Bundeswehrwerbung an Schulen – Mumble mit der Landtagsfraktion NRW am 5.3.

»Wir dienen Deutschland« heißt die neue Werbekampagne der Bundeswehr, mit der Jugendliche begeistert werden sollen.

Stimmungsvolle Monumentalmusik, beeindruckende Bilder von Sport, Abenteuer, Gemeinschaft und immer wieder Waffen. Wer glaubt, intelligente Jugendliche könnten dem Aktionverschnitt locker widerstehen, irrt. Der Spot kommt gut an. Eine Abiturklasse aus Schleswig-Holstein erklärt auf die Nachfrage des Jugendoffiziers hin, der Clip sei ansprechend, eine passende Werbung für Jugendliche, man hätte viel Spaß bei der Bundeswehr. Kritik: keine.

Auslandseinsätze sind kein Thema – Karrieren bei der Bundeswehr schon. Ist es moralisch vertretbar, Schülerinnen und Schülern den Einsatz bei der Bundeswehr als Spiel, Spaß und Abenteuerurlaub zu verkaufen? Werden so nicht falsche Erwartungen geweckt und Gefahren ausgeblendet?
Das Thema »Bundeswehr wirbt an Schulen« wird seit zwei Jahren zunehmend kontrovers diskutiert. Seit der Grundwehrdienst abgeschafft wurde, muss sich die Bundeswehr ihren Nachwuchs aktiv umwerben. Schulen sind eine beliebte Anlaufstelle. Demzufolge bietet die Bundeswehr über ihre Jugendoffiziere gerne an, Schülerinnen und Schüler über aktuelle Fragen der Sicherheitspolitik zu informieren. Ob solche Veranstaltungen neutral sein können oder nur die Sichtweise der Bundeswehrsoldaten widerspiegeln, ist eine der offenen Fragen, die zu Problemen führen. Unentgeltlich bietet die Bundeswehr Berlinreisen für Schulklassen an, die Busfahrt und das Mittagessen sind umsonst. Solche Angebote stellen große Versuchungen für Lehrkräfte dar. Sie möchten ihrer Klasse in Zeiten knapper Kassen der Eltern etwas bieten. Kann man da nicht über die eine oder andere tendenziöse Darstellung hinwegsehen?

In acht Bundesländern existieren Kooperationsverträge mit den Landesregierungen

In acht Bundesländern haben die Landesregierungen Kooperationsvereinbarungen mit der Bundeswehr beschlossen. Dabei wird der Standpunkt der Bundeswehr vertreten, Vertreter der Friedensbewegung oder anderer Organisationen erhalten nicht dieselbe Chance, ihre Positionen darzulegen, betonen Kritiker. Aber selbst wenn diese Möglichkeit gegeben wäre, fehlt ihnen das Personal dazu. Die Problematik, dass die Jugendoffiziere ihrerseits von solchen Werbeveranstaltungen Informationen und auch Adressen mitnehmen und minderjährige Schülerinnen und Schüler angeschrieben werden, bleibt ebenfalls gerne unerwähnt.

Die Werbemaßnahmen kommen anscheinend gut an: Am 26. Januar 2015 konnte Ursula von der Leyen in der Tagesschau stolz verkünden, dass 11.000 freiwillig Wehrdienstleistende geworben werden konnten. Dies sei der höchste Stand seit Jahren.

Kinderschutzverbände und die UN kritisieren die Anwerbungspraxis

Kritik an der Werbungspraxis der Bundeswehr kam von Kinderschutzbünden, aber auch von der UNO. 2012 wurden in Deutschland nämlich 1216 Siebzehnjährige als Wehrdienstleistende und Soldaten auf Zeit eingestellt und ausgebildet. Der UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes hat die Bundesregierung deshalb im letzten Jahr aufgefordert, die Bundeswehrwerbung bei Minderjährigen zu unterbinden. Besonders die Auftritte von Soldaten an Schulen seien nicht mit der von Deutschland unterzeichneten UN-Kinderrechtskonvention vereinbar, genauso wenig wie die Anwerbung Minderjähriger.

Bereits Anfang 2014 machte »Die Linke« durch eine kleine Anfrage auf diesen Missstand aufmerksam: Einerseits erarbeitet Deutschland das Fakultativprotokoll gegen Kindersoldaten und ratifiziert es, anderseits nimmt Deutschland für sich die Ausnahme in Anspruch, selbst Minderjährige zu rekrutieren.

Im »Schattenbericht Kindersoldaten 2013« wird diese Praktik ebenfalls kritisiert und auch darauf aufmerksam gemacht, dass die rechtliche Regelung, nach der Minderjährige ihren Dienst beenden können, mehr als schwammig ist. Dort wird aus dem Jahresbericht der Jugendoffiziere 2009 zitiert, die angeben, 7245 Veranstaltungen mit 182 522 Teilnehmern durchgeführt zu haben, davon waren 160 000 Jugendliche ab 14 Jahren. Die Themen Berufsberatung und politische Bildung werden laut dem Bericht teils unkritisch Jugendoffizieren überlassen, ohne zu beachten, dass schulische Bildung neutral sein muss. Zweifelhafte Kooperationen gab es sogar schon mit Grundschulen. Dazu kommen außerschulische Angebote, die sich die Technikbegeisterung der Jugendlichen zunutze machen und die das fragwürdige Bild, das die Bundeswehr mit ihren neuen, aggressiven Werbemaßnahmen hinterlässt, komplementieren.

Auch die Lehrerausbildung ist im Fokus der Bundeswehrwerbung

In einigen Bundesländern gehören von der Bundeswehr organisierte Fahrten nach Berlin und Brüssel auch noch zum Programm der Lehrerausbildung. Sie sind für die Referendare umsonst und dienen angeblich der politischen Bildung. Der Zweck besteht natürlich darin, zukünftige Lehrkräfte für die Bundeswehr zu vereinnahmen. Je positiver sie eingestellt sind, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Veranstaltungen der Bundeswehr an Schulen von ihnen gebucht werden. Man präsentiert sich bei solchen Fahrten kritikfähig und dialogfreudig – nur ein sehr hartnäckiger Pazifist kann die geschulten Offiziere aus der Reserve locken.

Piraten aus NRW machen mobil

In NRW haben sich die Piraten dem Thema »Bundeswehr an Schulen in NRW?« angenommen. Am 5.3.15 um 19.00 Uhr findet dazu eine öffentliche Diskussion im Mumble statt. Monika Pieper, die bildungspolitische Sprecherin der NRW-Fraktion der Piraten wird dabei sein.

Letzten Endes muss man sich doch fragen, ob Videoclips wie „Wir dienen Deutschland“ der richtige Weg sind, jungen Menschen die Bundeswehr schmackhaft zu machen. Es geht nicht darum, infrage zu stellen, ob der Dienst ehrenhaft ist oder ob viele Auslandseinsätze tatsächlich humanitären Zwecken dienen, beziehungsweise ob Auslandseinsätze überhaupt notwendig oder wünschenswert sind, denn früher war die Bundeswehr eine »Verteidigungsarmee«. Diese Fragen sind komplex und führen bei diesem Artikel zu weit.

Es geht erst mal um die Frage, ob durch die beschriebenen Werbestrategien junge Menschen angesprochen werden, die diesen Dienst wirklich leisten können oder ob sie zu ganz falschen Erwartungen bei den Jugendlichen führen. Es gibt schließlich Berufe für die nicht jeder geeignet ist, etwa vergleichbar ist der Dienst als Rettungssanitäter. Ein hohes Maß an Idealismus und psychischer Stärke ist dafür notwendig. Beim Dienst in der Bundeswehr wiegt das Gehalt oder die Karrierechancen, das Risiko, das ein Auslandseinsatz bedeutet, nicht auf. Persönliche Stärke und Überzeugung sind notwendig, um einen solchen Einsatz durchzustehen. Viele Soldaten kehren aus Krisengebieten traumatisiert zurück und benötigen therapeutische Behandlungen, weil sie sich keine Gedanken gemacht haben, was auf sie zukommt, weil sie nicht geeignet waren, weil sie sich Karriere und Abenteuer erhofft hatten. Wer bezahlt die Zeche für die gewagte Werbung? Wer fühlt sich verantwortlich für das Schicksal dieser jungen Menschen? Es ist wie so oft die gesamte Gesellschaft, die die Folgen unlauterer Werbung bezahlt, aber dies ist ein weiteres Diskussionsthema.

Langsam macht sogar die Lehrergewerkschaft (GEW) mobil und kritisiert die Anwerbungspraktik der Bundeswehr.

Zum Mumble »Bundeswehr an Schulen in NRW?« am 05.03.2015, von 19.00 bis 20.30 Uhr sind alle Interessierten herzlich in den Raum Gliederung > Nordrhein-Westfalen > temporäre Räume > Fraktion eingeladen. Beteiligt euch zahlreich!

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Kommentare

10 Kommentare zu Bundeswehrwerbung an Schulen – Mumble mit der Landtagsfraktion NRW am 5.3.

  1. Murgpirat schrieb am

    Schade, dass die Fraktion vor einer solchen Veranstaltung nicht besser recherchiert. Was als „Werbung für die Bundeswehr“ deklariert wird, ist lediglich ein Sicherheitspolitischer Vortrag. Den Jugendoffizieren ist es sogar untersagt, explizit Werbung für die Bundeswehr zu betreiben. Gemäß Bericht der Jugendoffiziere wird „In Fragen nach beruflichen Möglichkeiten in der Bundeswehr konsequent auf die Internetseite der Karriereberatung bzw. an die regional zuständigen Karriereberater der Bundeswehr.“ verwiesen.

    Liest man den Bericht der Jugendoffiziere (hier), ist die Lage an den Schulen erschreckend. Den Schülern fehlt Wissen und Interesse an internationaler Sicherheitspolitik. Speziell für NRW kann hier folgendes Zitat aus dem Bericht entnommen werden: “ Die Jugendoffiziere in Nordrhein-Westfalen stellten fest, dass Jugendliche mit Migrationshintergrund, die zum Teil unmittelbar von Konflikten betroffen waren, in diesen Fällen über einen deutlich größeren Wissensschatz verfügen als ihre Mitschülerinnen und Mitschüler ohne Migrationshintergrund.“

    Das sicherheitspolitissche Bildungsniveau kann als quasi nicht vorhanden bezeichnet werden. Ebenfalls ist wenig über den Auftrag der Bundeswehr bekannt. Die Arbeit der Jugendoffiziere an Schulen soll dieses Manko ausgleichen. Der Schwerpunkt wird definitiv auf Wissensvermittlung gelegt.

    Wer also Friedensorganisationen an Schulen fordert, muss auch die Bundeswehr zulassen.

    Bei Rückfragen dürft ihr euch gern an die UG Verteidigung der AG Außen- und Sicherheitspolitik wenden. Wir sind nämlich die, die sich mit der ganzen Thematik beschäftigen. :-)

    • Dirk schrieb am

      Der Begleittext stammt nicht von der Fraktion, sondern wird vom Autor aus eigener Erfahrung berichtet.

  2. compl4xx schrieb am

    Ich habe heute abend leider keine Zeit, ins Mumble zu schauen…

    aber ich finde, wenn man bereits die Frage behandelt, ob diese Werbung denn Jugendliche anspricht, man bereits implikativ vorraussetzt, dass man Jugendliche ansprechen will.

    das ist ziemlich scheiße, denn ich würde da mit der UN gehen und sagen, dass es grundsätzlich falsch ist, Kindersoldaten zu werben – und die weiterführende Frage, die den Rahmen sprengen würde, ist eher, ob man die Bundeswehr überhaupt noch braucht oder ob sie nicht hauptsächlich menschenfeindlichen Interessen dient.

    Die Landtagsfraktion hat nicht die Kompetenzen, die Bundeswehr als ganzes infrage zu stellen, doch die rekrutierung neuer Soldaten sollte sie kategorisch ablehnen und sich dagegen einsetzen.

  3. Christiane schrieb am

    @murgpirat
    Ich muss dir leider widersprechen, denn die offiziellen Aussagen der Jugendoffiziere in dem Bericht stimmen nicht mit deren Verhalten bei der Veranstaltung überein, die ich selbst beobachtete und beschrieb. Diese Veranstaltung begann mit dem Clip, der den Schülern gezeigt wurde, und der Frage des Jugendoffiziers, ob der Clip sie selbst ansprechen würden und was sie von der Bundeswehr als Arbeitgeber hielten.
    Im zweiten Teil der offiziell an Schule vormittags stattfindenden Veranstaltung wurde Sicherheitspolitik thematisiert und zwar aus der Sicht der Bundeswehr. Ich wurde Zeugin der Tatsache, dass Anwerbung und Information nahtlos ineineinander übergingen. Dies deckt sich mit dem „Schattenbericht Kindersoldaten 2013“. Dort werden noch viel bedenklichere Veranstaltungen/Ausflüge beschrieben, die an Schulen von Jugendoffizieren durchgeführt wurden.
    Welche Quellen du persönlich glaubhafter findest, hängt sicher auch von deiner eigenen Position zu dem Thema ab. Schlecht recherchiert, ist der Artikel allerdings nicht. Er entspricht nur nicht deiner persönlichen Position.
    Und die Qualität von politischer Bildung mag auch ein Thema sein, aber keines, was Bundeswehroffizieren überlassen werden kann. Politische Bildung muss neutral sein, nur meine Meinung.

  4. Christiane schrieb am

    Auf den freundlichen Hinweis eines Lesers hin, der per Email nachfragte, bestätige ich für alle Interessierten,
    dass der im Artikel beschriebene Clip zwar auf YouTube mit dem Zusatz „inoffiziell“ versehen wurde, was verwirrend ist, aber an Schulen in Schleswig- Holstein an Schulen wird er eingesetzt. Dies bestätigte auch eine weitere Piratin aus dem Kreis Pinneberg, deren Sohn ihn ebenfalls in der Schule vorgeführt bekam.
    Vielen Danke für den Hinweis des Lesers !

  5. zarathustra schrieb am

    moin

    die waffen-ag der piraten demonstriert am 1. jahrestag in winnenden.

    für freien schusswaffengebrauch!

    (nach bestandener jägerprüfung ist der erlaub von 5 lang- und zwei kurzwaffen erlaubt – diese regelung ist meiner meinung nach ausreichend; dass sich die amis wundern, dass sich unsere ärzte nicht in der behandlung von schusswaffenverletzungen auskennen, mag die irritieren, die es für unnormal halten, nicht einfach loszuballern)

    der aussage von jan sicars:
    „demokrat ist nur, wer bei der bundeswehr an einem öffentlichem gelöbnis teilgenommen hat“ widerspreche ich.

    für mich habe ich damals den wehrdienst verweigert.
    ich berief mich auf die im grundgesetz manifestierte gewissensfreiheit.

    mag herr sicars mir die befähigung zum demokraten absprechen.
    ich stehe zu den im GG formulierten Grundrechten.

    die alten zeiten sind nicht mehr die jetzigen
    -und was die zukunft betrifft, darauf sollte reagiert werden – und zwar jetzt und nicht erst übermorgen.

    der aussage von hernn schlömer und hern sicars widerspreche ich.
    soldaten sind menschen.

    die bundeswehr ist ein arbeitgeber – sie darf ebenso wie jeder betrieb für sich werben.

    was absolut inkzektierbar ist, ist die position der frau baronin.

    soldaten sind menschen.
    wer hilfe braucht – sollte sie bekommen.

    (nach jene busanschlag wurde schnelle unbürokratische hilfe versprochen – schnell und unbürokratisch gibs keine klagen beim höchsten zivilgericht)

    wer traumatisiert aus einer kriegssituation kommt, sollte nicht sondern muss hilfe bekommen.

    in japan wird jeder, der nicht am unfallort stirbt, nicht als verkehrstoter gezählt –
    jeder bw-angehöhriger, der sich nach einem auslandseinsatz deswg selbst tötet, ist opfer.

    ich meine, dass sowohl schlömer als auch sicars unrecht haben mit ihrem gerede, die menschen, die mitglieder der bundeswehr sind, leichtfertig zu verheizen.

    es muss wohl überlegt sein, und dass mehr als wohlüberlegt, die bundeswehr in einen auslandseinsatz zu schicken.

    einfach so und mit händeabklatschen wie herr schlömer und herr sicars das taten, geht es schon mal nicht.

    wenn, dann muss es unabdingbar sein, das zur gewalt gegriffen wird.
    mit begleitenden massnahmen – vernünftigene befehlen und ausrüstung.

    keinesfalls so wie herr schlömer und herr sicars befürworten.

    es gibt die deklaration der menschenrechte.
    jeder soldat der bw wird auf das grundgestz, auf die menschenrechte vereidigt.

    es ist der allerletzte scheiss, die menschenrechte mit waffengewalt duchzusetzen!
    das ist aufgabe der politik – nicht der bw

    (laut pds darf die bundeswehr keine massenvernichtungswaffen abschaffen)

    z

  6. zarathustra schrieb am

    moin

    die bundeswehr ist auf das grundgesetz verpflichtet.

    treskow ist der eigentliche …die helden, des 20. juli…

    die bw ist stauffenberg.

    die vorstellung, es würde erneut ein aussschwitz geschehen…

    die bw ist nicht blomberg und co.

    es ist aufgabe der politik zu entscheiden.
    es ist der letzte scheiss, gewalt anzuwenden.

    wenn es keine andere möglichkeit gibt, die menschenrechte zu verwirklichen…

    schlömer und co mögen die entsendung der bw locker befürworten – wenn es absolut unabdingbar ist, müssen menschen sterben .
    gross rumtönen machen schlömer, sicars und und co.

    verpüflichtet ist die bw den menschenrechten.

    sie kann nicht wegsehen, wenn menschen ermordet werden.

    das ist ihr auftrag.

    es ist die verpflichtung, die menschenrechten zu verteidigen.

    wenn es asbolut notbar nach abwägung aller interessen und alternativen ist, …wenn es keine andere gewalt zur wahrung der menschenrechte gibt.

    dann, und nur dann darf es gewalt geben.

    der einsatz der bw ist die schlechteste nichtlösungvon allens.

    schlömer und co mögen johlen.

    aufgabe dr bw ist demokratie – nicht der heldentod.

    aussenpolitik kann nicht der tod von bwlern.

    wann ist bw notwendig, gerechtfertigt, unverzichtbar?

    z

  7. zarathustra schrieb am

    moin

    vor dem 20. juli 44 – dem ehrentag der deutschen, gab es diskussionen, ob mensch diese drecksau töten durfte.
    formal juristisch hben treskow, stauffenberg und die (und andere) , die die ehre von uns deutschen öffentlich behaupteten, hoch- und staatsverrat begangen.
    die bundeswehr ist 20. juli und deswg von ihrem wesen her antifachistisch.
    ansonsten kann sie nicht bundeswehr sein.
    (mit ihrer tradionspflege hat sie ihre probleme – …die bemüht sie sich zu bewältigen, erfolgreich)

    die langen, die all zu langen diskussionen führten zu dem ergebniss, das es pflicht ist, zu versuchen, diese drecksau mit dem chaplinbart zu töten.

    formal juristisch war es hochverrat.
    moralisch die anständigste tat, die möglich war – ein muss.

    „es kommt nicht darauf an, es zu tun – es kommt darauf an, es zu versuchen“! – frei nach treskow.

    gewalt ist inakzeptabel – wenn es aber nichts anderes gibt, als gewalt, keine alternative, um die menschenrechte zu verteidigen…

    geht es darum, ob die bw an schulen werben darf?

    oder darum, dass als allerletztes das zuletzt akzeptabele akzeptiert wird.

    darf mensch gewalt anwenden, um völkermord zu verhidern?

    die antwort darauf kann nur sein, es muss.
    dann muss mensch sich das -laut treskow – nessushemd anziehen.
    es kleidet den anständigen.

    im gegensatz zu schlömer, sicars und co finde ich den tod von angehörigen der bw nicht akzeptabel.
    leichtfertig sollte die bw keine auslandseinsätze machen.
    die freiheit deutschlands wird nicht am hindukusch verteidigt! (oder doch)

    wenn es absolut unabdingbar ist, und nur dann, sind auslandseinsätze der bw notwendig.
    wenn ein völkermord durch eingreifen verhindert werden kann, dann muss eingegriffen werden – dazu gibt es die bw.
    diese ideologische absage der linken, es sollte der bw untersagt werden, an der vernichtung von giftgas, einer massungsvernichtungswaffe, die zuerst zivilisten trifft, nicht mitzuwirken, kann ich nicht folgen.

    völkermord verhindern – dazu ist die bw da.

    es ist inludent aufgabe, sich beschissen zu lassen und zurück zu schiessen.

    das ist sollte klargestellt werden.

    der bundeswehr, der freiheitlichen armee des demokratischen deutschlands fehlt es nicht an kindergärten.
    es fehlt ihr auch nicht an aufgaben.

    das es ihr an ausrüstung fehlt, ist bekannt.

    was nottut sind ausführbare befehle!
    ohne politische massnahmen keine erfolge
    soldaten sind mensch und kein brennholz- keine verheizen.

    darf die bw an schulen werben?

    wenn die bw umsichtig geführt wird und völkermord verhindert – dann braucht sie menschen.

    wenn es nicht anders möglich ist, dann muss als allerletzte konsequenz mit allerletztem widerwillem das menschenrecht durchgesetzt werden.

    diese aufgabe kann nicht an die amis, russen ,chinesen unnd co verschoben.
    werden.

    die sache muss vernünftig geregelt werden.
    menschenrechte müssen wir regeln.

    anderen die verantwortung übertragen…

    wenn es ohne bw ginge, wäre ich dafür.
    geht es ohne? – leider nicht.

    auf die handeswege kann ich verzichten.

    wenn es absolut unverzichtbar ist, gewalt anzuwenden, um die menschenrechte durchzusetzen, ist es aufgabe der bw.

    völkermord zu verhindern ist aufgabe der bw.

    dazu braucht sie nachwuchs.

    nicht schlömer, siecars und leyen und co, die rumschwadronieren.

    selbsternannte befelshaber, die hinter den linien auf ihren posten hocken, haben wir zu viel.

    wenn – und dieses wenn muss absolut sein, sonst ist es kein wenn – muss die menschenrechte mit waffengealt verteidigen.

    mit nachgeben stoppen wir nicht die chaplinbärte.

    es muss klargestellt sein, das es menschenrechte gibt und dass es tote gibt.

    das ist aufgabe der bundeswehr.

    blindwütig die bw loszuschicken ist kein ersatz für aussenpolitik.

    ich widerspreche schlömer, sicars, der leyen und co.

    die bw hat das recht, für nachwuchs zu werben.

    es sollte mal dafür geworben werden, das die bw-ler sinnvolle aufgaben haben.
    sinnvolle befehle statt unerfüllbare aufgaben.

    das primat ist politik – und dazu andere als leyen, schlömer, sicars und co.

    soldaten sind menschen.

    soll die bw dafür werben.

    (laut jan sicars bin ich kein demokrat, weil ich den wehrdienst verweigerte – schön. )

    zarathustra

    • Dirk schrieb am

      Nur weil Du es neulich erwähntest: Nicht Deine Kommentare strapazieren meine Nerven, sondern ihre Formatierung und ihre Länge. Ich vermute mal, dass das anderen Menschen ähnlich gehen könnte und sie daher eher weniger gelesen werden. Das wäre nicht schlimm, aber derartige Endloskommentare könnten auch dazu beitragen, dass Leute wegklicken und die Kommentare drunter gar nicht mehr lesen – und das wäre schade. Insofern fände ich es toll, wenn Du etwas knapper auf den Punkt kommen könnten, und Dich auf einen Punkt nach einem Satz beschränken könntest und den zusätzlichen Zeilenvorschub einfach weglassen. Danke Dir ;)

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