Wahlkampfendspurt in Hamburg (1): Uli König und Torge Schmidt

Update: Inzwischen hat uns ein weiteres Video erreicht, in dem Joachim Paul aus Nordrhein-Westfalen über »Piraten wirken« in NRW erzählt und weitere Gründe für Piraten in den Parlamenten liefert. Wir haben euch das Video mit in diesen Beitrag gepackt.


Gestern haben die schleswig-holsteinischen Landtagsabgeordneten Uli König und Torge Schmidt auf der Wahlkampfendspurtparty der Hamburger Piraten erklärt, was auch kleine Fraktionen in den Parlamenten bewirken können. Manchmal reicht es schon, die Mehrheitsfraktionen an ihren eigenen Koalitionsvertrag zu erinnern, und manchmal ist auch noch mehr drin:

Lasst uns die Daumen halten, dass die Piraten ab Sonntag auch in der Hamburger Bürgerschaft so gute Arbeit leisten können.


Und hier noch die Rede von Joachim Paul @Nick_Haflinger, Fraktionsvorsitzender der Piraten im Landtag von Nordrhein-Westfalen:

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Kommentare

2 Kommentare zu Wahlkampfendspurt in Hamburg (1): Uli König und Torge Schmidt

  1. Bernd schrieb am

    Der Uli König war schon ganz überzeugend. Aber die Wähler hat es dennoch nicht überzeugt. 1,5% nach 2,7% zuletzt als zum Bundestag gewählt wurde und nach 2,1% bei der letzten Wahl zur Bürgerschaft, trotz vielfältiger Kampagnen der Hamburger Piraten, trotz Wahlkampfhilfe aus anderen Bundesländern, trotz neuen U18-Stimmen mit 5%, trotz punktueller Erfolge auf St. Pauli, da heißt es nun:

    Auswerten, Schlussfolgerungen ziehen, neu aufstellen, und das schaffen was die FDP auch schaffte: einen veritablen Neuanfang.

    Dazu ist strikt der immer noch schwelende parteiinterne Grabenkrieg zu beenden, wer weiter auf anderen Piraten öffentlich respektlos herumhackt statt maximal kontruktive, kollegiale, die Situation verbessernde Kritik zu üben, disqualifiziert sich selbst und gehört nicht in die 1. und auch nicht in die 2. Reihe dieser Partei.

    Die Piratenpartei benötigt einen inneren Konsens, jetzt nach vorne zu blicken, die schweren Fehler und Versäumnisse der Vergangenheit klar zu benennen und zu analysieren, um die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen.

    Die CDU hat öffentlich bekundet, das Ergebnis in Hamburg sei eine schwere Watsche des Wählers. Wo lese ich das bei den Piraten, die ähnlich dramatisch verloren haben wie die CDU in Hamburg? Bisher nicht. Außer natürlich von unsachlichen Kritikern auf Twitter, die ihr schwarzer-Peter-Spiel betreiben wollen, um andere zu dissen, damit sie selber besser dastehen.
    Wann tritt der Vorstand zusammen und berät nüchtern und sachlich ohne Schönrednerei das Wahlergebnis, so wie es heute die meisten anderen Vorstände der anderen Parteien tun?
    Und wann wird hier, auf dieser Website darüber berichtet? Ich bin gespannt.

    • Dirk schrieb am

      Das war eine Watsche des Wählers. Wir machen allerdings keine Schnellschüsse ex cathedra, sondern werden heute abend – Basis und Bundesvorstand – das Gespräch darüber suchen, worin wir die Ursachen vermuten und wie wir unsere Vermutungen einem Realitätscheck unterziehen und was wir beim nächsten Mal besser machen können. Einiges davon liegt auf der Hand, hier wird über das „wie“ zu reden sein, anders müssen wir erst entdecken. Bitte bedenkt, dass die Piraten eine junge Partei sind, die noch viel lernen muss – aber auch die Chance hat, beweisen zu können, dass sie das kann.

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