Weltlehrertag – #unite4ed

Bild: (CC-BY) Dierk Schaefer

Ein Beitrag aus dem AK Bildung NRW, von schreibrephorm und Sabine Martiny

Am 5. Oktober 2014 findet zum 20. Mal der Welttag der Lehrer statt. Die Tätigkeit der Lehrerinnen und Lehrer soll an diesem Tag gewürdigt werden. Qualifizierte Arbeit und qualifizierte Bildung sollen für alle möglich werden.

Die Piratenpartei Deutschland unterstützt gute Bildung für alle, ein Entwicklungsziel für Bildung nach 2015 und den Schulbesuch für alle Mädchen.

Das sind die Forderungen der Kampagne der Bildungsinternationale „Gemeinsam für gute Bildung“:

Oft hört man in Gesprächen „Soviel Urlaub wie Lehrer möchte ich auch mal haben“ oder „Arbeiten von 8 bis 13 Uhr und dann Feierabend, schönes Leben“? Viele Lehrerinnen und Lehrer wissen es besser: Vor- und Nachbereitung des Unterrichts, Verwaltungsaufgaben, die eigene Weiterbildung, Einbindung der Eltern, das Vermitteln sozialer Kompetenzen und die unausgesprochene Forderung, immer erreichbar zu sein. Nur selten wird erwähnt, dass etwa ein Drittel der Lehrer unter psychischen Problemen leidet. Herausforderungen wie schulische Inklusion, die Erweiterung hin zum offenen Ganztag oder auch die Einbindung digitaler Lern- und Lehrmittel werden wie selbstverständlich dem ohnehin schon großen Aufgabenspektrum hinzugefügt.

Notwendige Debatten über Verkleinerung der Klassen und Förderung aller Schülerinnen und Schüler nach Ihren Begabungen und Interessen weichen leider zu oft parteipolitischen Interessen und entsprechender Taktiererei. Die Aufgabe der Politiker im Bereich der Bildung ist, gemeinsam dafür Sorge zu tragen, dass ‚Gute Bildung‘ auf angemessenem Niveau gewährleistet werden kann. Gut ausgebildete Lehrer sind dafür die Grundvoraussetzung.

An diesem 5. Oktober soll der Fokus daher auf die Leistung der Lehrerinnen und Lehrer gelenkt werden. Ein Welttag der Lehrer, um denen zu danken, die die Hauptverantwortung dafür tragen, unsere Kinder auf ein selbstbestimmtes Leben vorzubereiten, denn Bildung dient nicht ausschließlich dazu, besser zu verdienen, sondern die Welt – wie sie war, wie sie ist und wie sie sein wird – zu verstehen.

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