PIRATEN-Bundesparteitag: Björn Niklas Semrau zum neuen politischen Geschäftsführer gewählt

Bild: CC BY 3.0 DE

Björn Niklas Semrau PolGef.Auf dem Bundesparteitag der Piraten in Bremen wurde Björn Niklas Semrau zum neuen politischen Geschäftsführer gewählt. 53 Prozent der Stimmen entfielen am Sonntag auf den 34-jährigen Informationstechniker. In Zukunft soll er die Repräsentation der Partei nach außen und die Koordination der thematischen Arbeit übernehmen.

»Ich freue mich, dass ich gewählt wurde, und werde versuchen, die Fußstapfen meiner Vorgängerin auszufüllen«,

sagte Semrau kurz nach seiner Wahl. Durch spektakuläre und einzigartige Aktionen zum Thema Bürgerrechte und Überwachung wolle er die Piratenpartei wieder ins Gespräch bringen.

Semrau gehört zu den Gründungsmitgliedern der Piratenpartei (2006). Zuletzt koordinierte er die Arbeitsgemeinschaft »Außen- und Sicherheitspolitik«. Außerdem studiert er Politikwissenschaft und Geschichte an der TU Darmstadt.

Bereits am späten Samstagabend war als neuer Schatzmeister Stefan Bartels, Bilanzbuchhalter aus Kiel, gewählt worden. Die Wahl zur Generalsekretärin entschied die 32-jährige Betriebswirtin Stephanie Schmiedke am Sonntagmorgen für sich.

Quellen:
[1] Foto von Björn Niklas Semrau (CC-BY Tobias M. Eckrich)
[2] Foto von Stefan Bartels (CC-BY Tobias M. Eckrich)
[3] Foto von Stephanie Schmiedke (CC-BY Tobias M. Eckrich)

Flattr this!


Für Kommentare gelten die hier einsehbaren Regeln.

Kommentare

11 Kommentare zu PIRATEN-Bundesparteitag: Björn Niklas Semrau zum neuen politischen Geschäftsführer gewählt

  1. Leo Krokoschinski schrieb am

    ….Politikwissenschaft und Geschichte… also ein/zwei Luschenstudium. Toll.

  2. chris schrieb am

    Freut mich das du gewonnen hast, auch weil du dich für das BGE stark machst,

    Alles Klar zum Ändern!

  3. Anonym schrieb am

    Gratulation zur Wahl! Zu der Kombination Politik/Geschichte möchte ich bemerken, dass es bis heute für die Zukunft der deutschen Gesellschaft unbedingt lohnenswert ist, im Einzelnen nachzugehen – und dann aber auch beim Namen zu nennen! – wie mit der ‚frisierten‘ Darstellung von geschichtlichen Entwicklungen u.a. im Zeitabschnitt 1920 bis ca. 1965 Politik gemacht wurde. Man mags vielleicht nicht glauben wollen, aber in seinen Auswirkungen aktuell ist das alles bis heute. (Ist zugleich auch mein Kommentar zu der Schmähung eines L. K. weiter oben.)

  4. Steffen Hannemann schrieb am

    @Leo Krokoschinski
    „….Politikwissenschaft und Geschichte… also ein/zwei Luschenstudium. Toll“
    Du hast sogar der Piratenpartei Kommunismus und Stalinimus unterstellt – darum scheint Geschichte und Politik nicht Deine Stärke zu sein.

    Darum ist es super wenn sich der neue Geschäftsführer damit auskennt – zudem pro BGE wie der Vorgänger J. Ponader – noch besser, auch der neue Chef ist pro BGE, damit kann man endlich an einem Strang ziehen, damit die PP endlich die 5% Hürde überspringt, bei der Europa-Wahl 2014 reichen ja erstmal 3%, aber wir waren dank BGE schon mal zweistellig in den Umfragen!

  5. Jörg Krause schrieb am

    Sehr fein, diese Wahl !
    Bin nach der Abstimmung abgehauen und sehe meine Entscheidung nun als gewählt!
    Als Einziger konnte Semrau Authorität, Persönlichlkeit, Kompetenz ausstrahlen.
    Einer, der eines der geforderten Gesichter der Piraten sein kann.
    Und nun zahl ich auch den 2014er Beitrag.
    Der Parteitag lässt hoffen, daß wir auch als Internetpartei eine Volkspartei sind und uns künftig darauf besinnen uns der Bürgerschaft zu öffnen.
    Daher dürfen wir künftig nicht unbeachtet lassen, daß unsere Kernthemen und Wahlkampfthemen koalieren, aber nicht identisch sein müssen.

  6. Sokrates schrieb am

    Herr Krömer leidet unter Realitätsverlust, wie es scheint.
    Wenn die Maskerade der „seriösen“ Politik ihn täuschen kann,
    dann sollte er auch die satirischen Verkleidungen der Piratenpolitiker zu schätzen wissen.
    Da er dies nicht tut, muss ich seine Intelligenz und somit auch seine Mündigkeit in Frage stellen.

  7. Anonym schrieb am

    An Herrn Krömer:
    Jeder, der an diesem Parteitag teilgenommen hat bzw. sich auch nur den Stream angeguckt/das Protokoll gelesen hat, weiß, dass dieser Artikel absoluter Mist ist, da er eine Verstückelung von Aussagen ist, die überhaupt nicht in einen Kontext passen. Alleine schon, dass die Überschrift sich auf die Zuganreise dreier Basispiraten bezieht, zeigt, worauf dieser Artikel abzielt, und dass dieser keinen Anspruch darauf erhebt, seriös zu sein.

  8. Anonym schrieb am

    Ich erkläre die Piraten hiermit zur ersten „Männerpartei“ mit einem weiblichen Anteil von mehr als 50 % im Vorstand.

  9. a schrieb am

    Mit ihm werden wir es endlich schaffen die deutsche und europäische Politik zu verbessern.

  10. Grimnir schrieb am

    Da die Piratenpartei sich selbst als Erneuerer der Demokratie sieht, ist neben den tatsächlich gewählten Vorständen auch das Wahlverfahren selbst relevant.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Wahl_durch_Zustimmung#Anwendung

    Ganz offensichtlich sieht sich die Piratenpartei nicht als 2%-Nischenpartei, sondern als über den Niederungen des Parteiengezänks schwebende Über-Partei. Bei diesem Theater erscheinen mir Karnevalskostüme als naheliegende Kleiderordnung. Daher wünschen ich dem neu gewählten Politbüro der Piratenpartei Deutschland viel Erfolg.

Es können keine neuen Kommentare mehr abgegeben werden.

Weitere Beiträge: