Umfrageergebnis: Deutsche wollen mehr Datenschutz

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Berlin, den 05. November 2015

+++ Umfrageergebnis: Deutsche wollen mehr Datenschutz +++

Bei der aktuellen repräsentativen Umfrage von TNS Emnid im Auftrag der Verbraucherzentrale Bundesverband gaben 54 % der Befragten an, dass sie 5 Euro oder mehr im Monat für Datenschutz ausgeben würden. Die Zahl der Bürger, die Datenschutz für wichtig halten, ist in den letzten zwei Jahren gestiegen. In Zeiten der Vorratsdatenspeicherung ist das umso wichtiger!

Patrick Breyer, Datenschutzexperte der Piratenpartei Deutschland: „Wir sehen mit Freude, dass die NSA-/BND-Affäre die Menschen für den Datenschutz sensibilisiert haben. Mit 12 % unter den jungen Befragten liegen wir PIRATEN bei der Einschätzung der Fachkompetenz zwar schon ganz gut, werden unsere Bemühungen aber verstärken, die Nutzer weiter für dieses wichtige Thema zu sensibilisieren. Gerade nach der Entscheidung des Bundestages für die Vorratsdatenspeicherung ist es um so wichtiger, die Menschen auf die Gefahren eines flächendeckenden Datensammelns hinzuweisen. Standortbezogene persönliche Daten sowie Kommunikationsprofile sind in den falschen Händen gefährlich, die Sammlung dieser Daten muss so weit wie möglich vermieden werden.“

Hintergrund: 63 % der Befragten äußerten, dass sie nicht wüssten, wer Zugriff auf ihre Daten hat. Auf die Frage, welche Partei sie denn mit dem Begriff „Datenschutz“ verbinden, nannten 15 % Bündnis90/Grüne. Junge Wahlberechtigte zwischen 18 und 29 Jahren benennen jedoch am häufigsten SPD und Piratenpartei (je 12 Prozent), sowie die Union (10 Prozent).

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Patrick Breyer

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Kommissarischer Beauftragter für das Thema Datenschutz der Piratenpartei Deutschland und Abgeordneter im Schleswig-Holsteinischen Landtag