Piraten für Europa: Listenplatz 2 – Foti Amanatides

Bild: Tobias M. Eckrich

Wir setzen heute unsere Reihe mit politischen Gespächen am Rande der Aufstellungsversammlung in Bochum fort. Nachdem wir bereits mit der Spitzenkandidatin Julia Reda über Urheberrecht gesprochen haben, ist heute der Zweitplatzierte bei @moonopool auf dem Balkon:

Fotios Amanatides, der unter anderem als Attaché der Internationalen Koordinatoren der Piratenpartei für Griechenland und Zypern wirkt, stellt als Politikwissenschaftler einige aktuelle Fragen in einen historischen Rahmen. Er erklärt, warum die Piraten so gar kein Verständnis für die gerade angezettelte Debatte um eine Einwanderungsschwemme von »Armutsflüchtlingen« aus Bulgarien und Rumänien haben und beleuchtet damit einen der Themenschwerpunkte des Europawahlkampfes der Piratenpartei.

Nach einem kleinen Ausflug in die Arbeitsweise des Europäischen Parlaments und warum dort so gearbeitet wird, wie wir Piraten uns das eigentlich überall wünschen, kommt das Gespräch auch auf das Thema Überwachungsstaat. Fotios Amanatides, kurz Foti genannt, erinnert daran, dass politische Systeme nicht immer so stabil sind, wie es gerade aussieht, und illustriert damit eindrücklich, dass in großen Datensammlungen erhebliche Gefahren schlummern. Ein Thema, das tagesaktuell wieder auf die Agenda gespült wurde.

Fotis Bewerbungsrede

Inwischen könnt ihr euch auch Fotis Bewerbungsrede aus Bochum auf YouTube anschauen:

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Kommentare

4 Kommentare zu Piraten für Europa: Listenplatz 2 – Foti Amanatides

  1. Peter Strohm schrieb am

    So viele leere Tische. Scheint echt Hochbetriebe bei euch zusein! xD
    Ich hoffe, ihr plant das gesamte Geld von allen 33.000 (ach zorry, ich meinte 30.000) Mitgliedern ein.

    • Grimnir schrieb am

      Das Interview wurde geführt, _nachdem_ der Kandidat auf die Liste gewählt wurde. Eigentlich gibt es keinen Grund, sich dann noch in der Tagungshalle aufzuhalten. Außer natürlich, man will beim Aufräumen mitarbeiten.

      • Dirk schrieb am

        Das Interview wurde nach dem ersten und vor dem zweiten Wahlgang geführt.

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