Open-Borders-Asyl – Fortschrittliches Denken ist gefragt

Bild: Tobias M. Eckrich

Jeder Geflüchtete ist eine Chance

Wenn es eine Erkenntnis gibt, die sich aus der Flüchtlingsdebatte, wie aus den anderen letzten Krisen, ziehen lässt, dann ist es folgende: Politik des 20. Jahrhunderts ist für das vernetzte Zeitalter nicht geeignet. Die etablierten Parteien wissen weder, wie mit den vielen neuen Mitmenschen umzugehen ist, die ihr Glück im vielversprechenden globalen Norden suchen, noch wie sie auf die antidemokratischen Massen reagieren sollen, denen Deutschsein offensichtlich wichtiger ist als Menschlichkeit.

SPD und Union versuchen verzweifelt, den „besorgten“ Bürgern und Neonazis nach dem Mund zu reden, doch die spüren zwar Tag für Tag die drückende Last eines Systems, das sich selbst überlebt hat, sind aber in all der Alternativlosigkeit nicht in der Lage, eine bessere Lösung zu denken. Abschottungspolitik und nationalistische Rhetorik, wie sie vor allem Union und SPD vertreten, hilft weder den Geflüchteten, noch rettet es die postdemokratischen Strukturen, die in solchen Situationen einmal mehr beweisen, dass sie für die Menschen nicht mehr genug sind; es ist nur Wasser auf den Mühlen der rechtspopulistischen Agitatoren, die das allgemeine Gefühl der Hilflosigkeit beim „kleinen Mann“ katalysieren und in Hass umlenken.

Ein fortschrittlicher Ansatz zur Flüchtlingspolitik, der Menschlichkeit nicht nur als Phrase begreift und den Menschen als Chance und nicht als Hindernis sieht, könnte einen Ausweg aus der Misere anbieten. Jeder Einzelne ist notwendig, um eine funktionierende Gesellschaft zu gewährleisten; jeder Einzelne muss dazu in der Lage sein, durch Teilhabe an unserer Gesellschaft auch alle anderen Mitmenschen zu bereichern. Und wenn die Politik all die Chancen, die uns über das Mittelmeer erreichen, sieht und nutzt, wenn wir all den Menschen tatsächlich eine Perspektive bieten, unsere Gesellschaft weiterzuentwickeln und mitzuleben, dann erfüllen wir die Werte, die die europäische Idee ausmachen: Grenzenlosigkeit und friedliches Miteinander.

Die unterschiedlichen Perspektiven und Erfahrungen, die in den verschiedenen Ländern Europas miteinander auskommen, haben unsere Kultur bereits ungemein bereichert. In welchen anderen Erdregionen findet man auf so kleiner Fläche so viele unterschiedliche Weltbilder und Lebensweisen, die seit Jahrzehnten friedlich miteinander leben? Wie viele Schattierungen, Mischungen, Remixes und neue Ideen sind daraus erwachsen, dass hier Menschen mit den unterschiedlichsten Hintergründen die Möglichkeit haben, sich untereinander auszutauschen und sich neu kennenzulernen? Einer meiner Onkel hat eine Französin geheiratet, mein anderer Onkel lebt mit einer Brasilianerin zusammen. Wäre das noch vor fünfzig Jahren möglich gewesen?

Europas Reichtum sind die Menschen, die darin leben, und die kulturelle Vielfalt, die sich aus der Grenzenlosigkeit ergibt. Damit diese Menschen eine Gesellschaft formen können, die in ihrer aller Interesse ist, braucht es allerdings auch neue politische Strukturen: Es braucht die Sicherheit, dass für die Rechte eines jeden Menschen gesorgt ist, so zu leben, wie er will, und die Möglichkeit, sich untereinander austauschen zu können und schnell miteinander Lösungen für auftauchende Probleme zu finden. Wir sind alle vernetzt, die Schicksale der Menschen in einer Gesellschaft sind miteinander verbunden – und umso wichtiger ist es, dass wir als Menschheit miteinander leben.

Das Internet hat hier wie keine andere Entwicklung gezeigt, dass es problemlos möglich sein kann, dass viele Menschen aus vollkommen unterschiedlichen Ländern, die alle möglichen Sprachen sprechen, zusammen Gedanken entwickeln und arbeiten können. Diese Chancen des neuen Zeitalters können in unserem derzeitigen politischen System nicht genutzt werden – und umso frustrierter sind die Menschen, die in ihrem Alltag bereits vollkommen selbstverständlich miteinander vernetzt sind und ihre Meinungen und Ideen im Netz austauschen, wenn sie sehen, dass die Politik noch lange nicht auf dieser Ebene angekommen ist. Unsere traditionelle parlamentarische Demokratie erreicht ihre Wähler nicht mehr dort, wo ihre Lebensrealität längst angekommen ist.

Deswegen braucht es eine Politik des 21. Jahrhunderts, die die Chancen des vernetzten Zeitalters begreift und auf die Interessen der Menschen zugeht. Die Regeln der neuen Welt, die Handlungslogiken, in denen sich unser modernes Leben abspielt, beginnt, die alten Strukturen einfach zu überschreiben – und wenn wir nicht neue Strukturen schaffen, die den digitalen Kontrollverlust in humane Bahnen lenkt, stehen unserer Gesellschaft noch ganz andere Zerreißproben bevor.

Die PIRATEN stehen für eine Politik, die die Menschlichkeit zum Prinzip der vernetzten Welt machen will. Alles ist global, nur die Identifikation mit dem eigenen Volk hört bisher noch an den Landesgrenzen auf! Es sind genug Menschen an Grenzen gestorben! Für ein grenzenloses Europa!

Ansatz 1:
Ein sehr schönes Beispiel für die Ideenlosigkeit in der Asylpolitik der deutschen Regierungen findet sich in diesem kurzen Video:
Die bayerische Sozialministerin Emilia Müller unterhält sich darin mit einem Geflüchteten:

  • Emilia Müller: Sind sie gut untergebracht?
  • Flüchtling: Bisschen gut
  • Emilia Müller: Sie wissen aber schon, dass sie wieder zurück müssen?
  • Emilia Müller: Situation im Kosovo ist schwierig
  • Emilia Müller: Der Staat muss mehr tun.

Zwischendurch sagt der Geflüchtete auch noch ein paar Worte, aber Emilia Müller macht nicht den Eindruck, als würde sie sich die Mühe machen, es zu verstehen, oder sich dafür zu interessieren. Warum auch? Sie ist nur hier, um ein paar Phrasen zu dreschen und die Eskalation der Debatte zu provozieren.

Ansatz 2:
Während der #marchofhope mittlerweile Österreich erreicht hat, weigern sich die Politiker der etablierten Parteien immer noch beharrlich, Lösungen für die aktuelle humanitäre Krise zu entwickeln. Stattdessen machen die politischen Eliten Deutschlands immer wieder mit groben Fehlern und Versäumnissen von sich reden.

An dieser Stelle seien Mario Czaja (CDU) – Sozialsenator in Berlin – und Joachim Herrmann (CSU) – der bayerische Innenminister – genannt.

Selbst Angela Merkel, an der bisher kein politischer Skandal haften blieb, wurde ihre Ratlosigkeit im Umgang mit Geflüchteten zum Verhängis. Diese Politiker stehen exemplarisch für das Versagen einer ganzen Kaste von Regierungspolitikern. Was mich traurig und wütend zugleich werden lässt, ist, dass die politische Situation in Deutschland im Vergleich zu vielen anderen europäischen Staaten sogar besser aussieht. Während die Bundesregierung in stetiger Untätigkeit verharrt, machen sich Länder wie Ungarn, Polen und Tschechien daran, den kleinsten gemeinsamen Nenner Europas aufzukündigen, nämlich das Versprechen freier Grenzen. Statt einen gemeinsamen menschenwürdigen Umgang mit den Geflüchteten zu suchen, bekämpfen Orban, Duda und Zeman die Flüchtenden und ziehen sich auf einen protektionistischen nationalistischen Standpunkt zurück, der eine echte Lösung der Problematik niemals wird erreichen können.

Gastautor:
Compl4xx ist Student und Aktivist. Er engagiert sich sowohl für die Jungen Pirat*innen, als auch für die Piratenpartei.

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Kommentare

47 Kommentare zu Open-Borders-Asyl – Fortschrittliches Denken ist gefragt

  1. Alfred schrieb am

    Wenn ich diesen „Text“ richtig verstehe möchte der Autor den deutschen Sozialstaat durch willkürliche Überlastung zerstören, gegen den Willen zahlreicher europäischer Volker einen globalen Arbeitsmarkt mit extremem Lohndumping einführen und Deutschland / Europa einem sehr riskanten Multikulti Experiment mit religiösen und ethnischen Konflikten unterziehen. Verstehe ich das richtig ? Oder ist der Autor tatsächlich so…….das er tatsächlich glaubt, das wir, die Deutschen, schaffen was sonst offensichtlich keiner schafft und unsere Europäischen Nachbarn, und andere Staaten und Gesellschaften auch nicht wollen ?

  2. Alfred schrieb am

    Nachtrag. “ Deutsch sein wichtiger als Menschlichkeit“. Sind schon richtig böse die Deutschen, üble rechte Gesellen. Nehmen wir mal Flüchtlinge aus Syrien. Dort schneiden sich die Syrer (nach Religion / Ethnie sortiert die Köpfe ab, bombardieren sich mit Fassbomben vergewaltigen, foltern und versklaven andere Menschen). Wenn die Deutschen so übel sind wie sind denn dann die Syrer ? Oder die Iraker ? Wenn man die gleichen Maßstäbe anlegt, und das wollen wir doch, oder ? dann wird es schnell beleidigend für die Syrer, die Iraker, oder ? Auf dem Weg zu uns geht es durch die Türkei, da bekämpfen sich Türken und Kurden, Progrome , Tote. Was halten wir von Türken und Kurden ? Werden Sie bitte nicht beleidigend. Was ist mit den Griechen ? Wie leben die Flüchtlinge in Griechenland ? Mazedonien ? Serbien ? Ungarn ? Alles übles Pack dort ? Wie lebt man als Roma auf dem Balkan ? Bulgarien ? Rumänien ? usw. usw. alles Rassisten dort nicht wahr ? Was halten Sie von den Afrikanern ? Wenn man denen Waffen liefert bringen die sich gegenseitig um. Stimmts ? Soll ich weiter machen ? Merken Sie was ? Sie stellen an die Deutschen Erwartungen und Forderungen, legen Maßstäbe an wie Sie dies bei anderen nicht machen. Warum nicht ? Sind die Deutschen irgendwie überlegen ? Zivilisierter vielleicht ? Klingt ziemlich rassistisch bzw. kulturalistisch. Gehören Sie zur neuen Rechten oder sind Sie einfach nur …….?

    • TheBug schrieb am

      Thema verfehlt, setzen, 6

      Und als Hausaufgabe den Text noch mal lesen und dieses mal versuchen zu verstehen.

  3. TheBug schrieb am

    Sehr schöner Text.

    Für unsere „Asylkritiker“ sollte man noch anmerken, dass viele von den Flüchtlingen gut ausgebildet sind und nicht das Lohnniveau drücken werden (abgesehen davon, dass wir einen Mindestlohn haben).

    Gibt man den Leuten keine Chance sich einzubringen, dann werden sie langfristig ein Kostenfaktor bleiben. Wenn wir ihnen aber erlauben hier zu leben und sie nicht nur lagern, dann wird das positive Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaft und Gesellschaft haben. War historisch immer schon so.

    So als Ergänzung dazu, dass es selbstverständlich unsere Pflicht ist Menschen in Not zu helfen…

    • Sabrina schrieb am

      Die Piraten hatten Ihr Engagement für das BGE unter anderm damit begründet, dass nicht genug Arbeit da sei.

      Jetzt kommen Flüchtlinge – und wie von Zauberhand sind plötzlich Arbeitsplätze da.

      Was darf man denn davon halten?

  4. Alfred schrieb am

    The Bug
    „Viele Flüchtlinge gut ausgebildet….“ laut Frau Nahles, Arbeits und Sozialministerin, SPD, eine „Mär“, maximal 10 % stünden dem Arbeitsmarkt zur Verfügung. Wovon leben die anderen ? Und die , die noch kommen werden ? Ne Idee ?
    „…nicht das Lohnniveau drücken werden…“ Es gibt ca 160.000 wissenschaftliche Mitarbeiter an deutschen Hochschulen, davon haben 70 % einen befristeten Vertrag, immer mehr Arbeitnehmer akzeptieren prekäre Verträge……
    wegen Fachkraftmangel ?
    „….abgesehen davon, das wir einen Mindestlohn haben..“ von 8,50 Euro. Super. Ich erhöhe auf 10. Macht ca 1.600 Euro Brutto im Monat, das wiederum ergibt ein Netto von ca 1.200 Euro, was wiederum nach 40 Arbeitsjahren eine Rente von ca. 600 Euro ergibt. Super oder ? Das ein ganz normaler Arbeitnehmer möglicherweise mal etwas mehr verdienen möchte, einen sicheren, unbefristeten Job haben möchte kannst Du Dir nicht vorstellen The Bug ? Vielleicht auch bei der Suche nach einer günstigen Wohnung ? Meinst Du das massive Zuwanderung da hilfreich ist ?
    Die Piraten waren mal für H4 Sanktionsfrei, weil uns dank Industrie 4.0 die Arbeit ausgeht, Du erinnerst Dich ?
    Wenn es in Europa, wir haben einen europäischen Arbeitsmarkt , ca 25 Mio Arbeitslose gibt, darunter in einigen Staaten 50 % Jugendarbeitslosigkeit, dann meinst Du, das wir noch Millionen ( nach oben offen ?) Migranten aus Nahost und Afrika benötigen ? Um den Europäern Feuer zu machen oder warum ? Um den Migranten zu helfen ? Den Ärmsten der Armen ? Bist Du sicher, das es die Ärmsten der Armensind die da zu uns kommen ? und das es die effektivste , sinnvollste Art der Hilfe ist ? Glaubst Du das wirklich ? (Alle 7 Sekunden verhungert übrigens ein Kind…für was geben Du und der Autor des Textes so Geld aus während Kinder verhungern) ?

    • Sabrina schrieb am

      Zahlen zur Höhe der Rente findet man in der Schrift Rentenversicherung in Zahlen http://www.deutsche-rentenversicherung.de/cae/servlet/contentblob/238692/publicationFile/61815/01_rv_in_zahlen_2013.pdf
      Auf Seite 35 die Auszahlbeträge in den veralteten Bundesländern: 771 Euro durchnittlich

      Der Staat spielt sich als Wohltäter gegenüber den Flüchtlingen, die er selbst herbeigeputscht und gebomt hat auf und gibt den Einheimischen den Tritt.

      Und dann sollen die Einheimischen über Flüchtlinge jubeln, die am Ende noch mit Werkzeugen aus dem Fundus deutscher Waffenexporte sich den Grenzübertritt gewaltsam erzwingen.
      Aber das sind ja alles Nazis.

  5. Alfred schrieb am

    The Bug
    “ Thema verfehlt….“ geht es auch inhaltlich ? Es werden doch „hoffentlich“ in den nächsten Jahren Millionen von überwiegend muslimischen Menschen zu uns kommen. Richtig ? Und mit diesen Menschen werden wir und unsere Kinder dauerhaft friedlich zusammenleben ? Einfach gefragt, warum leben Sunniten, Schiieten, Alawiten, Christen, Jesiden und Kurden nicht einfach zu Hause friedlich zusammen ? Ist doch nicht schwer, jedenfalls nicht für Deutsche. Oder ?
    Wenn es für Deutsche nicht schwer ist, obwohl es viiiiele andere nicht können, liegt es woran ? An unserer überlegenen Kultur ? Sind wir zivilisierter ? Oha, das ist Kulturalismus ( Rassismus ohne Rassen ), das ist die „Neue Rechte“ oder liegt es an unseren überlegenen Genen ? Das wäre dann die „alte, rassistische Rechte“. Oder glaubst Du wir kriegen das mit dem friedlichen Zusammenleben auch nicht hin ? Dann sind der Autor und Du verantwortungslose …..Stimmt s ? Wenn Ihr von Konflikten, z.B. Türken und Kurden, Albaner und Serben, Ukrainer und Russen, Tamilen und Singalesen usw. usw. lest fragt euch mal warum das bei uns nicht passieren wird und warum nicht….wenn Ihr jedes mal eine vernünftige, nicht „rechte“ Antwort habt ist ja alles gut sonst wird es übel…..

    • compl4xx schrieb am

      I’m glad I have more in common with most syrish people than with you, Alfred. The „Volkskörper“, which you imagine, does not exist. We two are not equal, we don’t share a culture, we share only one or two languages, and therefore I do not care about your „Volk“.

      The german social security system needs to be replaced with an unconditional basic income, for various reasons. One of them is, that we will not be able to empower everyone to economical initiative with the old system.

      So please start dreaming, because one of the main mistakes of „german culture“ is, that the unability of many „germans“ to dream is closing their hearts to imagine a better future. Because the future we are heading to is no future I would want to live in.

      I am a human, not a german. Sorry to disappoint you. talk to someone else.

    • Otla schrieb am

      Wer hat die Grenzen geschaffen, mit dem Lineal am Reißbrett gezogen, innerhalb derer heute die Auseinandersetzungen toben?
      Wer hat jahrzehntelang Diktatoren, deren einziges Interesse die Ausbeutung des Reichtums der von ihnen okkupierten Völker und Staaten war, gefördert und gestützt? Und tut es noch heute, verscherbelt quasi den Nahen Osten an die Golfstaaten?
      Wer hat vom Volk gestürzte Regime wieder auf den Thron gehoben um billigen Öls willen, wie in Iran? Wer hat seiner Rachsucht für 9/11 und seiner Eitelkeit gefrönt, wie in Irak und Afghanistan?
      Wer hat Konzentrationslager für Flüchtlinge finanziert und beim Einrichten auch mit Wachtürmen geholfen, wie in Libyen? Bürgern Hilfen, Sicherheitszonen, Waffen und Ausbildung versprochen und sie am ausgestreckten Arm verhungern lassen, wie in Syrien? Und zugesehen, wie die Golfstaaten ihre Islamisten bis hin zu IS stützten und belieferten?
      Wer hat aus dem Mittelmeer ein Massengrab gemacht?

      Und nach alldem meint Alfred, Europa habe mit der ganzen Chose nichts zu tun?
      Was glaubt Ihr eigentlich, wer da kommt und warum und mit welchem Denken?
      Wir sind den Flüchtlingen ne Menge schuldig und die wissen das.
      Machen wir was draus. Das können wir.

      Allerdings mit Realitätssinn: keiner kann mehr geben, als er hat. Um für Flüchtlinge zahlen zu können, muss die Wirtschaft rund laufen, sogar dann, wenn sie sich in München in einem Festzelt befindet. Alles andere ist naives, verantwortungsloses Gutmenschentum.
      Leute wie Alfred fürchten um ihre deutsche Kultur (denn eine europäische gibt es nicht)? Legitim. Jede Kultur ist wertvoll, auch die deutsche.
      Wertvoll ist aber auch die syrische, die irakische, die afghanische, auch wenn sie in manchen Regionen recht rückständig sein mag; lasst sie sich entwickeln, es sind Menschen, wie wir, die können das, wie wir, wenn man sie lässt und sie nicht beständig mit Not, Tod und Elend kämpfen müssen.
      Die Syrer, die Iraker, die Afghanen hängen genau so an ihrer Kultur, wie die Deutschen. Nur: wo man nicht leben kann, da kann man auch nicht seine Kultur leben.
      Macht Euch keine Illusionen: die Mehrheit findet uns nicht so wahnsinnig toll, dass sie sich vorbehaltlos assimilieren wollen (tatsächlich sind wir auch gar nicht so toll, siehe oben).
      Sie würden gerne zu Hause bleiben; aber das können sie nicht. Nicht, wenn man noch Vernunft im Hirn hat.
      Wenn wir eine friedlichere Welt wollen, müssen wir die Flüchtlinge nicht als schönes Zubrot für die Renten ansehen, sondern als Potential zur zukünftigen Entwicklung der Länder, aus denen sie kommen. Wenn wir sie fit machen. Gesundheitlich. Bildungsmäßig. Politisch. Sie wieder Bewusstsein für die eigenen konstruktiven Kräfte entwickeln lassen. Und, oh ja, auch Geld verdienen und für die Zukunft in ihren eigenen Ländern sparen lassen. Dazu muss man kein Akademiker sein. Man kann auch Handwerker sein, Kaufmann, Imbissbudeninhaber. Oder Hausmeister oder Straßenfeger. Seid sicher, die wollen das. Und das ist nun weiß Gott nichts, was uns schadet.
      Und dabei ihre eigene Kultur unter unserem Schutz pflegen und weiter entwickeln.

      Das geht und das können wir. Mit Augenmaß, mit Realitätssinn und ohne verquere spätpubertäre Ideologien.

      Und dabei gleichzeitig alles Vernünftige und sorgfältig von allen Fachleuten Geprüfte tun, um IM INTERESSE UND UNTER MITBESTIMMUNG der Bürger dieser Staaten, denen gehören sie schließlich, den Frieden in diesen Regionen zu fördern – damit man dort wieder leben und eine Zukunft haben kann.

      Wem das nicht passt: es kann auch noch schlimmer kommen. Da gibt es in Gaza und in der West Bank noch ein paar Millionen Palästinenser, die das von Europa installierte Israel gerade im Begriff ist zu vertreiben. Ich erinnere: lt. UNO wird Gaza in den nächsten 5 Jahren völlig unbewohnbar werden – und nicht nur Gaza. Die werden dann auch kommen.
      Und wer kein Massenmörder werden will (die weit überwiegende Mehrheit der Bürger Europas wird das nicht wollen) wird auch die aufnehmen müssen.
      Von nix kommt nix.
      Wer nicht hören will, muss fühlen.

      • Sabrina schrieb am

        Sie tragen Eulen nach Athen. Und Israel ist illegal auf palästinensischem Boden errichtet worden.

        Das rechtfertig noch lange nicht, eine politik zu betreiben, in deren Folge hier auf deutschem Boden die Konflikte der Heimatländer ausgetragen werden und der kriminelle Islam gesellschaftliche Macht bekommt.

        Es ist Ihnen in ihrer Verlogenen Scheinheiligkeit offensichtlich egal, was das für Nicht-Muslime und insbesondere für „Homosexuelle“ und die Frauen bedeutet.

        Sie versuchen, unter dem Deckmantel des Guten, das Land zu zerstören, hier alles in Grund und Boden zu treten.

      • Sabrina schrieb am

        „Wenn wir sie fit machen. Gesundheitlich. Bildungsmäßig. Politisch.“

        Da spricht der Übermensch, der Herrenmensch, der die Beute nach seinem Bild formt, bzw. formen will.

  6. Etwas weiter denken schrieb am

    @Alfred
    40% der Deutschen sind im Rentenalter an der „Armutsgrenze“. Die „600 Euro Rente“ bei ~10 Euro Stundenlohn bekommst Du weder mit noch ohne Flüchtling erhöht. Diese Rente entspricht schon jetzt der Grundsicherung, also dem Betrag, den ein dt. Staatsbürger bekommt, ohne jemals etwas gearbeitet zu haben und für den es im Rentenalter noch viel unwahrscheinlicher ist, Arbeit aufzunehmen. Im Zweifel bekommt er sogar die bessere med. Versorgung, wie ein Ex-Arbeitnehmer mit 600 Euro Rente und arbeitsbedingt geschundenen Knochen, weil der Staat für die Krankheitskosten aufkommt. Ein Ex-Arbeitnehmer konnte oder kann zunächst für sich selbst sorgen. In einer sozialen Demokratie mit vererbbaren Hartz-IV-Genen kommt kaum einer aus seiner Lage von alleine wieder heraus. Bildung ist in dieser Arbeitswelt weitgehend hinderlich, weil sie meist mit Kritik und Optimierung einhergeht und nicht mit zusätzlicher Arbeitskraft oder der zusätzlichen Schaffung von Arbeitsplätzen. Mit Bildung kann man dem Dummen leichter ein Brösel vom Kuchen wegschneiden, als anders herum. Allerdings kann man nicht dämlich genug sein, um den Arbeitsplatz eines Gebildeten übernehmen zu können, denn auch ein Dummer versteht, mit Knopfdruck Tools einzusetzen, die das Können eines Gebildeten überragt. Und ein Dummer mit Daumen ist in der Arbeitswelt billiger als Mensch mit Köpfchen. Und weil halt auch dumme Arschlöcher einen Daumen haben können, ist die Situation global gesehen gleich.

    Und so gibt es bislang keinen globalen Arbeitsmarkt. Arbeitnehmer der Welt können sich nicht „vereinigen“, wie es mal ein Spruch war, allerdings ist die Arbeitnehmer-„Fluktuation“ im jeweiligen Arbeitgeberland unterschiedlich. Über TTIP/TTP/TISA werden Produktionsstraßen im jeweiligen Land an Unternehmen mit den billigsten Arbeitskräften vermietbar, d.h. Material und Mensch werden für ein Produkt zusammengeführt. Kommen die Arbeitskräfte aus einem Land, in dem über die Bilanz des Staates der Einsatz dieser Menschen als Entwicklungshilfe abgerechnet werden kann, dann gibt es ziemlich viele „Winner“, die unter dem Schutz des Staates stehen. Die Menschen, die dann keine Arbeit in dem Staat haben, wollen dann auch nicht, dass das aufhört. Sie müssen befürchten, dass die Unternehmen über Schiedsgerichte (ISDS – zuletzt RWE) den Staat so lange verklagen, bis es keinen Staat mit Haushaltseinnahmen mehr gibt – siehe Griechenland und unsere „Hilfspackete“ – dann bleibt ihnen nichts anderes übrig, als ihren wirtschaftlichen Überschuss an andere abzudrücken, also exportieren Staaten wie Griechenland und Ungarn Flüchtlinge.

    Entweder die Masse der Menschen macht da aus irgendwelcher Motivation mit oder eben nicht. Und letzteres zeichnet sich jetzt schon ab…selbst bei der Exekutive, denn auch die Knüppelschwinger und Wasserwerfer werden weniger. Nicht jeder Arbeitsplatz läßt sich zum Hobby machen, wenn es keine Trennung zwischen Arbeitszeit und Nicht-Arbeitszeit mehr gibt. Immer weniger Menschen kommen von der Arbeit und können zu Hause „abschalten“, denn dann muss man auf die (digitale) Straße und für oder gegen Flüchtlinge demonstrieren und ihnen „weiter“ helfen. Maschinen, die allerbilligsten Arbeitskräfte, geben den Arbeitnehmern und Arbeitgebern den Takt vor: Keinen Urlaub, keine Pause…allein für Updates und Upgrades. Burnout Krankheitsfälle an der Tagesordnung.

    Die IoT Vertreter wollen Big Data. Geben wir ihnen Big Data. Daten kann man generieren, die müssen nicht kreativ oder originär entstehen. Warum soll man auch auf Menschen warten, bis sie „Big Data“ produzieren? Wenn Demoskopen demnächst eine Studie erstellen, dass die Weltbevölkerung „explodiert“ ist, dann womöglich nur wegen falscher Daten. Die „Identität“ bzw. die Zuornung von Handelsgütern ist seit der Einführung von RFID-Karten ein bequemes Handelsgut: Banken, Gesundheitswesen, Transport, Geheimdienste…manchmal als Masse, mal wegen der Anonymität in der Masse, mal wegen der Handlungsmöglichkeit einer einzelnen Identität.

    Früher sagte man noch: Mach ein Bild, poste es in ein soz. Netz oder es ist nie passiert.
    Heute kann jeder Bilder shoppen und ins Netz legen und trotzdem muss das auf dem Bild nie passiert sein.
    Früher konnte man noch wert auf die sog. Loyalität legen, also sich auf einen zuverlässigen Menschen verlassen, dass er so handelt, wie man es von ihm erwartet.
    Heute wird sog. Loyalität auf vielen Ebenen ad absurdum geführt, weil die Verifikationsmöglichkeit für die meisten Menschen nicht mehr möglich ist und für viele die Verifikation, also die Bestätigung einer Wahrheit hinter einer Information, zu viel Zeit in Anspruch nehmen würde. Deshalb kommen auch nur Tools mit Big Data klar. Es entscheiden aber nicht diese Tools, ob die Eingaben korrekt sind und Big Data nur Schwindel ist, sondern (ein paar) Menschen.

    Und genau dort steht die Gesellschaft. Die paar Menschen ziehen Big Data über Tools, die auf Updates und Upgrades angewiesen sind, die man mit RATs und Backdoors udgl. manipulieren kann. Jedes Gerät, mit dem ein Mensch irgendeine Wahl/Entscheidung treffen kann, ist manipulierbar; deshalb werden Wahlcomputer auch nicht bei Europawahlen oder Bundestagswahlen zugelassen; also noch nicht, weil noch zuviele Menschen eine Wahl haben. Menschen, die denken, sie müssten sich gegenüber einer Person oder innerhalb einer Gruppe loyal verhalten, haben den Schuß nicht gehört. Genau das sind die Menschen, die am leichtesten manipulierbar sind und keine eigene Wahl treffen können. Dieser Schwarm kann über die Quelle gelenkt werden. Dazu ist wiederum Big Data nützlich, schließlich wollen ein paar wenige die Quellen verifizieren, auch in den sozialen Netzwerken. Die Quelle ist die Entity, die sich im Schwarm am schnellsten und als erstes bewegt und andere dazu verleitet, gleiches zu tun und quasi ein (verzögertes) Echo auslösen.

    Bezogen auf das Thema:
    Nehmen wir Fr. Merkel als Quelle an, die als Bundeskanzlerin gewählte Entscheidungsträgerin ist.
    https://www.youtube.com/watch?v=REJLoKY5uQk
    Regierung zu Einreise-Erlaubnis: Kanzlerin verteidigt Flüchtlingsaufnahme

    Die Kanzlerin hat auf Deutsch auf einem Regierungskanal die „Einreiseerlaubnis“ ausgesprochen. Also muss jetzt eine andere Quelle, diesen Regierungskanal verfolgen, auf die Erklärung warten und sie genau der Quelle zukommen lassen, die:
    1. das Deutsche entsprechend für andere Menschen übersetzt. (allein schon Beamtendeutsch versteht nicht jeder)
    2. viele andere Menschen in Bewegung versetzen kann.

    • Alfred schrieb am

      Danke für die Ausführungen. Durch die Industrie 4.0 wird die Zahl der „Beitrags und Steuerzahler“ deutlich zurückgehen. Diese Beitrags und Steuerzahler müssen nicht nur die Alten / Rentner mit durchziehen sondern natürlich auch die Menschen die Arbeitslos sind bzw. deren Einkommen nicht reicht. Ungeregelte Zuwanderung, egal woher, verschärft das Problem. Das wollte ich deutlich machen.

      • Etwas weiter denken schrieb am

        Damit widersprichst Du Dir gerade selbst, also das was Du schreibst ist nicht logisch. Für 1.200 Netto fütterst Du niemand anderen zusätzlich durch. Das reicht vielleicht gerade so für eine Monatsmiete in München. Und für 400 Euro, die man dem 1.600 Euro Einkommen abgezogen hat, finanziert man vielleicht mal die Tafel, die dem Bedürftigen auf einem Umweg das Essen schenkt.

        Es ist ein mathematisches Märchen, dass der (normale) Arbeitnehmer soviel verdient, dass er andere durchfüttert und beinhaltet die wirtschaftliche Ideologie, dass er „übriges“ Geld nicht für sich selbst ausgibt, sondern zunächst für Familie (Lebenspartner, Kind, Elter) und andere Bedürftige. Es reicht bei 99% der Fälle nicht für den Lebensunterhalt, den „die 1%“ tatsächlich haben, deren Vermögen sich auch dann vermehrt, wenn sie nicht arbeiten, also auch als „arbeitslos“ gelten.

        Ungeregelte Zuwanderung ist kein Problem, wodurch sich etwas verschärfen würde. Warum auch? In der Region, aus der sie kommen, entspannt sich die Lage, z.B. des Nahrungsangebots für dort gebliebene. Und in der Region, in die sie ziehen, ziehen sie entsprechend Nahrung ab. So ist das auch z.B. mit Geld. Das Vermögen, das die Flüchtlinge zum Überleben brauchen, bleibt gleich. Ob wir es ihnen in Deutschland oder im Heimatland auszahlen/zukommen lassen, bleibt sich gleich. Es ist grad so, als würde man sagen, durch das Trinken von Kaffee verdurstet der Körper.

  7. Alfred schrieb am

    compl
    Volkskörper ? Hab ich nicht geschrieben. Ist genau so ein Unsinn wie die „antidemokratischen Massen“ des Autors. (Das sind , in Sonntagsreden, mündige Bürger, auch der Souverän genannt.Wer die erziehen, aufklären will hat ein besonderes Demokratieverständnis.) Oder meinten Sie „Volksheim“ ? Schwedisch Folkhemmet ? Wenn es Ihnen in Deutschland nicht mehr gefällt (weil es zu deutsch geworden ist ? Obwohl….deshalb kommen die Migranten doch…)
    kann ich Ihnen ein paar Tipps für eine neue Heimat geben. Was halten Sie von Ferguson ? Oder Rotherham ? Lieber orientalisch ? Cizre vielleicht Da war Cem Özdemir gerade. Oder wie wäre es mit Bangui ? in Zentralafrika ? Oder Historisch ? Auf den Spuren von Karl May bei den Schilluk, Dinka und Nuehr im Südsudan, soll zur Zeit sehr „spannend“ sein. Zu spannend ? dann gehen Sie doch mit den Rohingya in der Andamanensee segeln. Zu exotisch ? Hm. Wie wäre es mit Frankreich ? Banlieu sagt Ihnen was ? Da lebt es sich super….

  8. Alfred schrieb am

    Otla
    Was ist denn schlimm an schön geraden, mit dem Lineal gezogenen Grenzen ? Ist das nicht schlicht ein Multikulti Problem ? Also das was hier so sehr gefordert wird ?
    „Wer hat….“ stimme voll umfänglich zu.
    „Und nach alldem meint Alfred, Europa hat mit der ganzen Chose nichts zu tun…“. Ich habe Kinder und 3 kleine Enkelkinder. Die haben mit der Chose nichts zu tun und ich möchte, ganz besorgter Opa, das die das ausbaden müssen.
    Was sind „wir“ „den Flüchtlingen“ schuldig ?
    “ Wenn wir sie fit machen…..“ usw. Klingt für mich sehr paternalistisch. Wir machen fit, wir entwickeln, wir bauen Strukturen auf, wir unterstützen „die Guten“….usw. Wir ? Lasst die Leute doch mal selber machen. Fehlschläge gehören dazu. Denkt an die „tollen“ Reformen von Stalin und Mao, haben jeweils viele Millionen Opfer gekostet. Da wird noch viel Schlimmes passieren, z.B. weil die Weltbevölkerung weiter rasant wächst und es folglich noch mehr Konflikte um Ressourcen geben wird. Das können wir nicht wirklich ändern und verhindern. Verhindern können wir aber, wenn wir, die Europäer, es wirklich wollen, das wir in das zu befürchtende Chaos komplett mit hineingezogen werden.

    • Otla schrieb am

      Für mich als Kölnerin ist Multikulti völlig normal und funktioniert prima. Andere Kölner sehen das auch so, also bliev dat bei uns, wie et es.
      Bei uns gehört das zur Mentalität; andernorts ist das nicht so. Was ich teilweise sogar respektiere – solange das nicht in Aggressivität, diktatorischen Wünschen und Rechtsradikalismus ausartet.

      Die Briten haben uns Rheinländer mit den Westfalen in ein Bundesland geschmissen, was Jürgen Becker mit dem Satz kommentierte: „es ist furchtbar, aber es geht“.
      Es geht aber nicht immer und überall. Es ist auch imho keine Lösung, innere Konflikte dann nach außen zu verlegen, wie es Deutschland tat. Denn ich bin mir ziemlich sicher, dass die Aggressivität nach Außen auch Folge des Zentralismus war.
      So viel zu den auf dem Reißbrett gezogenen Linien – wobei die natürlich gezogen wurden, ohne die Bevölkerung zu fragen.

      In der Tat: wer nicht entschieden hat, ist auch nicht schuldig.
      Ändert aber nichts daran, dass die nächsten Generationen für die Erbschaftsschulden der vorherigen haften. Materiell haften. Auch unser Staat gehört zu denen, die die Misere in Nah-/Mittelost mitverschuldet und/oder mit gedeckt hat, im Falle Israel sogar ganz wesentlich mit verschuldet. Und daraus wächst nun mal die Haftung für die Folgen.

      Ja, „fit machen“ ist doppeldeutig. Hier möchte ich es aber verstanden wissen wie bei einem Physiotherapeuten oder Coach. Der agiert nicht paternalistisch, allein schon, weil er weiß, dass seine Arbeit gar keinen Sinn hat, wenn der Kunde oder Patient damit nicht einverstanden ist.

      „Verhindern können wir aber, wenn wir, die Europäer, es wirklich wollen, das wir in das zu befürchtende Chaos komplett mit hineingezogen werden.“
      Nun, das ist der altdeutsche Ohnemichel-Standpunkt. Der nebenbei bemerkt nie funktioniert, weil man immer hinein gezogen wird, wenn man Chaos sich selbst überlässt. Weil auf der anderen Seite intelligente Menschen sitzen, die sich zu wehren wissen. Der klassische Ohnemichel-Bürger, der sich unter den Nazis aus allem heraus gehalten hat, wurde auch rein gezogen, nicht wahr?

      Machen Sie sich keine Illusionen. Wir leben in einer Welt. Da kann man Mauern und Zäune bauen, so viel man will. Für „was scheren mich andere, wenn’s mir selber gut geht“ muss man immer teuer bezahlen.

      • Alfred schrieb am

        Otla
        Ich bin Hamburger. Bei uns funktioniert Multikulti auch. In Ottensen, in der Schanze, St. Georg. Es gibt aber auch Stadtteile wo man abends nicht gern rumläuft…..
        „…..Daraus wächst nun mal Haftung für die Folgen…..“ Nöh. Möglicherweise moralische Verantwortung….keine Haftung.
        „….Ohnemichmichel……..“ Afghanistan ? Irak ? Libyen ? Vietnam ? usw. usw. alles Erfolgsgeschichten des Einmischens ?
        “ Mauern/ Abschotten nützt nichts…“ Doch, doch. es nützt. man muß nur wollen und Konsequent sein. Entweder wir, die Europäer, sind gemeinsam Konsequent (Festung Europa / Australien) oder wir werden nach der „Invasion“ in Gruppen die es sich leisten können Konsequent. Zäune, Mauern, private Wachdienste mit scharfen Hunden etc. Und die , die es sich nicht leisten können ? Die haben Pech gehabt. Das sind unsere Alternativen.
        Übrigens : „Wertegebundene Außenpolitik ist abwegig“ H. Schmidt.

        • Otla schrieb am

          Jede Generation erbt den Staat von der vorherigen und wie bei jeder Erbschaft haftet sie selbstverständlich für die Nachlassverbindlichkeiten. Beißt keine Maus nen Faden ab. Wenn sie nicht will – nun, die anderen werden dafür sorgen.

          Stadtteile, in denen man nachts nicht gerne rum läuft, gibt’s überall. Hat aber nichts mit Ausländern zu tun. Das sind die sozialen Brennpunkte und die gab es immer schon, sogar im Mittelalter.

          Was das Abschotten betrifft, da sollten Sie vielleicht mal etwas realistischer sein.
          Meine Familie sind Libyer. Gute Bekannte ist gerade in Kenia zum Heiraten. Die arabisch geprägten Moscheen sind voll von Ehegatten, männlich wie weiblich, von arabischen Partnern. Wer 10 Minuten auf der Straße spazieren geht, findet mindestens ein schwarz-weißes Kind im Kinderwagen. Die haben alle Verwandte und Freunde in den Ländern von denen Sie Deutschland abschotten wollen. Wat glauben Sie, wat die Ihnen erzählen?
          Der Staat ist Instrument der Bürger und ihnen zu dienen verpflichtet. Allen. Und hier im fernen Westen ist ein nicht geringer Teil der Bürger bunt gemischt. Binational. Sie haben deren binationale Interessen nicht unter den Tisch fallen zu lassen.

          Es geht hier nicht um Werte in der Außenpolitik (letztlich geht’s um die zwar immer, aber ganz tief unten versteckt).
          Es geht um – mit Verlaub – Schafsköpfe, die nicht verstehen wollen, dass kein Land eine isolierte Insel ist, das ein Land ganz erheblich unter den Folgen zu leiden hat, wenn es sich so benimmt.
          Schon mittelfristig ist der Status eines Pariastaates sehr nachteilig, zunächst, wie immer, für die Wirtschaft.

          • Alfred schrieb am

            Otla
            „—-Erbt Nachlassverbindlichkeiten….“ richtig. Schulden sind zu begleichen. Bei wem haben wir Nachlassverbindlichkeiten ? Nachlassverbindlichkeiten die uns zwingen Jahr für Jahr Millionen (?) von Migranten aufzunehmen ?
            „…soziale Brennpunkte, die gab es schon immer…“ und die sozialen Brennpunkte werden durch die Zuwanderung von Menschen ohne wirtschaftliche Perspektive größer oder kleiner ? In Ferguson hätten Polizisten irgendeinen anderen abgeknallt ? Die Islamisten hätten wenn es keine Jesiden gäbe andere umgebracht und versklavt ? In Gudscherat hätten Hindunationalisten wenn es dort keine Moslems gäbe tausende von…was ? ermordet ? Wenn es in der Türkei keine Kurden gäbe dann gäbe es dort jetzt Progrome und Terror zwischen wem ? Noch mehr ? London riots ? Banlieu ? Suhl ? Massenschlägereien in Harburg ? Volksdorf ? Stellingen ? Hätte es sonst auch gegeben ?
            „Was abschotten betrifft….“ Was für ein Unsinn. Wir reden über eine ungeregelte Einwanderung, offene Grenzen, nicht über Ehen oder reguläre Zuwanderung wie sie z.B. in typischen Einwanderungsländern wie Australien Kanada USA stattfinden.
            „…Schafsköpfe …kein Land eine Insel….“ Mit Verlaub fast alle Länder die dazu in der Lage sind schotten sich ab bzw. kontrollieren ihre Grenzen. Wer nach allen Seiten offen ist, ist mit Verlaub, nicht ganz dicht.
            „…Paria Staat…..“ die ist aber gaaaaanz lang die Liste der Pariastaaten…..wer ist denn in Europa außer den germanischen (spott) Schweden, Österreichern und Deutschen kein Paria ? Warum flehen und drohen wir das die „Parias“ mehr Migranten aufnehmen ? Und wenn Polen oder die Slowakei, oder Dänemark oder Spanien die Zahl derer die sie aufnehmen verdoppeln ? Was bringt es ? Allein in HH werden allein in diesem Jahr 40.000 Migranten aufgenommen. In der Nähe des sozialen Brennpunktes Neuwiedenthal soll eine Migrantenunterkunft für 3.000 Menschen entstehen. So geht es dann weiter ? Jahr für Jahr ? Alles wird gut ? Das ist Politik nach Hippi Art …Imagine..love and peace….hat aber nichts mit dem realen Leben zu tun und wird so auch nicht kommen…..

            • Otla schrieb am

              Worin die Nachlassverbindlichkeiten bestehen, habe ich bereits in meinem ersten Post ausgeführt.
              Für Nah-/Mittelost begründen sie sich vor allem darin, dass Deutschland durch das 3. Reich die zentrale Katastrophe der Region, die Gründung eines Staates Israel, überhaupt erst ermöglichte.

              • Alfred schrieb am

                „….Nachlassverbindlichkeiten….“ Nein. Nochmal : moralische Verantwortung. Ich bin aber nicht bereit Millionen von Palästinensern aus „moralischer Verantwortung“ für die Untaten vergangener Generationen nach Deutschland zu holen und die jetzt jungen Menschen damit ins Unglück zu stürzen. Das ist verantwortungslos.

          • Alfred schrieb am

            Ach Otla ?
            Sie sprachen die Palästinenser, besonders in Gaza an. Das sind doch Araber. Die werden doch bestimmt in einem arabischen Staat zwischen Marokko und Oman herzlich aufgenommen. Wollen wir die Staaten mal durchgehen ? Es sind auch Moslems. Die werden doch sicher in einem islamischen Staat zwischen Marokko und Indonesien( die nehmen nicht mal die Rohingya auf) herzliche Aufnahme finden ? Das sind doch nicht alles Pariastaaten ? Außerdem weiß ich durch unsere volkspädagogischen Tendenzmedien das die Menschen dort unglaublich freundlich, gastfreundlich und hilfsbereit sind. Also, das wird schon klappen…..Spott zum Gruße….

            • Otla schrieb am

              Araber ist kein Volk (außer vielleicht noch am Golf). Als Araber werden Menschen bezeichnet, die als Muttersprache Arabisch sprechen.
              Moslem ist auch kein Volk, sondern eine Religion.
              Leute mit Ahnung sprechen von Nah-/Mittelost, so, wie man von Europa spricht.
              Die meisten Flüchtlinge aus Syrien und Irak sind bereits in der Umgebung aufgenommen worden, in Mengen, die 1 Million unter 80 Millionen Einwohnern lachhaft erscheinen lässt.

              • Alfred schrieb am

                Otala
                “ Araber kein Volk…“ hab ich auch nicht geschrieben.“ Moslems auch kein Volk“. Habe ich das irgendwo geschrieben ? Nein ? Warum versuchen Sie es mir dann unterzujubeln ? Aber eine Arabische Liga gibt es schon ? Und die Kette von islamischen Staaten von Marokko bis Indonesien gibt es auch . Oder ? Wegen „Mohamedkarikaturen“ gibt es „Solidaritätskundgebungen“ mit vielen Toten, für die Flüchtlinge gleicher/ vergleichbarer Kultur aber nicht ? Was ist mit der Umma ? der Gemeinschaft der Gläubigen ? Nix ? Da müssen die „Deutschen“ ran ?
                “ Libanon / Jordanien ..“ haben die Flüchtlinge aufgenommen ? oder konnten die lediglich den Grenzübertritt nicht verhindern ? Wie leben die Flüchtlinge dort ? In Zelten, Kellern, Verschlägen, 1,49 Euro pro Kopf und Tag ? Bezahlt von wem ?
                Wie geht es den Palästinensischen Flüchtlingen in der arabischen Welt denn so ? Hm ? Gut integriert ? oder immer noch in Flüchtlingslagern die sich zu Städten / Slums „weiterentwickelt“ haben, als Menschen zweiter Klasse ?

      • Sabrina schrieb am

        Wir können die Probleme im nahen Osten nicht dadurch lösen, in dem wir in Deutschland dafür sorgen, dass uns der Laden um die Ohren fliegt.

        Wichtig wäre, dass die stillschweigende oder sogar aktive Unterstützung der US-Einmischung in andere Länder der US-Kriegstreiberei und des US-Terrormänagement endlich aufhört.

        Und Israel sollte so schnell wie möglich in die USA umgesiedelt werden. Das ist ein vom Westen gezielt geschaffener Konfliktherd.

    • M. S. Europa schrieb am

      Also, wenn heute noch einer glaubt, er könne es vermeiden, sich nicht völlig in das Chaos der Welt mit reinziehen zu lassen, nur um – wie gewohnt – weiter an der Spitze der „Nahrungskette“ agieren zu können, würde ich gerne mal wissen, wie das gehen soll? Das geht nur mit einer Politik, wie der Westen sie bisher immer gemacht hat. Wie weit wir damit gekommen sind, sehen wir ja. Und es wird so weiter gehen und sich eher zum Schlechteren als zum Besseren wenden, solange der Westen nicht bereit ist eine gerechtere Wirtschafts- und Finanzpolitik, sowie eine entsprechende sie flankierende Außenpolitik zu verfolgen.

      • Alfred schrieb am

        M.S. Europa
        “ Das geht nur mit einer Politik….“ Genau.
        Wie es weitergeht ? Nun die Weltbevölkerung wird sich in den nächsten 20 bis 30 Jahren auf 10 Milliarden erhöhen, in Afrika und Nahost wird sie sich in etwa verdoppeln. Im gleichen Zeitraum wird sich die Zahl der Arbeitsplätze durch Industrie 4.O in etwa halbieren. Sie erahnen was das heißt ? Wir können „den Armen“ nicht in absehbarer Zeit zu Lebensverhältnissen verhelfen die sie dazu bewegen könnten im eigenen Land zu bleiben. Sie werden es weiter versuchen, so lange es lohnt. Wir können ein paar Millionen aufnehmen, das hilft aber nicht wirklich, es sind zu viele und wenn wir zu viele aufnehmen werden in einigen Jahren hier, in Europa, zustände herrschen ( Armut, bürgerkriegartige Unruhen, Kriminalität etc. ) wie in den Ländern aus denen sie kommen. Es gibt nur eine Chance : Schotten dicht (wie z.B. Australien) und da helfen wo wir helfen können und wo unsere Hilfe erwünscht ist.

  9. Alfred schrieb am

    Einer geht noch….
    Erinnert Ihr euch an die Massenschlägerei im Asylbewerberheim in Suhl ? Damals hatte der MP Ramelow, von der Linkspartei, eine getrennte Unterbringung von Syrern, Afghanen, Albanern und Afrikanern gefordert. Früher nannte man so etwas Apartheid und das war ganz rechts. Und wie kommt man auf die Idee, das Syrer nicht mit Afghanen usw. Deutsche aber mit Syrern, Afghanen, Albanern, Afrikanern usw. zusammenleben können ? Ist das nicht sehr merkwürdig bzw. eine unerhörte Beleidigung aller Syrer, Afghanen, Albaner und Afrikaner ?

    • Otla schrieb am

      Also, ich kann mich noch an Berichte meines Vaters aus dem Deternierungslager in Kenedy / Texas erinnern. Da hatten die Amerikaner auch zunächst alles zusammen geschmissen, dessen sie in Lateinamerika habhaft werden konnten: Nazis, Naziflüchtlinge und Juden. Hauptsache deutscher Pass.
      Nun, die haben schnell begriffen, dass das so nicht ging.
      Aus Eigeninteresse nicht ging: zu viel Ärger.

  10. TheBug schrieb am

    Wenn Kommentare nur noch die Feststellung völligen Realitätsverlustes und Abwesenheit jeglicher Geschichtskenntnis zulassen…

    Die Geschichte der Ölindustrie ist eng verknüpft mit den Problemen, da sollte man mal zur Kenntnis nehmen wer die Player sind. Wir ernten jetzt die Früchte von 100 Jahren Ausbeutung und Missbrauch im Namen der sicheren Ölversorgung.

    Da könnten wir dann doch wenigstens mal das Gespenst der „Überfremdung“ im Märchenbuch lassen.

    • Alfred schrieb am

      The Bug
      Überfremdung durch Flüchtlinge aus ausgebeuteten Ölstaaten ? Kuwait ? Bahrain ? SA ? Emirates ? Katar ? lustich, lustich….. Hast Du noch einen ?

      • TheBug schrieb am

        Einfach nicht satisfaktionsfähig…

        Irak und Syrien haben ja mit Öl nichts zu tun…

        In Syrien hat die gewaltsame Ruhigstellung der Bevölkerung unter dem Diktator nicht mehr funktioniert. Kann in anderen Staaten auch jederzeit passieren.

        • Alfred schrieb am

          The Bug
          „…Nicht satisfaktionsfähig….“
          Du ich bin ein richtiger Deutscher….zu mir nach Germany wollen Menschen aus aller Welt…..und Du und Comp…halten mich und „meinesgleichen“ doch für „Supermänner /Frauen“…. oder ? Wie kommt Ihr sonst darauf, das „wir“ die tollen Deutschen viiiele Millionen Menschen aufnehmen und mit tollen Jobs bzw. Sozialleistungen und Wohnungen versorgen können ? Und wir können den Millionen sogar Sicherheit und einen Rechtsstaat bieten. Toll oder ? Ja mein Lieber wir sind einfach großartig, da hast Du völlig recht.
          Syrer / Iraker…..Tja die können das eben nicht, da hast Du völlig recht, deshalb müssen die alle herkommen. Aber wir helfen ja gern. Da gibt es ja diese Islamisten, obwohl es den Islam ja gar nicht gibt und der Islam ja Frieden heißt, die versuchen gerade alle die nicht so richtig gläubig sind umzubringen und wenn sie gewinnen machen sie das auch, dann zeigen sie den Schiiten, Alawiten, Christen, Jesiden, Kurden usw. was der Wille des Allmächtigen ist. Und wenn sie verlieren ? dann zeigen die Anderen den Islamisten in den Folterkellern was der Wille des Despoten ist….Öl ? Ja um Öl und Geostrategisches geht es auch….aber kämpfen und schlachten und foltern das machen die Leute dort schon überwiegend selbst. Oder meinst Du das die nicht mal das selbst können ? Müssen wir oder die Amis oder die Russen helfen ? Nöh Du ich glaube das kriegen die ganz alleine hin soviel haben die schon noch drauf. Meinst Du nicht ?

          • Sabrina schrieb am

            Welcher Rechtsstaat?

            Ich kann nicht erkennen, dass ruinöse Prozesskosten Anwaltszwang, PsychKGs, §175, Transsexuellengesetz, das deutsche Arzthaftungsrecht, Beibringungsgrundsatz im Zivilrecht und vieles weitere in irgendeiner Weise mit Rechtsstaatlichen Normen vereinbar sind.

        • Alfred schrieb am

          The Bug
          „…richtiger Deutscher…“ ist für Dich vielleicht erklärungsbedürftig. Ein richtiger Deutscher kann alles besser, Fußballspielen, Autos und Maschinen bauen, usw.usw. und natürlich können wir auch am bessten mit Millionen Flüchtlingen umgehen…sieht man ja …Ungarn, Serbien Kroatien und so ….kriegen das alles nicht gebacken…..aber wir…tja…am deutschen Wesen soll die Welt genesen……okay vielleicht klappts dann auch nicht…aber besser wissen, das können wir auf jeden Fall…..also Leute wie Du und comp jedenfalls….insofern seit ihr typisch deutsch… richtige Doitsche eben…..Spott zum Gruße….

        • Sabrina schrieb am

          Sag mal, bei Dir hat wohl die US-Propaganda aber ganz gewaltig Schaden hinterlassen.

          Die USA haben Syrien gezielt mit „Oppositionellen“ „Bürgerrechtlern“ destabilisiert, um die übrigens NICHT islamistisce Regierung Assad zu stürzen.

          Die USA haben Schuld an dem Gräuel des IS in Syrien und das auf zwei Ebenen: einerseits die Destabilisierung der Syrischen Staatsmacht und andererseits die Förderung des IS durch die USA.

          Absurd, dass wir durch Aufnahme von syrischen Flüchtlingen da etwas verbessern würden. Wir können den Flüchtlingen versuchen Sicherheit zu bieten, aber wenn die Konflikte in Syrien vorbei sind, dann sollen die samt ihres unseriösen Islams wieder gehen.

    • Sabrina schrieb am

      Das stellt soch niemand in Abrede.

      Nur können Sie doch die Probleme nicht lösen, in dem sie dafür sorgen, dass uns hier in Deutschland nun auch noch der Laden um die Ohren fliegt.

  11. Alfred schrieb am

    Da es gerade regnet und mir Spaß macht, ( wie einst kessfried und Blanca Spott (gibt es Sylvia eigentlich noch ?))
    Seid Ihr eigentlich dafür das man alle Menschen die gern nach Europa / Deutschland möchten ( z. B. Menschen die richtig hungern) nach Deutschland einfliegt ? Dann kommen nicht so viele auf dem Weg zu uns um, und es gibt ganz viele die haben gar nicht die Möglichkeit zu kommen und ganz viele wissen gar nicht das sie hier Wohnungen, Jobs bzw. Sozialleistungen bekommen können. Das wäre doch nur logisch und konsequent. Oder ? Spricht irgendwas dagegen ? Was wäre das ?
    Und warum sollen andere Staaten uns Migranten abnehmen ? Was ist die Logik dahinter ? Wir können doch alle aufnehmen ? Oder ?
    Um mal die Doitsche Komponente rauszunehmen…stellt euch mal einen armen Afroamerikaner vor….der ernährt seine Familie durch 3 Jobs, Burger braten, Pools reinigen und Rasenmähen bei wohlhabenderen Mitbürgern. Warum sollte der sich über eine massive Zuwanderung von armen Latinos freuen ? Habt ihr konkrete Vorschläge ? Bei den „Wohlhabenden “ fällt mir was ein. Und warum sollte er, der Afroamerikaner wollen, das in seinem Umfeld spanisch zur dominierenden Sprache / Kultur wird ? Und Seine Familie / Kinder sehr wahrscheinlich künftig von Hispanics diskriminiert und gemobt werden. Habt Ihr Ideen warum er, der Afroamerikaner, das wollen sollte ? Für sachdienliche Hinweise werde ich wohl nur ein Schmunzeln übrig haben, vielleicht bleibt mir auch das Lachen im Halse stecken…aber wahrscheinlich kommt Garnichts…

  12. Sabrina schrieb am

    “ Die etablierten Parteien wissen weder, wie mit den vielen neuen Mitmenschen umzugehen ist, die ihr Glück im vielversprechenden globalen Norden suchen, noch wie sie auf die antidemokratischen Massen reagieren sollen, denen Deutschsein offensichtlich wichtiger ist als Menschlichkeit.“

    Wer den Islam als das sieht, was er ist, ein kriminelles politisches Herrschaftsinstrument, das einem fiktiven Gott in den Mund gelegt wurde, um dessen Hinterfragung und Infragestellung zu verhindern und dessen Wesen darin besteht alle diejenigen, die sich nicht diesem Herschaftsinstrument unterwerfen zu bekämpfen bish hin zum Mord, der ist also rechtsextrem.

    Gut dass die Welt es mal aus informierter Quelle erfährt.

    Wahrscheinlich können es hier einige gar nicht erwarten, endlich auch wegen Ehebruchs und Homosexualität gesteinigt zu werden.

    Hier wird eine geradezu kriminelle Verantwortugnslosigkeit und dem Mäntelchen der Menschlichkeit getarnt.

  13. Marco schrieb am

    @Alfred: Danke, Du sprichst mir aus der Seele. Wenn ich Artikel wie diese lese, frage ich mich wirklich, wie so viele jeglichen Realitätssinn verloren haben können. Durch die ganzen Refugee-Welcome – Parties und -Aktionen werden sich immer mehr Menschen auf den Weg zu uns machen. Nur können wir all diesen Menschen wirklich eine Perspektive bieten? Oder ziehen viele Menschen mit falschen Hoffungen los und riskieren ihr Leben? Wir sollten endlich eine angemessene Zurückhaltung an den Tag legen und offen aussprechen wie es ist. Aktuell können wir keine weiteren Flüchlinge aufnehmen. Wir müssen die Grenzen komplett dicht machen und die Anträge aufarbeiten, die uns vorliegen. Dann können wir weiter sehen, ob weitere Kapazitäten vorhanden sind oder nicht. Wenn man dies offen in die entsprechenden Länge kommunizieren würde, dass die Grenze bis auf Weiteres komplett dicht, würden sich sicherlich weniger Familiene mit Kleinkindern auf die gefährliche Reise begeben… Aber dies ist nur ein Aspekt. Alfred hat viele weitere Argumente ins Feld geführt, von denen kaum eines hier in der Diskussion entkräftet wurde…

    • Alfred schrieb am

      Marco
      Danke für die Blumen….übrigens, in meinem Bakanntenkreis, und ich kenne ziemlich viele, sehen das fast alle so.

  14. Alfred schrieb am

    Sabrina, wir sind weitgehend einer Meinung, ich habe eine Prise Hohn, Spott und Sarkasmus in meine Kommentare einfließen lassen…anders geht es hier doch kaum noch.

  15. Alfred schrieb am

    Otla,
    Palästina ist, wie jedes Land, ein Einwanderungsland. Die Palästina waren zuerst sehr nett zu den Migranten, dann wurden sie zu Pack, fremdenfeindlicher Mischpoke…jetzt haben sie ein Problem….und so ein fremdenfeindliches Gesindel sollen wir aufnehmen ? Nöh. Spott zum Gruße und grüßen Sie mir das in seiner Geschichte stets offene , Mauerfreie Köln und die Libysche Verwandschaft (Ghadddafi Fans (König von Afrika / dann Spanferkel) ? Tolles Land, reich geworden durch die Ausbeutung der arbeitenden europäischen / amerikanischen Massen, sollte man mit afrikanischen Gastarbeitern fluten, oder ? So, genug gelästert, nicht vergessen, das Leben ist schön, wir haben Glück gehabt und sollten was dafür tun das es so bleibt….

  16. markus rener schrieb am

    “ ….noch wie sie auf die antidemokratischen Massen reagieren sollen, denen Deutschsein offensichtlich wichtiger ist als Menschlichkeit….
    SPD und Union versuchen verzweifelt, den „besorgten“ Bürgern und Neonazis nach dem Mund zu reden,“ ff.

    Ähh der Artikel ist zwar vom 16.09. Aber irgendwie beschreibst du in dem Artikel genau das Gegenteil von dem was die letzten Wochen passiert ist.

    – Ein paar Neonazis und Massen an Hilfsbereiten Menschen….
    – SPD und Union verärgert die „besorgten“ Bürger und Neonazis zur Zeit eher ….
    Ich kann mir nicht helfen aber is irgendwie ein schlechter Artikel ziemlich polemisch und aus den Fingern gesaugt

  17. markus rener schrieb am

    Die Piratenpartei die ich einst für interessant befunden habe entwickelt sich leider immer mehr zum links aussen pendant zur npd. Schade da ich eine technisch versierte partei welche die möglichkeiten und risiken die uns die vernetzung und automatisierung der welt bietet versteht gut fand.

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