Video: Demonstration in Bad Aibling mit Reden von @kattascha und @dyfustic


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Kommentare

6 Kommentare zu Video: Demonstration in Bad Aibling mit Reden von @kattascha und @dyfustic

  1. Morpheus schrieb am

    Hallo und Gruß an die IT,

    wer Tor-Browser benutzt, der kann sich das Video leider gar nicht anschauen. :-(

    „resetthenet.org“ macht vor wie es gehen kann: Dort wird der neue Web-Motion-Standard verwendet.

    Und auch Wikipedia bietet Videos inzwischen als OGV an.

    Beides wird von Tor-Browser problemlos wiedergegeben.

    Das sollten die Piraten doch nachmachen, oder?

    Flash-Technologie sollte doch bitteschön auf dem Kompost der Web-Geschichte landen!

    • Dirk schrieb am

      Danke für den Hinweis. Ich hab das mal an die Servicegruppe Webseite weitergegeben.

  2. Borys Sobieski schrieb am

    Moin Morpheus,

    Youtube-Videos verwenden je nach Browser HTML5 oder Flash zur Anzeige. Der Tor-Browser hat damit bis Mitte 2013 Probleme gehabt. Seit May 2013 soll dies funktionieren. Eine kurze Internetsuche ergibt aber das dennoch weiterhin Anzeigeprobleme auftauchen.

    Dies ist also nicht der Einbindung auf unserer Webseite geschuldet, sondern liegt am verwendeten Torbrowser.
    Wir können Dir hier dementsprechend nicht weiterhelfen.

    Vielen Dank das Du Tor verwendest, wir hoffen das die Probleme welche bei Verwendung von Verschlüsselungstechnologien auftreten mit deren Verbreitung nach und nach verschwinden.

    Gruß Borys Sobieski
    Bundes IT

  3. Morpheus schrieb am

    Wow, das geht ja schnell bei euch,
    vielen Dank für die nette Antwort!

    Ich habe inzwischen noch ein bisschen rumprobiert und rausgefunden: Es liegt am JavaScript. Ohne das funktionert Youtube wohl nicht.
    Die Tor-Nutzer müssen also extra JS aktivieren, obwohl doch Technologien wie WebM / OGV zur Verfügung stünden, die ohne JS auskommen.

    Ich weiß natürlich, dass es einfacher ist, das Youtube-Plugin auf die Webseite zu packen, aber sollte man langfristig vielleicht doch eine eigene Video-Wiedergabe anvisieren?

    Einerseits ist JavaScript nämlich nicht gerade ideal für die Privatsphäre (Hier ausführlich erklärt: https://panopticlick.eff.org/browser-uniqueness.pdf ), andererseits war Flash lange Zeit unspezifiziert (von Adobe geheimgehalten), sodass es kaum freie Wiedergabe-Software gibt.
    Beides entspricht nicht gerade der Weltanschauung der Piratenpartei.

    Grüße,
    Morpheus

    • Borys Sobieski schrieb am

      Moin,

      auch wenn ich Dir, Morpheus, generell Recht gebe, so stehen dem einige Dinge im weg bzw. hat natürlich alles auch seine zwei Seiten.

      Denn JavaScript ist nicht unbedingt per se böse, es ist eine Webtechnologie die durchaus ihre Berechtigung hat.
      Und ja, man kann damit auch $Dinge tun bzw. darüber herausfinden die die Privatsphäre der Nutzer beeinträchtigen können. Was leider momentan gerade auch mit dem Tor-Netzwerk passierte.

      Was einen eigenen Videodienst angeht, so gehen unsere Bestrebungen generell in diese Richtung. Einen eigenen Streaming-Server um Parteiinternes zu streamen wie z.B. unsere Parteitage, haben wir seit diesem Jahr im Einsatz. Es würde aber bei weitem unsere Kapazitäten überschreiten (finanziell wie personell) einen Dienst wie Youtube zu betreiben. Die Videos die wir hier auf unserer Internetseite verbreiten sind zwar oft von uns, aber eben auch von anderen Organisationen. Dementsprechend würde es so oder so vorkommen hier andere Dienste einbinden zu müssen.

      Im Großen und Ganzen dreht es sich also darum ob wir als PIRATEN unsere Vorstellungen davon wie die Privatsphäre des einzelnen geschützt werden kann umsetzen wollen. Durch unsere Organisation als Partei ist unsere Antwort hierauf klar vorgegeben. Wir versuchen dementsprechend Politik zu machen und unsere Werte in die Politik hineinzutragen. Gelingen tut uns das mal besser und mal schlechter.

      Um dieses Ziel zu erreichen nutzen wir unter anderem die gängigen Informationsmittel wie eben auch unsere Internetseite. Dabei versuchen wir so gut es geht die aktuellen Standards zum Schutz der Privatsphäre des einzelnen umzusetzen. Dies ist ein täglicher Spagat zwischen den Anforderungen welche von technischer Sicht zu beachten sind, aber eben auch, wenn wir mit unserem Internetauftritt erreichen möchten. Kurz, es wäre für uns kontraproduktiv auf die Mittel sozialer Medien, zu denen auch YouTube gehört, zu verzichten und alles selbst zu machen. Wir müssen mit unseren Informationen da hin wo die von uns anzusprechenden Personen sind um diese aufzuklären und unsere Ideen und Werte zu vermitteln. Auch wen das bedeutet ab und an „böse“ Technologien zu
      verwenden.

      Dieselbe Diskussion führen wir übrigens auch bei der Verwendung von Facebook, Twitter oder der Zulassung von Diensten wie Gmail etc. auf unseren Kommunikationsmedien.

      Gerne Diskutieren wir diese Thematik im Technikteil unseres Sync-Forums unter https://news.piratenpartei.de/forumdisplay.php?fid=161 – Was das SyncCom ist wird hier erklärt: http://wiki.piratenpartei.de/Syncom

      Gruß Borys Sobieski
      Bundes IT

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