Weltdrogentag: Piraten fordern Drogenpolitik mit Augenmaß

Bild: Tobias M. Eckrich
Anlässlich des Weltdrogentages am 26. Juni rufen die Vereinten Nationen zu einer Drogenpolitik auf, die nicht nur Konsumenten von Verfolgung und Strafe, sondern auch Sicherheitskräfte und Strafverfolgungsbehörden entlastet. 

 

Die Piratenpartei unterstützt diesen zeitgemäßen Ansatz und fordert die Bundesregierung auf, endlich einen Schritt in die richtige Richtung zu tun und Cannabis im Sinne des Verbraucher- und Jugendschutzes für Erwachsene zu legalisieren. 

 

KRISTOS THINGILOUTHIS - FOTO - be-him CC BY NC ND - IMG 5991Kristos Thingilouthis, Politischer Geschäftsführer der Piratenpartei Deutschland, sieht die Position der PIRATEN in Bezug auf Drogen- und Suchtpolitik durch diese Kampagne bestätigt: «Es kann nicht Aufgabe einer Regierung sein, mündige Bürger zu gängeln und regelmäßig Schreckensszenarien zu beschwören, die zum Teil unwahr, überzogen und vor allem dem strikten Verbot von Drogen geschuldet sind. Drogenkonsum an sich ist eine opferlose Straftat. Eine moderne Drogen- und Suchtpolitik erkennt an, dass Sucht an sich ein sehr weit gefasster Begriff und vom Leben der meisten Menschen nicht zu trennen ist. Bizarre Aktionen wie die Beschlagnahmung von Vogelfutter in Chemnitz oder vorher in Stuttgart müssen endlich der Vergangenheit angehören.» 

 

Aus diesem Grund machen wir hiermit  auf die Hanfmesse Cannabis XXL in München aufmerksam. Nach über elf Jahren findet diese Veranstaltung wieder in Deutschland statt. Vom 10. bis zum 12. Juli präsentieren Hersteller von Hanfprodukten ihr Angebot, ergänzt durch Podiumsdiskussionen und andere Veranstaltungen. Auch die Piratenpartei wird dort präsent sein, um für einen neuen Ansatz in der Drogenpolitik zu werben. 

 

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