Der Wahlticker der Flaschenpost

Bild: CC-BY Sobieski Photography

Der 25. Mai ist ein Wahltag der Superlative. Bei der Europawahl treten Piratenparteien vieler EU-Mitgliedsländer an. In Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern, dem Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen werden Kreistage, Bezirks- und Gemeinde- und Ortsräte gewählt, in Hamburg steht die Wahl der Bezirksversammlungen an. Dazu kommt ein Volksentscheid in Berlin, bei dem über die Zukunft von dem abgestimmt wird, was früher der Flughaben Tempelhof war.

Die Redaktion der Flaschenpost wird die aktuellen Daten zusammentragen und in einem Liveticker veröffentlichen. Bei so vielen Wahlen braucht es aber eure Hilfe, damit nichts vergessen wird und die neusten Hochrechnungen schnell im Ticker landen. Es gibt ein Pad, in das ihr Informationen eintragen könnt:

  • Kreisverband/Wahlkreis
  • Website/E-Mail des KVs
  • Art der Wahl
  • Wahlergebnis
  • Anzahl Mandate
  • Evtl. Kontaktdaten der frisch Gewählten
  • Kurzer Text, welche Ziele ihr mit euren Mandaten zuerst anpacken wollt

Die Daten wandern nach einer Prüfung in den Ticker. So erfahren alle Leser der Flaschenpost von Erfolgen und genutzten Chancen.

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Kommentare

42 Kommentare zu Der Wahlticker der Flaschenpost

  1. UrtzGurtz schrieb am

    ~ 1%, = 1 Sitz. Also quasi das gleiche Ergebnis wie NPD und Tierschutzpartei.Was für lächerliches Resultat. Die PP sollte auf den einen Sitz zu Gunsten Steuerersparnis verzichten!

    • Wolfgang Wiese schrieb am

      Unabhängig von der Tatsache das dies nicht geht, würde wie bei der Berechnung der Wahlkampfkostenerstattung der Parteien, das nicht verwendete Geld dann den anderen Parteien zufallen. Also z.B. den Rechten; Aber auch den etablierten Parteien, die uns seit Jahren die jetzige politische und soziale Situation beschert haben.

      • Smarter Typ schrieb am

        Meine Fresse lass doch mal die Klugscheißerei das verbessert eure Lage auch nicht, wenn ihr schonmal einen shitsorm abkriegt dann heult nicht rum alder

      • Gert schrieb am

        Kein berauschendes Ergebnis, trotzdem ein Lebenszeichen. Macht was draus !…… und natürlich auch im EP.
        Glückwunsch und alles Gute !

    • SourBlue schrieb am

      Das Ergebnis zeigt mehr als deutlich das etwas falsch läuft.. jetzt haben wir die Zeit es zu änern!

  2. Reiner Hohn schrieb am

    Verlierer-partei.de <- wird das eure neue Domain?

  3. Ullrich Fiedler schrieb am

    Hallo ich bin maßlos enttäuscht von diesem Wahlergebnis,offensichtlich gibt s euch nur in großen Städten, in meiner Region Thüringen, war niemand und nichts präsent.
    Mein Wahl o Nat Ergebnis zeigte sich an, aber wo seid ihr geblieben?…. Schade, sehr schade!
    U. Fiedler

    • Wolfgang Wiese schrieb am

      Tja, über die Gründe wird sich streiten lassen. Wir haben eine Menge aufzuarbeiten. Meist an uns selbst: Wer streitet, den wählt man nicht.

      Trotz allem ist ein Sitz mehr als kein Sitz. Und wir sind in Europa -im gegensatz zu den anderen deutschen Parteien- nicht alleine. Piraten waren in 14 Ländern angetreten. Es wird noch spannend zu sehen, wieviel von dort rein kommen.
      Zur Präsenz kann man ggf. noch erwähnen, dass das Wahlbudget der Piraten Bundesweit bei insgesamt 25.000 Euro lag. Dies ist natürlich ein nichts im Vergleich zu den anderen Parteien.

    • blubb schrieb am

      Thüringen ist ein Flächenland, d.h. du brauchst hier viel Geld und viel Manpower. Teilweise gibt es nicht einmal Kreisverbande:

      Anzahl der Mitglieder: 497 (08.05.2014)
      Stimmberechtigt: 136

      Davon Anteilige Mitgliedsbeiträge an andere Gliederungen:
      Verfügbar LV TH: 25.291,58 €
      Tagesgeldkonto =42.635,44 H €
      Barkasse = 15,49 €

      Das komplette Budget für den Kreisverband betrug 2.000 €

      Die meisten Mitglieder gibt es in den Universitätsstääten: Jena/Erfurt/Weimar/Ilmenau

      Wenn du zur Landtagswahl mithelfen willst, dann melde dich beim Vorstand.

      Grüße

    • Bernd Schreiner schrieb am

      Hallo U. Fiedler, meld dich doch mal bei mir bitte. (bernd.schreiner @ piraten-thueringen.de ) Es ist so wie es Wolfgang beschreibt, aber wir haben durchaus einige „Inseln“ abseits der A4 wo Piraten aktiv sind. Auch dort haben wir teilweise deutlich bessere Wahlergebnisse (bei der EU Wahl- andere Zahlen hab ich grad noch zu wenige) und für die Landtagswahl gibts überall viel zu tun, denn wir wollen in den Landtag einziehen.

    • thomas schrieb am

      Hallo Ullrich. Das Du uns in Thüringen nicht angetroffen hast liegt daran, dass wir alles in allem vielleicht nut 50 aktive Piraten haben und diese sind auf einige wengie Städte verteilt. Im ländlichen Raum sind wir nichtmal durch ein einziges Mitglied vertreten. Ich selbst bin in meiner Stadt der einzige Pirat und so geht es uns hier in Thüringen vielerorts. Dörfer: Kein Pirat. Kleine Städte: Vielleicht ein Pirat. Der Rest ist auf die paar kreisfreien Städte verteilt. Aber Du kannst das ändern, tritt uns bei und hilf mit.

  4. Ullrich Fiedler schrieb am

    Schade, offensichtlich funktioniert nicht mal eure Website!

  5. ein Ehemaliger schrieb am

    Ich bin in letzter Zeit viel rumgefahren. In mehren Städten in denen ihr früher viel palkatiert hattet hing fast nichts mehr. Es scheint mir ihr habt doch mehr Aktive verloren als ihr neu hinzu gewinnen konntet. Ihr müsst damit aufhören eure Flügelkämpfe in einer Weise zu führen, mit der ihr gute Leute vertreibt.
    Ich denke auch, dass diese Europawahl zeigt, dass Themen die in Berlin funktionieren mögen nicht unbedingt in der Fläche funktionieren.
    Ich müsst darum auch damit aufhören jeden Versuch die Weiterentwicklung eures Programmses auch (nicht nur) nach strategischen Gesichtspunkten zu planen gleich als Popopulismus zu dikreditieren.
    Und wenn ihr eure Flügelkämpfe in vernünftiger Weise durchführen könnt, könntet ihr auch eure Spitzenpersonal mehr nach der Ausßenwirkung auswählen als nach der Wikrung nach Innen.
    Und ihr müsst auch den potentiellen Wählern auch zuhören wo sie der Schuh drückt. In meiner Zeit als Pirat hatte ich oft den Eindruck, dass ich der Einzige bin, der das macht.

    • a schrieb am

      Nun dann überlege mal an der Kommunikationskultur: jedes Wird (oft sind es nur 140 Zeichen), wird auf die Goldwaage gelegt und dann möglichst reißerrisch ausgeschlachtet.
      Bei der CxD gibt es auch mal Differenzen nur werden diese oft intern ausgetragen und nicht für jeden offen im Internet.
      Da du ja nicht sagst, wo du rumgefahren bist, kann man hier nur mutmaßen.

    • Nerd schrieb am

      Ich hab bei mir im Kreis keine Piraten Plakate mehr aufgehängt, die liegen bei mit immer noch im Keller.

      Nach den ganzen asozialen shitstorms und üblen Dauerstreit hatte und habe ich einfach keine Motivation mehr weiter zu machen. Mal schauen, wenn es nach dem nächsten BPT nicht besser wird trete ich aus.

  6. BAReFOOt schrieb am

    Die Agents Provocateurs der US-Faschisten / Geheimdienste waren erfolgreich.
    Sie haben schon Occupy, Anonymous und Wikileaks auseinandergenommen. Da war die PP ein leichtes.
    Leute einschleusen als Neumitglieder war einfach. Auch von anderen Parteien.

    Und dann hiess es wie üblich: Divide and conquer.
    Das war ja bei der PP ein Kinderspiel, eben weil man so offen war und keinen Gruppenzwang propagierte.

    Dann immer schön von innen heraus mit „peinlichen” Aktionen öffentlich diskreditieren, bis keiner mehr sie ernst nimmt, so als wäre es was schlechtes, sich nicht an „politische Korrektheit” zu halten.

    Danach konnte man dann beruhigt zu seinen Kollegen in die künstlich von den US-Faschisten konstruerte deutsche Variante der Tea-Party, AfD (Amerikanische Faschisten Deutschland), wechseln. Die alten Lobbyisten des AfD-Vorgängers FDP waren ja auch schon da.

    Und als Sahnehäubchen geben die Piraten sich am Ende selber die Schuld. Kann man sich ja nicht vorstellen, dass Geheimdienste und US-Faschisten sowas machen… nach dem NSA-Skandal und der Ukraine… *HUST*

    • Richard schrieb am

      Da ist viel Wahres dran. Es gibt zuwenige professionelle Leute bei den Piraten, sprich, die Ehrenämterwirtschaft ist schon in Ordnung, aber Erfahrung kommt mit der Zeit und muß bezahlt werden. Das heisst, die Partei wird nicht umhinkommen, gute Leute anständig zu bezahlen für ihre Arbeit. Das als erstes. Als nächstes ist die Streitkultur zu nennen. Ich finde es gut, wenn in der Öffentlichkeit diskutiert wird. Die Geheimbündelei der anderen Parteien ist zum Kotzen, nicht umsonst bleiben die meisten Menschen der Wahl fern. Aber mit der Offenheit muß eine andere Streitkultur Einzug halten. Daran muß gearbeitet werden und Teilnehmer, die unter der Gürtellinie arbeiten, müssen zur Räson gebracht werden. Im aktuellen Parteiensprektrum fehlt eindeutig die Sozialliberale Kompomente, und dieses Loch kann die Piratenpartei ganz gut ausfüllen. Die Programatik zielt genau in diesse Richtung.

      • Richard schrieb am

        Noch als Nachschub.
        Wenn sich eine Frau „Oben ohne“ irgenwo hinstellt und demonstriert, dann hat sie meinen Respekt. 99% der Menschen würden sich das heutzutage nicht mehr trauen. Wenn sich darauf hin (nur auf einen Verdacht) die Piraten selbst zerfleischen, dann muß man/frau sich an den Kopf fassen. Da ich schon Älter bin und diverse Lebensgeschichten von heutigen Persönlichkeiten „miterlebt“ habe, kann ich sagen: Die Erfolgreichsten und Prägensten stammen aus der jeweiligen Gegenkultur. Die Angepassten bleiben Mittelmaß, die Außergewöhnlichen werden Ideenngeber. Die Jugend von Heute muß sich zusammenfinden, um gegen die Übermacht der geburtenstarken Jahrgänge anzukommen. Die stehen kurz vor der Rente und werden Euch in den nächsten 40 Jahren die Haare vom Kopf fressen. Deren Eltern wuchsen in der Nazizeit auf und der Rechtsruck in Europa und Deutschland kommt nicht von ungefähr. Persönliche Einstellungen werden überwiegend halt doch weitergegeben, und sind in der nun bevölkerungsstärksten Gruppe verankert.

      • R4mbo schrieb am

        „Es gibt zuwenige professionelle Leute bei den Piraten“
        Ich glaub da eher an das Gegenteil. Es gibt zu viele. Themen UND Köpfe war nicht immer unser Ding. Vorher hatten wir auch schon bessere Wahlergebnisse. Jeder Kopf ist ein Angriffspunkt für den uns Wähler abtun können ohne unser Programm zu kennen. Piraten? Ne, die haben ja den und den. Wir haben das wirklicht nicht nötig. Nur kommt die Presse ohne Köpfe nicht so zurecht mit uns. Wir haben die Basisdemokratie, es gibt AG’s die Themen ausarbeiten, es gibt Antragsteller und Teilnehmer an den Pro und Contra Mikros. Wir sollten eher die Vielfalt präsentieren, ohne uns auf einzelne Personen zu konzentrieren. Um mal konkret zu werden: Wir sind eine offene Partei, wir haben LQFB, wir haben Wikis, wir haben die Streams von den Parteitagen. Journalisten könnten dadurch nachvollziehen wie Programmpunkte bei uns zustande kamen, und welche Argumente es gab. Die brauchen keine Köpfe. Sie sind aber faul und wollen lieber die Themen fertig auf dem Silbertablett präsentiert bekommen. Wir müssen es irgendwie schaffen der Presse beizubringen wie man über eine basisdemokratische Partei berichtet. Ihnen unsere Struktur immer wieder erklären, Argumente direkt aus unsren Tools zitieren. Wenn ihr mir nicht glaubt beobachtet einfach mal die NEOS in Österreich. Die ist auch frisch aufgetaucht und die Amtsträger dort kennt so gut wie niemand. 7,6% haben sie geholt, wenn ich das recht mitbekommen habe. Dann wartet mal ab bis die ersten personenbezogenen Skandälchen kommen, dann geht’s mit denen wieder Berg ab.

        • MoD schrieb am

          Schlechter Vergleich!

          Die NEOS in Österreich sind eine Retortenpartei des Millionärs Haselsteiner. Es ist alles immer eine Geldfrage!

  7. Ahmad schrieb am

    Ich habe heute zum ersten Mal gewählt (bei den Kommunalwahlen) und bereue auf jeden Fall nichts.
    Ich hatte gestern noch in der Stadt Bochum einige Piratenmitglieder gesehen, die versucht haben, mich über eure Ziele und eure Partei zu informieren & zu überzeugen – letztendlich haben sie es auch geschafft. (Hatte aber sowieso vor die Piraten zu wählen :P)

    Wünsche euch weiterhin gutes Gelingen – meine Stimme habt ihr!

  8. Rose schrieb am

    Schade, unheimlich schade. Und enttäuschend. Ich bin nicht von den Piraten als Partei enttäuscht, sondern eher von den vielen Menschen die anscheinend nicht verstehen und blind wieder in die selbe Richtung laufen wie schon immer zuvor – „da muss man sich ja nicht neu informieren, SPD und CDU sind ja heute bestimmt noch das wie vor 40 Jahren, funktioniert doch irgendwie – mit der Angie“.
    Immer wählen Sie Die, Die uns den aktuellen Status in Deutschland, in Europa und der Welt beschert haben.
    Ich hatte wirklich viel Hoffnung in die Wahlen heute gelegt und wurde bitter überrascht, schon allein von den Hochrechnungen in Düsseldorf die man online zur Auszählung live mitverfolgen konnte, wie stupide die Menschen anscheinend abstimmen.
    In meinen Augen immer wieder ein Trauriges Zeichen aus Deutschland, frustrierend :(

    • Richard schrieb am

      Barockes Klima. Autos so rund wie in den 50igern, Original Vespa aus den 50igern ist der Renner. Fisuren wie in den 50igern. Die 50iger-geborenen sind die stärkste Bevölkerungsgruppe. Die Sexualmoral ist so wieder so spießig wie damals. „Das geht gar nicht!“ Kleidervorschriften kommen wieder subversiv daher. Könnte man durch alle Lebensbereiche ziehen.

  9. Noname schrieb am

    Also in Stuttgart hingen die Plakate überall, und in der Fußgängerstrasse gab’s oft einen Stand (wie auch gestern)…

  10. Horst-Kevin schrieb am

    Wir haben toll gekämpft und etablierte Parteien geschlagen. Die NPD hat trotz riesigem Millionenbudget weniger Stimmen als Piraten, wer hätte das für möglich gehalten! Julia Reda ist wohl eine der klügsten Politikerinnen der Welt, jeder Satz ist wie in Stein gemeißelt, da kann eine wie die Weißband noch von lernen.

    • StefanH schrieb am

      Bitte keinen Realitätsverlust erleiden, am Erfolg gemessen und auch sonst brauchen wir nicht ernsthaft Julia Rada mit der Weißband vergleichen.

      Ich will nicht sagen, das die Julia Schuld ist an dem Ergebnis, aber den Abwertstrend aufhalten geschweigen denn eine Wende einleiten ist ihr auch nicht gelungen.

      „Die Weißband“ war die einzige die eine positive Vision für viele Verständlich in den Massenmedien rüber bringen konnte, ohne das die Presse sie als Florida-rofl zu verhetzen wie sie es bei Ponader gemacht haben. (wobei da ja die Führung der Partei kräftig mit geholfen hat).

      Sie war Schlagfertig wenn ein Lanz versucht hat irgendwas z.B. das BGE lächerlich zu machen, konnte sie das sofort für alle einleuchtend entkräftigen und es als Ernst und legitim hin stellen.

      Offenbar ist 99% der Wählern zumindest Snowden nicht das wichtigste Thema, will nicht sagen das es ihnen am Arsch vorbei geht, aber selbst bei mir ist das nicht das wichtigste Thema, und wenn man mal ins Ausland sieht, sieht man auch klar das die Sozial-abbau-geschichten und fehlende Antworten auf Arbeitslosigkeit die Menschen primär beschäftigen.

      Selbst die vielen Rechtspopulisten in Frankreich haben die Partei dafür gewählt das die neoliberal-faschistische Richtung die Merkel auch ein schlägt auf hört.

      Freuen tu ich mich deshalb nicht, aber das hier die Piraten nicht offensiver sich auf stellen, ist eben wohl mit ein grund für dieses Katastrophale ergebnis, wobei jetzt ja zumindest es wohl 1,5% und keine 1,2-1,3% sind was ja fast für 2 Sitze reichen könnte, mit ein bisschen glück.

      Aber ja das ist wohl der Streit der Partei, sie haben wohl zu 2/3 klar sich zu nem BGE bekannt, aber irgendwie ist dieses < 1/3 so dominant und kämpft mit aller macht dagegen, sehr undemokratisch, sie könnten ja die partei verlassen.

      • Richard schrieb am

        sehe ich etwas anders:
        Fakt ist, die Piraten haben einen Sitz im EU Parlament, das bringt Geld in die Kassen für die Parteiarbeit. Fakt ist, wir haben mehr Stimmen erhalten als bei der letzten EU-Wahl. Fakt ist aber auch, wir brauchen möglichst viele für die Parteiarbeit.

        Und ich halte sowohl Weißband als auch Reda für notwendig in der Partei. Beide sind herausragende Frauen und sollten eine Platz bei uns haben.

        Das Wahlergebnis ist der Spiegel der Gesellschaft: Die will sich in eine Höhle verkriechen und Ruhe haben vor all den ganzen Unwägbarkeiten und Krisen. Und genau das versprechen die anderen Parteien mit ihrer Heimatromantik. Beispielhaft sei der Werbespot der CSU genannt. Aber Veränderungen kommen und müssen bewältigt werden. Mit MErkel und Co ist das nicht zu schaffen, die sind zu sehr am Status quo verhaftet und vor allem fehlt denen die lösungsorientierte Denkweise.

        • R4mbo schrieb am

          Die CSU wurde bei dieser Wahl eher abgestraft.
          Meiner Meinung nach ist das der Denkzettel für die Ausländer Maut und „Wer betrügt fliegt“. Haben halt gemeint sie müssen die Wildsau raushängen lassen^^

  11. StefanH schrieb am

    Aber ja vielleicht müssten halt wirklich die >2/3 die Partei verlassen, und eine neue Partei gründen, auch wenn es andersrum wohl logischer wäre.

    Seh nimmer wie die Partei in nächsten jahren im Bundestag über die 5% kommen, nicht das Piraten mit 5-7% die Politik so stark ändern könnten wie es passieren müsste, aber man würde wieder ein Licht am Ende des Tunnels sehen, wenn die jetzt noch 8-12 Jahre brauchen bis sie eventuell knapp irgendwie rein kommen mit extrem viel Glück… kann man sich das ab schminken.

    Tendier jetzt langsam wirklich auch dazu nicht mehr zu wählen oder wenn ich mir das noch an tue die Partei zu wählen.

    Die einzige Hoffnung die ich jetzt habe, ist das Merkel jetzt mit ihrer POlitik durch die Rechtsradikalen und die Linken nichts mehr hin kriegt und gestoppt wird, und das das dann in verzögerung in ein paar jahren verherende ERgebebnisse bekommen wird, aber es ist selbst dann aktuell wahrscheinlicher das die Afd von profitiert und nicht die Piraten.

    Sollte nicht irgendwas passieren wie Beno Onesorg oder wie der hieß, was ich eher für unwahrscheinlich halte, seh ich die Piraten jetzt als Tot an, jaja man kann sich jedes ERgebnis schön reden, uih wir haben einen Abgewordnetten vorher keinen, und wir hatten vor 4 Jahren auch nicht mehr stimmen, ja aber dazwischen hattet ihr auch bei Wahlen schon 6-10% das kann man nicht einfach negieren, und selbst nach der ganzen kriese hattet ihr sogar bei der Bundestagswahl mit höherer Wahlbeteiligung (was es schwerer macht) immernoch ein besseres Ergebnis.

    • Richard schrieb am

      Benno Ohnesorg. Nichts für ungut, den schreibt man mit „h“. Genau das ist entlarvernd. Man hat sich mit der Geschichte nicht beschäftigt. Die Piraten müssen raus aus ihren Höhlen.
      Anne Helm hat – sofern sie es war – genau das gemacht, was richtig ist: Provozieren in der Öffentlichkeit. Aufmerksamkeit erregen!Protest anzetteln. Wut rauslassen. Die jetzige Protestkultur ist immer gegen was, nie für was.

      Btw.: Anne Helm hat wenigstens Eier in der Hose! Deshalb habe ich auch die Piraten gewählt!

      • StefanH schrieb am

        Willst mich verarschen? Mit Geschichte nicht beschäftigt? Das ist entlarvend, werden jetzt Leute mit keinem Fotografischem Gedächnis, von Rechtschreibschwäche fang ich nicht an weil das ja nicht mal so ein Fall war diskreminiert.

        Hab extra (oder wie der hieß) dazu geschrieben weil ich zu Faul war nach zu googlen. Das ich mitten in der Nacht zu faul bin nsa-google zu bedienen wenn mich auch so jeder versteht der es verstehen will, ist kein Argument gegen meine Argumente.

        Hasse wenn Leute sowas als Argument bringen weil sie keine eigenen Argumente haben.

        Aber 1. hab ich nie etwas gegen Anne geschrieben, man kann drüber streiten ob sie gleich gut ist wie Weißband ich halte sie für ein Ausnahmetalent, deshalb wurde sie auch so von den Medien in Beschlag genommen weil die auch wissen das sie eine starke Politikerin ist, was Kommunikation an geht und Auftreten, und komplexe Sachen gut erklären.

        Daher finde ich es für falsch Anne mit ihr zu vergleichen.

        Ich weiß auch nicht was ihr mit Öffentlichkeit meint, vielleicht ignorier ich TV mitlerweile zu hartnäckig das ich gar nix mehr mit kriege, aber sie fand dort nicht statt und nur die Jungen die ständig blobs lesen an zu sprechen wird halt nicht reichen, außer man ist mit 2-3% für die nächsten 20 jahre zufrieden.

        Mache das niemandem zum Vorwurf, finde die Piraten bei allem Streit und allem immernoch die beste alterantive, aber offenbar sehen das 98,5% der Bevölkerung anders.

        Das einzige das mein Argument entkräftigen könnte, wäre das ihr jetzt einen Europasitz habt und das dann plötzlcih dadurch nen rießen hebel habt mit dem ihr 5% dazu gewinnen könnt in wenigen jahren.

        Die Schweden hatten solch einen Piraten, und das ist in Schweden noch ne größere Leistung da da nicht 0.6% schon ausreichen wie bei der Wahl.

        BTW was ist das für ein Wahlsystem wenn 0.6% parteien 1 vertreter kriegen, 1.5% Parteien aber auch nur einen?

        Trotzdem ist in Schweden die Piratenpartei kaum mehr mit einem fühlbaren Puls existent, wenn dort die Leute auf der Straße an sprichst kennen die meisten die Piraten nicht mal mehr.

  12. Christian Kiss schrieb am

    leute ich denke das wars mit der komischen streitkultur. niemand bei verstand macht das vor wahlen. ihr muesst was machen oder ihr bleibt am sack.

    • Richard schrieb am

      Richtig!
      Vor Wahlen werden die Gemeinsamkeiten vertreten und vermittelt! Es muß Konsens her über das!

  13. Kindlicher Parteiname schrieb am

    Hoffentlich gibt es in Brüssel auch total korrekte Unisex-Toiletten. Ich doch total wichtig für kleine 1% Piratinnen und Piraten

  14. Arno Nuehm schrieb am

    Keiner braucht – nach der Linkspartei und den Grünen – eine 3. Partei, die im selben grünlinksverseuchten Becken fischt.
    Piraten, ihr seid überflüssig wie ein Kropf. Seht es endlich ein!
    Entweder ihr entwickelt euch mehr nach rechts oder ihr könnt euren Verein gleich jetzt liquidieren. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

    • Reiner Hohn schrieb am

      100% Zustimmung! Und, Kommunisten werden schon durch die Linken vertreten.

      • Autolykos schrieb am

        Genau meine Meinung. Die Piraten waren großartig, als sie noch sozialliberal und progressiv waren (also in den ersten paar Jahren). Das war die erste Partei, mit der ich inhaltlich fast komplett übereinstimmen konnte. Aber inzwischen bestehen die deutschen* Piraten größtenteils aus Antifas, ideologischen Grünen und radikalen FeministInnen (zumindest ist es das, was ich im Moment sehe). Und für die gibt es schon Parteien, die brauchen wir nicht noch bei uns.

        *In Resteuropa, insbesondere Schweden, Finnland, Belgien und Tschechien sieht es mMn besser aus, aber die haben leider niemanden ins Parlament bekommen.

    • Richard schrieb am

      Dummer Spruch!
      Die Grünen kann man getrost irgendwo bei den Katholiken einordnen, also im Bereich der CDU/SPD mit grünem Anstrich. Da hat Joschka Fischer und jetzt Kretschmann ganze Arbeit geleistet. Was fehlt ist eine linksliberale, säkulare Partei, die die Freiheit der Bürger garantiert und vor allem wiederherstellt.

      Ich bin für den Schrecken ohne Ende! Für Merkel und Co versteht sich!

    • StefanH schrieb am

      eigentlich haben die Piraten ein Alleinstellungsmerkmal, weder die FDP noch die Linken wollen echte Freiheit, sie sagen, nur Freiheit für die Reichen oder Freiheit durch Zwangsarbeit, beim letzteren sind sie sich beide Einig nur bei der genauen Ausgestaltung diser Zwangsarbeit gibt es unterschiede.

      Ja ist vielleicht nicht ganz fair, für die Linken, sie wollen ein Sanktionsmauratorium, aber sie wollen trotzdem weniger freiheit, die die mehr arbeiten wollen, dürfen dann alle nur noch 20h arbeiten, oder 25h irgend sowas, und das ziel ist jedem eine Erwerbsarbeit zu besorgen.

      Mal von Katja Kipping ab gesehen, sind die meisten in der Partei gegen echte Freiheit (das BGE). Sie benutzen z.B. auch worte wie Arbeitslos und so weiter.

      Auch kapieren sie die MwSt. nicht, das wäre z.B. auch was wo die Piraten voran gehen könnten das zu fordern. Aber leider sind sie an dem Punkt schon zu sehr an linke Lehrmeinungen und Gerüchten die nicht mehr hinterfragt werden, geprägt, da muss ich dir wohl zumindest recht geben.

      Eigentlich hat die klassische Linke was gegen die MwSt. weil es keine Progression gibt. Die Frage ist natürlich 1. wo das Geld an kommt von Progression beim AN oder AG, ob der AG dann wenn der kleine weniger steuern abgerechnet bekommt nicht einfach das Bruttogehalt senkt und der AN immernoch zufrieden ist, weil ihn natürlich ausschließlich sein Netto-gehalt interessiert. Vom Bruttogehalt kann er seine Rechnungen ja nicht zahlen daher geht im das am Arsch vorbei.

      Aber mal davon ab gesehen das gottseidank alle Steuerberater sofort arbeitslos wären (oder mal die meisten) wenn man alles über die MwSt. verrechnet, gäbe es auch eine Progression und einen Steuerfreibetrag über das BGE.

      Das ist eigentlich der Punkt warum linke gegen die MwSt sind, ansonsten ist eigentlich schon längst klar das die Mwst die neuere und bessere Steuer ist.

      Man kann ja mal das Gedankenexperiment machen, die MwSt ab zu schaffen und stattdessen zu 100% auf Erwerbssteuer zu setzen, da ungefähr gleich viel bzw sogar leicht mehr Geld durch die MwSt rein kommt wie durch die Erwerbssteuer, hätten wir dann einen spitzensteuersatz von ca. 90% und auch die anfangssteuersätze wären dann vielleicht bei 50%.

      Damit würden all unsere Wahren speziel für den Export so teuer das wir zum Export-verlierer würden. Unsere Wirtschaft würde zusammenbrechen wir wären das neue Griechenland.

      Aber dann kommen die gleichen leute die das BGE bekämpfen, wir dürfens hier doch nicht zu super machen, dann kommen die ganzen ausländer, oder dann exportieren wir ja noch mehr, weil beim export unser hoher MwSt. satz ja nicht angewandt wird und wir daher unsere Steuern nicht mehr wie heute zum teil mit exportieren.

      Und noch schöner ists wenn dann die Leute kommen, schau doch der Vorschlag ist von nem Unternehmer, das sind böse Antimenschen, die wollen nur billigere Sklaven, auch wenn das bescheuert ist, wenn für alle Unternehmen die ARbeiter billiger werden hat man durch niedrigere Steuern kein Wettbewerbsvorteil, und als Einzelhändlerkette hat man genau 0 Vorteile wenn deutsche wahren von anderen billiger ins ausland verkauft werden können. Und selbst wenn, das ist wieder diese Denkfaulheit, ich versuche jemandem in ne Schublade zu stecken, ein böser mensch, weil ich zu faul bin seine Argumente zu überdenken.

      Aber ja wenn ich sehe was wohl auch das BGE für eine Sprengkraft hatte in den Piraten kann man wohl den Leuten die MwSt. nicht erklären, wir sind halt im tiefsten Mittelalter, die Aufklärung fand niemals statt, wir sind in der Entwicklungsstufe 1-2% über den Affen.

  15. Beate Kiefner schrieb am

    Das BGE hat seine Sprengkraft nicht verloren! Nur leider sind viele PIRATEN schlicht unfähig, das zu erkennen. In ihrer Filterbubble sind sie damit beschäftigt, ihre Wahlanalysen zu pflegen und ihre Gesellschaftstheorien zu konstruieren.
    Dabei geht an ihnen alles vorbei, was Piratenpolitik wirklich sein könnte: fangt endlich an, nicht nur zu predigen, sondern zu leben! In meinem ganzen Leben sind mir noch nie so viel rechthaberische und besserwisserische Menschen begegnet, die ihre Thesen vor sich her tragen wie eine Monstranz und weinerlich beklagen, was angeblich ‚früher‘ besser war, bevor die BGE-ler kamen. Letztes Jahr waren wir 5 Piraten, auf die Verlass war, dann kam die Intrige, Lüge und Bosheit! Was hat das mit den PIRATEN zu tun? gar nix!

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