzgeber und unterbindet diesen den Steuerzahler belastenden und die AfD begünstigenden Schwachsinn. Sehr gut.

    Die Piratenpartei will nun nach fast einem Jahr (!!!!!) die 2014-er Aktion der PARTEI im Stile „copy paste“ nachmachen. Der Vorstand hat offenbar überhaupt nicht kapiert, was das politische Motiv der PARTEI war, diese Aktion durchzuführen, und dass es lächerlich und politisch eher schädlich wäre, eine solche Aktion einfach nachzuäffen nur um die Kasse zu füllen, aus rein egoistischem Motiv. Nicht so gut.

    Zum Glück sind wenigstens noch 61% der Mitglieder so geistesgegenwärtig und politisch klug, und lehnen den Quatsch ab. Gut!

    29% der Mitglieder allerdings würden das befürworten? Au weia. Politische Intelligenz ist bei den Piraten zwar noch in der Mehrheit, aber nicht gerade deutlich.

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