Bis zu 18% für Piraten bei Zwischenwahlen in den USA

Bild: Tobias M. Eckrich

Hervorragende 18% der Stimmen konnte Joseph T. Klein von den Piraten in Wisconsin auf sich vereinen. In Massachusetts erreichte Joseph Guertin 4% der Stimmen in seinem Wahlbezirk, 8th Worcester; im Bezirk 27th Middlesex kam Noelani Kamelamela auf 12%. Die Piratenpartei Deutschland freut sich, den US-Piraten zu ihren guten Ergebnissen gratulieren zu können. Hierzu Kristos Thingilouthis, politischer Geschäftsführer der Piratenpartei:

»Transparenz und verantwortliches Handeln von Regierungen und Unternehmen, ein Ende der Überwachung durch Geheimdienste und eine Reform des Urheberrechts, das sind die Themen, mit denen die US-Piraten bei ihren Wählern gepunktet haben. Dass Joseph Klein mit seinem Wahlprogramm, bestehend aus den Hauptthemen Mindestlohn, Gleichstellung von Lebenspartnerschaften und der Legalisierung von Cannabis diesen Erfolg verbuchen konnte, zeigt die Lebensnähe der Piraten.«

Dass Piraten in einem Land mit einem eher unbeweglichen Mehrheitswahlsystem Erfolge sammeln, stimmt Thingilouthis zuversichtlich:

»Die Ergebnisse in den USA zeigen, dass es Alternativen abseits des etablierten Tandems von Demokraten und Republikanern gibt. In einem Land ohne Verhältniswahlrecht haben es kleine Parteien natürlich besonders schwer. Umso erfreulicher sind solche Achtungserfolge, die die globale Bedeutung der Piratenbewegung unterstreichen.«

Quellen:
[1] http://hosted.ap.org/dynamic/files/elections/2014/general/by_state/state_sen_house/WI.html?SITE=WCVBTVELN&SECTION=POLITICS
[2] http://www.wipp.coop/
[3] https://masspirates.org/blog/ourissues/
[4] http://hosted.ap.org/dynamic/files/elections/2014/general/by_state/state_sen_house/MA.html?SITE=WCVBTVELN&SECTION=POLITICS
[5] http://voteguertin.org/
[6] http://www.votenoelani.org/
[7] http://www.joeklein.org/node/3

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Kommentare

2 Kommentare zu Bis zu 18% für Piraten bei Zwischenwahlen in den USA

  1. Arno Nuehm schrieb am

    Ja, für eure <2%-Kleinpartei sind das natürlich gute Ergebnisse.
    Seht es endlich ein: Ihr seid viel zu antifa-, homo- und feminismusfreundlich. Deshalb wählt man euch nicht mehr. Wenn ihr nicht mal diese 3 Probleme geregelt kriegt, könnt ihr euch eigentlich gleich auflösen. So wird das nämlich nix.

    • Dirk schrieb am

      Tut mir leid, Dich in Deiner Häme enttäuschen zu müssen: Nur weil viele Homophobie und marschierende Faschisten nicht so schlimm finden oder den Art. 3 Abs 2 GG eher als störendes Beiwerk betrachten, werden die Piraten nicht aufhören, sich für selbstbestimmtes Leben, Grundrechte und Demokratie einzusetzen. Weder in Wisconsin, noch hier.

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