Europawahl: Piraten treffen sich zu bundesweitem Wahlkampfauftakt in Berlin

Am kommenden Samstag, dem 29. März, treffen sich Piraten aus der ganzen Bundesrepublik zum offiziellen bundesweiten Wahlkampfauftakt für die Europawahlen in Berlin. Für die Veranstaltung in der Berliner Szene-Location „Urban Spree“ haben neben den Spitzenkandidat*innen Julia Reda und Fotios Amanatides auch die EU-Listenkandidat*innen Anke Domscheit-Berg, Bruno Kramm, Anne Helm, Gregory Engels, Gilles Bordelais, Martin Kliehm und Stevan Ćirković ihre Teilnahme angekündigt. Von Seiten des kommissarischen Bundesvorstands werden Thorsten Wirth, Caro-Mahn Gauseweg, Gefion Thürmer und Veronique Schmitz teilnehmen.

»Demokratie, Grundrechte und Asylpolitik sind unsere Schwerpunkte für die Europawahl. Sie stehen für unseren Entwurf eines ‚Europa ohne Grenzen‘. Unser Ziel ist eine Informationsgesellschaft, in der alle Menschen unabhängig von Herkunft und Einkommen an Bildung, Kultur und Demokratie teilhaben können«, erklärt Julia Reda, Spitzenkandidatin der Piraten für die Europawahl.

»Europa braucht die Piratenpartei, um die Weichen hin zu einer Informationsgesellschaft so zu stellen, dass sie nicht an den Interessen unserer Gesellschaft vorbei gestellt werden, sondern für und mit ihr. Die Idee Europa kann ein Beispiel für die Welt werden und diese wollen wir mit gestalten. Das Freihandelsabkommen TTIP zeigt uns, wie es nicht gehen darf, wie Abkommen getroffen werden, die am Wohl der Gesellschaft vorbeigehen. Hier und an vielen anderen Stellen werden die Piraten gebraucht, jetzt mehr den je«, ergänzt Thorsten Wirth, kommissarischer Bundesvorsitzender der Piratenpartei Deutschland.

Thorsten Wirth wird den Wahlkampf der Piraten mit einer Rede offiziell eröffnen. Danach werden die Piraten ihre Europawahlkampagne „Grenzenlos“ vorstellen. Die Kandidat*innen der Piraten werden sich zudem mit ihren Themenschwerpunkten für den Wahlkampf und die Arbeit im Europaparlament präsentieren. Nach dem offiziellen Teil wird gefeiert (Open End). Durch die Veranstaltung führt Bruno Gert Kramm als Moderator.

Die Veranstaltung findet statt
am Samstag, den 29. März 2014, ab 16 Uhr mit Open End
Urban Spree, Revaler Straße 99, 10245 Berlin

Vorläufiges Programm:

16:00 Uhr Einlass

16:30 Uhr Begrüßung durch Bruno Kramm als Moderator

16:40 Uhr Eröffnungsrede von Thorsten Wirth, kommissarischer Bundesvorstand

16:50 Uhr Vorstellung der Europawahlkampagne „Grenzenlos“

17.10 Uhr Vorstellung der Themenschwerpunkte durch Julia Reda und Fotios Amanatides

17.30 Uhr Gruppenbild mit allen anwesenden Europa-Listenkandidat*innen

Gegen 18.00 Uhr Wahlkampfauftakt-Party. Es legen auf: Ben de Biel & Stefan aka @Rohrwallpirat

Alle Kandidat*innen stehen vor und während der Veranstaltung für O-Töne zur Verfügung. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Anita Möllering unter anita.moellering@piratenpartei.de.

Bitte melden Sie sich für diese Veranstaltung per Mail an presse@piratenpartei.de an.

Wir freuen uns, Sie dort zu treffen!

Quellen:
[1] Plakate zur EU Wahl: http://foto.piratenpartei.de/index.php/PRESSE/Wahlkaempfe/EU-Wahl-2014

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Kommentare

5 Kommentare zu Europawahl: Piraten treffen sich zu bundesweitem Wahlkampfauftakt in Berlin

  1. Martin schrieb am

    Die dreiste Lügnerin Anne Helm ist immer noch als Kandidatin dabei – meines Erachtens für alle Wähler, die ehrliche und anständige Politiker wollen, ein klares Signal die Piraten zur Europawahl nicht zu wählen!

    Ich bin ja mal gespannt, wie viele Naivlinge und Idioten es in der Piratenpartei gibt, die sich für so eine Truppe im Wahlkampf den Arsch aufreißen.

    • Slash schrieb am

      Nun, du hast mitbekommen, dass es neben der deutschen Piratenpartei noch 27 weitere Piratenparteien zur EU-Wahl 2014 antreten, das Wahlergebnis absolut unerreichbar für die deutsche Piratenpartei ist, was Anne Helm in’s EU-Parlament spülen könnte, und unsere Kernthemen Grundrechte, Demokratie & freien Zugang zu Wissen und Kulturen extrem von der etablierten Politik gerade zerschossen werden, so dass Befindlichkeiten gegenüber aussichtslosen EU-Kandidaten absolut deplatziert sind, oder ?

      • Martin schrieb am

        Die Piratenpartei ist einmal angetreten eine bessere und ehrlichere Politik zu machen. Davon hat man sich offensichtlich verabschiedet.

        Das Problem mit Anne Helm besteht ja nicht nur in ihrer Person, sondern auch darin, dass die Leute, die in der Piratenpartei das sagen haben, offensichtlich gar keine Problem mit solch einer verlogenen Politikerin haben.

        Konkret heißt dass, dass der Piratenpartei, wie sie sich heute zeigt, die Selbstreinigungsmechanismen fehlen um ungeeignete Personen loszuwerden.

        Das ist auch der Grund, warum immer mehr anständige und sehr fitte Leute die Piratenpartei verlassen: sie müssen sich eingestehen, dass sie gegen Linksradikale und Chaoten, die mit ihren Aktionen die Piratenpartei zerstören, keine Chance haben.

        Anne Helm ist das lebende Anschauungsbeispiel dafür, was in der Piratenpartei schiefläuft. Mittlerweile ist der Karren derart weit in den Morast gefahren worden, dass er da wohl kaum noch herauszukriegen ist.

        Die einzigen, die sich immer noch in dieser Partei engagieren, sind entweder Naivlinge, die noch nicht kapiert haben, was in der Partei abgeht oder aber selbst Linksradikale und Chaoten, die den jetzigen Kurs der Piratenpartei unterstützen.

  2. zarathustra schrieb am

    moin

    1. sofern anne helm nicht zurücktritt, werden den piraten im wahlkampf die titten nur so um die ohren fliegen, dass es nur so knallt.
    2. ihre aktion war doof, undurchdacht und blöde.
    3. mit ihr auf der liste geht es nicht um einzug in eu-parlament, sondern bestenfalls um wahlkampfkostenerstattung.
    4. die motivation wahlkampf zu machen ist (zumindest für mich) gering bis null.
    5. anstatt inhaltliche themen zu diskutieren, werden an den wahlkampftischen rechtfertigungen über titten erfolgen müssenb – sofern überhaupt ein wähler mit wahlkämpfenden piraten noch redet.
    6. der listenplatz der helm ist moppel.
    es interessiert nicht, ob sie nun eins oder drei, fünf oder sonstwas ist.
    sie ist (von den wählern) gefühlte nr eins und dafür werden die piraten abgestraft.
    7. eu-parlament können die piraten vergessen.
    mit der helm können die piraten froh sein, wenns mit 2% klappen sollte.
    8. jede menge piraten versuchen politik zu machen.
    ständig kommen parteifunktionäre, die meinen, ihr ego-shooting im stile eines dieter bohlens
    durchziehenhn zu müssen.
    die partei steckt in der krise, die basis rebelliert – aber die helm wird durchgesetzt.
    9. ist „klarmachen zum ändern“ ernstgemeint?
    so wie egomanen unter dem titel piratenpartei agieren sicher nicht.
    selbst die berechtigsten interessen werden diskreditiert.
    anstatt mit freiheit, GG, datenschutz wahrgenommen zu werden wieder mal sowas im stile vom
    ponader.
    10. die partei ist gespalten zwischen pragmatikern – die was ändern wollen – und egomanen, die sich
    selbst inzenieren und nicht kapieren, das sie durch letztere nur der „gegenseite“ helfen.

    die piraten brauchen einen handlungsfähigen bundesvorstand.

    also spach
    zarathustra

    • sarion schrieb am

      Kodex der (Erst-) Wähler:
      1. Wir werden keine Personen wählen, die zu Gewalt – sei es tätlicher oder verbaler Art aufrufen, oder Andersdenkenden ihr Recht auf ihre persönliche Meinung absprechen, oder dieses bejahen und/oder anstelle diesem tätlich entgegenzuwirken durch ihr Stillschweigen zustimmen.
      2. Wir werden keine Personen wählen, die nicht zu dem stehen was sie gesagt/getan haben oder nicht gesagt/getan oder durch ihr Stillschweigen geduldet haben.
      3. Wir werden keine Personen wählen, die sich über die weitreichenden Konsequenzen ihres Handels nicht bewusst sind, oder durch nichtdurchdachte Provokationen nicht nur sich selbst, sondern auch die hinten ihnen stehenden Parteien/Organisationen diskreditieren und damit auch die Werte für die diese stehen unglaubwürdig machen.
      4. Wir werden keine Personen wählen, die der Lüge/des Betruges oder ähnlichen gegen den Wähler gerichteten überführt oder wegen einer Straftat vor einem ordentlichen Gericht verurteilt worden sind.

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