Unser Spot für Europa

Die Spitzenkandidatin der Piratenpartei Julia Reda hat heute den TV-Wahlwerbespot der PIRATEN zur Europawahl im Mai auf einer Wahlkampfveranstaltung in Trier vorgestellt. Der Spot folgt dem Wahlkampf-Motto »Europa Grenzenlos« und ist nun hier und im YouTube-Channel der Partei online abrufbar.

Am morgigen Samstag startet die Piratenpartei auch ihre Social Media Kampagne »Deine Vision für Europa« und fragt über ihre Social Media-Kanäle Wählerinnen und Wähler, wie ihre persönliche Vision von einem Grenzenlosen Europa aussieht. Die besten Einsendungen werden im Anschluss auf dem YouTube-Channel der Piratenpartei sowie auf einem Tumblr veröffentlicht. Den Anfang macht Amelia Andersdotter, Abgeordnete der schwedischen Piratenpartei im Europaparlament.

Bei dieser Gelegenheit möchten wir auch noch einmal darauf hinweisen, dass es vielfältige Möglichkeiten gibt, die Piraten auch vor der Wahl bereits tätig zu unterstützen, z.B. bei der Electio 2014-Aktion.

Update: Explosives aus Bochum

Die Piraten Bochum setzen den Plakaten anderer Parteien einen kreativen Spot entgegen. Frack ab

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Kommentare

35 Kommentare zu Unser Spot für Europa

  1. Schlumdidum schrieb am

    Schön schön!
    Ich dachte aber das [Beleidigung entfernt /Maschinenraum]

  2. abc schrieb am

    Tut das Not, das Ding mit billigem Mikro im Schlafzimmer aufzunehmen und dann auch noch schlecht abzumischen?

  3. Horst-Kevin schrieb am

    Toll wie Julia Reda präsentiert wird. Nicht zurecht geschminkt oder unnatürlich aufgetakelt, frisch und natürlich komme das Ganze rüber ! Ich denke, dass viele Wähler sich von dem Spot und der charmanten Präsentation unserer Spitzenkandidatin angesprochen fühlen. Super Ideen auch, mit dem BGE europaweit hätte die Finanzkrise ein Ende und alle Menschen wären gleich, zumindest materiell. Europa ohne Grenzen ist auch eine super Vision, vielleicht bitte noch ergänzen, wie man mit den Kriminellen und Schmugglern umgeht, die dann gemütlich zu Besuch kommen.

    Geniale Inhalte, eine Spitzenkandidatin in Bestform und eine sehr vorteilhafte, geschickte Kameraführung ergeben ein großartiges Gesamtbild.

  4. Bernd schrieb am

    Aufzug ins Weltall. Und wer soll diesen Spaß bezahlen?
    Oder ist ein Aufzug ins Weltall nicht ganz so maßlos wie ein Todesstern oder die Enterprise?

    Kein Wort zu Essen, Arbeit oder gerechte Bezahlung, aber die alte Trumpfkarte Facebook und Irland. Ganz toll, eure 1-Welt-Probleme.

    • Dirk schrieb am

      Den Todesstern überlassen wir gerne anderen Parteien. Aber ein wichtiges soziales Thema hat Julia mit dem Europäischen BGE doch auch angesprochen, oder?

    • De Benny schrieb am

      Was spricht gegen einen Weltraumaufzug? Wäre ein technisch interessantes Projekt, würde sowohl die Wissenschaft als auch die Industrie beflügeln. Vielleicht sogar Europa zusammenbringen, wenn alle gemeinsam etwas leisten, von Helsinki bis La Palma und von Nikosia bis zu den Shetland Islands.
      Würde auch Jobs schaffen, außerdem würde es viel günstiger, Satelliten in die Umlaufbahn zu bringen.
      Ein mutiges Projekt, eine mutige Forderung. Ich bin dafür.

  5. Jack schrieb am

    Wer von den Piraten würde das Schloss an seiner Haustüre entfernen?

    ALso ich würde das nicht machen. Ich meine ich hasse den deutschen Zoll von ganzem Herzen der mir Abgaben abdrückt und davon Pensionen, Studiengebühren und Hartz4 Sätze zu finanzieren. Ich finde es toll wenn das endlich verschwinden würde und ich nicht mehr mit Leuten teilen muss die ich nicht kenne und die mir egal sind. Auch sehe ich es besonnen bei einem Wegfall der Grenzkontrollen in Europa mehr Schmuggel und Schieberei entgegen zu sehen. Ich mag beispielsweiße vollautomatische Feuerwaffen sehr gerne und sehe einem Wegfall der Staatsgrenzen zuversichtlich gegenüber die Verfügbarkeit solcher Dinge zu erhöhen. Die werde ich nämlich auch brauchen wenn humanoide Raubtiere ebenfalls nicht mehr durch soetwas wie Grenzen abgehalten werden sich aus dem abfallenden Wohlstandsgefälle hier her zu begeben.

    Für alle Pazifisten, Linken, Traumtänzer und Leute die meinen die Lebensverhältnisse der „Generation Rücksitz“ wären der Zustand der Welt sieht es allerdings schlecht aus. Nur zu, schafft die Grenzen ab.

    • Offenheit schrieb am

      So etwas engstirniges !
      Ich weiß garnicht wo ich anfangen soll !?
      Sorry, ich lass es bleiben.

  6. anne schrieb am

    Hat die Parteibasis den Weltraumaufzug nicht abgelehnt? WP030 hat doch verloren.

    Warum drückt die Kandidatin schon wieder abgelehnte Sachen durch? Ist das die Kandidatin der Piratenpartei oder ist die die Kandidatin der Antideutschen Berliner Seilschaften, die die Piratengrundwerte gerade hintergehen?

  7. Patneu schrieb am

    Jedenfalls definitiv eine Verbesserung zum Bundestagswahl-Werbespot. Es wird auch mal angesprochen, was wir besser machen wollen, nicht nur was wir scheiße finden. Positiv, gestalterisch, so muss das sein! ;-)

  8. Bernd schrieb am

    Verbesserung der Wahlwerbespots von -ganz schlecht- auf -schlecht-?

    Und warum quatscht ihr immer was von BGE?! Ihr fordert ‚Gratis Geld‘ für alles und jeden ohne Erwartungen selbst zu arbeiten? Wer geht dann noch für die dicken Nerds die Hamburger braten, wenn man sowieso 1000 Euro ohne Arbeit bekommt? Das was ihr betreibt ist ganz miese Bauernfängerei. Ihr solltet mal in einem anderen Land leben, also jetzt nicht World of Warcraft Panderia oder sowas, sondern USA, Afrika oder Asien. Das Sozialsystem hier ist dafür da Ärmere zu unterstützen und nicht euren Wochenendfestival-Neokommunismus (Party Hard) zu verwirklichen. Für ehemalige Bundesvorstandsmitglieder habt ihr keinen einzigen Cent übrig, XY solle mal arbeiten usw. das waren doch eure Sprüche. Man erwartet von jeden Vorstandsmitglied auf jede von euren Lan-Parties von Neumünster bis Augsburg präsent zu sein. Aber irgendwelche Zugfahrtkarten werden nicht bezahlt. Weil man geht ja davon aus das alle Menschen soviel Geld wie Fachinformatiker besitzen oder von den grünen Lehrereltern BahnCard 2000 geschenkt bekommt.

    Und noch was: Einerseits wollt ihr kein TTIP, dann aber wieder offene Grenzen? Hallo?!

    • Dirk schrieb am

      > Wer geht dann noch für die dicken Nerds die Hamburger braten, wenn man sowieso 1000 Euro ohne Arbeit bekommt?
      Das ist doch genau der Witz :) Die Grundeinkommensgesellschaft wird unter anderem dafür sorgen, dass »unangenehme« Jobs so bezahlt werden, dass sie jemand freiwillig macht – und eben nicht aus Not. Dadurch wird manches teurer werden. Wir sollten dabei allerdings immer daran denken, dass es auf der Ausbeutung von Menschen beruht, dass diese Dinge heute so billig sind.

      • Bernd schrieb am

        Und dieses Realexperiment würde klappen? Einfach den Markt mit wertloses Geld überschwemmen und schauen was passiert. „Dadurch wird manches teurer werden.“ Und das soll toll sein? Meint ihr nicht das am Ende unter dem Strich das Gleiche rauskommen kann? Das bei einer Deflation die Waren praktisch wertlos werden, daß dadurch künstlich der Preis für Waren ansteigen muß.
        Zunächst brechen die Dienstleistungen weg, weil im Moment erstmal genug Geld für rumlungern vorhanden ist, danach steigen die Preise für z.B. Friseur, Frauenhaarschnitt 150 Euro, weil es weniger Frisöre gibt die es nötig haben zu arbeiten und danach kommt das große Erwachen, daß man 1000 Euro hat, aber die praktisch wertlos sind, weil alles andere teurer ist und am Ende genau dasselbe rauskommt.
        Mal ’ne Frage: Was für eine Art von Politik macht ihr eigentlich?

        • Dirk schrieb am

          Dieses Realexperiment würde vor allem nicht von jetzt auf dann in die Gesellschaft eingebracht werden, so dass große Friktionen – wie Du sie beschreibst – durchaus ausbleiben können. Ich persönlich halte sogar ein gemessenes Vorgehen für den entscheidenden Erfolgsfaktor. Das von Dir beschriebene »wertlose« Geld gibt es ja in Form der Grundsicherung schon heute – nur eben mit Würdelosigkeit für die Empfangenden verbunden. Ich nehme zwar wahr, dass die Republik immer weiter runtergewitschaftet wird, aber nicht wegen dieses Geldes, sondern wegen der sehr ungleichgewichtig in Richtung Entlastung der Unternehmen verschobenen Ausgabenstruktur (EEG, Krankenkassenbeiträge usw.).

          > “Dadurch wird manches teurer werden.” Und das soll toll sein?
          Meiner Ansicht nach: unbedingt! Es gibt eine Klasse von Diensleistungen, die ist erheblich zu billig. Wenn ich mir z.B. anschaue, dass mein Kollege, der weit draußen auf dem Land lebt, sein Konsumverhalten weitestgehend auf Online-Shopping umgestellt hat, dann
          a) mag das für ihn bequem sein, aber
          b) es trägt zum Verfall der lokalen Infrastruktur mit hochwertigen Arbeitsplätzen bei und
          c) es fördert das Entstehen von Billigjobs, z.B. beim Lieferunternehmen und beim Kistenschieber.
          Steuert man nun langsam gegen, wird den Fehlentwicklungen entgegengewirkt und die positiven Aspekte werden betont.

          > Was für eine Art von Politik macht ihr eigentlich?
          Unsere politischen Forderungen kannst Du unseren Programmen entnehmen, die z.B. in Q6 der FAQ verlinkt sind. Ich habe das bisher immer so wahrgenommen, dass die PIRATEN für ein selbstverantwortliches und frei handelndes – insbesondere nicht gegängeltes und überwachtes – Individuum stehen, und der Staat ist dafür da, diese »Freiheit-zu« des Individuums durch die Sicherung der politischen und materiellen Teilhabe zu ermöglichen. Deswegen bin ich übrigens auch Pirat.

    • Patneu schrieb am

      Offene Grenzen ist übrigens für Menschen gedacht, nicht für Unternehmen.

      Und auch wenn ausländische Firmen hierherkommen dürfen, sollten sie hier nicht einfach machen können, wie sie lustig sind. Menschen machen Gesetze und Firmen haben sich dran zu halten. Nur so und nicht andersrum kann das funktionieren.

  9. Horst-Kevin schrieb am

    Der Spot von Julia hatte ja einige wirklich tolle Inhalte!! Grenzenloses Europa, Weltraumaufzug usw.

    Sie hatte das alles in einem Antrag fürs Wahlprogramm zusammengeschrieben, der in Bochum unerklärlicherweise abgelehnt wurde. Aber nun ist im Spot wieder alles drin!!

    https://wiki.piratenpartei.de/Antrag:Bundesparteitag_2014.1/Antragsportal/WP030

    Tja da hätte man gar kein weiteres Wahlprogramm gebraucht, wenn man diesen Antrag einfach angenommen hätte.

  10. Horst-Kevin schrieb am

    Für BGE gibt es ja eine Menge Modelle, die funktionieren. Ich wäre für eine Verstaatlichung des Eigentums und dann gerechte Verteilung durch Vater Staat. Allerdings nicht alles in Geld, in staatlichen Fabriken sollte Kleidung, Nahrung etc. hergestellt werden und an alle gerecht verteilt. So hätte jeder Mensch satt zu essen und ausreichend Kleidung und es gäbe keine Reichen mehr!

      • Horst-Kevin schrieb am

        Du kannst ja Armut verhindern, indem jeder das Gleiche bekommt. Aber Nehmen muss man es von denen, die etwas haben. Heute haben viele Menschen gar nichts mit BGE ist es gerechter.

        • Dirk schrieb am

          > Du kannst ja Armut verhindern, indem jeder das Gleiche bekommt.
          Kannst schon. Musst aber nicht.

          > Aber Nehmen muss man es von denen, die etwas haben.
          Ich denke nicht, dass man nach Robin Hood Manier das Gold den Reichen nehmen und den Armen geben muss. Durch ganz kleine Steuerungsmaßnahmen, z.B. indem die Menschen ihre Arbeit nicht mehr für einen Hungerlohn weggeben müssen – weil nämlich ihre menschenwürdige Existenz auch ohne diese Erpressung gesichert ist – geben »die Reichen« es dann nämlich gerne selbst aus bzw. als Steuern ab.

          > Heute haben viele Menschen gar nichts mit BGE ist es gerechter.
          »Gar nichts« ist – mindestens hierzulande – glücklicherweise nicht wirklich der Fall. Trotzdem bleiben die Umstände unwürdig und das muss weg.

  11. Finn schrieb am

    „Europe muss mehr so werden wie das Internet“ ? Och leute, ich dachte die Piratenpartei steht für eine gebildete junge Generation. Wie könnt ihr euren Werbespot mit einer derartig beschissenen Grammatik einleiten ?

  12. Paul schrieb am

    Würdest du im Gegensatz dazu deinen Beitrag etwa als klug bezeichnen?

  13. Christian schrieb am

    Extrem schade, dass das Verfassungsgericht die 3%-Hürde kippte. Denn solchen Spinnerkrempel und unkritische Pro-Europa-Haltung braucht niemand.
    Und wenn Reda nicht weiß, was eine D-Mark ist: Das ist jene Währung unter der es Deutschland enorm besser ging – vor allem in Relation zu anderen Ländern, die heute auf unsere Kosten Schuldenberger auftürmen, die wir dann abzahlen dürfen. Aber wer für ein grenzenloses Europa ist, der hat mit diesem Föderalismus ja sowieso kein Problem.

    • Dirk schrieb am

      Bist Du völlig sicher, dass Du aus diesem Universum kommst? Was die Piraten zur Eurokrise zu sagen haben, steht übrigens hier.

  14. a schrieb am

    Der Werbespot ist soweit ganz gut gelungen. Hoffentlich ist es ein Anzeichen dafür, dass die Piratenpartei wieder anfängt, richtige Politik zu betreiben.

  15. Thomas schrieb am

    Als ich in Bochum war, da habe ich noch auf Biegen und Brechen unsere Partei vor unseren eigenen Mitgliedern verteidigt, die, als Julia Reda auf Platz 1 gewählt wurde, sagten „Mit der auf Platz 1 wähl ich lieber die Linken, die sind kompetenter.“ Und was ist jetzt? In dem Werbespot wird von Sachen erzählt wie dem Weltraumaufzug, den wir in Bochum ablehnten? Dieser Werbespot ist Wasser auf die Mühlen derer, die schon seit Bochum propagieren die eigene Partei nicht zu wählen. Das kann doch echt nicht zielführend sein!

  16. Horst-Kevin schrieb am

    Ich finds toll, dass Julia den Mut hat, auch abgelehnte Anträge zu präsentieren! Wo kämen wir hin, wenn wir einfach unser Europa Wahlprogramm runterbeten. Die Piraten stehen für Transparenz und Kreativität. Julia kann mit ihrer natürlichen Frische und den herausfordernden Themen sicher die Wähler begeistern und motivieren.

  17. Bernd schrieb am

    > Was für eine Art von Politik macht ihr eigentlich?
    Unsere politischen Forderungen kannst Du unseren Programmen entnehmen, die z.B. in Q6 der FAQ verlinkt sind. Ich habe das bisher immer so wahrgenommen, dass die PIRATEN für ein selbstverantwortliches und frei handelndes – insbesondere nicht gegängeltes und überwachtes – Individuum stehen, und der Staat ist dafür da, diese »Freiheit-zu« des Individuums durch die Sicherung der politischen und materiellen Teilhabe zu ermöglichen. Deswegen bin ich übrigens auch Pirat.

    Das war eine rhetorische Frage.

    > „Bist Du völlig sicher, dass Du aus diesem Universum kommst?“

    Könnt Ihr nicht mal auf dem Teppich bleiben ohne gleich Abweichler und Eurokritiker zu diskreditieren? Warum nicht gleich den Leuten eine Geisteskrankheit oder Rassismus unterstellen? Vielleicht solltet ihr mal einsehen, daß nicht alle Menschen euren Traum vom Eurosozialismus teilen.

    Und Reda sollte wirklich nicht zusehr die D-Mark in den Dreck ziehen. Ich hätte gerne wieder eine stabile, harte Währung und nicht irgendwelche wertlosen Schuldscheine wo man nicht mal ansatzweise den gleichen Warenwert erhält.

    • Dirk schrieb am

      Hinweis: Ich habe weder Dir noch jemand anderem »Geisteskrankheit oder Rassismus« unterstellt. Meine Bemerkung bezog sich auf Deine ziemlich merkwürdige Ansicht, wer wessen Schulden bezahlt. In meinem Universum retten – grob vereinfacht – mitteleuropäische Regierungen mitteleuropäische Banken, weil letztere sich verzockt haben. Als ob es um Schulden ginge… Ich empfehle in diesem Zusammenhang die Lektüre der entsprechenden Abschnitte aus den Wahlprogrammen zur Bundestagswahl und zur Europawahl.

  18. Kerry schrieb am

    Die dt. Piratenpartei kämpft derzeit – dank hausgemachter Probleme – ums Überleben.
    Und nun geht es gerade so weiter.
    Weltraumaufzug?
    In einem offiziellen Wahlwerbespot?
    Wer, um alles in der Welt, soll Euch noch Ernst nehmen?
    In keiner der mir bekannten Umfragen über die wichtigsten Probleme Europas, ist ein „Weltraumaufzug“ vorhanden.
    Warum macht Ihr sowas, oder möchtet Ihr absichtlich nicht gewählt werden?
    Mit dem Urteil des EUGH gegen die Vorratsdatenspeicherung habt Ihr gerade einen großen Sieg errungen. Wieso taucht nichts hiervon im Wahlwerbespot auf?
    Kein Mensch wählt die Piraten wegen ihres Sozialprogramms (hier gibt es die Linken), von Weltraumaufzügen (wer kommt auf solche abstrusen Ideen?) möchte ich gar nicht erst anfangen.
    Die Kompetenz der Piraten ist die Netzpolitik, der Kampf gegen staatliche Bevormundung und Totalüberwachung. Leider vermag ich dies im Wahlwerbespot nur ansatzweise zu erkennen.

  19. Horst-Kevin schrieb am

    @Bernd: vielleicht solltest du besser dich bei der afd engagieren, die wollen die DM zurück und überhaupt sind die „ganz toll“.

    @Kerry: Julia unterstreicht mit dem Weltraumaufzug ihre Kreativität und Originalität. Sie zeigt Mut das zu bringen, obwohl der Antrag von ihr in Bochum nicht durchkam. Aber das ist mal Standing, nicht immer nur machen, was jeder andere vorkaut.

  20. Gabi schrieb am

    Schade, hier fehlt der Satz:
    Ja zu Europs , nein zur Investorenschutzklausel im TTIP!

  21. Reka schrieb am

    Ich finde den Spot echt schlecht gemacht. Er zeigt zusammenhanglos Bilder, die nichts mit dem gerade gesprochenen zu tun haben. So wie Julia Reda spricht, kann man auch einen Radiospot daraus machen. Oder einen Podcast.
    Der Spot berührt mich NICHT. Und erst recht keinen, der als Wähler noch überzeugt werden soll.

    Dass sie von Dingen erzählt, die beim BPT abgelehnt wurden, ist zudem ein starkes Stück! Wozu gibt es denn sowas wie nen BPT? Nur um den Vorstand zu wählen?

    Die Bochumer zeigen, wie ein verdammt guter Spot gemacht wird. Es wird EINE Message vermittelt. Und zwar sehr eindrucksvoll.

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