Enno Lenze – Das wahre Kurdistan

Bild: CC-BY-NC Enno Lenze

Reportage von Enno Lenze – Das wahre Kurdistan

(YouTube)(Vimeo)

 
Enno Lenze, geschäftsführender Gesellschafter eines Berliner Verlages, ist den meisten Menschen vor allem durch seine Reiseberichte aus Kurdistan ein Begriff. Er geht dahin, wo die unterschiedlichen Gruppen auch mit Waffen gegen ihre Gegner vorgehen, und begleitet die kurdischen Peschmerga bis an die Gebiete des IS. Enno Lenze schreibt Artikel oder fotografiert, teilweise im Auftrag von TV- und Zeitungsredaktionen.
 
Enno hat bei seiner gerade beendeten Reise einen neuen Film gemacht. Die Reise ging von Kirkuk weiter nach Süden auf der Straße Richtung Bagdad. 
 
Vom Territorium der irakischen Armee geht es in das kurdische Gebiet der Peschmerga, statt der irakischen Flaggen wehen am Checkpoint kurdische. Die irakische Armee, vor der ISIS geflohen, wurde dann von den Peschmerga vertrieben.
 
Zeitweise betrug die Entfernung zwischen dem Filmteam und den Einheiten der IS nur 200-250 Meter, eine Entfernung, die kein unüberwindliches Problem darstellen würde. 
Mit bloßem Auge waren die schwarzen Flaggen der ISIS in der kurzen Distanz zu erkennen.
 
Enno war natürlich nicht darin geübt, mit einem langen 500er Teleobjektiv nur aus der Hand zu filmen, aber ein Stativ aufzubauen, wäre zu auffällig gewesen. So lag er hinter einem Erdwall und versuchte, in wackelfreien Bildern zu verewigen, was mit dem Auge so leicht zu sehen war. 
 
Wir freuen uns auf weitere spannende und ergreifende Reportagen von Enno und wünschen uns, dass er immer gut auf sich aufpasst.

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Kommentare

5 Kommentare zu Enno Lenze – Das wahre Kurdistan

  1. Otla schrieb am

    „Dieses Video ist in Deutschland leider nicht verfügbar …“

  2. CCK schrieb am

    Merci, Vimeo ist eh besser als google.
    Und interessante Reportage! Davon sollte es in Krisengebieten mehr geben. Gut, daß es Enno gibt :)

  3. zarathustra schrieb am

    moin

    kurden/kurdistan sollten gründlich debattiert werden.

    aufgrund von fakten.

    mal stichpunkte:

    türkei
    kemal mustafa
    bibel – at
    die derartige lage im nordirak
    die geschichte
    die lage seit dessert storm

    abdulah öcalan
    pkk

    es ist wichtig, dass fotos dokumentieren.

    ohne erläuterung von fakten, hintergründen und aktuellen geschehnissen, – allein auf fotos – lässt sich nicht urteilen.

    sich eine meinung zu bilden bedarf informationen/wissen.

    „es ist leicht, zwischen schwarz und weiss zu urteilen – doch gibt es massig grautöne“.

    die fakten sollten vorurteilsfrei diskutiert werden.

    (ich war mal auf ner gruppenparty des sew (sozialistische einheitspartei westberlin), die kpd der türkei war links oben in der ecke, die pkk rechts unten…maximaler abstand…sonst hätte es mord und totschlag gegeben.)

    es sollte bei den piraten eine auf fakten basierende diskussion geben, was da passiert, was, wieso, weshalb, warum….

    fotos sind info – aber nur mit wissen verstehbar.

    fotos sind eine info…

    andere und insb infos zu fotos sollten berücksichtig werden.

    es ist leicht, schwarz oder weiss zu wählen.
    das denken, das nachfragen zu negieren.
    sich auf eine seite zu stellen.

    @ herr lenze:
    „die welt ist in farbe, schwarzweiss ist realistitischer“
    als fotograph wissen sie, wer das sagte.

    und nun?

    ….

    z

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