Alle Versionen wieder: Windows & Privatsphäre

Bild: CC-BY- ToddABishop

Piraten bieten Hilfe für Nutzer an

Ein Beitrag von Borys Sobieski

Gut einen halben Monat ist Windows 10 nun offiziell verfügbar. Und wie bei mittlerweile jeder Neuerscheinung aus Redmond kocht die Empörung über die Privatsphäreneinstellungen hoch. Dieses Mal ist der Sturm der Entrüstung zumindest gefühlt sogar noch stärker als in der Vergangenheit.

Wir alle sind durch Datensammelwut verunsichert, ob sie nun von staatlicher Seite geschieht oder durch ein Wirtschaftsunternehmen wie Google/Alphabet oder Microsoft. Doch wir werden das allgemeine Problem, dass unsere Daten für uns undurchschau- und unkontrollierbar durchs Netz zu wabern scheinen, nicht lösen, indem wir einem einzigen Hersteller den Schwarzen Peter zuschieben. Das Vorgehen von Microsoft ist weder neu noch auf das eigene Betriebssystem Windows beschränkt. Ähnliche Rechte räumen sich auch Apple und Google für ihre Betriebssysteme ein – ohne den Käufer überhaupt zu fragen, ob ihm das recht ist und ohne ihn über etwaige Konsequenzen aufzuklären. Was bei Mac OS X für Apple Computer oder bei Smartphones und Tablets unter iOS und Android kaum jemanden zu stören scheint, führt bei Produkten aus dem Hause Microsoft regelmäßig zu einem großem Aufschrei.

Dabei geht Microsoft überraschend offen damit um, welche nutzerspezifischen Daten der Konzern sammelt. Dies ist nicht erst seit Windows 10 der Fall; bereits bei Windows 8 wurde der Anwender vor die Wahl gestellt, was und wie er bereit war, von sich preiszugeben.

Win10_Express

Das Vorgehen von Microsoft und auch der übrigen großen Hersteller von Betriebssystemen hinsichtlich Privatsphäre und Datenschutz mag fragwürdig sein. Verwundern kann es nicht; wir sind längst in einer Zeit angekommen, in der wir für Dienstleistungen im Internet oder auf unseren elektronischen Geräten allein mit unseren Daten bezahlen: Sei es nun in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter oder anderen für uns selbstverständlichen Diensten (Free-Webmailer, Filesharing, etc.), immer finanzieren wir diese für uns kostenfreien Angebote mit der Preisgabe unserer persönlichen Daten.

Sich dies bewusst zu machen und bei der Auswahl der eingesetzten Software oder Dienstleistungen zu bedenken, gehört zu den neuen Medienkompetenzen, welche wir uns aneignen müssen. Damit versetzen wir uns auch in die Lage, die Kontrolle über unsere Daten zurückzuerlangen und Software sowie Webdienste entsprechend auszuwählen, einzustellen und zu nutzen.

Im Fall von Windows 10 möchte die Piratenpartei es den Nutzern dieser Software ein klein wenig einfacher machen und stellt hier die entsprechenden Einstellungen als Windows-Paket bereit. Nach der Installation sind die Einstellungen zum Datenschutz so konfiguriert, dass Windows 10 keine unerwünschten Daten mehr sendet.

Sie können unser Tool hier herunterladen.
Bitte beachten Sie: Auch wenn wir unser Hilfs-Tool nach bestem Wissen getestet haben, können wir keine Verantwortung dafür übernehmen, dass dieses auch auf allen Windows-10-Installationen funktioniert. Von einem Einsatz auf anderen Versionen außer Windows 10 raten wir ab.

Für Rückfragen, Anmerkungen und bei Problemen können Sie uns eine E-Mail unter win10@it.piratenpartei.de senden.

Alternativ kann man mit dieser Anleitung die Datenschutzeinstellungen von Windows 10 selbst verändern.

[UPDATE]
Ein so angepasstes Windows wird selbstverständlich nicht jeglichen „Funkverkehr“ einstellen. Allerdings ist das vollständige unterbinden jeglicher Kommunikation mit vielen Seiteneffekten verbunden. Dies fängt alleine schon bei der anzeige der vorhanden Internetverbindung an.  Und gerade Benutzer die sich über einen Live-Account an Windows anmelden können hier in Mitleidenschaft gezogen werden. Daher sind solch weitreichende Eingriffe ins System nicht umgesetzt.

[UPDATE 2]
Und da uns einige Fragen erreicht haben wie wir vorgegangen sind. Die entsprechenden Einstellungen wie auf der Wiki-Seite beschrieben werden unter Windows in der
Registry, einer Windows internen Datenbank für Einstellungen, gespeichert. Leider existiert eine vollständige Übersicht der einzelnen Punkte in der Registry nicht, so dass es schwerfällt die Einstellungen automatisiert zu setze. Um es den Anwender dennoch einfach zu machen, sind wir hingegangen und haben mittels eines Programmes zur Erstellung von Setup-Paketen ein
Vorher / Nachher Abbild der Registry erstellt. Es wurden also alle entsprechenden Optionen aktiviert und der Zustand der Registry erfasst. Danach wurden die entsprechenden Optionen manuell deaktiviert und der neue Zustand der Registry erfasst. Somit wussten wir welche Einträge betroffen sind und haben daraus ein Installationsprogramm, welches lediglich die betroffenen Einstellungen in der Registrierungsdatenbank von Windows deaktiviert bzw. löscht erstellt.

Es handelt sich um die in der Presse schon hinlänglich diskutierten Einstellungen für den Datenschutz, bei den Benutzerkonten, unter Netzwerk sowie dem Update Prozess.

 

borysBorys Sobieski ist seit 2009 PIRAT und engagiert sich seit 2011 in der Bundes-IT der Piratenpartei. Seit 2014 ist er dort fest angestellt.
E-Mail: borys.sobieski@it.piratenpartei.de
Twitter: @derBorys
Jabber: derBorys@jabber.piratenpartei.de

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Kommentare

47 Kommentare zu Alle Versionen wieder: Windows & Privatsphäre

  1. Nuja schrieb am

    Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul, aber von den Piraten hätte ich zumindest erwartet das die Exe Datei ordentlich signiert ist und das Hashes der Files zur Verfügung stehen.

    Und wie war das mit Open Source? Sind die Quelltexte on-line?

    • Borys Sobieski schrieb am

      Um es einfach zu halten ist das ganze einfach eine Installations-Routine welche die zig Registry-Keys setzt die notwendig sind um die Optionen auf Off zu stellen.
      Kein Hexenwerk also. Daher gibt es an sich keinen Quellcode den man irgendwo hinpacken könnte. Zu überlegen wäre die Reg-Keys mal gesammelt in ne Datei für
      den Registry-Import zu packen. Und das mit der Signatur, das ist nen Kostenfrage. Wenn es sich abzeichnet das wir so Spielereien öfters anbieten sollen/müssen,
      dann natürlich mit signiertem Code. Und sollte es mal Quellcode geben, so fliegt der auch sicher auf ne entsprechende Seite.

      • Nuja schrieb am

        Kein Hexenwerk, und auch kein Test ob die Datei überhaupt auf Win10 oder eventuell auf einem älteren System ausgeführt wird. (was immer dann passiert…) Mich überzeugt das nicht.

        Setzt euch doch die zwei Stunden mal hin, macht ein richtiges Program, welches auch die Windows-Version checkt, überschriebenen Keys speichert und wiederherstellen kann. Dann wird das vielleicht auch mit der Akzeptanz was.

        • Borys Sobieski schrieb am

          Die gesetzten Einstellungen kann jeder über das Einstellungs-Center unter Datenschutz, Konto, Netzwerk und Update selbst wieder aktivieren.
          Und es muss auch niemand von irgendetwas überzeugt werden.

      • Daniel Blum schrieb am

        Wenn es sich nur um eine Sammlung von Reg Keys handelt – wieso muss dieses Programm dann installiert werden? Warum nicht ne Portable Version… warum ist sowas 4 MB groß… Fragt sich das keiner? wieso wird sowas empfohlen?

        • Borys Sobieski schrieb am

          Na ja, Sammlung ist gut. Es sind doch recht viele die hier angefasst werden müssen.
          Und auch hier, Leute die mit Reg-Keys umgehen können benötigen das Tool nicht.

  2. foo schrieb am

    „Keine Daten mehr“ ist eine sehr weitreichende Behauptung. Schaltet obiges auch Cortana und Bing ab? Die an ssw.live.com geschickten Daten? Wie werden die per IP angesprochenen Server, die man auch mit Änderungen der hosts-Datei nicht blockieren kann, ausgeschlossen?

    Danke für die schnelle Reaktion; wenn’s wirklich funktioniert, ist es sehr hilfreich.
    Der Glaubwürdigkeit wegen stelle ich diese Fragen, um sicherzugehen, daß
    „Windows 10 keine unerwünschten Daten mehr sendet“ auch stimmt.

    • Borys Sobieski schrieb am

      Ich hab hier ein Update zum Text verfasst. einiges ist nicht einfach so Blind abschaltbar. Gerade die Verbindung zu live.com kann unter Umständen zu Problemen führen.
      Das Datensammeln „lernen“ von Cortana wird deaktiviert, ebenso die Werbe-ID.

  3. @HuWutze schrieb am

    Was bin ich glücklich seit über 10 Jahren kein aktives Windows mehr nutzen zu müssen. Aber das nur nebenbei.

    Die Idee finde ich ja gut, sie ist nur schlecht umgesetzt. Piraten wollen Freie Software unterstützen? Weshalb ist dieses kleine Stück Software dann nicht unter einer Open Source Lizenz veröffentlicht? Wo ist der Quellcode? Muss es tatsächlich eine ausführbare *.exe sein? Dazu noch Windows MSI Gedöns. Würde nicht auch ein Shellscript genügen? 4,5MB für ein paar Registry-Schlüssel? Im ernst?

    Wie gesagt, die Idee ist gut, die Umsetzung würde nicht einen Punkt erhalten.

    • Borys Sobieski schrieb am

      Schauen wir doch auf die Zielgruppe, jemand der locker ein Script ausführt oder Reg-Keys selber setzt benötigt das Toll nicht.
      Für den normalen Endanwender ist es eine Hilfe.

  4. Sebastian Dicke schrieb am

    Den Nutzern wäre mehr geholfen, wenn man ihnen erklärt, warum sie solche Software wie Windows gar nicht erst benutzen sollten und ihnen nahelegt, auf freie Alternativen umzusteigen.

  5. Leakadealer schrieb am

    Die Vergangenheit lehrt: Windows-Phlegmatiker lassen sich von diesem „Betriebssystem“ auch dann nicht abbringen, wenn ihnen hinlänglich erläutert wird, wie und wo sie abgezogen werden. Ist denn ein Gratis-Tool wie der „Spionage Stopper für Windows 10“ (660 KB), mit dem „36 Schnüffel-Funtionen“ abgeschaltet werden sollen, (für Dummies) so viel besser? http://www.cobi.de/12210

    • Borys Sobieski schrieb am

      Das Tool tut lediglich das, was jede andere Erklärungsseite auch tut bzw. anbietet. Interessant ist, das man Dinge die an MS kritisiert werden fröhlich unter anderen Systemen toleriert.
      Hier muss ein Umdenken stattfinden, aber auch dem Benutzer mehr Medienkompetenz vermittelt werden. Pures MS Gebashe hilft nicht weiter.

    • RageOS schrieb am

      Die Leute werden nie etwas anderes als Windows verwenden, über den Tellerand zu schauen und sich zu über Alternativen informieren ist für mindestens 95% der Deutschen schlichtweg zu viel verlangt. Insofern, über dieses Tool kann man immerhin einige erreichen auch wenn es natürlich im grunde nicht viel ändern wird.

  6. Jinx schrieb am

    Wir sind nicht die Partei, die Leute bis zum Umfallen von ihrem Softwarekonzept überzeugen und dazu bekehren will. Es gibt viele Gründe, warum Menschen Windows nutzen wollen oder müssen. Gerade bei Endusern sind nicht genügend Kenntnisse und auch nicht genügend Support vorhanden, um z. B. auf Linux umzusteigen. Anderen ist Windows wg. Softwareerfordernissen zwingend vorgeschrieben, dazu gehören viele Feste Freie (Mitarbeiter), die keine Firmenrechner haben. Natürlich ist die gängige Praxis, alles an Daten zu sammeln, was man bekommen kann, um es dann gewinnbringend zu verwerten, in unseren Augen verwerflich. Aber wir müssen auch mit dem Istzustand umgehen und haben uns in diesem Fall dafür entschieden, pragmatisch zu argumentieren: Es gibt nun mal sehr viele Windows-Nutzer, das wird auch noch eine Zeitlang so bleiben, also geben wir ihnen Hilfen an die Hand wie sie damit umgehen können. Diese Dauerbekehrerei von softwaretechnisch Andersdenken ist nämlich ziemlich kontraproduktiv, da es vielen Leuten in ihrer aktuellen Situation nicht weiterhilft und auch durchaus Wohlmeinende abschreckt.

    • Haydar schrieb am

      Naja, Parteien die nichts ändern wollen und „pragmatisch“ mit der Situation umgehen gibt es schon genug.

      Ich sage meinen Kunden (von denen ich auch lebe) ganz klar was Sache ist – dass es nämlich faktisch nicht möglich ist, einen Rechner mit Windows sicher zu betreiben und die Privatsphäre ausreichend zu schützen. Auch mit den Apfelsystemen nicht. Insofern ist es richtig, dass die ausschließliche Kritik an MS irreführend ist, andere proprietäre Software-Hersteller sind genau so schlimm. Aber MS hat nun mal den größten Marktanteil.

      Wenn eine politische Partei mit Schwerpunkt Internet und Datenschutz nicht willens ist, die Leute aufzuklären, wer dann?

      Der Punkt ist doch, dass die Leute so denken „Jo, Windows 10 hört zwar viel ab, aber wenn ich das Piraten-Tool einspiele ist alles super und ich bin geschützt“. Und das finde ich verheerend.

      • Borys Sobieski schrieb am

        Anders wird ein Schuh daraus. 1) Es ist mit keinem Betriebssystem zu 100% möglich ein System sicher zu betreiben. 2) Man darf über das Bashen eines Herstellers nicht die anderen vergessen. 3) Leute die ein solches Werkzeug benötigen werden im Normalfall kaum in der Lage sein ein alternatives Betriebssystem sicher zu betreiben.

        Es ist zudem utopisch anzunehmen das sich ein Hersteller wie MS aufgrund der Kritik einer kleinen Partei irgendeine Änderung vornehmen wird. Und auch die Anzahl der Empörten wird die Installationszahlen in keinster Weise beeinflussen.
        Durch aufgeklärte User, und eine Installationsbasis bei der die entsprechenden Einstellungen deaktiviert sind kann aber ein Umdenken stattfinden.

  7. RageOS schrieb am

    99% der Menschheit scheinen nix zu verbergen zu haben, ist ihnen also egal was da gesammelt wird oder nicht. Insofern, das wenige was man nicht preisgeben will muss man halt verschlüsselt unter Unix/Linux machen, wird nur einen kleinen Teil der Daten von einem sehr kleinen Teil der Bevölkerung betreffen der rest wandert unverschlüsselt in die Cloud.

    Datenschutz wird somit in Zukunft einzig und allein etwas sein das die technische Elite bis zu einem gewissen Grad aktiv praktizieren wird. Abseits der IT/Informatik Elite wird Datenschutz bald nicht mehr existieren und auch niemanden mehr interessieren.

  8. Doppelnull schrieb am

    Sorry Leute, das geht gar nicht.
    Die Piraten sind eine politische Partei, welche politische Ziele verfolgt und kein Verbraucherschutzverein oder Computerclub. Ich habe nix dagegen, wenn man auf entsprechende Anleitungen und Dokumentation von entsprechenden Webpublikationen verweist, wenn man zeitgleich für rechtliche Maßnahmen eintritt, um Microsoft Einhalt zu gebieten.

    Dass dann auch noch eine undokumentierte und somit nicht quelloffene Exe-Datei in einem ZIP-File anbietet, durchschlägt dem Fass den Boden. Das ist gut gemeint, aber nur halbherzig gemacht. Das ist Frickelarbeit und absolut unprofessionell. Jedem professionellen IT-Spezialisten, dem IT-Sicherheit wichtig ist, stehen hier die Haare zu Berge.

    Ich rate davon, diese Datei herunterzuladen. Die Anleitung ist in Ordnung, aber für manche Versionen des Betriebssystems unvollständig.

  9. Piratux schrieb am

    Ich fände gut, wenn es einen Hinweis in der Meldung gäbe, dass die Vorgängerversionen einschließlich Windows 7 noch einige Jahre mit Sicherheitsaktualisierungen versorgt werden und ein Umstieg auf Windows 10 nicht nötig ist – bestenfalls sogar vorerst davon abgeraten würde.

    Weiterhin finde ich es schade, dass Linux nicht mal mit einer Silbe in einem Nebensatz erwähnt wird – ein Link zu einer Alternative ist eigentlich selbst für einen Windows-zentrierten Artikel in einem Nebensatz nicht zu viel und die Leser könnten dann selbst denken und wählen. So aber nimmt ihnen der Artikel die Wahl und macht sogar noch kostenlose Upgradewerbung für MS.

    Grüße, Piratux

  10. 35bwwtye schrieb am

    Das Grundsatzprogramm der Piratenpartei gebietet es, diesen Artikel auszutauschen gegen einen Artikel, der die jüngste Windows-Kritik (Windows = DRM verseuchte NSA-Wanze, siehe PRISM) ausbaut durch die Klarstellung, dass „Sicherheits-Einstellungen“ bei Windows nur ein Placebo sind, und es Sicherheit nur mit Linux gibt. Darüber hinaus – wir wollen ja wirken, statt labern – hat leicht in einen Übergang von Windows zu Linus eingeführt zu werden: http://sh.cganx.org/howto/linux/ / natürlich in Deutsch übersetzt, aber das ist ja kein Akt.

    Zum Abschluss hin hat jener Artikel zu raten, erst mal wie skizziert Erfahrungen aufzubauen, und danach dann auf radikal freie und sichere Betriebssysteme umzusteigen:
    https://en.wikipedia.org/wiki/Security-focused_operating_system
    https://www.gnu.org/distros/free-distros

    Und ganz im Ernst, Leute: Piratenpartei und dann aus dieser Position heraus einen Windows-Betütelungs-Artikel veröffentlichen. Denkt denn niemand bei euch nach? Traurig… andere Piratenparteien würden sich in Grund und Boden schämen, wenn sie von diesem Artikel erfahren…

    • Kraehenburg schrieb am

      „und es Sicherheit nur mit Linux gibt“….diese Aussage solltest du nochmal überprüfen.

  11. Lutz schrieb am

    Ja Ihr Lieben,
    ohne jetzt rummeckern zu wollen: Vielleicht sollten diejenigen, die lautstark andere Betriebssysteme empfehlen, sich ein wenig mit der Realität anfreunden. Grade im gewerblichen und im Beratungsbereich ist Windows Pflicht. Und das sicher nicht, weil das alle so toll finden, sondern weil die Programmhersteller für diese Bereiche keine Alternativen anbieten, und daher ist es ein wenig unschön, über die User herzuziehen und Ihnen Untätigkeit, Bequemlichkeit oder Dummheit vorzuwerfen.
    Ich persönlich finde diese Initiative, grade auch weil einfach umgesetzt, gut, und dafür habt ihr ein großes Lob verdient.

    Lutz

    • Seepferdchen schrieb am

      @Lutz: ++1!
      Darf ich noch einen ‚draufsetzen? Alle, die zu Windows alternative Betriebssysteme fordern, sollten sofort ihre Facebook-Accounts stilllegen, aufhören zu twittern und auch ihre Smartphones mit einem selbst gestrickten, jungfräulich reinen, von aller „bösen Kommunikation“ befreitem Linux betanken. Ich hoffe, mich damit verständlich ausgedrückt zu haben.

      Ich bin so einer, der als ITler in der Windows-Realität mitspielt, besser gesagt mitspielen muss.
      Fakt ist, dass Windows 10, ob wir das nun wollen oder nicht, das allseits beliebte Windows 7 in seiner Popularität noch weit übertreffen wird, weil es technologisch noch etwas besser ist als sein Vorgänger Windows 8.x und debei die Designfehler in der Benutzung vermeidet.

      Fakt ist aber auch, dass die Geschwätzigkeit dieses Systems nach außen deutlich zugenommen hat; ausgehend von dem schon hohen Niveau seiner Vorgänger. Deshalb einen RIESENDANK an Borys, der mit seiner 4 MB großen gezippten EXE-Datei (die das so uncool finden – bringt euch ein und macht es besser!) versucht, einige unerwünschte Drähte zu kappen und damit echte Lebenshilfe für die „normalen“ Windows-Nutzer anbietet. Du hast mir ’ne Menge Arbeit abgenommen Borys, weil ich Ähnliches mit ganz ähnlichen technischen Mitteln vorhatte. Ich werde mich sehr wahrscheinlich bei dir melden, um das Tool weiter zu entwickeln. Und ich werde dieses Tool meinen LAN-Kunden mandatory (und damit ziemlich unpiratisch, weil diktatorisch) zu ihrem eigenen Schutz ‚reindrücken – vielleicht mittels MS-Gruppenrichtlinie.

      Niemand braucht Cortana im LAN – stimmts? Wer die Dame privat als Zweitfrau (sorry für meinen Sexismus) benuten will, der soll es halt tun. Dem ist genauso wenig zu helfen wie den Siri – Jüngern, die unter dem Apfelbaum tanzen.

      LG – das Seepferdchen; das gerade seinen ersten Linux – Server an einen kleinen LAN-Kunden ausgeliefert hat. Mit Samba 4.16 und nachgebauter MS-Active-Directory. :)

  12. expirat schrieb am

    Ja, die Piraten….
    wie lange hat man eingentlich schon auf echte Alternativen hingewiesen? OpenSource bzw. LINUX zu verwenden? Und die Piraten wollen mitreden?

  13. Augenwindowserei schrieb am

    Nach einem Analysten kann man Windows 10 nicht fixen. Selbst wenn man die Einstellung für die Privatsphäre vornimmt, ist das nur für das eigene Gewissen.
    Sämtliche Eingaberäte, die an den Rechner mit Windwos 10 angeschlossen sind, funken ihre Daten aus dem System: Tastatur, Kamera, Micro und und und und…
    Hier die Webseite:
    http://aeronet.cz/news/analyza-windows-10-ve-svem-principu-jde-o-pouhy-terminal-na-sber-informaci-o-uzivateli-jeho-prstech-ocich-a-hlasu/
    Die Übersetzung ins Englische mit G-T:
    http://pirat.ly/35662
    „Jde v podstatě o „placebo efekt“, abyste si mysleli, že jste si něco nastavili a Windows už nikam nevolají.“
    Es ist im Wesentlichen ein Placebo Effekt…

    Macht doch einfach das beste daraus und gestaltet den Updater so, dass man eben nicht nur ungefragt irgendwelche Updates bekommt, sondern wirklich brauchbare Dinge. Am Endo kommt MS noch auf die Idee doppelt zu kassieren, einmal von der „Werbeindustrie“, damit die über das Update ihre Produkte absetzen können, und ein weiteres Mal von den Nutzern, die dafür bezahlen, dass sie Windwos „werbefrei“ nutzen können.

  14. Simon Lange schrieb am

    Nebelkerzen ahoi.

    Wann kommt denn der „Patch“ für den Staat? Ich find ja goldig wie man sich einen OS Hersteller rauspickt und die anderen nicht mal erwöhnt (Apple. Google, …), aber ich finde der Fokus sollte eher bei DENEN liegen, die Ordnungsstrafen verhängen wenn man keine Daten rausrückt.

    M$ etcpp basieren allesamt auf Freiwilligkeit. ;)

    • Paranoia schrieb am

      https://torrentfreak.com/torrent-trackers-ban-windows-10-over-privacy-concerns-150822/
      „The level of Windows 10 paranoia reached new heights this week when reports suggested that Microsoft would wipe torrents and pirated software from people’s hard drives.

      “Amongst other things Windows 10 sends the contents of your local disks directly to one of their servers. Obviously this goes way too far and is a serious threat to sites like ours which is why we had to take measures,” they add. “

      Da wird MS wohl ein paar Marktanteile verlieren…oder der Markt wird ein paar zusätzliche Geräte verkaufen, die man mit einem anderen OS nutzt, um mit diesen auf diesen Webseiten der Freiheit zu surfen, weil…dem Bericht nach, werden Windows 10 Geräte von den Seiten wegen „unangemessenen Datenschutzes“ verbannt. Dabei sollen die Daten bei Windows 10 Nutzern sehr wohl geschützt werden, schließlich wird wohl von den Daten ein verschlüsseltes Backup auf anderen Servern gemacht.
      Ähnlichkeiten zu einem bekannten Schadprogramm werden hier aber gezogen:
      http://oe1.orf.at/artikel/213528
      „Der neueste Trick der Cyberbetrüger: Ein Virus verschlüsselt den Inhalt der gesamten Festplatte mit einem Code, den nur der Virenprogrammierer kennt. Wer seine Daten wieder zurück möchte, muss sich freikaufen.“
      Lustig wäre es dann doch, wenn es Hackern gelänge, die Methode des W10 OS umzudrehen, dass nicht die an MS Server gesendeten Daten verschlüsselt werden, sondern die auf dem Laufwerk verbliebenen.

      Paranoia ist, wenn man aufgrund der Zusammenführung der persönlichen Daten vom Arzt ein Medikament verschrieben bekommt, das eigentlich gegen die Symptome/Krankheit (z.B. Wundsalbe) des Patienten helfen soll und auch so aussieht, wie der Patient es kennt, aber der Wirkstoff gegen die Awareness/Paranoia des Patienten eingesetzt würde und die Person so noch mehr Daten preisgibt.

  15. Patch für den Staat schrieb am

    einen Hack für das Deutsche Parlament…nach Sommerloch gibt es dann das neue ParlNet: Windwos 10. Dann braucht es keine Hackermeldung, dann ist das ein Feature und kein Bug oder Borg.

  16. dschud schrieb am

    Danke Borys!

    Realitätsnah, Ausgewogen und mit Angebot zur Hilfe – Gefällt mir.
    Ehrlich!

    PS: Ich kommentier hier nur, weil mir hier zu viel BesserwisserGebashe abgelassen wird & ich denke, das ist fehl am Platz. BesserMachen = okay, Besserwissen = Pffft …

    … bin dann wieder weg aus der Kommentarwelt – Machen und so^^

  17. Piratux schrieb am

    Ich denke mir schon länger, der Artikel verharmlost die Datenschutzproblematik bei der Nutzung von Windows 10. Es werden bereits auch aus Datenschützerkreisen einzelne Stimmen laut, Windows 10 in lokalen Behörden zu verbieten, da Windows 10 definitiv nicht mit dem deutschen Datenschutzrecht in Einklang zu bringen sei.

  18. BlossNicht0815 schrieb am

    Moin,

    zuerst mal meinen DANK an den Borys und die Bundes-IT!

    Ich schliesse mich auch Seepferdchen an – gute Worte!

    An all die basher und Trolle sei getippselt (es wurde ja auch schon zuvor von anderen Foristen angesprochen) das es leider in vielen geschäftlichen Bereichen nicht ohne Windoof geht und das es so nur zu notweendig ist das Risiko des Datendiebstahls durch MS, NSA (durch den Patriot-Act) etc. möglichst klein zu halten!

    Sicherlich mag es sein das die von den meisten Publizisten angebotenen ‚Schalter AUS‘ Tipps über die Einstellungsfunktionen von MS nur Placebos sind, aber zumindest mit entfernen aus der Regestry sollten sie wirklich AUS sein – nochmal meinen Dank an Borys!

    Und ja es ist ein Thema für uns PIRATEN sich auch Windoof10 zu widmen, denn es wird die Massen fluten und es ist gut zumindest da gleich zu Beginn eine kleine Hilfestellung geben zu können.

    Ich persönlich würde es auch begrüssen das sich, zumindest parteiintern, mehr von dem Gockelsystemen und von ähnlichem abgewendet wird, aber da bin ich auch bei Borys und der IT nicht nur beim Bund sondern eher in den Untergliederungen.. es bedarf dazu ausser viel Geld (nicht für die open-source-software) auch Leute die das umsetzten können und wollen und nachhaltig pflegen.

    Und nochmal an die Mitforisten, basher, Trolle dieser Artikel ist keine welche Software ist besser und wie sind meine Daten in Sicherheit Themenseite sondern schlicht eine kleine Hilfestellung für Leute die nicht so it-affin sind wie wir zB.

    Also nochmal ein Lob und ein DANk an den Borys.

    H.

    • BlossNicht0815 schrieb am

      zur Ergänzung besonders des Wikis…..

      MS überträgt auch Daten zum MSN-Server wegen der Live-Kacheln im Startmenu! Diese sollen zwar nicht sicherheitsrelevant sein, aber…

      Ich empfehle jede unerwünschte Live-Kachel zuerst mit einem Klick auf die rechte Maustaste zu deaktivieren und dann ggf. zu deinstallieren.

      H.

  19. Piratux schrieb am

    Datenschutzbeauftragte: Russland stoppt Win 10, Schweiz prüft Datenschutz – PIRATEN?
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/Datensammelei-Gegenwind-fuer-Windows-10-2788730.html

    Auszug:

    Schweiz: „Der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte (EDÖB) habe begonnen, Fragen rund um die Transparenz der Datenbearbeitung bei Windows 10 und die Einwilligung der Kunden zu klären.“

    Russland: „Er fordere, sofort angemessene Maßnahmen zu ergreifen, um den Zugriff auf die Internet-Ressourcen zu blockieren, über die Windows 10 heruntergeladen werden könne. Anschließend sei zu prüfen, ob das Betriebssystem überhaupt für den russischen Markt zugelassen werden könne. Außerdem seien staatliche Stellen der Russischen Föderation davor zu warnen, Windows 10 auf ihren Computern einzusetzen.“

    Forderung:
    —————–

    Wir als Piraten sollten ebenfalls eine Überprüfung fordern und bis dahin den Einsatz von Win 10 in sensiblen Bereichen wie Behörden, Arztpraxen, bei Anwälten usw. stoppen! Win 10 ist nicht Win 7 oder Android – es ist wesentlich schlimmer um den Datenschutz bestellt. Die EULA lässt sich auch alle Rechte offen, sollten sich Einstellungen nach Updates zurückstellen oder es Begehrlichkeiten seitens der „befreundeten Dienste“ geben. Meinungen?

    Grüße, Piratux

  20. Werd erwachsen schrieb am

    !!! Dieser Kommentar ist so weit weg vom Thema und berührt so viele Seiten anderer Problematiken, das ich versucht war diesen nicht zu veröffentlichen. Ich habe mich aber dafür entschieden es doch zu tun. Möge jeder selber entscheiden wie er diesen Kommentar einordnen. (Borys Sobieski)!!!

    Der Artikel ist inkonsequent. Das Leaken von persönlichen Daten kann zum Tod von Menschen führen.
    http://www.theregister.co.uk/2015/08/24/death_toll_ashley_madison/
    „PS: A thought on suicide rates and the millions of people exposed by the Ashley Madison hack…“
    Betrüger erpressen mit den Daten des Affärenvermittlers normale Menschen. Das war auch mit den Steuersünder CDs zu beobachten. Angestellte oder auch Hacker brachten die persönlichen Daten nach Deutschland und der Staat kaufte und nutzte diese Daten.

    http://www.theregister.co.uk/2015/08/21/us_military_to_discipline_ashley_madison_users/
    „Adultery is considered an offense under the US Uniform Code of Military Justice and is punishable by anything from a black mark on one’s record to dishonorable dismissal from the services. “
    Das US-Militär muss die Daten gar nicht kaufen, nur downloaden und auswerten. So macht das US Militär wegen unterschiedlicher, ethischer Anschauungen nun jagt auf Angestellte. Und die Hacker kündigen einen zweiten Dump bereits an.

    Und nun, was macht Windows 10 anders? Es leakt alle Daten von der Festplatte über das Microphone bis zur Kamera. Selbst wenn nicht nur der Nutzer, sondern auch Microsoft das patchen sollte, so wissen doch die Hacker, dass es mit Windows 10 funktioniert.
    Zugespitzt formuliert ist Windows 10 eine Massenvernichtungswaffe. Wenn es den jeweiligen Menschen nicht gleich körperlich tötet, dann ist er geistig ein Zombie, weil er von so vielen Seiten her angreifbar, manipulierbar und unselbständig werden lässt.

  21. Piratux schrieb am

    [Win] Datenschutz durch Updates auch bei 7 und 8 teils wie bei 10 ausgehebelt

    „26.08.2015 um 14:40 Uhr: Windows 10 geriet insbesondere aufgrund der Telemetrie und Datensammlung stark in die Kritik. Nun führt Microsoft die umstrittenen Features auch für Windows 7 und 8 ein. Über die Update-Funktion der Betriebssysteme werden ähnliche Features ab sofort in das System implementiert. Die Installation der Updates kann verhindert werden.“

    http://www.pcgames.de/Windows-7-Software-216454/News/Auch-Win-7-und-8-sammeln-jetzt-Daten-1169243/

    Im Gegensatz zu Win 10, wo sich keine Updates verhindern lassen.

    Ich trete ungern voll auf einen am Boden liegenden Spieler nach, aber Windows hat es nun verdient, dass man voll drauftritt. Jetzt oder nie. Es liegt ja auch noch nicht am Boden, zumindest hat es noch keiner gemerkt…..

    Aber je mehr ich sowas lese, desto überzeugter bin ich, den richtigen Weg zu gehen. Ich hoffe nur, ich muss nie jemals an einen Windows-Rechner, auf dem ich nicht meinen Linux-Stick booten kann – schwupps wäre ich Opfer der Biometriedatensammlung wie Tipp- und Mausverhalten usw. …

    Grüße, Piratux

    • Borys Sobieski schrieb am

      Man sollte sich Dinge immer ganz genau ansehen. so auch diese Updates. zum Glück gibt es Redaktionen die Informationen nachprüfen.
      http://www.heise.de/newsticker/meldung/Angebliche-Schnueffel-Updates-fuer-Windows-7-und-8-1-2792343.html

      Zitat: Nachdem Windows 10 für seine Datensammelei teils hart kritisiert wird, bringen einige Updates nun auch Windows 7 und 8.1 als Schnüffel-Software in Verruf. Schaut man sich die Updates genauer an, bleibt von den Vorwürfen aber nicht viel übrig.

      • Zerstörtes Vertrauen schrieb am

        Bei dem Heise Artikel sieht man sich die Updates nicht genauer an, wie man es sonst von der Seite gewohnt ist. Der Artikel gibt Recherchekenntnisse wieder, man zitiert bspw. aus den FAQs von Microsoft.
        http://www.heise.de/forum/heise-online/News-Kommentare/Angebliche-Schnueffel-Updates-fuer-Windows-7-und-8-1/Hoffen-oder-Messen/posting-23039545/show/
        „Von Heise (security) erwartet man doch mehr als nur ein Vertrauen auf knowledge base Artikel. Da die Nachrichten hoffentlich via HTTPS gesendet werden wird das natürlich schwierig. Aber quasi Entwarnung zu geben wegen MS eigenen FAQ Texten?“

        Aber eine technische Analyse fehlt. So wie hier:
        http://aeronet.cz/news/analyza-windows-10-ve-svem-principu-jde-o-pouhy-terminal-na-sber-informaci-o-uzivateli-jeho-prstech-ocich-a-hlasu/

        Es stellt sich natürlich auch die Frage, warum man auch die alte Versionen „nachrüsten“ will? Der Support der alten Versionen läuft schon auf „extended“ und wird ~2020 eingestellt. Das Upgrade der alten Versionen auf Windwos 10 ist kostenlos und das 10er soll von der Handhabung für Benutzer freundlicher sein. Wäre ich MS und würde wollen, dass die Nutzer auf W10 wechseln, warum würde ich noch wissen wollen, welche Probleme die Kunden in den alten Systemen haben, die sie eigentlich in die Arme des 10er treiben würden, wenn die Konflikte beim 10er entweder besser zu erkennen sind oder gar nicht mehr auftreten. Als Kunde mit Problemen/Konflikten zwischen dem alten Betriebsystem und anderen Programmen rufe ich beide Supports an und lasse mir dann erklären, dass ich auf Windows 10 upgraden soll, damit man dann genau sehen kann, welcher Softwarekonflikt tatsächlich besteht.

        Solche Wasserrohrbrüche in Systemen zerstören das Vertrauen der Menschen zueinander und fördern auch nicht den Glauben an die Technik, von der man früher davon ausging, dass genau die zur Lösung beitragen könnte. Der Konsument verkümmert zur Ressource. Der „Konsument“ importiert nichts mehr, er exportiert. Das Bundesamt für Verfassungsschutz macht es vor: Daten für Software, für noch mehr Daten…bis uns das Netz aufgesogen hat, wir mit einem Internet-Eingabegerät (Brille, Hörgerät…) für unser Hirn herumliegen oder sitzen, und uns virtuell „bewegen“.

  22. Piratux schrieb am

    Das ist gut, das Misstrauen bei der Vielzahl der Win 10 Kritik aber auch nicht zu verübeln.

    Es gibt aber auch noch vereinzelt kritische Stimmen in den Kommentaren:

    Alles auf „Nein“ gesetzt, aber die entsprechenden Dienste laufen weiter!
    http://www.heise.de/forum/heise-online/News-Kommentare/Angebliche-Schnueffel-Updates-fuer-Windows-7-und-8-1/Alles-auf-Nein-gesetzt-aber-die-entsprechenden-Dienste-laufen-weiter/thread-3995115/

    Ich verstehe das „angeblich“ nicht.
    http://www.heise.de/forum/heise-online/News-Kommentare/Angebliche-Schnueffel-Updates-fuer-Windows-7-und-8-1/Ich-verstehe-das-angeblich-nicht/thread-4010247/

    Und wo ist dieser Schalter in der Systemsteuerung?
    http://www.heise.de/forum/heise-online/News-Kommentare/Angebliche-Schnueffel-Updates-fuer-Windows-7-und-8-1/Und-wo-ist-dieser-Schalter-in-der-Systemsteuerung/thread-4007966/

    Hier mal ein großes Windowsforum, wo man sich auch näher umsehen kann, wenn einem das Vorgehen nicht klar ist:

    http://windows-hilfe-forum.de/

    Grüße, Piratux

  23. Tool schrieb am

    Besser wäre ein Tool, wo man alle bekannten Sicherheitseinstellungen aka Backdoors über eine GUI in der Registry nachvollziehbar ein- und ausschalten kann. Werden neuere Lücken bekannt, könnte man später Updates dazu liefern.

  24. Sag mal schrieb am

    @Borys, kannst Du selbst feststellen, ob Windwos 10 bei Dir trotzdem leaked, obwohl Du das geile Tool für uns gemacht hast?

    Wer will schon einen Wasserrohrbruch bei sich zu Hause und vom Klempner (nicht Du, Borys) hören, dass es zur Zivilisation gehört, fließendes Wasser an einer bislang nicht dafür vorgesehenen Stelle in den vier Wänden zu haben?

    • Borys Sobieski schrieb am

      Ich gehe davon aus, meinen Tests nach auf meinen 3 Rechnern hier ist das so. Allerdings sind die Einstellungen so, das noch etwas raus geht, da ja noch Zugriffe auf die MS Dienste möglich sind entsprechend.

      • Sag mal schrieb am

        Habe gelesen, dass Windows 10 im Schlafmodus die Daten verschicken soll. Das BS wartet also den Moment ab, zudem der Nutzer keine Eingaben mehr macht (ca. 15 Min. nach der letzten Eingabe/im Schlafmodus). Das kann man wohl am Geräusch des luftgekühlten Rechners erkennen; der Ventilator sich dann wegen der Rechnerleistung für des Verschicken zuschaltet.

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