Bildungsinnovation 2020 – Anhörung im Landtag NRW

Bild: CC BY-SA 4.0 Eugenia Meister

In der Mitteilung „Die Bildung öffnen“ veröffentlichte die EU-Kommission im September 2013  einen Aktionsplan um die Kompetenzen an Hochschulen und Schulen zu fördern. Diese Initiative hat drei Schwerpunkte:

 

  • Schaffung von Innovationschancen für Einrichtungen, Lehrkräfte und Lernende
  • intensivere Nutzung frei zugänglicher Lehr- und Lernmaterialien, wobei sicherzustellen ist, dass alle aus öffentlichen Haushalten finanzierten Lehrmittel für jeden  zugänglich sind
  • bessere IKT-Infrastrukturen und Konnektivität in den Schulen

Dieser Aktionsplan wurde von der Piratenfraktion NRW aufgegriffen. Ein im November 2013 gestellter Antrag fordert einerseits eine Expertenanhörung zum Thema, andererseits beinhaltet der Antrag die Aufforderung an die Landesregierung NRW Investitionsfonds zu nutzen um unter anderem:

  • Die Produktion von Lernmitteln unter freier Lizenz für den Einsatz im Schulunterricht mit
    Landesmitteln zu fördern.
  • In der Kultusministerkonferenz die Zusammenfügung von digitalen Lehr- und Lernmaterialien aus den verschiedenen Bundesländern in einem offenen Bildungsportal anzuregen, das die Auffindbarkeit und dauerhafte   Verfügbarkeit der Materialien gewährleistet.
  • Schulträger, Hochschulen und Träger von Weiterbildungseinrichtungen zu Projekten zur Entwicklung und zum Ausbau innovativer Lehr- und Lernumgebungen (z.B. MOOC, Blended Learning) in den EU-Programmen Horizont 2020 und Erasmus+ zu ermutigen und bei der Antragstellung zu unterstützen.

Der vollständige Antrag der Piratenfraktion, mit allen Forderung und weiterführenden Erläuterungen, kann von den Landtagsseiten direkt heruntergeladen werden , die Tagesordnung für die am Mittwoch 24.9. um 13:30  stattfindende Anhörung, mit einer Auflistung der Experten welche sich zum Thema äußern, findet sich ebenfalls auf den Seiten des Landtags.

Zusätzlich besteht die Möglichkeit die Anhörung im Live-Stream zu verfolgen, ebenso wird es hier einen Live-Ticker geben. 
schreibrephorm 24.09.201415:46

Monika Pieper, Bildungspolitische Sprecherin, zur
Anhörung von Sachverständigen zu dem Antrag der Piratenfraktion
„Bildungsinnovation 2020 – Chancen der Digitalisierung für die Bildung
nutzen“:

Die Anhörung zeigt, dass im Bereich digitaler Medien an
den Schulen endlich was passieren muss. Ansonsten bleibt eine zeitgemäße
Medienbildung auf der Strecke. Sowohl bei der technischen Ausstattung,
z.B. mit Tablets und WLAN, als auch bei der Lehrerausbildung und
-fortbildung müssen endlich die notwendigen Schritte unternommen werden.

Individuelle Förderung aller Schüler kann durch den Einsatz offener
und für alle gleichermaßen verfügbarer Lernmittel (OER) verbessert
werden. Deshalb ist die Entwicklung und Bereitstellung dieser Lernmittel
zu fördern. Dabei darf keine Zeit mehr verloren gehen. Die
Landesregierung ist hier jetzt in der Pflicht.

schreibrephorm 24.09.201415:35

Die zweite Runde ist zuende. Das komplette Protokoll und das Statement der Fraktion wird nachgereicht.

schreibrephorm 24.09.201415:32

Jetzt gibt es Kritik am Taschenrechnererlaß vom Ministerium. Sagt nicht, wir hätten das nicht rechtzeitig kritisiert :D

schreibrephorm 24.09.201415:25

Die zweite Fragerunde beginnt, Moni fragt nach ob die Schwelle sich auf neues einzulassen nicht zu hoch ist, wenn man mit Bring-Your-Own-Device arbeitet und welchen Entwicklungsbedarf Prof. Kerres in der Lehrerausbildung sieht.

schreibrephorm 24.09.201415:22

Der @tastenspieler sagt man müsse sich immer fragen wie alles zum Curriculum passe. Dig. Medien sollen stärker berücksichtigt werden

schreibrephorm 24.09.201415:16

Als Grundkosten wird hier genannt: 700 Euro und einen zweiten Akku, für einen Laptop. Wir zweifeln das mal an.

schreibrephorm 24.09.201415:05

Amina Johannsen vom LVR-Zentrum für Medien und Bildung sagt, dass eine halbe Medienberaterstelle für ganz Düsseldorf (als Beispiel) nicht reicht. Es brauche mehr Freisdtellung von Lehrerstunden.

schreibrephorm 24.09.201415:01

Nils Weichert von Wikimedia beschreibt die Situation in Bezug auf OER als vergleichbar mit einer Grasswurzelbewegung und erwähnt einen zentralen Server in Holland mit weit über einer Million Dokumente.

schreibrephorm 24.09.201414:54

Tobias Oppenhäuser von learn:line.nrw erläutert, dass Schulen sich nicht fragen wie sie digitale Medien nutzen wenn die Infrastruktur nicht da ist.

schreibrephorm 24.09.201414:50

Jetzt wird im Rahmen der Fragen über Möglichkeiten von „Bring-Your-Ow-Device“ gesprochen, es werden Hybridlösungen bevorzugt.

schreibrephorm 24.09.201414:41

Frau Prof. Dr. Faber nennt als herausragende Fragen drei Dinge:
– wie bekommt man eine Verknüpfung hin zwischen Land und Kommune unter Einbeziehung der regionalen Bildungsnetzwerke

– man brauche eine sichere Kommunikationsplattform in den Schulen

– Wie gelingt es, dass Thema zu einem ureigenen Thema für alle Lehrer zu machen?

schreibrephorm 24.09.201414:37

Jetzt werden eine Menge Fragen an die Experten gestellt, es beginnt Moni für die Piraten, gefolgt von Sigrid Beer (Grüne). Anschließend Ingola Schmitz (FDP), Renate Hendricks (SPD), Klaus Kaiser (CDU).
Es werden alle Fragen hintereinander gestellt, die Experten antworten im Anschluss.

schreibrephorm 24.09.201414:28

Monipiratin beginnt mit einem Statement:

Der Bundesrat hat sich mit der Mitteilung der Europäischen Kommission „Die Bildung öffnen“ beschäftigt und eine kritische Stellungnahme dazu abgegeben. Auch hier sieht die Landesregierung bisher keine Relevanz der Mitteilung für ihre Arbeit. Der Themenbereich „Digitales Lernen“ hat jedoch auch die Bundesregierung in ihre Digitalen Agenda aufgenommen.

Sie hat angekündigt gemeinsam mit den Ländern und weiteren Akteuren aus allen Bildungsbereichen eine Strategie „Digitales Lernen“ zu entwickeln, die die Chancen der digitalen Medien für gute Bildung entschlossen nutzt, weiter entwickelt und umsetzt. Vor diesem Hintergrund freut es uns, dass wir hier heute die Gelegenheit haben, uns zu diesem zukunftsweisenden Thema auszutauschen.

schreibrephorm 24.09.201414:20

André Spang von der Kaiserin-Augusta-Schule berichtet über Erfahrungen aus der Schule. Kernkopetenzen seien : Kommunikation, Kollaboration, kritisches Denken

schreibrephorm 24.09.201414:17

Axel Kühnlenz sprich als Vertreter vom deutschen Bildungsserver. Es gebe eine zentrale Nachweisestruktur seit den 90er Jahren. Es gebe Kooperationsverbidnung zu den Ländern über die Landesbildungsserver.

schreibrephorm 24.09.201414:15

Friedhelm Rachner vom Ev. Stiftisches Gymnasium Gütersloh warnt vor freiem Zugang zum Internet und verweist auf Datenmengen.

schreibrephorm 24.09.201414:10

Jetzt @JanaKausch von @initiativeD21 – „Ein mobiles Endgerät für jede Schülerin und jeden Schüler“ – Hybridlösung mit Being-your-own-device

schreibrephorm 24.09.201414:03

Nils Weichert von Wikimedia legt den Schwerpunkt auf die OER (Open Educational Ressources)

schreibrephorm 24.09.201413:59

Dr. Marienfels vom Rheinisch-Bergischen Verein christlicher Schulen sagt, es gehe darum Medien als Gesamtkonzept in der Entwicklung junger Menschen zu sehen.

schreibrephorm 24.09.201413:53

Es werden nun von Frau Appelhoff(?)  Analyse und Reflektion deer Anwender im Zusammenhang mit Cybermobbing und „Internet-Sucht“ angesprochen.

schreibrephorm 24.09.201413:48

Das nächste Statement kommt von Prof. Dr. Michael Kerres von der Universität Duisburg/Essen. Er sagt, dass es sich im Umgang mit digitalen Medien um einen Entwicklungsprozeß handelt, dem man nicht alleine mit Lehrerfortbildungen begegnen könne. Man brauche ein ganzheitliches Konzept zur Schulentwicklung.

schreibrephorm 24.09.201413:46

Wolfgang Vaupel erwähnt ein Schreiben des Landesdatenschutzbeauftragten, der sagte man könne nur Vertrauen in solche Medien haben, die öffentlich bereit gestellt werden. 

schreibrephorm 24.09.201413:44

Wolfgang Vaupel von der Medienberatung NRW zählt die verschiedenen Verbände und Vertreter auf und sagt, es sei niemand mehr da, der grundsätzlich Ideen in Frage stelle.

schreibrephorm 24.09.201413:40

„Wir brauchen eine angemessene IT-Infrastruktur und Breitbandanbindung von Schulen“, so Frau Prof. Dr. Faber

schreibrephorm 24.09.201413:38

Es beginnt Frau Prof. Faber als Stellvertreterin für die kommunalen Spitzenverbände. Frau Prof. Dr. Faber bestätigt eine „Implementierungslücke“ in Bezug auf digitale Medien. Sie spricht gesellschaftliche Teilhabe und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien als Kernpunkte an.

schreibrephorm 24.09.201413:36

Es beginnt mit Formalien, die 16 Sachverständigen werden begrüßt. Zunächst werden Eingangsstatements abgegeben.

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