Aus zwei Weltkriegen nichts gelernt: Weitere Eskalation in der Ukraine

Bild: Tobias M. Eckrich
Presseberichten zufolge haben mehrere gepanzerte russische Fahrzeuge die Grenze der Ostukraine überschritten. Während der von Russlands Präsident Putin geschickte Hilfskonvoi an der Grenze zur Ukraine stecken blieb, passierten in der Nacht zum Freitag offizielle Truppen der Russischen Föderation die Grenze zur Ostukraine. 
Kristos Thingilouthis, politischer Geschäftsführer der Piratenpartei erklärt dazu: 
»Damit erreicht die Eskalation eine neue Stufe. Die Konfliktparteien spielen mit dem Feuer. In der Ukraine treffen Machtinteressen aufeinander, die den aktuellen Konflikt immer weiter eskalieren lassen. Es ist unverantwortlich, dadurch einen ›heißen‹ zwischenstaatlichen Konflikt in Europa zu provozieren – genau 100 Jahre nach dem ersten Weltkrieg! Europa muss jetzt aktiv für Deeskalation werben und am Verhandlungstisch nach einer Lösung suchen. Alles andere würde bedeuten: Wir haben aus der Geschichte nichts gelernt.«
Quellen:

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Kommentare

3 Kommentare zu Aus zwei Weltkriegen nichts gelernt: Weitere Eskalation in der Ukraine

    • Dirk schrieb am

      Presseschelte, zumal pauschale, ist weder Aufgabe politischer Parteien, noch Aufgabe dieser Kommentarspalte. Ich bitte, das zu respektieren. Danke.

      Ein differenzierteres Bild der Informationslage wird übrigens hier entworfen…

    • flo schrieb am

      Eben deswegen wurde in obigem Beitrag auch der Guardian mit der Meldung, dass russische Militärfahrzeuge in die Ukraine fahren, verlinkt, und nicht der Spiegel.

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