PIRATEN-Parteitag: Thorsten Wirth ist neuer Bundesvorsitzender

Thorsten Wirth Foto Tobias M. Eckrich

Auf ihrem Bundesparteitag in Bremen hat die Piratenpartei Deutschland heute einen neuen Bundesvorsitzenden gewählt. Der 45-jährige Softwareentwickler Thorsten Wirth aus Frankfurt am Main setzte sich mit 78 Prozent der Stimmen gegen fünf andere Kandidatinnen und Kandidaten durch.
Thorsten Wirth - Neuer Bundesvorsitzender

»Die Piratenpartei wurde von Menschen mit gemeinsamen Idealen und Werten gegründet. Diese möchte ich wieder in den Vordergrund stellen«,

betonte Wirth auf der anschließenden Pressekonferenz.

Von 2009 – 2010 war Wirth bereits Beisitzer im Bundesvorstand. Er ist Mitbegründer des Landesverbands Hessen und seit 2006 Mitglied in der Piratenpartei. Seit 2007 engagiert er sich als Co-Organisator von Demonstrationen und Referent zu den Themen Leistungsschutzrecht und Datenschutz.

Neben dem Bundesvorsitz und seiner Stellvertretung sollen zusätzlich die politische Geschäftsführung wie auch das Generalsekretariat neu besetzt werden. Weitere Vorstandsämter werden im Verlauf des Parteitags gewählt.

Quellen:
[1] Foto des Kandidaten (Hintergrund hell)
[2] Foto des Kandidaten (Hintergrund dunkel)

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Kommentare

23 Kommentare zu PIRATEN-Parteitag: Thorsten Wirth ist neuer Bundesvorsitzender

  1. Guten Tag,
    und herzlichen Glückwunsch!
    Was ich mir von der neuen Nummer Eins wünschen würde,
    ist die Unterstützung (durch persönliche, bekannt gemachte Zeichnung und durch z.B. einen newsletter) dieser wichtigen Petition, die ja auch durchaus den offiziellen Positionen der PIRATEN entspricht.
    Ob der Formulierung mit Worten Taten folgen: werden wir, u.a. hier sehen.
    Für einen einzelnen, mächtigen Mann nur wenige Handgriffe – kann dies für den Erfolg aber Ausschlag gebend sein.

    https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2013/_10/_23/Petition_46483.nc.$$$.a.u.html

    Mfg
    Burkhard Tomm-Bub, M.A.
    67063 Ludwigshafen
    ogma1@t-online.de
    Ex – Fallmanager

  2. sebi-rockt schrieb am

    Ahoi Thorsten,
    ich wünsche dir viel Erfolg und wenige Shitstorms ;) Ansonsten kann ich mich dem Vorschlag von Burkhard Tom-Bub anschließen.

  3. Eskapist schrieb am

    Herzlichen Glückwunsch Thorsten. Definitiv eine gute Wahl.

  4. Tamás Szalai schrieb am

    Auch ich möchte dem neugewählten Bundesvorsitzenden der Piratenpartei Alles Gute für sein neues Amt wünschen und möge er der Partei neuen Auftrieb verleihen.

  5. Ulrich Beckers schrieb am

    Ahoi Thorsten!

    Viel Glück, Kraft und Gelassenheit für dein neues Amt. Wird bestimmt hart, aber auch spannend. Gibt viel zu tun in der nächsten Zeit (v.a. 25. Mai: Europawahl, Kommunalwahlen in einigen Ländern).

  6. Benedict schrieb am

    Glückwünsche für die Wahl, Thorsten. Ich wünsche Dir viel Erfolg und Ausdauer auf dem von Dir eingeschlagenen Weg. Wie Du siehst, stehen wir hinter Dir ;)

    Wenn ich einen Wunsch an Dich äußern darf, und auch an alle anderen, die die Piratenpartei repräsentieren: Bitte steht immer für die Ideale ein, die zu unserer Gründung geführt haben, seid kontrovers und redet niemandem nach dem Mund. Wir haben noch viel zu viel zu tun, um diese Chance zu verspielen, und ich bin sicher, dass wir sie zum Wohle aller werden nutzen können.

    Klarmachen und Segel gesetzt!

  7. Torsten Schreiber schrieb am

    Lieber Thorsten,

    endlich seit langem mal wieder eine Nachricht die mich wirklich freut. Herzlichen und aufrichtigen Glückwunsch zu deiner Wahl. Ich kann mich noch sehr gut an unsere erste Begegnung in Frankfurt erinnern, wegen der ich viele Jahre für die Piraten gekämpft und gearbeitet habe. Du stehst für einen (alten) Teil der Piraten, die loyal und sehr fleißig sind und die sich auch durchsetzen können.

    Für mich ist das eine echte Chance für die Piraten sich wieder ihrer Anfänge zu besinnen und sich sauber neu aufzustellen. Viel Erfolg dabei!

    Beste Grüße
    (ein alter Weggefährte) Torsten

  8. Winfried schrieb am

    Herzlichen Glückwunsch.

    Ich wünsch‘ Dir viel Erfolg und gute Nerven.

    Gruß,
    Winfried

  9. maurice dubois schrieb am

    ahoy !
    ich wünsche mir 1. bessere Umgangsformen in der Partei 2.die Möglichkeit OFFENE Diskussionen zu führen (ist derzeit nicht möglich) 3. das „Organ“ Flaschenpost mit seiner cliquenhaften Redaktion in den Griff zu kriegen. 4.mehr Realismus in Fragen von EU-Europa-Globalisierung 5. eine direkte KOpplung der AGs und des Vorstands hinsichtlich effizienter Medienkommunikation (war in der Vergangenheit nicht existent) . Insbesondere (3) sollte durchgeführt werden denn der zentrale Anspruch der Piraten ist nun mal Offenheit zu kontroverser Diskussion. Wenn das durch halbwitziges Gutmenschentum verhindert wird brauchts die Piraten nicht. Politik ist nicht Technologie, auch nicht das Internet. Politik ist zuerst moralische Vorstellungen von Recht und Unrecht , Gerechtigkeit zu artikulieren und durchzusetzen ÜBER Technologie, Wirtschaft, Kultur… Best, Maurice

  10. Grimnir schrieb am

    Mit der Aussage „Der 45-jährige Softwareentwickler Thorsten Wirth aus Frankfurt am Main setzte sich mit 78 Prozent der Stimmen gegen fünf andere Kandidatinnen und Kandidaten durch“ lässt die Piratenpartei seinen Wahlerfolg größer erscheinen, als er tatsächlich ist. Sein Gegenkandidat Stefan Körner erhielt nämlich 66% Prozent der Stimmen. Dieses Paradoxon ist nur verständlich, wenn man berücksichtigt, dass nach dem dem sogenannten Akzeptanzwahlverfahren gewählt wurde.

    https://wiki.piratenpartei.de/Bundesparteitag_2013.2/Gesch%C3%A4ftsordnung#.C2.A7_3_Akzeptanzwahl

    Im LifeTicker schrieb:
    Ann-Marie Sommerfeld vor 18 Stunden

    Details zur Wahl des Vorstandvorsitzenden:
    78,1% entfielen auf Thorsten Wirth
    66,2% auf Stefan Körner
    46,0% auf Christiane Schinkel
    8,5% auf Paul Weiler sowie 5,5% auf Dennis Plagge.

    Unter normalen Umständen hätte im ersten Wahlgang Thomas Wirth 38% und Stefan Körner 32% erhalten und es wäre zu einer Stichwahl gekommen. Ich persönlich halte ein solches Akzeptanzwahlverfahren für undemokratisch, da es bis 1989 bei uns in in der DDR eingesetzt wurde. Ich bin entsetzt, dass die Piratenpartei jetzt versucht, die undemokratischen Gepflogenheiten stalinistischer Diktaturen zu reaktivieren.

  11. Leo Krokoschinski schrieb am

    @Grimnir: Aber wieso? Die PP ist doch eine kommunistische Partei, mit Hang zum Stalinismus!

  12. … und wieder anders gerechnet, hat Thorsten Wirth 54,1 % der Stimmen gegenüber 45,9 % des nächsten Kandidaten. (Dies wenn man nur die beiden mit den meisten Stimmen gegeneinander rechnet.)
    Alle Wahlverfahren haben Vor- und Nachteile.
    Ich halte dieses interessanter und informativer, das andere für sehr grob.
    MfG
    BTB

  13. Steffen Hannemann schrieb am

    Hoffen wir mal es geht mit der Piratenpartei durch das BGE endlich aufwärts:
    „Wir haben viel zu bieten.“ Ausdrücklich nennt er die Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen. „Darüber müssen wir Diskussionen anstoßen.“ http://www.spiegel.de/politik/deutschland/piratenpartei-waehlt-thorsten-wirth-zum-neuen-vorsitzenden-a-936572.html

    Weil BGE-Gegner die Partei-Mehrheit übergangen haben, die zu über 68% pro BGE gestimmt hat, ist es zum Vertrauensverlust der Wähler und zu den 2,2% gekommen!

    Kapitalismus = Zugewinnwirtschaft für ALLE! Wer Arbeiternehmer zwingt ohne Gewinn zu arbeiten, der zwingt auch bald Arbeitgeber ohne Gewinn ihre Waren zu verkaufen, Vermieter ohne Gewinn zu vermieten! Darum wird mit BGE natürlich noch jemand die Brötchen anbieten, aber zu einem vernünftigen Lohn, wo jeder Gewinn macht!

    Dumpinglöhne wird es mit BGE nicht mehr geben und das ist sehr gut so, auch für den Wirtschaftsstandort Deutschland!

    Auswirkungen des BGE für alle Bürgerinnen und Bürger:

    1.) Die sich immer weiter spreizende Schere zwischen arm und reich wird wieder zur Mitte zugeführt.

    2.) Lösung des Problems des demographischen Wandels, Sicherheit der Renten trotz immer mehr Rentner und immer weniger Beitragszahler: dies führt nicht mehr in die Altersarmut.

    3.) Mehr Technik führt zu mehr Wohlstand für alle! Robotik und Automatisierung, Wegrationalisierung von Arbeitsplätzen, Ende der menschlichen Erwerbsarbeit stellen kein Problem dar, sondern sind besonders positiv. Durch das BGE kann jeder ein selbstbestimmtes wirklich freies Leben führen. Das BGE ermöglicht umfassenden Bürokratieabbau, die Möglichkeiten der Kontrolle und Überwachung entfallen. Darum ist das BGE Modell nach Herrn Werner das beste Modell für die Piratenpartei!

  14. Steffen Hannemann schrieb am

    „Leo Krokoschinski meinte am
    01.12.2013 um 12:35 Folgendes:
    Die PP ist doch eine kommunistische Partei, mit Hang zum Stalinismus!“

    Sie meinen sicher weil sich die Piratenpartei dem Lobbyismus wiedersetzt?
    Oder wissen Sie nicht was Stalinismus und Kommunismus bedeutet – Ausbeutung, Sklaverei, Massenmord!

    Warum Lobbyismus für Wirtschaft und Gesellschft schädlich ist, wird hier an 10 Beispielen gut und einfach erklärt! https://www.lobbycontrol.de/lobbyismus-hoehlt-die-demokratie-aus-zehn-thesen/

    Die Wirtschaft dient dem Mensch und nicht wie heute: Der Mensch muss sich der Wirtschaft unterordnen – genau das vertritt die Piratenpartei!

    Auszüge aus dem Koalitionsvertrag von CDU/SPD:
    „Nach der Erfindung der Dampfmaschine, der Industrialisierung und dem Start des Computerzeitalters, sind wir jetzt mit dem „Internet der Dinge“ schon mitten in der vierten industriellen Revoluion. Wir wollen die damit verbundenen Chancen nutzen, um den Menschen in unserem Land gute Perspektiven eröffnen.

    Nicht alle Menschen haben jedoch an dieser positiven Entwicklung teilhaben können. Mit unsicheren Beschäftigungsverhältnissen und Einkommen, die nicht zum Leben reichen, mit der sich nur langsam schließenden Schere der Einkommensungleichheit sowie mit der großen Zahl von Familien und älteren Menschen, die nicht ohne Grundsicherung auskommen, finden wir uns nicht ab.

    Wir wollen in den nächsten Jahren die guten Entwicklungen fortführen und Missstände überwinden. In vier Jahren soll unser Land noch besser dastehen als heute.“
    http://www.welt.de/politik/article122306476/Das-ist-der-Koalitionsvertrag-im-Wortlaut.html

    Warum wohl wird dies nicht umgesetzt? Richtig wegen Lobbyismus!

  15. Steffen Hannemann schrieb am

    Hoffen wir mal das dies bald im Parteiprogramm der PP steht:

    Finanztransaktionssteuern = Spielregeln für die Wirtschaft, verhindert das hochhebeln von Preisen für Lebensmittel, Energie, Benzin/Diesel! Davon profitieren 99,9% der Bevölkerung nur die Spekulanten trifft es hart!

    “ Wie inzwischen bei derartigen Vorhaben fast schon üblich, warnt nun ein breiter Chor von Lobbyisten vor den Kosten und Gefahren einer solchen Abgabe. Am Ende werde es die Sparer treffen, heißt es, nicht zuletzt auch die Riester-Rentner könnten betroffen sein.

    Die Steuer kann dem Sparer helfen, sich vor den Tricks der traditionellen Finanzinstitute in Sicherheit zu bringen, weil sie ihm die Problematik klassischen Provisionsbankings vor Augen führt. Denn der Sparer wird durch diese Steuer auf ein Thema gestoßen, das schmerzhaft und peinlich für jeden Berater ist, der von Provisionen lebt: der hohe, in weiten Teilen kaum sinnvolle Umschlag von Vermögen – sei es innerhalb eines Finanzproduktes oder zwischen unterschiedlichen Produkten.

    Denn das Umschichten ist letztlich genau das, womit ein Großteil der traditionellen Finanzindustrie sein Geld verdient. Und dieses Umschichten wird durch die Finanztransaktionssteuer nun deutlich teurer.

    Die Finanztransaktionssteuer könnte sich damit im Grunde als ein Programm zur Eindämmung von aggressivem Portfoliomanagement erweisen, das langfristig orientierte, kostengünstige Anlageopportunitäten im Interesse der Anleger fördert. Alles andere als eine schlechte Nachricht für die deutschen Sparer also.“
    http://www.wallstreet-online.de/nachricht/6434294-kosten-geldanlage-angst-finanztransaktionssteuer

    Piratenpartei endlich wieder eine Anti-Lobbyisten Partei!

  16. Michael Miller schrieb am

    Hallo Thorsten,

    Glückwunsch zum neuen schwierigen Posten des Bundesvorsitzenden der Piratenpartei.

    Ich sage dir meine inhaltliche Unterstützung/ Beratung bei den Großthemen Bildung und Forschung ( von Kindergarten bis Universität) und Wirtschaftspolitik und Ökologie zu.
    In Frankfurt sind die Wege kurz, manchmal schneller als das Netz!

    Piraten, gebt dem Vorstand ohne Entlohnung, aber mit viel Idealismus beseelt, wenigstens 100 Tage shitstormfreie Zeit!
    LG Michael

  17. Grimnir schrieb am

    @Steffen Hannemann
    Die PP ist auf 2% abgestürzt, weil BGE-Lobbyisten aus einer früheren Bürgerrechtspartei eine kommunistische Splitterpartei gemacht haben. Auch die SED hat sich mit dem Akzeptanzwahlverfahren (>90% Zustimmung für die Kandidaten der Nationalen Front) in die eigene Tasche gelogen. Für Thorsten Wirth ist die fragwürdige Art, wie er Vorsitzender geworden ist, eine schwere Bürde.

    @Burkhard Tomm-Bub, M.A.:
    Der Versuch, aus dem Ergebnis einer undemokratischen Wahl ein hypothetisches demokratisches zu konstruieren, ist letztlich überflüssige Kaffeesatzleserei.

  18. Charlie Warnebold schrieb am

    Ahoi Thorsten,

    alles Gute für dein neues Amt als Bundes-Vorsitzender. Möge die Piratenflagge wieder häufiger in der Öffentlichkeit zu sehen sein!

    Für den KV Weißenburg-Gunzenhausen, Charlie Warnebold

  19. Grimnir schrieb am

    @Burkhard Tomm-Bub, M.A.
    Ich zitiere mal aus:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Wahl_durch_Zustimmung

    „Bei der Möglichkeit, nur einen Kandidaten zu wählen, kann durch die Wahlarithmetik der am meisten polarisierende Kandidat gewinnen, während bei der Wahl durch Zustimmung eher der beliebteste Kandidat gewinnt.“

    Genauer wäre, dass bei Wahl durch Zustimmung der am wenigsten unbeliebte Kandidat gewinnt. Für den UNO-Generalsekretär ist eine Neigung zum politischen Opportunismus eine günstige Charaktereigenschaft. Für den Vorsitzenden der Piratenpartei nicht unbedingt. Eine Kleinpartei, die sich von 2 auf 5% verbessern will, muss im wahrsten Sinne des Wortes angreifen können. Der scheidende Vorsitzende Bernd Schlömer wurde gelegentlich als Langweiler und Schlaftablette bezeichtet. Was der neue Vorsitzende für ein Typ ist, wird sich noch erweisen. Der am stärksten polarisierende Kandidat war vermutlich Dennis Plagge. Der Grund ist, dass dieser Kandidat von Klaus Peukert per Hausverbot von der PiratInnenKon entfernt wurde.

    Weitere Merkmale der Wahl durch Zustimmung sind, dass der Sieger sehr hohe nominelle Ergebnisse verbuchen kann und die Wahl schneller geht. So wird eine innerparteiliche Geschlossenheit vorgetäuscht, die nicht der Realität entspricht. Das ist auch der Grund, weshalb dieser Wahlmodus bei kommunistischen Staatsparteien so beliebt ist und weshalb ich ihn als undemokratisch bezeichne.

    Im historischen Kontext ist interessant, dass es in der Gründungsphase der DDR durchaus freie Wahlen gab. Irgendwann hat aber die CDU darauf verzichtet, einen Wahlkampf gegen die SED zu führen und sich mit dieser zum Wahlbündnis „Nationale Front“ zusammen geschlossen. Ich finde es grotesk, dass eine Partei, die eine demokratische Alternative zur derzeit regierenden großen Koalition sein will, ihren eigenen Vorstand in einem konsensorientierten Verfahren wählt.

  20. Guten Tag,

    a) es mag sein, dass beide Wahlverfahren Vor- und Nachteile haben.
    Wer die meisten Stimmen hatte und wer gewonnen hat, ist aber in jedem Falle klar. Und die übrigen Zahlen wurden hier ja auch offen gelegt.

    b) besten Dank im Namen aller Betroffenen für das Einrücken des verlinkten Logos an oberster Stelle rechts oben hier auf der website, hinsichtlich der Petition 46483, gegen die Sanktionen im Hartz IV – System.
    Das entspricht den offiziellen Standpunkten der Piraten und ist ein guter Anfang.
    Freue mich, wenn noch mehr kommt.

    MfG
    Burkhard Tomm-Bub, M.A.
    67063 Ludwigshafen
    Ex – Fallmanager

  21. Grimnir schrieb am

    Es ist NICHT klar, da „gewonnen“ bei diesem Wahlverfahren ein unpassender Bergriff ist. Da von 5 Kandidaten nur einer Vorsitzender werden kann, ist es eigentlich widersinnig, dass man zwei ankreuzen kann. Sinnvoll ist das eigentlich nur, wenn es sich nicht um die endgültige Wahl, sondern nur um eine Art Vorwahl handelt, wie das in der Studie zur französischen Präsidentschaftswahl 2002 beschrieben ist:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Wahl_durch_Zustimmung#Merkmale

    Es kam jedoch AFAIK nicht zu einer Stichwahl zwischen Thomas Wirth und Stefan Körner, die beide mehr als 50% erhielten. Damit ist das ganze keine demokratische Wahl, sondern eine neosozialistische Wahlfarce gewesen. Wenn ihr Thomas Wirth trotz dieser offensichtlichen Mängel des Wahlverfahrens als Vorsitzenden betrachten wollt, ist das eure Sache. Aber behauptet bitte nicht, Thomas Wirth hätte sich gegen Stefan Körner „durchgesetzt“. Genau das würde ein wettbewerbsorierntierten Wahlverfahren voraussetzen. Es reicht wohl nicht, dass ihm mit dem BGE den wirtschaftlichen Wettbewerb abschaffen wollt, jetzt vergreift ihr euch auch noch am demokratischen Wettbewerb.

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