Jom haScho’a – March of the Living

Bild: Tobias M. Eckrich

Jom haScho’a ist der jüdische Gedenktag für die Opfer des Holocaust. Überall in der Welt wird dieser Tag begangen und ist in Israel ein staatlicher Gedenktag. Auch in Auschwitz fand aus diesem Anlass der »March of the Living« (Twitter: #MOTL2014) statt – mit 10.000 Teilnehmern aus der ganzen Welt.

Dazu Felix Elijahu Czosnowski, Attaché der Piraten für Israel: »Am Ende des Demonstrationszuges vom Stammlager Auschwitz nach Auschwitz-Birkenau wurde zum ersten Mal seit Kriegsende auf dem Gelände des Vernichtungslagers eine Torahrolle fertiggestellt, um zu zeigen: Die Nazis haben nicht gewonnen! Schaut: Wir schreiben hier eine Torah zu Ende – genau an dem Platz, an dem sie versuchten, uns Juden zu vernichten!«

Es liegt in unserer gemeinsamen Verantwortung, dass sich etwas Vergleichbares niemals wiederholen kann: Wir müssen entschieden gegen Rassismus, Antisemitismus und Homophobie vorgehen – denn diese menschenverachtenden Denkweisen sind leider noch immer in unserer Gesellschaft präsent.

Wir engagieren uns gegen Faschismus und jede Form von rassistischer Diskriminierung: #keinFussBreit oder – wie ein jüdisches Sprichwort lautet – »Sachor weLo Tischkach« – »Gedenke und vergiss nicht!«

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Kommentare

4 Kommentare zu Jom haScho’a – March of the Living

  1. B. schrieb am

    Wann und von wem wurde Felix Elijahu Czosnowski zum „Attaché der Piraten für Israel“ ernannt?

  2. Czossi schrieb am

    Hi B. ich bin das jetzt schon seit ca. sechs Monaten und eingefädelt wurde das von @Afelia und @dasgero ;)
    Gruß Czossi

  3. zarathustra schrieb am

    moin

    ausschwitz ist ein diifiziles thema.

    es wurden da polen ermordet – sie selbst betrachten ausschwitz als vernichtungslager für polen und weniger als für juden.

    zyklon b – weiterhin unter anderem namen im handel – wurde zuerst an russichen kriegsgefangenen erprobt.

    ein einsatzkomando, dass die vergassten menschen in die verbrennungsanlagen befördern sollten, sprengte ein krematorium in die luft. (die nazis mussten daraufhin ihre mordrate senken
    )

    die westlichen alliierten hatten niemals eine bombe für ausschwitz übrig.
    als ungarn, wie von dem arschgesicht mit chaplinbart vorhergesagt, als letztes „seine juden“ auslieferte, wurden sie aufgefordert, die zwei bahntrassen zu bombadieren – sie taten es nicht.

    die todesliste der nazis damals und heute umfasste nicht nur die menschen jüdischer religion (&abstimmung).
    zb standen die christen auch auf dieser liste.

    der begriff der „gnade der späten geburt“ wird in unkenntnis falsch verstanden.
    wir nach dem krieg geborenen können eben nun mal nicht behaupten, mit ausschwitz nichts zu tun zu haben.
    unsere gnade der späten geburt bedeutet, dass wir uns nicht entscheiden mussten, weil wir nicht damals gelebt haben.
    (was die diskussionen über die damalige generationen betrifft:
    meine grosseltern scheinen die einzigen deutschen gewwesen zu sein, die bescheid wussten, was damals passierte)

    die piraten sollten unter sich mal eine diskussion führen.
    wiederholt habe ich polenfeindliche sprüche aus ihren reihen gehört und forderungen, nicht nur die ostgrenze zu revidieren.

    ich selbst bin deutscher und dieses definiere ich über ausschwitz.
    es tut nichts zur sache, dass meine familie nicht mitgemacht hat, noch als ausflucht, dass nichtdeutsche bei der shoah fleissig geholfen haben.

    ich bin deutsch!
    wegen ausschwitz!

    (den 8. mai betrachte ich als tag der befreiung – siehe r. weiszäcker)

    ich bin es leid, mir sprüche von mitgliedern der piraten anzuhören, die geschichte relativieren, revisionismus oder rassismus beinhalten.

    „dummheit wächst immer wieder nach“

    menschenverachtung ist keine dummheit, ist derbe scheisse.

    wir müssen immer wieder gegen das böse kämpfen und es immer wieder zuzückschlagen.
    besiegen können wir es nicht, es kommt immer wieder.

    „gemeinsame verantwortung“ klingt nach hannemann geh du voran.
    warten, das ein anderer vorgeht – folgen nach belieben (andermal).

    antifachismus ist nicht (pol) ansicht.
    antifachismus ist menschsein.

    v. l. n.

    zarathustra

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