Große Koalition führt Sonnensteuer ein

Bil: CC-BY Bernd Schreiner

Nachdem Bundeswirtschafts- und Energieminister Sigmar Gabriel (SPD) am Wochenende sein Eckpunktepapier zur Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) vorgestellt hat, kommen nun die Details auf den Tisch. So soll zukünftig mit der EEG-Umlage auch der Eigenverbrauch von selbsterzeugtem Strom bezahlt werden. Dazu Bernd Schreiner, Themenbeauftragter der Piratenpartei für Umweltpolitik und Landesvorsitzender der PIRATEN Thüringen:

»Gabriels Vorhaben entlarvt nicht nur die wahren Interessen der Regierung, sondern versetzt der Solarbranche wie auch großen Teilen der Industrie, die versuchen zukunftsgerecht zu produzieren, einen schweren Schlag. Es ist unerträglich wie einseitig der Wirtschaftsminister Politik für wenige Großkonzerne macht und dabei weder die wirtschaftliche Zukunft noch die Erfordernisse von Ressourcenschutz und Umwelt insgesamt im Auge hat.

Gerade durch den Eigenverbrauch rechnet sich die Installation von Solaranlagen ohne Förderung für viele schon heute wirtschaftlich. Dies wird nun durch Gabriels Vorhaben torpediert, indem er den Eigenverbrauch unnötig verteuert wird. Das ist so, als müsste man für das im eigenen Garten angebaute Gemüse Mehrwertsteuer oder für Elektrofahrzeuge Mineralölsteuer bezahlen.

Sollte dieser Strafzoll für selbsterzeugten Strom kommen, wird er die Energiewende weiter ausbremsen und uns Bürger sowie die gesamte Wirtschaft teuer zu stehen kommen!

Gerade der Eigenverbrauch entlastet nicht nur die Stromnetze, sondern ist auch für viele Unternehmen zur wirtschaftlichen Alternative geworden, um die eigenen Kosten begrenzen und letztendlich den Produktionsstandort Deutschland halten zu können. Bereits 8 % des Stromes in Deutschland wird so selbst erzeugt und genutzt.

Das entlastet uns Stromkunden deutlich bei den Kosten für den Ausbau der Stromnetze, denn Strom, der direkt dort produziert wird, wo er benötigt wird braucht kein teures Netz.

Die Ausnahme als Trostpflaster für Solarstromanlagen bis 10 kW installierter Leistung hilft zwar den Betreibern kleiner Dachanlagen, kann aber die negativen Folgen kaum abmildern. Wir empfehlen allen Anlagenbetreibern, ihre Anlagen wirtschaftlich auf diese 10-kW-Größen zu teilen.«

Flattr this!


Für Kommentare gelten die hier einsehbaren Regeln.

Kommentare

44 Kommentare zu Große Koalition führt Sonnensteuer ein

  1. Daniel schrieb am

    Das ist doch erst der logische Anfang.

    Gehen wir doch einmal von dem theoretischen Umstand aus, alle Autos in Deutschland wären Elektroautos und Besitzer würden ihre Autos per Solarstrom laden. Das klingt verlockend und würde ökologisch sicher Sinn machen.
    Aber was meint Ihr wie hoch dann die KFZ-Steuer ausfallen würde. Jeder der ein KFZ besitzt zahlt je nach Fahrleistung hunderte bis tausende Euro Steuern an der Tanke. Wo sollen die künftig her kommen. Diese Gelder werden ja nicht nur verprasst. Über Einsparungen lässt sich der Straßenbau und die andern Aufgaben des Staates nicht finanzieren.
    Nun bin ich auch nicht begeistert Steuern zu bezahlen. Aber wenn ich mich irgendwo an das öffentliche Netz anschließen lasse um Strom zu bekommen, dann muss ich mich eben auch an dem Netz beteiligen. Üblicherweise über den Strompreis. Und da zahle ich natürlich auch Steuern drauf.

    Die richtige Überlegung ist allerdings, wenn jemand komplett ohne Anschluss an das öffentlich Stromnetz seinen Strom produziert, ob dann eine Beteiligung (über Steuer oder was auch immer) noch gerechtfertigt ist.
    Zudem muss die Frage gestellt werden, ob die Steuer dann nur zweckgebunden, also nur für Ausbau und Instandhaltung des Netzes, eingesetzt werden darf und nicht wieder in privaten Taschen versackt.

    Das eine solche Steuer kommt, kann man kaum als Überraschung bezeichnen. Die Modalitäten sind das Problem.

    • Vince schrieb am

      Es ist tatsächlich eine interessante Frage, wie in Zukunft für die Straßenbenutzung bezahlt werden soll, wenn es keine Mineralölsteuer mehr geben wird. Schon die Mineralölsteuer ist nicht besonders sachdienlich, weil PKW-Fahrer den Schwerlastverkehr quersubventionieren, was zu einer übermäßigen Abnutzung der Straßen führt: Ich glaube kaum, dass LKW für die Kosten aufkommen, die sie durch die Straßenbenutzung verursachen. Eine Abschaffung der Dieselsubventionen könnte hier einen Anfang machen.

      Eine Maut wie von der CSU gefordert ist auch wieder nicht besonders geeignet, weil hier die Wenigfahrer die Vielfahrer subventionieren würden.

      Da das Problem mit den Elektrofahrzeugen über kurz oder lang aber alle europäischen Länder trifft, wäre es vielleicht am sinnvollsten, für europäische Fernstraßen ein einheitliches Mautsystem zu entwickeln, das dann in alle Fahrzeuge eingebaut werden muss, damit sie eine europäische Straßenzulassung bekommen. Und das Straßennetz innerorts müsste dann über allgemeine Steuern finanziert werden. Das ist wahrscheinlich sogar begründbar, denn sogar wenn ich selbst kein Auto fahre, profitiere ich ja davon, dass der DHL-Lieferwagen oder die Müllabfuhr zu meinem Haus fahren können.

      • Christian schrieb am

        Eine Maut wie von der CSU gefordert ist auch wieder nicht besonders geeignet, weil hier die Wenigfahrer die Vielfahrer subventionieren würden.

        Das ist doch quatsch. Wenn die KFZ-Steuer komplett abgeschafft werden würde und eine Strassenmaut auf Basis der gefahrenen Km (wie bei den LKW) eingeführt werden würde (gern noch mit Faktor versehen je nach Größe des KFZ), dann würden alle genau das bezahlen, was sie „abnutzen“ und wie „umweltverträglich“ sie dabei sind. Von mir aus darf es dann auch noch für Vielfahrer „Flatrates“ geben, aber ansonsten wäre ein (richtig gemachtes) Maut-System meiner bescheidenen Meinung nach viel gerechter und besser als die derzeitige KFZ-Steuer.

      • opcdance schrieb am

        Jo, wenn man keine Ahnung hat, sollte man einfach mal den Babbel halten. Fuhrunternehmen in Deutschland müssen im Gegensatz zu den europäischen Mitbewerbern bis zu 3x soviel an Kfz.-Steuern zahlen! Dazu kommt noch die Maut. Auch werden, z.B. in Frankreich, Fuhrunternehmen steuerlich entlastet. Was glaubst du wohl, warum die Butter beim Discounter € 1,15 kostet und der Milchbauer nur 37 – 41 ct für den Liter bekommt? Der Transport ist irre teuer geworden. Kfz.-Steuer, Maut, irre hohe Mineralölsteuer. In Österreich wird man belohnt, die neueste Technik einzusetzen. In Deutschland bestraft. Denn die Autos verbrauechen immer weniger und die Steuer steigt immer Gegenzug. Wir Transportunternehmer sind doch für Otto Normalverbraucher die Ärsche der Nation. Aber, wenn du und deine Kollegen bereit sind, für ein Stück Butter € 2,50 zu zahlen, denn man zu! Übrigens, LKW werden nach Nutzlast besteuert. Und bei 27 to kommt da einiges zusammen. Zum Strom: Wir haben unsere Lagerdächer, insgsamt 12000 m², mit Photovoltaikanlagen bestückt, um den so gewonnen Strom für uns selber zu nutzen, denn Kühlhäuser brauchen nun mal Strom zum Kühlen. Ohne Subventionen! Und darauf sollen wir jetzt auch noch Steuern zahlen? Wenn das wirklich kommt, flaggen wir aus. Wir machen hier dicht und gehen woanders hin. Rumänien, Bulgarien oder weiß der Geier wohin. Jedenfalls dahin, wo man unsere Bemühungen gutheißt und nicht Bestraft. Basta!

        • pepschmier schrieb am

          Nun ist Butter das denkbar schlechteste Beispiel, da der Butterpreis seit den 1950er Jahren durch staatliche Eingriffe manipuliert wird. Deshalb weiß niemand, was ein Pfund Butter wirklich „wert“ ist, vermutlich nur ein paar Cent. Man kann nur wünschen, dass sich der wirkliche Wert von Butter irgendwann offenbart, sobald die Politik aufhört, am Preis rumzupfuschen.

          Aus dem selben Grund weiß aber auch niemand, ob es sich ohne staatliche Subventionen des Lieferverkehrs jemals wirklich gerechnet hätte, deutsche Milch in Dänemark zu verbuttern und in Tschechien zu verpacken, um sie dann in Deutschland zu verkaufen. Die Transportpreise mögen zwar hoch sein, die „wahren“ Transportpreise wären aber vermutlich so lächerlich hoch, dass sich jeder unnötige Kilometer verbieten würde.

      • Hans Wagner schrieb am

        Deshalb plädiere ich für eine geringe Allgemeinbesteuerung von allen Fahrzeugen und darauf eine reine Gewichts-Besteuerung, die ab etwa einer Tonne asymptotisch wächst. Es ist doch auch nicht einzusehen, dass schwere SUVs die die Straßen belasten, die gleichen oder weniger Steuern zu bezahlen haben wie leichte PKW, nur weil sie relativ zu ihrem Gewicht ein wenig weniger Benzin verbrauchen.
        Ach, die arme Automobilindustrie! höre ich die Politiker schon jammern. Demnächst kommt nicht nur die Wirtschaftskrise in China sondern auch eine Sättigung in den Ölförderstaaten. Dann würde die deutsche Automobilindustrie froh sein, wenn sie der Energieproblematik und der Straßenzerstörung adäquate, kleinere Fahrzeuge anbieten könnte, die bezahlbar sind und deswegen eine gesunde Binnennachfrage produzierten.

    • Nick schrieb am

      So ein schmarrn! Jeder mit stromanschluss zahlt eine anschlussgebühr. Das lässt sich also garnicht vergleichen. Und wenn mineralölsteuern entfallen, ist das erstmal für alle gut, da nur unverbrauchtes mineralöl gutes mineralöl ist. Wenn die kfz-steuer zu gering für den straßenbau ist, muss sie eben erhöht werden oder andere steuern müssen es ersetzen. Das bedeutet nicht zwingend, dass diejenigen belastet werden müssen, die bessere neue konzepte umsetzen.
      Es ist allzu offensichtlich, dass diese steuer dezentrale, im kleinen umgesetzte energiewirtschaft verhindern soll. So wie es eben im sinne der großen energiekonzerne ist. Nicht umsonst wurde Gabriel vor ein paar tagen vom RWE-chef sehr gelobt für seinen entwurf.

      Gruß
      Nick

    • Yannick schrieb am

      „So soll zukünftig mit der EEG-Umlage auch der Eigenverbrauch von selbsterzeugtem Strom bezahlt werden.“

      Selbsterzeugter Strom, den man selbst Verbraucht, geht logischerweise nicht über das Netz.

      Elektroautos hingegen fahren, wie Benziner, auf der Straße. Ihr vergleich ist also absolut unpassend.

    • MArtin schrieb am

      Wer ständig eine stärkere Besteuerung von Kapital fordert, muß sich auch Fragen wie Eigentum zukünftig besteuert werden soll?? In der Schweiz gilt Wohneigentum als „Geltwertvorteil“. Die gesparte Miete muß genauso Versteuert werden wie Kapitalerträge. Diese Steuer auf eigenen Solarstrom ist daher nur Logisch, zumal das „Netz“ allen zugute kommt und ebenfalls Finanziert werden wíll. Andernfalls wird Strom für die kleinen Leute, die sich keine Solaranlage auf das Dach ihrer Mietwohnung klatschen können, unbezahlbar…..

      • pepschmier schrieb am

        Das ist doch überhaupt nicht mehr ausrechenbar, ob man sich durch den Erwerb einer eigengenutzten Immobilie etwas gespart hat. Wird auf dem Sterbebett eine Bilanz gezogen?
        Bewundernswert ist lediglich die Kreativität, mit welchen abstrusen Argumenten ein Staat sich Geld verschafft. Und nur darum geht es. Anstatt immer mehr abstruses Steuergeschwurbsel zu fordern, sollte damit endlich mal aufgeräumt werden. Der sog. Staat ist eine Hausverwaltung, das Parlament die Eigentümerversammlung und die Regierung ist der Hausmeister. Die meisten Bürger kommen auch ohne zurecht.

  2. Liberaler schrieb am

    Vor allem was das wieder an zusätzlicher Bürrokratie bedeuten wird, zum Kotzen einfach.

    Aber die Strompreise müssen endlich runter. Nur mit erneuerbaren ist eben keine Wirtschaft zu machen. IT Firmen rentieren sich in Deutschland nicht mehr, wer ein Rechenzentrum aufbauen will tut dies in Frankreich mit billigem Atomstrom oder sonstwo. Bei den jetzigen Strompreisen wird Deutschland den digitalen Anschluss verpassen.

    Wird Zeit das endlich mehr in die Forschung der Kernfusion investiert wird. Bis die Technik so weit ist bleibt eben nur Atom und Kohlekraft um konkurrenzfähig zu bleiben. Alles andere wird nicht funktionieren, ist zu teuer usw.

    • Holger schrieb am

      Lieber Liberaler,

      Wer ein Rechenzentrum betreiben will, kann dies auch heute sehr wirtschaftlich mit Solarenergie machen. Er kann seine PV Anlage so konzipieren, dass er 100% Eigenverbrauch hat. Das rechnet sich. Wer hingegen eine PV Anlage heute so konzipiert, dass er 100% einspeisen will, der wird diese Anlage angesichts der aktuellen Vergütungen kaum noch wirtschaftlich betreiben können.

      Außerdem wird ein RZ-Betreiber heute mehr denn auf den Standort Deutschland setzen. Was nützt der billigere Atomstrom in Frankreich, wenn die deutschen Kunden deutsche Rechenzentren bevorzugen? Das Beispiel Frankreich ist übrigens so ziemlich das dümmste, es gibt sehr viel günstigere europäische Standorte als Frankreich. Der Strompreis ist in anderen Ländern vielleicht etwas teurer, aber wenn ich in anderen Ländern weniger Strom brauche, weil ich dort effizienter kühlen kann, dann baue ich dort. Wie z.B: Microsoft, die in Dublin aufgrund des dortigen ganzjährig stabilen Klimas mit Frischluft kühlen. In Frankreich geht sowas nicht. Dort droht jeden Sommer und Winter der Totalblackout im Stromnetz. Im Winter wegen der elektrischen Heizungen, im Sommer, weil dann die Atomkraftwerke gedrosselt werden müssen, weil man sie nicht mehr ausreichend kühlen kann. Das alles disqualifiziert so ein Land als Standort für ein großes seriöses Rechenzentrum.

      • Grimnir schrieb am

        Gerade wenn man die Eigennutzung und die Einspeisung miteinander vergleicht, laufen die Pläne der Groko darauf hinaus, dass die Eigennutzer die Einspeisevergütung subventionieren. Eine PV-Anlage wegen der Einspeisevergütung anzuschaffen fällt für mich unter grober Unfug. Wenn ein Staat wirtschaftlich unsinniges Handeln fördert, indem er wirtschaftlich sinnvolles Handeln besteuert, gräbt er sich langfristig sein eigenes Grab. Eigentlich sollte ein Staat solche Umverteilungsorgien daher in eigenem Interesse unterlassen. Dieses System (und ganz besonders das EEG) ist inzwischen leider so verkorkst, das selbst eine Steuersenkung zu mehr anstatt weniger Bürokratie führen würde.

      • Liberaler schrieb am

        Klar, und die Solaranlage liefert ja auch Nachts strom. Rund um die Uhr ohne wetterbedingte Einbrüche.

    • Hans Wagner schrieb am

      Sehr gut, das meine ich auch. Statt mit einer gesundheitsgefährdenden, die Tiere und Pflanzen irritierende und tötende (Vögel), die Landschaft verschandelnde, nicht wirtschaftlich arbeitende, den Strombedarf nicht richtig bedienende Windkraft-Ideologie das Geld der Steuerzahler zu missbrauchen, regionale Kohleblockkraftwerke, die später Kernfusionsanlagen aufnehmen können, in die Erde bauen. Entschwefelungs- und Entrußungsanlagen funktionieren schon und das bißchen CO², wenn es überhaupt ein Klimakiller ist, ist mit einigermaßem guten Willen beherrschbar. Keine Stromautobahnen, keine Irrsinnskosten, keine Meeres-Windparks. Und, Kohle müssen wir in Deutschland nicht einführen.

      • pepschmier schrieb am

        „…Tiere und Pflanzen irritierende und tötende […], die Landschaft verschandelnde […] Ideologie…“

        Jetzt dachte ich schon, da wettert wieder einer gegen unsere Fleischfabriken und Pestizidäcker, dabei geht es nur um Windräder. Ja, so ein Windrad irritiert die Pflanzen vermutlich schon…

        • Dirk schrieb am

          Windräder können durchaus eine Gefahr für Vögel sein, vor allem für bestimmte Greifvogelarten oder wenn die Anlagen am falschen Platz stehen. Daher sollten solche Aspekte auch immer in die Standortsuche mit eingehen und die Forschung, wie man den sog. »Vogelschlag« verringern kann, sollte vorangetrieben werden.

  3. mistkaeferchen schrieb am

    Die BRD braucht Geld egal woher es kommt,jede Gelegenheit den Buergern Geld abzunehmen ist recht. Denn die totale Kontrolle muss weiter ausgebaut werden das ist teuer. Chemtrails HAARP das muss bezahlt werden.Dammit wir weiter leckeren Dreck in die Lunge bekommen, Lunge kaputt na und.

    • Anonym schrieb am

      Falls du es nicht mitbekommen hast: Eneuerbare Energien sind häufig sogar billiger als Atomstrom und Kohle. Nur mal so zum recherchieren und nachdenken.

      • Grimnir schrieb am

        Inzwischen ist der Energiemarkt durch staatliche Eingriffe derart verzerrt, dass seriöse Aussagen, was „billiger“ ist, nicht mehr möglich sind.

    • Jack schrieb am

      @Mistkaeferchen warum wollen eigentlich Anhänger von abstrusten Verschwörungstheorien die Piraten immer wieder zu ihrem Spielplatz machen?
      Verschone uns bitte mit Chemtrails und HAARP, das ist wissenschaftlich unhaltbarer Unfug.

    • Nico D. schrieb am

      Bitte nicht. Die Piratenpartei sollte serioeser bleiben als etwaige Chemtrails-Verschwoerungstheorien. Und zum Thema Ueberwachung: Jeder ueberwacht. Einfach jeder. Selbst Deutschland, beziffertm it BND und auch Verfassungsschutz oder eben auch MAD, wird ueberwachen. Vielleicht nicht so viel wie die Amerikaner oder die Briten. Aber sie werden ueberwachen. Das gehoert mit zur Verteidigungsstrategie. Darum werden die Amerikaner auch nicht aufhoeren. Egal, wie sehr Obama die NSA kastriert, obgleich er das sicher nicht tun wird.

      Egal, dein Kommentar ist, so wie er geschrieben wurde, sehr unserioes, einfach nur ein typisches „Ich habe keine Ahnung, ich hau einfach mal drauf los, was so alles im Internet kursierte“. Hoecker, Sie sind raus.

      • Dirk schrieb am

        Um es vorsichtig auszudrücken: Die Piratenpartei äußert sich nicht zu »Chemtrails«.

        • Trick schrieb am

          Die Piratenpartei äußert sich auch nicht zu Einhörnern und Trollen … sehr bedenklich.

            • Grimnir schrieb am

              Das ist aber schade. Dabei zählen Trolle als netzkulturelles Phänomen ja eigentlich zu den Kernkompetenzen;-)

  4. Vince schrieb am

    Gibt es irgendwo eine gute Übersicht, wie Deutschland zur Zeit finanziert wird. Grundsätzlich lassen sich folgende Dinge besteuern: Einkommen, Konsum, Energie.

    Werden Einkommen zu hoch besteuert, so wandern Arbeitsplätze ins Ausland ab.

    Konsumsteuern lassen sich schlecht sozialverträglich gestalten, weil Geringverdiener einen höheren Anteil ihres Einkommens verkonsumieren müssen als Vielverdiener, die mehr sparen/investieren können. D. h. bei Konsumsteuern zahlen Geringverdiener mehr Steuern in Prozent ihres Einkommens als Vielverdiener – man möchte es aber andersherum.

    Wird Energie zu hoch besteuert, so sinkt die Industrialisierung im Land, d. h. der Sekundärsektor schrumpft. Dass man eine Wirtschaft nicht rein auf dem tertiären Sektor basieren kann, hat Großbritannien doch sehr schön gezeigt. Und Deutschland als reines Agrarland, mit einer kaum automatisierten Landwirtschaft, kann ich mir auch nicht gut vorstellen.

  5. canoodle schrieb am

    … wenn das kommt, dann beschliessen die Herren etwas – was nicht durchsetzbar – kontrollierbar ist.

    Sie beschliessen Gesetzte die nur mit absoluter Überwachung und Knebelung der Menschen durchsetzbar sind, was natürlich immensen Wiederstand heraufbeschwören wird.

    Kurz: Die Idioten zerlegen sich selbst, so wie der Kapitalismus sich aktuell selbst zerstört, denn Bank A würde gerne Bank B, C, D und E zerstören um die alleine Macht am Markt zu sein um die Finanz-Dikatatur auszuweiten.

    Das symbolisiert für mich das Ende der BRD.

  6. eileen schrieb am

    meinen 2 Kollegen und mir hat das gesten den job gekostet!!! wir sind nicht der anfang und werden nicht das ende sein. es tut mir für alle leid, die ihr herzblut, ihr kraft, geduld und Hoffnung… in das thema investiert haben…und für unsere Kinder! !!!! danke herr Gabriel, danke gross Koalition. ein schlimmer fehler und mal wieder ein riesen rückschritt in diesem land

  7. Jan schrieb am

    Der Rat, seine Anlage wirtschaftlich zu teilen, ist leide nicht umsetzbar. Innerhalb von 12 Monaten entstandene Anlagen auf einem Grundstück, gelten immer (selbst, wenn sie physikalisch getrennt sind) als eine Anlage.

  8. Der neue schrieb am

    Also seihen wir doch mal ehrlich, es ist doch kein wunder das so was kommt. Anstatt die Großen ran zuziehen wird mal wieder der Bürger leiden müssen. Das zeigen die Parteien doch schon seit Jahr zehnten. Steuern werden immer mehr und höher. Alles wird Teurer und wir Normalos auf der strecke.
    Aber sobald jemand kommt und sagt das Politiker oder Große Konzerne tiefer in die Taschen greifen sollen ist das empören groß bei denn Parteien..
    Klar ich bin zur zeit Hartz4 Empfänger, warum wegen gesundheitlichen Probleme wo ich aber zur zeit auch Therapien mache. Ich weis jeder sagt das wir es gut haben bekommen ja unser Geld und damit kann man leben. aber wenn ich mir anschaue das alles immer und immer Teurer wird, Lebensmittel, Strom, und ja auch die Steuern, dann frage ich mich wo das hinführen soll. Viele Arbeitslose fragen sich immer mehr wofür sollen sie sich Arbeit suchen, wenn dann doch die Hälfte weg ist, für einen Statt der das Geld zum Fenster schmeißt. Auch die Probleme mit den Jugendlichen passiert auf das Problem, Viele jugendliche haben angst vor ihrer Zukunft, denn keiner weis ob und wenn ja wieviel Rente sie bekommen würden, ob sie nach ihrer Ausbildung einen Job bekommen und was ihnen nach denn Steuern, Strom und so noch in der Tasche bleibt.
    Also nehmen sie eine Null Bock Haltung ein, denken über eine andere lauf bahn nach, die Eltern kommen an ihre Kinder nicht mehr ran, weil entweder sie sie nur am Arbeiten um Geld nach hause zu holen oder sie sind schon soweit unten weil sie Arbeitslos sind das sie nicht weiter kommen.
    Es ist heut zu tage eine extreme Kettenreaktion was das alles angeht, man kann den Sachen mit der Jugend weder Games, Filme oder Musik in die Schuhe schieben. Es ist der Statt der alles in den Händen hat.
    Ich wünsche mir ehrlich gesagt endlich mal eine Partei die nicht der EU in denn Hintern Kriecht, oder der USA, die nach denken was für den Bürger gut ist und auch sich einsetzten.
    Und auch der Meinung sind das man in ihrem inneren Kreis gespart werden müßte und die Diäten runter schraubt.
    Ich verstehe bis heute immer noch nicht warum immer noch die CDU und SPD soweit vorne immer sind, hat doch die Zeit gezeigt das sie mehr oder weniger nur für ihre eigene Tasche arbeiten, und auch für große Konzerne.

  9. Nachdenker schrieb am

    Also

    es ist sehr einfach ein Gebäude mit BHKW/Nano-KWK und PV mit Speicher völlig unabhängig vom Stromnetz zu betreiben. Dann kann einem keiner mehr eine Steuer „aufdrücken“, da man einfach kein Stromnetz mehr benötigt.

    Beispiel Viessmann Vitotwin-300, Remeha Evita als Nano-KWK, eine 9,8kwp PV und ein schöner LiIonen Speicher von SONY mit SMA Sunny Island6.0 reichen für jedes EFH.

    Stromversorger ? Werden nicht benötigt. Netze ) Nur für Industrie. Sollen die Nutzer der Netze die auch bezahlen. Dem stimme ich zu.

    Das man Netznutzung über Verbrauch in D. abrechnet ist übrigens kontraproduktiv zu Effizienzsteigerungen. Dann kommt bald eine Stromsparverbotsregelung oder was ?

    Besser: Direktverbrauch mit EEG kostenfrei, fossil mit EEG Abgabe und Netzanschluß monatlich abrechnen. Fertig. Ist aber zu einfach.

    • Geheimrat schrieb am

      Ich bitte um Internetlink zum Selbstversorger.

  10. tope schrieb am

    na wer weiss wem der liebe Herr Gabriel hier den einen oder anderen Gefallen tut. Ist ja nicht so, dass ein anderes bekannte Beispiel aus der Volkspartei SPD sich als Wolf im Schaafspelz herausgestellt hat. Ich denke auch nicht an Herrn Schröder. Erst als Kanzler alles in die Wege leiten und dann zu Gazprom wechseln…
    Wäre nur interessant von wem Herr Gabriel gekauft wurde

  11. Peter Jäger schrieb am

    Wie traurig ist das denn, dass ist ja schon „Machtmißbrauch“ was da betrieben wird!

  12. dapiraten schrieb am

    eeg abgaben ab10 kw anlagen…hmmmm…..das sind wohl mindestens 500m2 kollektorfläche…..wer hat sowas schon am haus…wohl nur firmen und professionelle stromerzeuger….ob da nicht wieder schwer angst und panikmache betrieben wird….smile

  13. Sascha Kolb schrieb am

    Ich halte das für zutiefst illegal. Die Gründe sind hier zu suchen: a) die wissen nicht mehr wie sie sich und ihren Beamtenapparat (+Pensionen) finanzieren sollen b) [Link auf Querforntfoo entfernt]

  14. Andena schrieb am

    Der größte Horror für den steuergeile Staat sind doch die pösen Bürger, die Selbstversorgung betreiben. Eigenes Häuschen, Federvieh und Gemüsegarten, Windrad und Solaranlage – da ist für den Staat viel zu wenig an Steuern zu holen.

  15. Geheimrat schrieb am

    Wir brauchen dezentrale Stromversorgungen in Händen der Bürger nicht in Händen der Konzerne.
    Offshore Windkraft können nur von Großkonzernen Investoren Betrieben werden.
    Es ist absoluter Blödsinn den Strom im Norden zu erzeugen der im Süden benötigt wird.
    100te Milliarden sollen für den Netzausbau vom Bürger Steuerzahler bezahlt werden.
    Die Stromkonzerne Aktionäre bekommen die Gewinne.
    Wir bezahlen alles der Golfclub ist befreit von der EEG Umlage er muss im Globalen Wettbewerb bestehen können :-)

Es können keine neuen Kommentare mehr abgegeben werden.

Weitere Beiträge: