PIRATEN-Party zur Wahl 2013

Bild: Tobias M. Eckrich

Ob sechs, sieben oder acht Prozent – das bleibt abzuwarten.

Beim Feiern geben wir jedenfalls 100%! Und alle Berliner,

Wahlberliner oder Kurzzeitberliner sind herzlich eingeladen:

    WANN: Wahlsonntag, ab 17.00 Uhr
    WO: Urban Spree, Revaler Straße 99 in Friedrichshain

Hier wird gefiebert, gefeiert, getanzt! Bitte bringt Optimismus und gute Laune mit!

Für alle anderen sind in ganz Deutschland weitere Wahlpartys der jeweiligen Landesverbände.

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Kommentare

81 Kommentare zu PIRATEN-Party zur Wahl 2013

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  1. Lukas S. schrieb am

    „Ob sechs, sieben oder acht Prozent“
    Bitte, das meint ihr doch nicht Ernst, oder? Mit solch einer Aussage macht man sich doch endgültig völlig unglaubwürdig.

  2. Hehe… es geht nicht um einen Satz: t.co/IxwyqC5R66
    Sondern um Abzocke, Pfui…. Ihr ehemaligen Punkrocker „Ärzte“

    „Es ist Eure Schuld, dass die Welt immer mehr so wird, wie sie scheint. “
    Es ist nur Eure Schuld, dass keine Ärtze- Musik mehr läuft.
    Seit Ihr neidisch auf den Toten Hosen – Kommerz oder
    geht Euch das Geld aus, Ideen sind bereits augegangen.

    Party ohne Ärtze – Musik, aber Urheberrechtsstreit mit Fun !

  3. Hans schrieb am

    dieses Jahr ist die Wahl so einfach wie nie für mich: Es gibt nicht eine einzige im Bundestag vertretene Partei, die sich ERNSTHAFT des NSA Skandals angenommen hat. Was die Piraten diesbzgl. gemacht hätten weiß ich nicht, aber ich werde ihnen eine Chance geben. Wo ich jedoch lange überlegen musste, ist ob Ihr bei all den anderen Themen überhaupt Kompetenz habt. Letztendlich kann ich Euch mit guten Gewissen nur deshalb wählen, da Ihr sicher nicht von 0 auf 100 sofort eine Mehrheitspartei sein werdet und maximal die größe der Linken erreichen werdet und das ist genau was ich will. Ihr sollt kontra geben.

  4. Ich tippe auf 1.5%, nach den ganzen shitstorms und Pöbeleien untereinander dürften es wohl kaum mehr werden. Das Vertrauen der Wähler ist weg.

  5. Beate Kiefner schrieb am

    Ich habe heute gewettet auf 5%+ für die PIRATEN aber hallo!

    Wenn es nach den Pöbeleien untereinander gehen würde, – schon der alte Adenauer steigerte „Feind“: Feind – Todfeind – Parteifreund – und erhielt mehr als 5%!

    • Schade,…. Adenauer war nicht einmal #Neuland, sondern #Altland,
      wo die Uhren anders tickten – vergleichbar wie in Bayern ;)

      Vielen Dank an alle Piratinnen und Piraten
      für den Einsatz gegen Datenmissbrauch,
      Totalüberwachung und für eine moderne Politik.

      Herzlichen Dank für Euer Engegement, für Eure Antworten
      zu den Anfragen ( u.a. hier oder openantrag.de oder … )
      Danke schön! https://twitter.com/Piratenpartei/status/381812747605782528/photo/1 sowie für das Engagement, sich für Transparenz und Aufklärung einzusezten,
      was bedauerlicherweise keine andere Partei ernst nahm !!!

      Bedauerlicherweise haben auch Personal- und Führungsthemen
      Euch vieles an Wählervertrauen gekostet.

      Es geht weiter mit den nächsten Europa- und Landtagswahlen, hierzu ein frisches Interview aus der Flow-Serie: https://t.co/fwSx3FcqV6 ( https://twitter.com/YoungPiratesEU ) . Wenngleich ich kein „Fan“ bin von einer Senkung der Wahlbeiteilung auf Bundesebene ( aufgrund rechtextremer Parteien – obwohl die U18-Wahl sehr ordenltich diesbezüglich war ), freue ich mich, dass andere Parteien so mächtig die jüngere Generation vernachlässigt haben bzw. diese Generationen der erfolgreiche und berücksichtigte Piratennachwuchs ist – auch in den Landtagswahlen.

      Ich hoffe, dass es die rechtspopulistische AfD-Partei, mit dem „Lügen-Lucke“ und seinem NDP-Anwalt, nicht in den Bundestag schafft, ohne die Ihr sicherlich mehr Nichtwähler-Stimmen bekommen hättet. Bedauerlicherweise ist die Totalüberwachung, Datenschutz und -sicherheit ein Thema, wo die Bundesregierungen in Deutschland die Menschen im Land fast mundtot gemacht hat – eingelullt bis zur marginalen Gegenwehr.

      Es ist an der Zeit, eine neue Politik mit zu gestalten, die nicht nur von einer Lobby geprägt ist sondern für und von Menschen. Vielleicht wird man den einen oder andereren Punkt, z.B. BGE, überdenken / überarbeiten müssen.

      Jetzt heißt es erstmal – enspannen, feiern und weiter für Freiheit (http://www.freiheitstattangst.de), Demokratie, Menschenrechte und Selbbestimmung, Mitbestimmung und Umwelt kämpfen.

  6. Jan und Steffi schrieb am

    Ich habe die Piraten gewählt – denn ihre Ideen mögen vielleicht verrückt sein und es ist noch nicht ihre Zeit aber das war es bei den Grünen 1980 auch nicht . Alle haben die Strickpullijesuslatschenträger als Fantasten hingestellt . Man sollte ihnen eine Chance geben . Aber was ich unbedingt brauche ist ein Städtisches Wlan für alle – auserdem öffentliche Verkehrsmittel kostenfrei . bzw günstiger und vor allem für alle . Deshalb Piraten ;) Auserdem sind ihre sonstigen Ideen sehr witzig , man müsste ein wenig dran feilen aber wat solls – schlimmer als jetzt kann es sowieso nich mehr werden . Wir sind an einem Wendepunkt Europas an dem neue Ideen mit neuem Personal her müssen . Wer sagt das denn das 1+1 immer 2 ergeben muss ? Es wird Zeit das die verrückten in die Stadt kommen und ein paar Takte spielen dürfen .

    Gruss aus Fhain

  7. shiny p. schrieb am

    ich bin gespannt, ob und wie die piraten am start sind, wo sie doch quasi (außer von stefan raab) tot geschwiegen werden. hingegen habe ich die AFD erst vor drei tagen wahrgenommen. freuen werde ich mich vor allem über das lang ersehnte ausscheiden der FDP. wir werden sehen wie die stimmen wandern. euch drücke ich die daumen, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass ihr plötzlich wieder abtaucht.

  8. Rantanplan schrieb am

    Ungeordnet ,unversiert ,,,,aber gewählt !!
    weil gute Ansätze, und Mut zu neuen Wegen

  9. Hrothgaar schrieb am

    Tja, da sieht man es: ca, 2,5% mehr war wiedereinmal nicht drin. Die hatten für diese Wahl SOVIEL Potential gehabt, waren aber LEIDER zu sehr mit sich selbst beschäftigt. NSA hätte die Partei locker über 5% bringen können. Die AfD hats richtig gemacht.

    Die Partei können wir abschreiben. Wäre schön gewesen.
    RIP

    Jetzt haben wir eine Schreckensherrschaft und eine T…..herrschaft von einer Partei die mit Menschenrechten nicht viel zu tun hat.

  10. annonymous schrieb am

    Sind wohl nicht ganz die 8% geworden, nicht wahr?

  11. Turboheizer schrieb am

    Na ja, es wurde eben nur eine Wahlparty mit 2%. Das war voraussehbar. Interne Quereleien wo die Priraten den Sprung in die Landtage geschafft hatten. Kein Ordentliches Wahlprogramm, mit Internetthemen kann man in einer Bundestagswahl nicht punkten. Das ist doch alles Mi…, was die Piraten hier gebracht haben.
    Zwei Stimmen habe ich für Euch verschwendet, leider eine Hilfe für Angela Merkel, bei unserem Wahlsystem.
    Vor der vernetzten Welt benötigen wir eine gerechtere Welt. Wenn Ihr das nicht begreift sehe ich den Untergang der Piraten.
    Mit freundlicher Ermahnung

    Ihr Turboheizer

  12. Avi schrieb am

    Also, ich habe meine beiden Stimmen, erstmalig für die Piraten (!), nicht verschwendet.
    Aber was mich an der Wahlwerbung stört:
    a) Auf Youtube sucht man sich fast wund, wenn man sich gerne mal einen Piraten-Spot mit klaren Aussagen ansehen möchte und stößt dabei auf massenweise Interviews, die, zumindest mich, in der Art überhaupt nicht interessieren. Viel zu zeitaufwendig sich mit etlichen ‚ööh’s und ‚ääh’s nerven zu lassen.
    b) auf den Seiten der Piraten kommt jeder zu Wort und das meiste davon ist einfach nur Haß & Hetze und somit Müll.
    c) Mir fehlen aber vor allem klare Aussagen, die auch weniger gebildete Bürger anspricht, denn z.B. mit Vorratsdatenspeicherung kann eigentlich kaum von denen etwas anfangen, die höchstwahrscheinlich nicht mal ein Antivirenprogramm auf dem PC haben.
    d) Zu guter Letzt fehlt mir eine sichtbare Struktur innerhalb der Partei.

    Ich selber, Angehöriger der älteren Generation, war sehr viele Jahre sehr aktiv in einer Partei, als die Grünen immer bunter wurden und mit euren heutigen Fehlern vorran gingen. Ja, lernt man nicht aus dem Fehlern anderer?

  13. Flauschrobbe schrieb am

    Bei über 42 Prozent Union, fast 5 Prozent Afd sehe ich einen Rechtsruck in der Gesellschaft.
    Die Piraten waren für mich immer auch eher alternativ links. Vorschläge fürs Weitermachen: Klare linke Politik, denn das macht ihr mit Drogenlegalisierung, bedinungslosesm Grundeinkommen und gegen den Überwachungssstaat eindeutig! Positioniert euch klarer, zeigt euch politischer! Dann klappt das vielleicht bei der Europawahl.

    • Grimnir schrieb am

      Einen „Rechtsruck in der Gesellschaft“ gibt es nur in der Vorstellung des linken Flügels des Piratenpartei. Aus der Sicht der „Gesellschaft“ gab es einen Linksruck in der Piratenpartei. Das ist alles eine Frage der Perspektive. Der Erfolg der AfD ist die angemessene Quittung für eure linksradikale Überheblichkeit. Demokratische Wahlen werden in der Mitte gewonnen und nicht am linken Rand.

      • Anonym schrieb am

        Jetzt wird sich zeigen, ob die Piratenpartei imstande ist hinzuzulernen. —
        Das systematische Verändern der Piratenpartei zu der stark ideologiebeherrschten Version einer weiteren „Linkspartei“ anstelle der ehemals betonten Sachorientierung hat sie nun politisch fast bedeutungslos gemacht. Wer das zu verantworten hat und wer es maßgeblich unterstützte, gehört eigentlich umgehend abgewählt. Aber sind dazu noch ausreichend Entschlossenheit und Kraft vorhanden?
        Außerdem wird sich bald zeigen, was die Piratenpartei über die Strecke von vier Jahren als außerparlamentarische Oppositionspartei taugt. Sollte jetzt weiter gegen unliebsame politische Konkurrenz wie die AfD (die ja angekündigt hatte, auch bei <5% Wahlerfolg weitermachen zu wollen) per Unhöflichkeit und Verleumdungen unschön agiert werden, dann wäre sie nicht einmal mehr als Opposition zu gebrauchen. Es täte nur noch ein Piratengarten von ihr übrigbleiben.

        • anonymous schrieb am

          „Das systematische Verändern der Piratenpartei zu der stark ideologiebeherrschten Version einer weiteren “Linkspartei” […]“

          ich weiß nicht, wo die piraten eine weitere linkspartei sein sollen. diese idee wird getragen von menschen, die mindestlohn (was ja sogar in cdu und fdp diskutiert wird), bge oder liberale drogenpolitik als links verordnen (gehts eigentlich noch?), was ich vor allem im letzteren fall für völlig verfehlt halte.
          links ist jedenfalls alles andere als das, was die piraten sind. selbst die linkspartei ist nur noch so ein aufgeweichtes, vielleicht noch sozialdemokratisches „links“, wobei sogar die spd mal sozialer war als die linke.
          auch politikwissenschaftlich lässt sich belegen, dass die piraten positionen, die der mitte zugeordnet werden müssen, vertritt, siehe http://politicalcompass.org/germany2013.

          „[…] anstelle der ehemals betonten Sachorientierung“
          da mangelt es offenbar an verständnis. eine ideologiefreie partei ist ein oxymoron. ohne ideologie bräuchte man auch keine parteien, sondern nur eine verwaltung durch technokraten.
          postideologischer anspruch bezieht sich auf die analyse des ist-zustands (möglichst unverzerrt/sachlich), nicht auf die formulierung des gewünschten soll-zustands (subjektiv).
          und bei einer unverzerrten betrachtung des ist-zustands kann es durchaus dazu kommen, dass menschen mit demokratischen und freiheitlichen grundwerten einen soll-zustand formulieren, der gegenüber den gesellschaftlich vorherrschenden ideologien und letztendlich leuten wie dir als linke dogmatik erscheint.

          „[…] hat sie nun politisch fast bedeutungslos gemacht.“
          dafür hast du keinen beleg, das ist nur deine deutung.
          wie man am erfolg der linken, am umschwenken der anderen parteien auf linke positionen sowie am potential für eine linke bevölkerungsmehrheit in repräsentativen umfragen zu sachfragen wie der zustimmung zum export von rüstungsgütern, der zustimmung zur europolitik etc. sieht, kann das nicht der grund gewesen sein.
          logischer erscheint mir eher das gegenteil, dass die piratenpartei sich von ihren klassischen themen abgewandt hat (wo bleibt der einst so stark gegen vorratsdatenspeicherung demonstrierte aktivismus der pp beim nsa-datenskandal? wo bleibt das bekenntnis gegen die zerstümmelung des grundgesetzes und für bürgerrechte? wo die forderung nach transparenz? stattdessen liest man die gleichen parolen wie bei den anderen parteien von wegen „bekenntnis zu europa“ etc.) und sich dem angenähert hat, was die volksparteien semantisch mit dem begriff der „mitte“ belegen.

        • Sven schrieb am

          Die Grundsatz- und Wahlprogramme hatten alle 2/3 Mehrheit, basisdemokratisch.
          Ponader wurde mit 75% der Piratenbasis gewählt. Wenn jemand zurücktreten muss, dann ist es mind. 2/3 aller Piraten.

          Aber nein. Durchatmen, Luftholen, Neuer Anlauf. :-)

      • anonymous schrieb am

        so so?
        der aussage, es gebe keinen rechtsruck, kann man klar widersprechen, da ein rechtsruck sich vielmehr durchaus belegen lässt:
        http://politicalcompass.org/germany2013
        http://politicalcompass.org/euchart

        Insbesondere die traditionell linken „Volks“-Parteien haben sich ans bürgerliche Spektrum angenähert:
        „Es ist uns klar, dass die sozial-demokratischen Parteien in fast allen Demokratien entweder zurückhaltend oder enthusiastisch die neoliberale Wirtschaftsagenda in einem Rechtsrutsch übernommen haben… Der ideologische Unterschied zwischen den Mainstream-Parteien hat sich sgnifikant genähert – und manchmal sogar umgedreht.“

        Das gute Abschneiden der Linkspartei zeigt indessen, dass eine linke Alternative zur SPDGrüneCDU(FDP)-Einheitspartei von einem beachtlichen Teil der Wähler gewünscht ist.
        Die Piratenpartei sollte sich das zum Beispiel nehmen und sich als klare linke Alternative zur neoliberalen, eurofanatischen und höchst undemokratischen Politik der Regierungsparteien bekennen.

        • Grimnir schrieb am

          Es tut mir leid, aber ich lese aus

          http://politicalcompass.org/germany2013

          und

          http://politicalcompass.org/germany2005

          etwas anderes heraus. Besonders die Linkspartei, die Grünen und die FDP sind in den letzten 8 Jahren etwas libertärer geworden. Eine erfreuliche Entwicklung, die IMHO durch den Konkurrenzdruck der Piraten entstanden ist. Umso enttäuschender ist, dass diese 3 libertären Parteien bei der Bundestagswahl Stimmenverluste hinnehmen mussten, wärend die 3 autoritären Parteien CDU/CSU, SPD und AfD die Bundestagwahl gewonnen haben. Die verbreitete Schadenfreude über die Niederlage der FDP wirkt vor diesem Hintergrund etwas unangebracht. Dennoch ist der Wahlerfolg der AfD nicht unbedingt ein Zeichen für einen allgemeinen Rechtsruck in der Bevölkerung. Viele Liberale haben z.B. aus Unzufriedenheit mit den Piraten AfD gewählt, wie z.B. diese Kollegin:

          http://pinksliberal.wordpress.com/2013/09/22/liveblog-zur-btw13/

          „15:34 Uhr: IN YOUR FACE Schubladenkdenker! Ich habe mit der Erststimme die LINKE gewählt und mit der 2.-Stimme die AfD. Piraten und AfD waren als Erststimme in meinem Kreis nicht verfügbar. Ich hätte sonst gerne noch jmd. von den Piraten gewählt. #Transparenztweet“

          Es ist vermutlich Katharina Nocuns und Markus Barenhoffs Verdienst, dass ich beide Stimmen den Piraten gegeben habe. Wäre Johannes Ponader immer noch im Vorstand, hätte ich vermutlich ebenfalls AfD gewählt. Dennoch ist es unfair, Johannes und seinem BGE die Alleinschuld für diese Niederlage zu geben. Erstens ist er ja schon zurückgetreten und zweitens haben sich auch andere „Spitzenpolitiker“ nicht gerade vorbildlich verhalten.

          1. Klaus Peukert hat durch seine öffentlich zur Schau gestellte Intoleranz den Eindruck erweckt, es gäbe bei den Piraten stalinistische Tendenzen.

          2. Sebastian Nertz wollte bei der Bekämpfung der Geldwäsche die etablierten Parteien noch überbieten. Da dieser Kollege früher mal bei der CDU war, ist dieses Verhalten nichtmal überraschend. Glücklicherweise hat wenigstens Katharina Nocun gemerkt, dass die Abschaffung des Bankgeheimnisses ein Grundrechtseingriff war.

          3. Als ich am Freitag im Autoradio einen Wahlwerbespot der Piraten gehört habe, wäre ich vorm Steuer beinahe eingeschlafen. Ich weiss nicht, ob man Bernd Schlömer für den langweiligen und ermüdenden Wahlkampf verantwortlich machen kann. Als Schatzmeister hat er mir jedenfalls besser gefallen.

          Gut gefallen hat mir die Aktion mit dem Spiezeughubschrauber in Dresden (Markus Barenhoff hat darüber berichtet) und das Video „Kattas und Mietzes kleine Welt der Technik: Verschlüsseln mit PGP“ (Katharina Nocun hat mitgewirkt)

          Bei der Europawahl 2014 liegt die Hürde bei 3%. Wenn die Piraten sich keine groben Fehler erlauben, können sie es schaffen.

          • anonymous schrieb am

            Ja ok, zwischen 2005 und 2013 gab es tatsächlich kaum einen Rechtsruck. Die Aussage war eher, dass eine noch vor 1-2 Jahrzehnten linke Partei wie die SPD sich heute im klassisch rechtslastigen CDU-Spektrum ansiedeln.

            • Grimnir schrieb am

              Hinzu kommt, dass das Diagramm

              http://politicalcompass.org/euchart

              die europäischen Regierungen darstellt und nicht die Parlamente. Rechtsautoritär eingestellten Menschen macht es nunmal Spass zu regieren und regiert zu werden, wärend linkslibertäre Menschen dem eher ablehnend gegenüber stehen. Daher haben wir in den meisten Demokratien eine rechtsautoritäre Regierung und eine linkslibertäre Opposition.

  14. Ingo Zanparoonie schrieb am

    Ob sechs, sieben oder acht Prozent – das bleibt abzuwarten. >>>>> Ja, wir haben abgewartet. Das ist die Quittung. Neo-Kommunisten.

    • Die Piraten sind keine Kommunisten, sondern Anarchisten. Wer den Unterschied zwischen Anarchismus und Kommunismus nicht kennt mangelt es wohl an politischer Bildung !!!

      • dagmar (berlin) schrieb am

        Wer den Unterschied zwischen Anarchismus, Kommunismus und was weiß ich und die bürgerliche parlimentarische „Demokratie“ nicht verstanden hat, sollte auch erstmal die Klappe halten und sich erstmal selbst „politisch bilden“.

      • nodding schrieb am

        Anarchismus, Kommunismus, Liberalismus, (National-)Sozialismus, Radikalismus, links, mitte, rechts, gradeaus… Das sind doch alles nur noch Schubladen. Ich tendiere dazu, in Kategorien wie menschlich, fair, machbar, gerecht oder sinnvoll zu denken.

      • anonymous schrieb am

        die piraten sind auch keine anarchisten. wenn sie es wären, hätten sie vielleicht auch höhere ergebnisse. könnten dann gleich mal den jungen revolutionär gesinnten wählerteil der linken mit einsammeln.

  15. Wraith schrieb am

    Naja, schade. Wahrscheinlich werden jetzt die Hypemitglieder und die Trolle aus der Partei verschwinden. Snowden hätte erheblich früher auspacken müssen; als die Piraten einen gemeinsamen Feind gebraucht haben, war keiner da. Mit einer möglichen Alleinregierung der Überwachungsstaatspartei, Schoßhund der schönen neuen VSA haben wir einen für die nächsten Jahre. Wenn wir jetzt nicht zusammenstehen, wird über Deutschland und Europa das vierte Reich heraufziehen. Es gibt jetzt keine Partei im Bundestag, die auch nur ansatzweise so tut als ob ihr Bürgerrechte wichtig wären. Um die FDP ist es nicht schade, die haben Freiheit, Bürgerrechte und Liberalismus schon vor langer Zeit verraten oder aufgegeben. Die Grünen… eine Bevormundungspartei.

  16. Idee schrieb am

    Gratulation zu dem konstanten Wahlergebnis! Schön, dass die PIRATEN sich sogar leicht steigern konnten! Habt Spaß auf der Wahlparty und ladet Eure Energien auf. Die meisten haben schließlich ehrenamtlich ihre Freizeit geopfert und brauchen Kraft und Zeit wieder für ihre eigentliche Tätigkeit.
    Die AfD darf sich wohl demnächst umbennen:
    1. Es werden weitere vier Jahre ins Land gehen, die „Euro-Verträge“ werden ausgebaut und zementiert, also wird sich solange nichts eurokritisches bewegen.
    2. Wer weiß schon so genau, ob der Euro die vier Jahre von sich aus überstehen wird, wenn die Banken drucken, was sie können.
    Gratualtion an die Wahlsieger des Bundestages!

  17. Grimnir schrieb am

    Bei diesem Steigerungstempo braucht die Piratenpartei 50 Jahre bis zum Erreichen der 5%-Hürde. Es gibt jetzt in deutschland 3 liberale Parteien: FDP, AfD und Piraten. Die FDP ist innerhalb des liberalen Lagers die langweiligste. Die AfD ist in noch stärkerem Maße eine Ein-Themen-Partei als die Piraten. Dennoch haben die Piraten von diesen drei Parteien das schlechteste Ergebnis eingefahren. Das sollte gewisse Fragen aufwerfen.

  18. Farid H. schrieb am

    Liebe Piraten,

    schade, dass Ihr nicht den NSA-Skandal zur Steigerung nutzen konntet. Das war nun wirklich *die* Steilvorlage schlechthin. Aber keine Sorgen: egal ob (z.Zt.) CDU allein, oder Rot-Rot-Gruen, beide wollen das Copyright noch erheblich mehr zu gunsten der Contentmafia verschaerfen. Spaetestens dann werden die Piraten nochmal gebraucht … vorausgesetzt, Ihr besinnt Euch auf Euer ureigenstes Thema, und bleibt konsequent neutral bei anderen Themen — denn die Positionierung bei einigen gesellschaftlichen „nicht-piratigen“ Themen hat Euch unnoetig Stimmen gekostet.

    Kopf hoch! Piraten geben nicht so schnell auf.

    • Otto Normalbürger schrieb am

      Das sehe ich genauso. Die Piraten sollten ihre Kernthemen stärker ausbauen.
      Und…
      mir fehlten die provokanten Wahlplakate:
      So was wie:
      Nie wieder NSA –
      daher PIRATEN wählen!

      oder:
      Stasi stoppen –
      PIRATEN wählen!

      habe ich leider nicht gesehen.

      Auch ob das BGE im Wahlprogramm bleiben muss sollte man noch einmal diskutieren. Es ist zwar ein brillianter Gedanke, ich befürchte aber die Zeit und das deutsche Volk ist dafür noch nicht reif und es schreckt zu viele Wähler ab. Besser wäre vllt. es in die Schublade der guten Ideen zu legen für die man später (z.B. als Koalitionspartner) noch werben muss…

      Doch davon ab: VIELEN DANK für euren unermüdlichen Einsatz 1984 so weit es geht hinauszuzögern. Wir zählen auf euch! Gebt bloß nicht auf, wir tun es auch nicht und werben unermüdlich auch in der älteren Generation um Verständnis für Grundrechte und die Restauration der Bundesdeutschen Verfassung.

  19. LSMF schrieb am

    Für den ersten Versuch im Bundestag – naja, man könnte sich durchaus noch verbessern!
    Entwickelt Euch weiter zu einer echten liberalen Alternative und verrennt Euch nicht in nebensächlichen (Internet)themen. Löst das Probelm bezüglich der Störanfäligkeit Eures basisdemokratischen Models und setzt mehrauf charismatische Führungspersönlichkeiten. Unsere kranken Gesellschaftssysteme brauchen dringend neue innovative Überholungen. Echte frische lobbyfreie Lösungsansätze kann ich nur bei den Piraten erkennen. Nicht schlapp machen!!

    • Gedankenverbrecher schrieb am

      Wenn die PP allerdings ihre Kernthemen (und ja Freie Kommunikation ist ein Kernthema) aufgibt und ihre Basisdemokratischen Strukturen über Bord wirft und lieber auf ‚charismatische Führungspersönlichkeiten‘ setzt – dann ist von der frischen, innovativen und lobbyfreien Alternative nur nicht mehr viel übrig…

      Die Basis IST schlicht der Grund für den Schutz vor Lobbyunterwanderung. Sicher versuchen immer irgendwelche Interessengruppen die PP für sich zu vereinnahmen. Und ich behaupte auch nicht, dass das völlig unmöglich ist. Allerdings wenn nur noch eine Parteielite die Entscheidungen trifft und die Basis zur bloßen Spendensammelabnickvereinigung degradiert wird, gibt es plötzlich viel weniger Leute die man umwerben und bestechen muss um Lobbyinteressen durchzusetzen…
      Und entgegen aller Behauptungen: Demokratie – insbesonders Basisdemokratie mit vielen Entscheidungsträgern IST langsam. Das ist kein Bug ims System.
      Es dauert einfach, bis eine relevante Menge von Leuten informiert ist und sich eine Meinung gebildet hat.
      Wer ein flottes Durchregieren will, sollte sich lieber bei weniger demokratischen Modellen umsehen.
      Und die Fehler und internen Querelen die man bei der PP deutlich sehen kann – die gibt es in jeder Partei. Nur wird da gerne mal Kritik ignoriert, unter den Teppich gekehrt und nach außen hin schönwetter gemacht.
      Man könnte auch sagen: Die PP bedient sich ehrlicher Säbeln und Kanonen – während andernorts Dolch und Gift bevorzugt werden.

      Der Kurs ist schon ganz richtig. Und früher oder später erreichen wir unser Ziel.

      Avast
      Gedankenverbrecher

      • Anonym schrieb am

        „Die Basis IST schlicht der Grund für den Schutz vor Lobbyunterwanderung.“ —
        Schlecht aufgepasst, oder wenig Ahnung von den perfiden Methoden: Die Piratenpartei IST längst personell unterwandert. Sie befindet sich mittlerweile seit vielen Monaten in einem Zustand hochgradiger Zersetzung, doch kaum wer hat diesen Sachverhalt zur Kenntnis genommen. Vonn einer Thematisierung der Vorgehensweise ganz zu schweigen (denn das bedeutete automatisch Selbstreflektion und Selbstkritik, und damit haben es die „Piraten“ nicht so).
        Raten Sie mal, wer dahintersteckt!?

        • Gedankenverbrecher schrieb am

          Bitte um Erleuterung.

          1. Wer hat die PP „personell unterwandert“
          Welche geheime Macht hat die PP übernommen?
          Bisher nehme ich nur Flügelgeplänkel wahr, da eine neue Partei m.M.n quasi automatisch Leute (Normale und Spinner) aus allen möglichen Ecken anzieht.
          War bei den Grünen so und wird bei den Piraten genauso sein. Und bei allen anderen Kleinparteien.
          Viele, die sich bei den ‚etablierten Parteien‘ nicht so recht wohl fühlt, versucht seine Interessen bei einer kleinen Partei einzubringen.
          Ich sehe das eher als normalen Entwicklungsprozess, denn als ‚hochgradige Zersetzung‘.
          Sicher – der Zustand ist im Moment nicht in Ordnung – aber bei weitem nicht so desolat, wie sie ihn darstellen.

          1. Welche Perfiden Methoden sollen angewandt worden sein?
          Man kann große Gruppen mit demagogischen Techniken in eine bestimmte Richtung leiten. Das hat die Geschichte mehr als einmal gezeigt.
          Aber bitte erklären sie, welche Perfiden Methoden angewandt worden sind um die Piraten zu… ja was denn eigentlich zu machen.

          Sie können mir gerne vorwerfen, dass ich zu den falschen Schlüssen gelangt bin – mit Argumenten und Erleuterung.
          Aber mir vorzuwerfen ich wäre nicht zu Selbstkritik oder Selbstreflektion fähig, weise ich strikt zurück.
          In der Regel mache ich mir Gedanken über das was ich schreibe.

          Fragend
          Gedankenverbrecher

          P.S. ich komme leider nicht drauf. Wer steckt denn hinter dem perfiden Plan die Weltherr… verzeihung Piratenpartei an sich zu reißen?

  20. Inselpirat schrieb am

    Aus meiner sicht werden Piraten in der Öffentlichkeit nur mit Internet, freie Drogen und Grundeinkommen (nur der Dumme arbeitet noch) wahrgenommen. Dazu innerparteiliche Querelen. Die Presse braucht aufmacher und da hat der NSA Skandal nicht viel geholfen, weil keiner auf Facebook & Co verzichen möchte. Letztlich spührt ja auch noch keiner die Folgen, die da veilleicht mal kommen werden. Mahner, die Probleme in der Zukunft sehen, so wie die Piraten für die Netzfreiheit, wurden noch nie ernstgenommen soweit es dem Volke gut geht.

    Die Piraten müssen sich breiter aufstellen, Themen mehr in den Vordergrund bringen, welche uns alle bewegt, vor allen vor Ort in Stadt, Kreis und Landtagen. Die Bürger müssen dort die Politik positiv wahrnehmen.
    Und wir brauchen Köpfe (die durch gute Kommunikation und nicht aussehen auffallen), welche die Partei nach außen „verkaufen“. Und es muss ihnen auch zugestanden werden, mal etwas nicht so korrektes zu sagen, ohne dass gleich über sie hergefallen wird. Es sind alle noch keine Profis. In dem Sinne ein Dank an Katharina und Bernd.

  21. ReKa schrieb am

    ich habe die Piraten im Wahlkampf kaum wahr genommen. Lokal (Raum Köln/Bonn) null und auf Bundesebene auch nur 1x.
    Im NSA-Skandal waren die Piraten viel zu leise, als dass die Presse es an die Wähler hätte transportieren können. dabei ist dies EUER Thema Nr. 1!

    Im letzten NRW-Wahlkampf waren die Piraten präsent, mir scheint, als können die Bundespiraten schlechter wahlkämpfen!

    PS: euer Formular funzt schlecht auf dem iPad, sowas würde ich eher anderen Parteien zutrauen…

  22. Die Piraten sollten sich an Netzpolitik halten und aus dem Rest raushalten.
    Wir brauchen wirklich diejenigen, die erkennen, dass derzeit wichtige Weichen für unsere digitale Zukunft gestellt werden. Da brauche es kompetente Menschen, die mit gestalten. Die breite Gesellschaft hat nicht verstanden, welche Dimension die NSA Aufdeckungen haben und was diese Dinge für die Zukunft unserer Gesellschaft bedeuten. Ich finde, die Fachleute sollten sich jetzt zu den etablierten Parteien begeben und dort klarmachen zum ändern. Sich abseits der Netzpolitik neue Felder zu suchen ist absurd. Die Frage ist: Warum waren die Piraten 2009 so beliebt? Weil Experten in Bezug auf Netzpolitik fehlten. Eine Partei nur auf Netzpolitik aufzubauen ist genauso wenig zielführend wie Themen zu finden, die die Befürworter guter Netzpolitik auch sonst unter einer Fahne vereinen.

  23. spiderbit schrieb am

    Was ich gewählt habe brauche ich auf der Seite wohl nicht zu sagen, bin also auch keiner der Blöd rum pöpelt aber die Partei eh als ganzes ab lehnt.

    Des weiteren wird hier sofern das für eine Analyse herhalten soll, die Ursachen auf den Kopf gestellt.

    Es wird gerade behauptet, das die angeblichen Streiteren die Ursache sind für dieses Ergebnis, dabei hat gerade Schlömer für Ruhe gesorgt und WEGEN dieser Ruhe und diesem Hyper-konservativen Kurs sind die Piraten noch weiter ab gefallen.

    Vor einem Jahr oder so ist Ponader zurück getreten, an diesem Wahlmisserfolg ist also nicht er, sondern eben die andere Seite Schuld. Ihm das jetzt hier in die Schuhe zu schieben ist doch lächerlich.

    Es gibt eben noch ein Punkt der schlimme ist als Schlechte Presse, GAR KEINE PRESSE! (im TV kahmt ihr nach seinem Auftritt nimmer vor) es war ein fataler Fehler das als Erfolg zu sehen.

    Der Vorschlag bzw die Forderung von Panader das damals der ganze Vorstand hätte gemeinsam zurück treten hätte müssen war richtig und ein großer Fehler das nicht zu machen.

    Womit sich der Schlömer für mich endgültig nochmal disqualifiziert hat, als ob dieser Wahlmisserfolg den er in erster Linie zu vertreten hat, nicht schon genug wäre, sind die Aussagen das er es schlecht findet das die FDP raus gefallen ist.

    Die Piratenpartei ist keine reine Abhör-abwehr-partei, im Programm steht das Bedingungslose Grundeinkommen dieses wurde mit >66% der Partei beschlossen. Wenn jemand also glaubt das eine FDP mit ihrem Menschenverachtenden Verfassungsfeindlichen Programm eine Träne nachgeweint werden muss, ist in dieser Partei falsch, ODER ich sollte diese Partei doch nimmer wählen, und man sollte das Programm zu 100% umdrehen, denn das Programm ist mehr oder weniger schon fast eine negativ-pause des FDP Programms, des weiteren hat auch die FDP die Bestandsdatenauskunft mit beschlossen, also nicht mal diesen einen kleinen Teilbereich deuten sie in die richtige sondern in die Gegenteilige richtung.

    Wenn Schlömer jetzt nicht durch einen sympatischen Menschen ersetzt wird der nicht besser in der CDU oder FDP aufgehoben wäre, ist die Partei dann für mich auch langsam überflüssig.

    Bin ja Schmerz-tolerant, aber bitte dann soll halt diese 30% Grundeinkommensgegner die Partei übernehmen und dann weiß man das man diese Partei aktiv bekämpfen sollte.

  24. spiderbit schrieb am

    Und btw, ja ihr seit Schuld dran das ihr nicht vor kommt, der Politik-sprech und Nichts-sag Kunstsprach-shit von Schlömer würde ich auch in keine Zeitung bringen, die Piraten besitzen nunmal nicht Zeitungen wie SPD und co, daher müssen sie verkauft werden.

    Schlömer ist eine Schlaftablette.

    Sorry für den Rant, aber wenn ich hier schon wieder von Neoliberalen Ärschen hier die Realität aufn Kopf gestellt sehe die die Partei wahrscheinlich eh nicht gewählt haben, dann kommt mir das große Kotzen.

    Für euch Menschenfeinde gibts doch die FDP.

    Und genau so ist es für mich unglaublich von einer Piratenparteiführung nicht den FDP ausfall zu feiern, das ist für mich der Trostpreis und ich habe ein Lautes JAAAA! geschriehen als ich gesehen habe das diese überflüssige Inhaltslose Neoliberale Grundgesetz-ablehnende Partei die stark mit an Hartz4-Toten schuldig sind raus gefallen sind.

  25. spiderbit schrieb am

    Rücktritt Ponader 4.7.2012 Emnid Umfrage Piraten 8%

    Heutiges Wahlergebnis 23.09.2013 Wahlergebnis 2,0-2,5%

    Das Entscheidungen wie das Grundeinkommen, Wähler verscheucht, das Streitereien auch manche verscheucht, zugestanden.

    Ponader Antritt 29.4.2012 -> 11% Emnid
    Ponader Rücktritt 04.07.2012 -> 8% Emnid

    Ab dann im Amt Schlömer -> 8% (davor natürlich auch schon)
    Heute -> 2%

    Nun will ich nicht sagen das die Personen dieses alleine Verantwortet haben, aber im Grunde wurde genau das Ponader als Sündenbock, genau so implizit unterstellt.

    Nun will ich nicht sagen das Ponader zwingend auf den Posten zurück muss, es gibt genug fähige Leute in der Partei nur müssen sie eben sozial + liberla sein, nicht neoliberal wie der Herr Schlömer und bitte Menschlich, kein Politik-sprech jemand ausm Kriegsministerium als Parteispitze der Piratenpartei auf so ne beknackte Idee muss man erstmal kommen.

    • Sven schrieb am

      schlecht gegoogelt!!

      4.7.12 Ponader trat vom ARBEITS-Amt zurück. Will heißen, dass er ab dann kein HARTZ Bezieher mehr war.

      http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/ein-pirat-zieht-sich-zurueck-ich-gehe-mein-ruecktritt-vom-amt-11809930.html

      Er trat erst auf dem BPT 2013 im April zurück. Sofort wurde Katharina Nocun (82%) nachgewählt.

      Ich persönlich mag Ponader und halte ihn für kompetent. Dass seine Art in der eher konservativen Gesellschaft eher aneckt kann ich nachvollziehen. Aber Piraten hatten ihn nun mal gewählt (75%)!!

      Ab dem BPT 13 kehrte Ruhe ein in der Führung. Aber diese Ruhe wurde von der Presse nicht mehr lobend erwähnt. Eher totgeschwiegen. Genau wie unsere Aktionen, Statements und Beschlüsse.

      Bis auf die Sache mit der Zeitumstellung. Ja, eine von gaaanz vielen Beschlüssen!

      • spiderbit schrieb am

        1. zog er sich schon früher weitgehend zurück machte keine Fernsehauftritte etc. Von daher seh ich zumindest 2013 nicht mehr die schuld (wenn überhaupt) bei ihm, das letzte was ich gehört hatte war das Lauer ihm eine böse SMS zu geschicht hat, danach kam nimmer viel. Gut war auch noch 2013 offenbar.

        Ich finde das naiv, zu glauben, das durch bloße Ruhe die Presse über einen berichtet.

        Was soll die Presse machen, habe auch nie gehört das sie Lob an andere Parteien immerwieder erwähnt, das dort ruhe ist, wenn ich an die Linkspartei denke, die werden stattdessen lieber mit DDR-Keule überhauen oder sonstigem.

        Die Piraten waren dann gut wenn sie Schrill waren, wenn ich ne konservative ruhige Streitlose partei suche, wähl ich Merkel.

        Aber selbst wenn ich diese Wahlniederlage nicht als Grund her nehme für den Rücktritt, kann man es wenigstens als Zeitlichen Anlass sehen, kaputt machen unruhe stiften, eine bald stattfindene Bundestagswahl kann man damit nicht gefärden nur das Gegenteil.

        Aber es ist wie gesagt auch eine inhaltliche Frage, wenn ein Parteivorsitzender es für eine gute Möglichkeit hielte das die Partei sich auf löst und die guten Leute in andere Parteien wechseln, das grentzt ja schon an Verat.

        Auch die Aussage das die FDP doch so ne tolle Partei sei und es schade sei das sie nicht drin wären, wer so nah an denen dran ist, das er es nicht wie 95% der restlichen Wähler sieht das es ein Segen ist, das diese Neoliberale Partei endlich weg ist, hat mit den Inhalten der Piraten nix am Hut.

        Kanns auch nicht verstehen, entweder man ist einer der 67% die für das BGE als beispiel gestimmt hat und das für wichtig hält, oder man ist ein Kerni oder sowas, dann muss man doch aber mit der POlitik der FDP unzufriedne sein und deren Zustimmung zu Bestandsdatenauskunft als Problem sehen und daher auch froh sein wenn einer solche Partei die für Überwachung (LIte oder nicht Lite) ist ab lehnen.

        Ich kriege immer mehr das Gefühl wie wenn er primär seinem Arbeitsgeber also dem CDU Minister sich näher fühlt und einem Auftrag aus der Richtung als der Partei.

        Wie kann man so extrem weit vom Parteiprogramm persönlich fern sein, aber die Partei leiten wollen. Das kann ich mir nur vorstellen, wenn man entweder der Partei schaden will, oder eben persönlich einen guten Posten will.

        Das klingt sicher wie ne verschwörungstheorie, aber Inhalte und Personen müssen zusammen passen, selbst wenn ich völlig falsch liegen würde mit den Fakten der Eindruck selbst wenn er falsch wäre drängt sich einem auf.

        Da ist Steinbrück noch glaubwürdiger das er sich für soziales Bemüht.

  26. CabalCop schrieb am

    Diese Wahl wurde durch Symbolik und Oberflächlichkeiten bestimmt, nicht durch Inhalt, von daher erstaunt mich das Wahlergebnis insgesamt und bzgl. der Piraten nicht, denn die Aussenwirkung war in den letzten Monat nicht vorhanden und davor (2012) bestimmt durch Personalprobleme. Es ist nun einmal Fakt, dass es wenig Leute gibt die mit den Grundthemen der Piraten etwas anfangen könne, idR ist das die Jugend bis 30 Jahre. Diese Minderheit hat dann auch für die ≈2% gesorgt. Die anderen (=Mehrheit) haben sich mMn dann blenden lassen von dem Wahlkampf der etablierten Parteien, aber was blieb ihnen auch übrig? Von den Piraten z.B. hat man (wie oben beschrieben) wenig bis gar nichts gehört zu den unterschiedlichen Themen! Das heisst sie waren nicht auf dem „Radar“ der Mehrheit der Bevölkerung und wenn sich dann doch noch der ein oder andere erinnert als er den Wahlzettel vor sich hatte, dann waren dort meist wahrscheinlich nur Bilder von den Piraten aus den Medien(2011,2012) vorhanden, die insgesamt glaub ich kein gutes Bild der Partei zeichnen. Ich bin froh das sich die Partei in der letzten Zeit vom Programm her weiterentwickelt hat, jedoch ist da noch viel zu tun. Deswegen sollten wir die nächsten 4 Jahre nutzen um uns programmatisch breiter aufzustellen und uns weiter festigen. Bedenkt man die Demografie wird es immer notwendiger sich im Programm breit aufzustellen um dieses auch ständig nach außen zu tragen damit die ältere Bevölkerung erreicht wird, anders ist die 5%-Hürde nicht zu knacken. Also bis 2017 gibt es viel zu tun, bis dahin vielen Dank für die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer in und um die Piratenpartei herum.

    • spiderbit schrieb am

      die Wahl ist Fatal, ich will aus Wahlgeheimnisgründen nicht sagen was ich schon alles gewählt habe, aber keine NPD oder sowas um das glaub mal aus zu schleißen ^^.

      Es wäre jetzt aber an der Zeit, das problem ist wenn die Piraten heute mit 6 oder gar 8% rein gekommen wären, würde sich die Politik deshalb auch nicht radikal ändern, Stichwort Grundeinkommen. Nicht mal die gewünschte Kommision würde eingerichtet werden, da ja nur mit der CDU eine Regierung zustande kommt.

      Aber wenigstens könnte man es im Parlament und in Talkshows mal einbringen, auf Fragen die in die Richtung gehen.

      DAS könnte das BGE in der Gesellschaft mittel bis langfristig Mehrheitsfähig machen, so das irgendwann änlich wie beim Mindestlohn auch die Merkel plötzlich in die Richtung zumindest gehen müsste.

      Selbst das würde viel zu lange dauern, da wir BGE heute brauchen, z.B. damit es nicht noch mehr Hartz4-tote gibt und damit wir beginnen könnten über Wachstum und damit Umweltverschmutzung nach zu denken und Sinnfragen mehr in den Mittelpunkt rücken würden.

      Jetzt beginnt dieser Prozess frühestens in 4 Jahren, sofern nicht außerparlamentarisch dann ohne Piraten sich bis dahin doch schon was tut, da die Frage sehr drängend ist.

      Ich will nicht bis ich 50 bin warten müssen bis wir vielleicht mal wenigstens Schritte in die Richtung gehen können.

      Unsere Arbeitsgesellschaft mit Zwangsarbeits-charakter (Definition von Uni zu Zwangsarbeit trifft zu).

      Wenn ihr irgendwas zwischen 15 und sagen wir mal 27 Jahre alt seit mag euch 4-8 weitere Jahre warten bis ihr rein kommt + nochmal 5-10 jahre bis was dann umgesetzt wird, noch verkraftbar sein, ich möchte aber nicht die Mehrzahl meiner lebensjahre in einem fürchterlichen System verbringen müssen das immer schlimmer und schlimmer wird.

      Da muss ich ja schon drauf hoffen das der Währungscrash der durch fehlende Umverteilung und Zinseszins automatisch kommen muss, hoffen.

      Wie es in Griechenland und co aus sieht brauch ich nicht sagen, sowas können wir nicht noch jahrzente zu lassen.

      • Paulie schrieb am

        Ich habe die AfD gewählt, weil deren Themen mir dringlicher erscheinen. Die Netzpolitik der Piraten ist (leider) naiv. Von einem finanziell gut ausgestatteten Geheimdienst erwarte ich, daß er das kann und macht, was jetzt empört festgestellt wird. Das die NSA mitlauscht ist in Geheimverträgen während er Wiedervereinigung festgezurrt worden. Die Souverinität unseres Staates ist immer noch nicht vorhanden. Auf dieser Basis wäre es zu verdeutlichen gewesen. Aber das ist dann wohl wieder rechts, aua.

        • Otto Normalbürger schrieb am

          Von einem finanziell gut ausgestatten Geheimdienst verlange ich, dass er Geheimdienste die so etwas tun wie nun endlich bewiesen wurde zersetzt oder zumindest in ihren Tätigkeiten einschränkt. Dafür bin ich auch bereit höhere Steuern zu zahlen.

          • Anonym schrieb am

            Warum sollten sich dem Grundsatz nach miteinander verbündete Machtzirkel gegenseitig bekämpfen, für die es viel angenehmer und bequemer ist, Freunde zu sein? Sie haben eine erstaunliche Erwartungshaltung!

            • Otto Normalbürger schrieb am

              Weil wir sie dafür bezahlen…
              Der KGB und die Amerikanischen Dienste waren auch nicht miteinander befreundet. STASI und BND haben einander auch nicht zu gearbeitet. Warum sollten es also Dienste von Verbündeten dritter Klasse tun? Wäre es nicht Zeit, dass sich Deutschland in Europa und der Welt Verbündete erster Klasse sucht? Vllt. sogar Rohstoffreiche Länder die gerne deutsche Produkte kaufen und gerne Rohstoffe verkaufen wollen wie die Bolivianische Allianz?

              • Anonym schrieb am

                „Der KGB und die Amerikanischen Dienste waren auch nicht miteinander befreundet. STASI und BND haben einander auch nicht zu gearbeitet.“—
                Woher wissen Sie das alles so genau? Weil es so in der Zeitung steht, oder weil es alle Filme so zeigen? Kennen Sie Begriffe wie „Grauzonen“ oder „Schattengeschäfte“?
                Trauen Sie keinem Agentenkrimi, der Held könnte gekauft sein!

              • Otto Normalbürger schrieb am

                Zum Glück werden die Quellen momentan veröffentlicht. Dank der unermüdlichen Arbeit von Historikern wie Foschepoth ist es möglich die Verstrickungen aufzudecken. Bisher weist nichts auf ihre Sicht der Dinge hin, im Gegenteil scheint es zumindest bis in die 1970er Jahre eine Feindschaft der Dienste bestanden zu haben. STASI und BND haben einander nach Aktenlage bekämpft und einander wie zu erwarten war nicht zu gearbeitet.
                Interessanter ist hingegen die kontinuierliche Entwicklung der Republik hin zu immer stärkerer Überwachung (insbesondere G 5 und G 10). Ich halte mich lieber an die Quellen, Verschwörungstheorien jenseits aller Wahrscheinlichkeit überlasse ich anderen.

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