Deine Stimme zählt. Geh wählen!

Am Sonntag fällt die Entscheidung, wer in Deutschland für die nächsten vier Jahre die politische Richtung vorgibt: Ein neuer Bundestag wird gewählt.

Eine Demokratie lebt vom Mitmachen. Wir rufen deshalb alle Wahlberechtigten auf – insbesondere auch diejenigen, die sich bisher noch nicht entschieden haben – sich mit ihrer Stimme an der Entscheidung über die Zusammensetzung des neuen Parlaments zu beteiligen.

Ein Politik- und Regierungswechsel und auch ein ›Mehr‹ an Demokratie ist möglich. Politik ist nicht alternativlos, und wir brauchen dringend politische und soziale Reformen in Deutschland wie auch in Europa. Wir brauchen insbesondere Reformen, die Menschen wieder zusammenbringen und nicht auseinandertreiben. Wir brauchen Reformen, die die Demokratie im Sinne einer breiten Beteiligung der Bürger an Politik wieder beleben. Wir brauchen eine Gesellschaft, in der Menschen frei von Überwachung und staatlichen Repressionen leben können.

Die PIRATEN haben in den vergangenen Wochen und Monaten ihre Konzepte vorgelegt: zu einer grundlegenden Neustrukturierung der politschen Arbeit in den Parlamenten, zu direkter Mitbestimmung und Volksentscheiden bis hin zu zukunftsweisenden Entwürfen für eine neue Arbeits- und Sozialwelt, wie die Abschaffung der HartzIV-Sanktionen oder das Bedingungslose Grundeinkommen.

Wir PIRATEN treten für den Bundestag an: Für eine stärkere Beteiligung der Bürger an Politik, für mehr Transparenz in den politischen Entscheidungsprozessen und für eine stärkere Beachtung der verfassungsrechtlich verankerten Grundrechte in der Gesetzgebung.

Wir alle können Einfluss darauf nehmen, dass sich die festgefahrenen Blöcke im Deutschen Bundestag auflösen und wieder Bewegung in die Arbeit des Parlaments kommt.

Wir rufen alle Leser auf: nutzt die Chance, die sich Euch bietet. Geht wählen! Denn Nichtwählen ist auch keine Lösung!

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Kommentare

57 Kommentare zu Deine Stimme zählt. Geh wählen!

  1. Flauschrobbe schrieb am

    Liebe Piratenpartei,

    ich habe euch bei der Landtagswahl Schlesweig Holstein gewählt und bin immer noch am Ehesten mit eurem Programm und euren Punkten auf einer Wellenlänge.
    Ich bin dennoch am Zweifeln, ob ich euch wählen soll diesen Sonntag….

    Wo wart ihr in diesem Wahlkampf beispielsweise in Kiel? Kein Stand von euch, keine freche Aktion….ich habe das Gefühl, dass ihr den direkten Austausch mit den Bürgern etwas vernachlässigt.

    Der Wahlwerbespot inklusive der schlechten Erzählstimme….wo bleibt der frische Wind, der besonders in Berlin zu spüren war und mit einem der besten Parteiwerbespots aller Zeit begleitet wurde?

    Ich weiß auch, dass ihr eher über Themen als Menschen Wahlkampf machen wollt, aber wo sind bei euch die Leute, die wirklich gut reden können, sich gut inszenieren können? Sowohl Nocun (die mir grundsymphatisch ist) als auch Schlömer sind Menschen ohne wirkliches Darstellungstalent.

    Insgesamt fehlt euch bei diesem Wahlkampf die gewisse Spannung. Dass ihr euch von dem Image als Internetpartei verabschieden wollt, kam, ehrlich gesagt, etwas spät…gerade eure Drogen- und Sexualpolitik sowie die sozialen Ideen sind super und der Grund, warum ich euch wählen würde, doch hätte man das viel früher und intensiver medial inszenieren müssen.

    Ich hoffe, dennoch, dass ihr den Ansporn habt, euch weiterzuentwickeln, vielleicht gern etwas alternativer wieder werdet und damit eure Stärken, die gerade bei der fast schon legendären Landtagswahl in Berlin zum Tragen kam und alle erfüllte, wieder mehr in den Vordergrund stellt.

  2. K.West schrieb am

    Jemand, der nicht wählen geht, fällt auch bewusst eine Entscheidung:
    http://www.welt.de/vermischtes/article120201397/Kesse-Nicht-Waehlerin-loest-Fassungslosigkeit-aus.html

    Eine Regierung, die vermeitliche eine ganze Generation #Neuland nicht berücksichtigt,
    nicht aufklärt (z.B. über USA und GB – Spionage oder NSU- Prozess ) bzw. eine Opposition,
    die nicht kontrolliert (obwohl es die Aufgabe hat: http://www.bundestag.de/bundestag/gremien/pkgr/mitglieder.html) fallen auch bewusste Entscheidungen.

    Diese bewussten Entscheidungen führen auch unbewusst zu Konsequenzen.

    Gibt es jedoch keine Wähler-Entscheidung,
    werden die politischen Entscheidungen indirekt bestätigt.

    Deswegen ist Wählen gehen – das Mindeste, was man zur Zeit tun kann – im Zweifel „sinnvollen Protest: Nicht Datenschutz ist das einzige Thema (http://www.piratenpartei-duisburg.de/facebook-vergist-nichts/#comment-876), jedoch ist es vergleichbar:

    Es ändert sich nichts, wenn ich es stillschweigend durch Nicht-Wahl akzeptiere.
    Die Skandale werden jährlich größer ( http://www.projekt-datenschutz.de ), die Kontrollen lascher, die Konsequenzen für den Wirtschaftsstandort Deutschland, Arbeit & Soziales immer schlechter.

    Allerdings verstehe ich Politikverdrossenheit zu sehr ( dieses Jahr ), jedoch bedarf es gerade deshalb neue Ideen, z.B. via http://www.openantrag.de zu überprüfende Vorschläge einzureichen.

    Weggucken ist keine Lösung – Mitmachen hingegen hilft.
    Eine Journalistin, die 10 Jahre nicht wählen geht,
    mag‘ ich für ihre Entscheidung verstehen,
    jedoch bedauern, weil sie nicht kämpft,
    damit die Meinungs-, Internet- und
    Pressefreiheit weiter bleibt.

    Ich gehe wählen
    und zwar orange!

  3. L.Ost schrieb am

    Die Regierung braucht eine starke Kontrolle, eine starke Opposition :
    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2013-02/bundesrat-mehrheiten-niedersachsen

    einen neuen Politikstil

    und Menschen, die sich mit Stimmabgabe, Anträgen und Meinungen beteiligen :
    http://www.openantrag.de

    Es sind die Menschen im Land, für die Politik gemacht werden soll.

    Deshalb ist Nichtwählen keine Lösung und kein Protest
    sondern Desinteresse für / gegen eigene Interessen.

    Ist es wirklich egal, ob ich in Deutschland, Russland, USA, Iran lebe
    und wer meine Interessen und Wünsche vertritt ?
    Setzt sich wirklich keiner ein, für meine Generation x / y / z ?

    Mach‘ mit und setz Dich ein: http://www.piratenpartei.de/mitmachen
    und geh‘ wählen (http://www.wahl-o-mat.de), oder ist Dir alles Sche.ßegal?

  4. Ingo Zanparoonie schrieb am

    Wenn ihr für mehr Transparenz seit, dann outet euch hier mal ALLE mit Klarnamen. Was sollen die blöden Nicknames? Wohl was zu verbergen, was. Oder ist es dem einen oder anderen nur zu peinlich?

      • Ingo Zanparoonie schrieb am

        Für den blöden Nachnamen kann ich nichts, Schweinchen Schlaueimer.

        • Sarima S. schrieb am

          Keiner Ahnung, welcher Idiologie oder Lobby sie angehören oder warum sie immer die Leute, die von den Themen Piratennah stehen attackieren, jedoch zitiere ich einen anonymen User mal aus vorigen Beiträgen zu ihren Kommentaren (30.06.2013 um 17:30):

          >> “Ingo Zanparoonie” hat von seiner einschlägigen Meinung hier noch nie einen Hehl gemacht.

          Sie können sich der Mühe unterziehen und sich die Kommentare zu alten PM ansehen: dort taucht er häufiger auf. Er wirkt auf mich wie ein wenig wohlgesonnener, doch regelmässiger “Zaungast”. <<

          Jedoch möchte ich doch anmerken, dass es jedem Menschen überlassen ist, was er von sich wann und in welchem Umfang er was preis gibt. Sie vermischen nämlich derartig viele Themen, dass ich mich frage, ob sie dies verstehen (wollen), wenn ich betone, dass es hier doch vielmehr um Themen und Inhalte geht als um Personen, demnach auch unwichtig ist, ob jemand unter Pseudonym oder Realnamen schreibt – Themen & Inhalte sind im Fokus!
          Deswegen ist es doch auch toll, dass – auch Sie – an Diskussionen teilnehmen, deren Inhalt der Gegenstand ist. Sie sind herzlich hierzu eingeladen.

          Dies ist überigens ein Grund – neben ein paar Fehlern von ein paar führenden Altpiraten – warum die Partei nicht im Vordergrund stehen. Sie muss mit den Themen (Inhalte) die Leute erreichen – sie hat schließlich, entgegen vieler Meinungen, ein Programm: http://www.kein-programm.de .

          Transparenz bedeutet also nicht, dass jeder gleich seine Identifikation mit postet und alles von jedem auf dem Tablett serviert wird, nach illegaler Rasterfahndung (BGH-Urteil) nach Belieben abgefischt wird und kategorisiert wird und Wirtschaftspionage durchgewunken wird wie Kriegsmaterial und Giftgas-Zubehör.

          Es sollte nur auch gewährleistet sein, dass der Nutzer selbst entscheiden kann, wann was veröffentlicht wird über ihn. Sie schützen ihren Namen doch auch ( vgl. Suchmaschine-Abfragen über Ingo Z., sofern es tatsächlich Ihr richtiger Name ist ). Einige Piraten machen dies ebenso wie Sie, andere hingegen stellen gleich alle Informationen über sich selbst ins Netz. Dies ist übrigens die „informelle Selbstbestimmung“, jedoch geht dies nur, wenn der Nutzer selbst entscheidet, was bei Facebook beispielsweise nicht geht (vgl. http://www.europe-v-facebook.org/DE/Datenbestand/datenbestand.html ).

          Die Aufklärungsleistung der Piraten ist richtig spitze – so hielt z.B. die FDP im August eine Kryptoparty ( sozusagen als Trittbrettfahrer ;) ) im Bundestag ab. Darüber hinaus können sich auch Familien und Eltern mit Nachwuchs bei den Piraten informieren, wie man die Kinder im Netz schützt – ein Thema, was die Grünen auch mal wieder verschlafen haben – dabei stand gerade der Schutz der Familien und Kinder im Vordergrund.

    • Inga R. schrieb am

      Lieber Ingo,

      bzgl. Transparenz wäre es schön, wenn Du mal nachfolgenden Artikel liest:

      Brisante Geschäfte ohne Transparenz
      http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-09/syrien-chemikalien-export-deutschland-dual-use

      Jetzt bitte einmal vergleichen, wo der Unterschied liegt
      a) Mit Pseudonym – also anonym – wird ein Beitrag veröffentlicht, um dessen Inhalt sich verschiedenste Menschen mit unterschiedlichen Einstellungen weltweit austauschen – themenbezogen. Es findet ein Dialog statt, unabhängig von der Herkunft, Nationalität oder Religion bzw. Zugehörigkeit oder Firmenzugehörigkeit oder Aufenthaltsort der/des Autorin/ Autors. Fakten kommen auf den Tisch und werden erörtert, belegt, widerlegt und besprochen.

      b) Mit nicht-öffentlichen, nicht transparenten und womöglich gesetzeswidrigen Geheimgesetzen verabschiedete Waffengeschäfte (oder Spionageabkommen) kritische Beschlüsse gefasst, die das deutsche Volk in einer Volksabstimmung hoch wahrscheinlich nicht durchgewunken hätte. Möglicherweise – wie im Abhörskandal – unter Duldung und/oder Weghören der Opposition: http://www.bundestag.de/bundestag/gremien/pkgr/mitglieder.html .

      Und jetzt kombiniere mal a+b: Was wäre, wenn die Öffentlichkeit sich erst anonym und/oder nicht anonym ( freie Wahl der schreibenden Personen ) austauscht und dann eine Volksabstimmung durchführt? Gibt es mehr Demokratie?

      Viele Grüße
      Inga

      P.S.: Liebe Piraten, ich finde http://www.openantrag.de gut,
      leider seid Ihr noch nicht überall vertreten sowie noch nicht im Bund.

      Ich drücke Euch die Daumen, auch wenn bzw.
      gerade weil Ihr keine Lobby habt.

    • Patneu schrieb am

      Dir ist aber schon klar, dass damit Transparenz staatlichen Handelns und entsprechender Entscheidungsprozesse gemeint ist, oder? Der private Bürger dagegen hat ein Recht auf Privatsphäre und Datenschutz.

    • Gedankenverbrecher schrieb am

      Kommentatoren != Parteisprecher

      Außerdem bezieht sich die Transparenzforderung ganz klar auf die Politik und die Machtstrukturen in diesem Land und nicht auf Privatpersonen.
      Dort steht die Piratenpartei für Privatsphäre.
      Und verbergen? Oder Peinlich?
      Keine Ahnung. Aber ich laufe auch nicht mit einem Namensschild durch die Fußgängerzone. Weil ich immer noch selbst entscheide wer was von mir wissen darf.

      Pseudonymer Gruß
      Gedankenverbrecher

  5. Für die 5% wirds nicht reichen, dafür haben sich die führenden Piraten zu asozial verhalten. Streit, Beschimpfungen, Mobbing, Abmahnungen gegen Downloader des eigenen Buches (Aber dann gegen Urheberrecht meckern).

    Ich bleibe daheim und werde nix und niemanden wählen. Bin nichtwähler. Die Etablierten ? nein danke und die AfD ist wohl ein Sammelbecken für Rechtsgerichtete Freaks, sowas will ich auch nicht wählen. Also reißt euch zusammen, kein dummer streit mehr dann wird das auch wieder mit den Umfragewerten.

    • nodding schrieb am

      Bitte geh wählen. Es tut nicht weh. Mach den Wahl-O-Mat mit Deinen grundehrlichsten Überzeugungen und wähl eine der kleinen Parteien, die mit Dir übereinstimmen. Hilf wenigstens dabei mit, die 5%-Hürde für die FDP und AfD anzuheben. Himmel, selbst Auswürfeln wäre besser als das, was wir vermutlich als Gesamtergebnis bekommen werden. Alles ist besser als der in meinen Augen höchst bedenkliche Status Quo. Es muss sich JETZT etwas ändern, denn 4 Jahre sind zu lang, um unsere Grundrechte noch verteidigen zu können.
      Denk bitte daran, dass man sich nicht an Piratenlappalien (Die Buchgeschichte oder Streit) aufhalten sollte – die hat man in jeder größeren Menschengruppe. Die einen kaschieren das hinter Krawatten und Anzügen, die Piraten geben es halt der Presse zu futtern.
      Der Asozialitätsgrad der Etablierten markiert imho einen Rekordwert: Doppeltgeldeinstreicher, Klüngler, Lobbyhörige, sozialfeindliche Gesetzgebung, breitestes Schweigen zur NSA-Affäre, Überwachungsfaschismus, komplett freidrehender Finanzmarkt, Vertuschungen (Mollath, NSU-Morde), Maulkörbe (Pofalla), vollkommen inhaltsloser und von Realitäten ablenkender Wahlkampf und so weiter und so fort. Grübel drüber nach, es sind ja noch 2 Tage.

      • Ich wähle keine Piraten, ich will euch mit meinem Stimmenentzug für euer asoziales Kindergartenverhalten bestrafen. Punkt, und dabei wird es auch bleiben.

        • Lukas S. schrieb am

          Volle Zustimmung! Es fehlen einfach erwachsene Personen in der Partei.

        • Moloko schrieb am

          Rischdisch!

          Das kommt eben dabei heraus, wenn man ganz systemkonform meint ZU JEDEM Problem eine Standpunkt als Partei haben zu müssen.

          Weniger ist mehr.

          Ich bin seit Jahren Nichtwähler. Vor 2 Jahren hättet ihr mich eventuell bekommen, aber spätestens jetzt wieder verloren.

          • Stolzer Nichtwähler?

            Dann fehlen Ihnen nur noch 8 Jahre, vorausgesetzt Frau Kesse geht wählen: http://www.welt.de/vermischtes/article120201397/Kesse-Nicht-Waehlerin-loest-Fassungslosigkeit-aus.html

            Sie schaden nicht den Piraten. Ich respektiere jede Entscheidung, auch Nichtwahlentscheidung sind Entscheidungen, allerdings solche ohne Anstrengung von Gehirnzellen bzw. Aufwand sich mit einem geringsten Nenner um Inhalte mal zu beschäftigen.

            Allerdings können Sie sich auch nicht beschweren, denn Ihnen ist ihre Zukunft egal.
            Deswegen verstehe ich auch nicht, was bei Ihnen systemkonform oder -konträr sein sollte.
            Im Übrigen gehen Sie indirekt wählen – aber das dürfte Ihnen als (mündiger) Mensch klar sein.

            • Moloko schrieb am

              Ich bin seit 20 Jahren Nichtwähler.

              Und es stimmt: ich schade nicht den Piraten. Ich schade dem SYSTEM.
              Allerdings erfordert die Erkenntnis bestimmter Dinge (z.B. das auch ich Gewalt gegen andere ausübern wollte) mehr Gehirnzellen, als Ihnen bewußt ist.

              Ich gehe indirekt wählen, wenn sie in Ihrem dualistischen Systemdenken verharren, ja.

              Sich Dinge außerhalb des Systems vorzustellen, fällt vielen schwer. Aber Sie haben noch viele Jahre voller Hoffnung und Weltverbesserungsideale vor sich.

              Viel Spaß dabei!

              Vielleicht erreichen Sie auch mal einen Umkehrpunkt auf dieser Reise. Ich wünsche Ihnen viel Stärke dazu.

  6. Hanseat schrieb am

    @Flauschrobbe: Wenn wir mit deinen Vorstellungen übereinstimmen, dann wähl uns doch einfach am Sonntag. :-)
    Dass Schlimmste was passieren kann ist, dass wir es nicht über die 5% Hürde schaffen aber auch das tut nicht weh. Du unterstützt uns dennoch mit deiner Stimme mit 86 Cent jährlich. Ist doch auch ein gutes Gefühl, oder?

  7. Anonym schrieb am

    Für Dinge, die von den „Piraten“ nicht aus eigenen Motiven offensiv angefasst werden, scheint es dort auch keinen Ansprechpartner zu geben. Die Möglichkeit zum „Whistleblowing?“ – Fehlanzeige!
    Effekte:
    – Erlebte Willkür durch Missbrauch von Staatsdienst-Strukturen lässt sich weder weitervermitteln noch namhaft machen; und das, obwohl Belege, Zusammenhänge (Hintergründe) und damit verbundene Namen bekannt und belegbar sind.
    – Politisch gewollte Täuschung der Wähler, Betrug in verschiedenerlei Hinsicht: Es gilt dasselbe!
    – Personen, von denen sich der Eindruck vermittelt, dass sie de facto über dem Gesetz stehen (Mordrecht inklusive): Nochmals dasselbe, keinen interessiert es!
    Zusammengefasst: Was immer einzelne privilegierte Leute mit ihren praktischen Möglichkeiten anstellen (oder anrichten): Solange es nicht politisch „nutzbar“ ist, geht auch das Kriminellste durch und wird ignoriert. Eine moralische Grundhaltung gibt es in Deutschland nicht, und offenbar sind hierbei auch die „Piraten“ keine Ausnahme. Sobald es um konkrete Personen geht – und selbst wenn dabei der Einzelfall Präzedenzfall-Charakter bekommt – dann „sind alle weg“, und Betroffene bzw. Opfer können sehen, wo sie bleiben.
    Persönliches Fazit: Wirkliche Transparenz ist gar nicht gewollt, auch bei den „Piraten“ nicht.
    Vielleicht ist sie ja einfach viel zu lästig? Vielleicht ist es ja einfach so, dass man die Fakten lieber erst gar nicht weiss …

    • K.West schrieb am

      Sie scheinen sich intesivst mit den Piraten auseinandergesetzt zu haben,
      Respekt für so einen Beitrag und so viel Sinnfreiheit ( = Sinnlosigkeit ! ).

      • Anonym schrieb am

        Ich äussere mich in der Sache auf Basis persönlicher Erfahrungen, Beobachtungen und Erlebnisse. Was Sie nun so fix als Kommentar formuliert haben, ist mir nicht ganz klar: Was meinen Sie mit „intensivst … auseinandergesetzt“? Sinnlos erscheint mir, hier einen Zusammenhang zur konkreten Sache herstellen zu wollen.
        Sinnlos könnte mein Beitrag aber möglicherweise auch für Leute sein, die zwar gern viel schreiben, sich dabei jedoch verschiedener Drittquellen bedienen und diese zitieren, vielleicht weil sie selbst nichts Relevantes (wirklich Einschneidendes) persönlich erlebt haben und daher auch nichts zu berichten hätten.

    • nodding schrieb am

      Das ist alles unbelegter Blödsinn ohne Zusammenhang, Mr. Anonym.

      • Anonym schrieb am

        Leider ist es das nicht, Mr. Nodding. Und es wäre schön, wenn alle politischen Parteien dem nachkämen, was sie wortreich proklamieren. Mir persönlich würde daran liegen, wenn es zumindest die Piratenpartei täte. Aber die Piratenpartei hat eifrige Mitstreiter auf der einen Seite (und deren Engagement ist wirklich anerkennenswert), eine ganze Menge dem Prinzip nach selbstverliebte, geltungsbedürftige und desinteressierte Personen in der Mitte, und etliche zweifelhafte Elemente auf der anderen Seite. Interesse zu wecken für belegbare kriminogene oder kriminelle Sachverhalte, die – sofort absehbar – Probleme bringen, ist auch bei der Piratenpartei ein heikles Thema. Auf politische Strukturen gestützte Täterkreise, die in Jahrzehnten aufgebaute Verbindungen und eingeschliffene Abläufe nutzen, freuen sich jedoch über jede Passivität!

        • K.West schrieb am

          Sorry, sie haben meinen Sarkassmus im Wort „intensivst“ vermutlich nicht verstanden. Es mag‘ sein, dass Erfahrungen, Beobachtungen und Erlebnisse Ihrerseits vorhanden sind – jedoch kommt in keinem ihrer – für Außenstehende – vagen Aussagen auch nur ein Beleg. Es wäre wünschenswert, wenn sie Drittmeinungen mit anbieten oder Beispiele selbst konkret aufzeigen, insbesondere wenn sie sie selbst erlebt haben und sie zum Thema eine Bereicherung sein sollten. Hier lesen schließlich nicht nur Experten & Insider mit.

          Sie erwähnen z.B. „politische Strukturen gestützte Täterkreise“ mit ihren „Verbindungen und Abläufen“ und stellen die Behauptung auf, die Piraten seien passiv, sofern ich Sie richtig verstanden haben sollte. Wenn Sie §10GG meinen (mit der Anmerkung „Mordrecht inklusive“ – man muss ja raten bei Ihnen!), wenn sie die zahlreichen Abhör-Skandal-Veröffentlichungen meinen, ist die Aktivität der Piratenpartei aus Ihrer Sicht eine „Passivität“ – verstehe ich wirklich nicht. Klären Sie freundlicherweise auf!

          Folgende Piraten-Aktivitäten sind mir bereits ( kein Anspruch auf Vollständigkeit ) bekannt:
          a) Anträge in den Landtagen, wo die Piraten sind ( bemerkenswert wurde ein Antrag von den im Kontrollgremium sitzenden Grünen und Linken im Landtag NRW abgeleht und gleich von denen wieder selbst eingestellt ).
          b) Strafanzeigen, bereits im August 2013 gegen die britische Überwachung ( hier mal ein Link: http://www.piraten-thueringen.de/2013/08/piraten-klagen-gegen-britische-ueberwachung )
          c) Sammeln von Unterschriften – Abgabe gestern bei EU-Kommission
          d) Teilnahme und Mitorganisation an Demonstrationen
          e) Teilnahme an Online-Petitionen
          f) Ausarbeitung von Alternativen; u.a. Forderungen zur Veränderung von Kontrollstrukturen, Abschaffung von geheimdienstlichen Diensten, wie dem Verfassungsschutz

          Ist dies Passivität?

          Sicherlich ist auch aufgefallen, dass ich hier nun nichts bis kaum verlinke. In der Regel – man kann unterschiedlicher Ansicht sein – verlinke ich reichhaltig, auch zu diversen Erst- und Zweitquellen ( wobei mir bereits kommentierte Zweitquellen manchmal noch aussagekräftiger sind, sofern diese bereits den Sachverhalt aufarbeiten ) und dies vorwiegend für Leser, die nicht so im Bilde sind, wie Sie.

          Lassen Sie doch die Besucher der Webseiten an Ihrem Wissen – Ihren Beobachtungen, Erlebnissen, Erfahrungen und (Insider-)Know-how – teilhaben. Denn dies ist das tolle bei mündigen Bürgern – sie müssen nicht alles selbst erlebt haben, um zu wissen, was man bspw. in Deutschland nicht mehr möchte ;).
          Bislang sind diese Kommentare – in diesem Thema nur „belangloses“ Anklagen ohne Inhalt.

          Was hätten Sie getan, was sind Ihre Erwartungshaltung
          oder was sind Ihre Vorschläge, die ich leider auch nicht
          aus o.g. Kommentaren Ihrerseites heraus lese?

          • K.West schrieb am

            Nachtrag: Ja,.. .Sie sprachen Whistleblowing an (also ein konkreter Punkt):

            Auch hier gibt es Anträge, die dort eingereicht wurden, wo Piraten bereits im Landtg sind: http://www.piraten-thueringen.de/2011/01/whistleblowing-als-zivilcourage-2 (und Weitere)
            Natürlich wäre es deswegen auch schön, wenn Piraten im Bundestag sitzen würden, denn auch so könnten sie auf Bundesebene - wo einige Themen eben gelagert sind - Anträge stellen und die Öffentlichkeit aufmerksam machen bzw. Lösungswege politisch aufzeigen.

            Zudem hätte ich Ihnen gerne empfohlen bei der „#Neuland: Online-Podium der PIRATEN zu Whistleblowerschutz“ teilzunehmen, wo u.a. die Frage gestellt wurde an den ehemaligen Wikileaks Mitarbeiter und Piraten Daniel Domscheid-Berg, wie es mit OpenLeaks und seinem Projekt aussieht. Möglichkeiten gibt es also immer – ja, auch mitzumachen und zu gestalten – Sie sind sicherlich herzlich eingeladen!

            Darüber hinaus ist das Piratenpärchen Domscheid-Berg, die Parteiführung und auch – wo möglich, weil im Kreis-, Stadt- oder Landtag bereits vertreten via Openantrag.de erreichbar. Jetzt wäre es noch schön, wenn sie in den Bund kämen – und wenn nicht jetzt, dann eben (leider) später.

            Also Passiviät ( ich bin übrigens kein Piratenmitglied ) sehe ich nicht bei den Pirten,
            sondern bei denen: http://www.bundestag.de/bundestag/gremien/pkgr/mitglieder.html:

            CDU / CSU (4 Mitglieder)
            Clemens Binninger
            Michael Grosse-Brömer
            Manfred Grund
            Dr. Hans-Peter Uhl
            SPD (3 Mitglieder)
            Michael Hartmann (Wackernheim)
            Fritz Rudolf Körper
            Thomas Oppermann (Vorsitzender des Kontrollgremiums: https://twitter.com/ThomasOppermann/status/374969812277288960 <– so wird kontrolliert und nur vor Wahl mal veröffentlicht, vorher hatte wohl keiner gefragt bzw. es keinen interessiert, obwohl mit Hr. Steinmeier ein ehemaliger Pofalla noch aktiv ist )
            FDP (2 Mitglieder)
            Gisela Piltz
            Hartfrid Wolff (Rems-Murr)
            Die Linke (1 Mitglied)
            Steffen Bockhahn
            Bündnis 90/Die Grünen (1 Mitglied)
            Hans-Christian Ströbele ( sitzt passiv im PKG und nimmt wenigstens an Demo in Berlin teil )

          • Anonym schrieb am

            @K. West zu dem Stichwort „Erwartungen“ an die Piratenpartei:
            – Ich erwarte konkrete Ansprechpartner (namentlich bekannte Einzelpersonen oder in Form einer kleinen Gruppe) für Außenstehende, die mit der Piratenpartei in Sachen „Whistleblowing“ Kontakt aufnehmen möchten. Langes Suchen- oder gar Bettelnmüssen ist jedenfalls nicht das, was ich mir darunter vorstelle.
            – Eine politisch selbständige, d.h. eine grundsätzlich auch politisch neutrale Position der Piratenpartei sehe ich als Voraussetzung für alles weitere. Wer von SPD-Schergen bedrängt, verfolgt und geschädigt wird und erlebt, wie die Grünen geradezu komplizenhaft fortwährend wegsehen (die CDU und FDP tun das übrigens auch), kann einfach nichts anderes tun als sich angewidert abzuwenden, wenn ein „Piraten“-Vorsitzender schon vor der Wahl der SPD die Unterstützung andient.
            – Ich erwarte mindestens das Interesse der führenden „Piraten“-Vertreter daran, wie sich im regionalen Zusammenhang (nämlich überall dort, wo es sich als praktisch bedeutungsvoll herausstellt) die aktuellen politischen Strukturen ausgebildet haben. Und auf welcher historischen Basis und auf welchen Personenkreise – namentlich Sippschaften und Einzelpersonen – sich die Strukturen, mit denen man sich herumschlagen muss, historisch begründen. Persönliche Anmerkung: Wer heute sorglos, d.h. hinsichtlich einer evtl. Bestrafung unbesorgt den Missbrauch politischer und institutioneller Machtmittel betreibt, bezieht seine Sicherheit nicht selten aus den Verflechtungen der Vergangenheit. Die beobachtbaren Beziehungen der Gegenwart zeigen tatsächlich nur die Oberfläche, die Gründe und wahren Zusammenhänge liegen jedoch in der Vergangenheit, bis zurück in die NS-Zeit. Genau dort erklären sich auch so manche Machenschaften der Gegenwart, die heute – für sich allein betrachtet – nur noch als „Zufälle“ oder „Zufallsprodukte“ wirken würden.
            – Ich erwarte den Einsatz für die Verwirklichung geltenden Rechts nicht (nur) durch Appelle und Petitionen, sondern ggf. auch durch Strafanzeigen (Anstoßen der Strafverfolgung). Wo das geltende Recht ohnehin nur auf dem Papier Gültigkeit hat, kann man sich jedes weitere Engagement gleich sparen!
            – Die Piratenpartei hat die Möglichkeit, ihr Vorgehen gegen konkrete politische Rechtsbrecher und Rechtsbeuger online zu veröffentlichen (jeder Fall, der seines Kalibers wegen aufgegriffen wird, könnte dabei seinen eigenen Bereich erhalten). Diese Seite wird doch gelesen!? Aber nach meiner Wahrnehmung reduziert sich die tatsächliche „Piraten“-Berichterstattung auf („pauschale“) politische Aktionen.

            • K.West schrieb am

              @(Online)-Piraten: Als nicht Piratenmitglied muss ich sagen klingt dies gut, inwieweit was umgesetzt ist oder nicht könnt nur Ihr entscheiden / beurteilen – schließlich sind die Kommentatoren hier keine Pressestimmen und zum Teil auch – wie ich keine Mitglieder bzw. nicht in vollem Umfang uptodate mit allen Ongoing-Themen.

              @Anonym: Klingt schon deutlich besser ( und kontreter ), sowie nachvollziehbar. Danke für die Eindrücke. Bzgl. Strafanzeigen habe ich ein paar Beispiele bereits oben aufgezählt (,weswegen es mir auch zu pauschal war, dass die Piratenpartei wie andere nichts konkretes machen würde).
              Wie oben schon erwähnt bin ich jedoch weder Mitglied noch über den vollen Aktivitätenumfang im Bilde. Bzgl. Whistleblowing gibt es sicherlich noch Diskussionsbedarf, der gemeinsam mit den Domscheit-Berg ( https://twitter.com/anked ) und weiteren zu klären sind.

              Viele Grüße und einen hoffentlich erfreulichen Wahlausgang,
              K.West

              • Anonym schrieb am

                Nur zur Ergänzung: Auf die nachfolgende Website bin ich mehr zufällig im Internet gestossen, sie hat nichts zu tun mit meinen persönlichen Erlebnissen (in denen sich die politischen Strukturen der Südhälfte Niedersachsens widerspiegeln), kann aber einiges von dem veranschaulichen, was im deutschen Lande tatsächlich los ist: http://www.kriminalstaat.de/

  8. Wahl-o-mat schrieb am

    Einst wählte ich CDU,
    dann die FDP,
    auch mal SPD.

    Zuletzt die Grünen,
    aber jetzt bin ich irritiert.

    Ich gehe wählen und wähle Euch.
    Ihr schafft es nicht, aber das macht nichts – das ist Protest!
    Hauptsache ich gehe wählen und nicht die NPD.

  9. M.Becker schrieb am

    Es geht vor allem um die Strukturen, das etablierte Sprechblasentheater, das will doch keiner mehr. Da sind die Piraten wichtig und müssen einen anderen Weg aufzeigen. Und danach geht es um Inhalte und nicht um eine Partei und deren Befindlichkeiten.

  10. Sven schrieb am

    +++ MANIPULIERTE WAHLUMFRAGE-ERGEBNISSE (EMNID)!!!!!! +++

    Ich habe mir heute die letzte große Umfrage vor der Wahl von EMNID im Auftrag von BILD AM SONNTAG angesehen.
    http://www.wahlrecht.de/umfragen/emnid.htm
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/wahl-umfragen-sonntagsfrage-fuer-bundestagswahl-und-landtagswahlen-a-623633.html

    Die Piraten werden ERSTMALS nicht mehr aufgeführt.
    Ich deute das als gezielte Kampagne.

    Man vergleiche nur mal die Zahlen mit der Vorwoche bei EMNID und den Sonstigen.
    Für den absolut utopischen Fall, dass die Piraten selbst nur real auf 1% gefallen sein sollten, was nur noch die Hälfte des Wahlergebnisses von 2009 (2%) bedeuten würde (selbst die Piraten als von den Medien stilisierte „Protestpartei“ haben immer noch Stammwähler), dann müsste EMNID immerhin noch 1% ausweisen, so wie es EMNID in der Vergangenheit auch mit der AfD gemacht hat.
    Außerdem: Es ist das erste Mal überhaupt, dass EMNID überhaupt keinen Wert für die Piraten ausgibt.

    Das kann doch alles kein Zufall sein.

    Ich frage mich einfach: Wer hat da so große Angst vor den Piraten?

    Wenn man dann diesen Artikel noch dazu liest, dann kann man sich das ja denken:
    http://www.nachdenkseiten.de/?p=18726
    http://www.nachdenkseiten.de/?p=18692

    ——————
    Vergleich U18 Wahl:

    Infratest DIMAP sagte vorraus: Piraten 9%
    Ihttp://www.spiegel.de/schulspiegel/u18-wahl-so-wuerden-deutschlands-jugendliche-waehlen-a-921645.html

    finales Wahlergbnis U18: 12,1%
    http://www.u18.org/das-projekt-u18/

  11. Klaus schrieb am

    Es geht nicht nur um Deutschland, auch um Europa, dessen Währung, und die Welt, zentrale Überwachung durch NSA. Alles hängt unmittelbar zusammen.

  12. P.Schneider schrieb am

    Ums kurz zu machen, war gerade wählen, euch selbstverständlich! Viel Glück!

  13. Briefwahl schrieb am

    Was bringt eine Veröffentlichung, dass noch Wahlunterlagen einzuholen sind,
    am Samstag 1:45 h vor der letzen Chance?
    http://www.focus.de/politik/deutschland/bundestagswahl-2013/tid-33649/stimmzettel-verschwunden-briefwahl-skandal-bleiben-tausende-waehler-ohne-stimme_aid_1107824.html

    Warum wählen 20% per Briefwahl? Gibt es später neue Möglichkeiten,
    ggf. online ( allerdings sicher, sprich anonym und geheim – auch ggü. NSA und Wahlinstitute !)?

    Die Wahlbeteiligung könnte diese Wahl mal wieder höher werden.
    Finde ich auch wichig. Für diejenigen, die sagen, sie werden nicht berücksichtigt
    bzw. deren Generation – ja,… wenn Euch alles egal ist und ihr keinen sinnvollen Protest wählt,
    selbst Schuld!

    Ich hoffe, es haben sich viele auch dazu entschlossen eine Alternative zu wählen,
    die Arbeit & Soziales, wirtschaftliche Entwicklung und Europa vs. Abhör-Skandal
    bzw. den politischen Umgang damit berücksichtigen.

    Für alle, die einen gültigen Stimmzettel haben: 3:45 h ( Kommentarschreibe- Zeit ) bleibt,
    es sei denn Euch ist es alles egal.

    http://www.tagesschaum.tv fand ich übriens Spitze,
    ebenso wie http://www.openantrag.de und
    gut finde ich auch die Aktionen http://blog.freiheitstattangst.de,
    sowie http://www.europe-v-facebook.de

  14. Frink schrieb am

    Ich habe euch eben gewählt, hoffentlich reicht es für den Bundestag.

  15. Chris schrieb am

    Der SPIEGEL schafft es komplet die Piratenpartei zu ignorieren, dafür wird die AfD fokusiert.

  16. Ingo Zanparoonie schrieb am

    Jaaaaaa! So blöd sind die Wähler eben doch nicht! Danke! Und Gruß an die Loser :-)

  17. Ingo Zanparoonie schrieb am

    Na, mal schnell die Hompage umgestaltet. Verlierer!

    • Tobi schrieb am

      Nein… die Verlierer werdet ihr sein! Wer is denn so blöd und wählt die CDU/CSU???
      Ich sag nur: Wahlversprechen, die nicht gehalten werden ala „NEIN! Bei uns wird es keine 19% MWst geben!“

  18. Gedankenverbrecher schrieb am

    0.2% Stimmgewinn

    Kein Grund zu lamentieren.
    Das eine populistisch auftretende Parei aus dem Stand auf 4,8% kommt ist in meinen Augen nachvollziehbar (damit meine ich nicht ‚gut‘).
    Das Ergebnis nach diesem Wahlkampf und der… sagen wir wohlwollenden Untätigkeit der Presse gegenüber der Regierung ist ebenfalls nichts, was mich jetzt überrascht.
    Die PP hat die lezten Jahre vieles richtig und einiges falsch gemacht. Dass nur die Negativpunkte breitgetreten wurden und mangelnde Berichterstattung über die anderen Sachen als Untätigkeit ausgelegt wurde, dafür können die Piraten nichts.

    Allerdings müssen wir einen Weg finden entgegen der Ignoranz durch die Medien unsere Punkte bekannt zu machen.

    Jetzt heißt es, in die nächste Bucht fahren, Segel reparieren, den Kurs neu berechnen und wieder auf ins Getümmel!

    Avast
    Gedankenverbrecher

  19. Blubb schrieb am

    Ach aller Anfang ist schwer. War ja bei den Grünen nicht anders. Durchhalten Leute! Der Spieß dreht sich auch wieder, und das sehr schnell. :-)

  20. Tobi schrieb am

    Ach ja: bin auch nicht mit allen Punkten, den die Piraten in ihrem Wahlprogramm haben einverstanden – dennoch haben sie von mir beide Stimmen erhalten!
    Finde es nur schade, dass die 5% Hürde nicht erreicht wurde :(

  21. Sven schrieb am

    Die Piraten haben Stimmen gewonnen. Nicht viel aber immerhin.
    Und in Hessen ja auch erstmals 1,9% geholt!!! Glückwunsch!

    Die Piraten bleiben aber natürlich fleissig und werden mit dem geringen Budget weiter Programm machen und sich evaluieren.

    Ich habe mal gelesen in den letzten Tagen:
    Wahlkampfkasse der Parteien:
    Piraten: 400.000 € (?) (Medien waren nicht auf unserer Seite und haben über kaum eine unserer Aktionen von uns berichtet)
    FDP: 4.000.000 € (?)
    CDU: 30.000.000 (?) und die Medientrommel war sehr fleißig:
    http://www.nachdenkseiten.de/?p=18726

    AFD: hatte gewisse Großspender aus der Wirtschaft. Piraten konnten sich leider keine Großplakate leisten. Aber Plakate alleine machen natürlich noch keinen Wahlkampf.

    Nicht aufgeben, Piraten! Die Demokratie und die Menschen haben euch bitter nötig! :-)

  22. Frink schrieb am

    Kopf hoch Leute, nach weiteren 4 Jahren CDU werdet ihr umso dringender gebraucht werden und vielleicht könnt ihr ja auch das ein oder andere aus der außerparlamentarischen Opposition erreichen, etwa mit Verfassungsklagen, wie ihr es in der Vergangenheit auch schon getan habt.

  23. Tobi schrieb am

    Das Schlimme ist leider echt nur, dass das Merkel (tut mir leid… bin echt nicht gut in der Bestimmung des Genus) weitere 4 Jahre Deutschland kaputt machen wird…

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