Markus Barenhoff: »Reding dreht an Abwärtsspirale in der europäischen Drogenpolitik«

Bild: Tobias M. Eckrich

Mit einem neuen Vorschlag möchte die Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, Viviane Reding, neu auf den Markt kommende psychoaktive Substanzen schneller verbieten lassen. Markus Barenhoff, stellvertretender Vorsitzender der Piratenpartei Deutschland, kritisiert das Vorgehen als oberflächliches Herumdoktern an den Symptomen ohne jeden Effekt:

»Diese Substanzen werden von vielen Jugendlichen als Ersatz für das immer noch verbotene Cannabis eingenommen. Statt immer neue Verbote zu schaffen, sollte vielmehr darüber diskutiert werden, welche Drogen legalisiert werden sollten, um solche gefährlichen Ausweichbewegungen in Zukunft zu vermeiden. Ein erster und seit Jahrzehnten überfälliger Schritt wäre zum Beispiel die Legalisierung von Cannabis. Wir sind davon überzeugt, dass sich ein Großteil des Problems mit den so genannten ›Legal Highs‹ damit umgehend in Luft auflösen würde.«

Die PIRATEN setzen sich in ihrem Wahlprogramm für eine umfassende Neuausrichtung der Drogenpolitik ein, um den Schutz der Konsumenten zu verbessern und illegalen Vertriebsstrukturen wirkungsvoll den Garaus zu machen. Weiterhin fordern die PIRATEN eine bessere Aufklärung über Drogen und einen effektiveren Jugendschutz.

Quellen:
[1] http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/reding/multimedia/news/2013/09/20130917_en.htm
[2] http://wiki.piratenpartei.de/Bundestagswahl_2013/Wahlprogramm#Drogen-_und_Suchtpolitik

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Kommentare

8 Kommentare zu Markus Barenhoff: »Reding dreht an Abwärtsspirale in der europäischen Drogenpolitik«

  1. Freichrist776 schrieb am

    Drogen müssen verboten sein. Und Inzest muss verboten bleiben. Es darf keine Gleichstellung der „Homo-Ehe“ geben. Und Autosexualität (selbstbezogene Sexualität) muss stark begrenzt werden. Deutschland braucht eine Bewegung wie die amerikanische No-Fap-Bewegung (bitte googeln).

  2. KJ schrieb am

    Vielleicht wird sogar eines Tages so ein grenzdebiler Kiffer zum Bundesvorsitzenden der Piratenpartei gewählt. Wundern würde mich das nicht.

  3. Sualtam schrieb am

    Tja leider gibt’s noch zuviele Leute, wie meine Mutter, die meinte letztens, wenn man hasch kauft versuchen die dealer Heroin drunter zu mischen. Also die typischen 50er Jahre Klischees. Aber selbst jeden Abend ein Glas Wein. ist ja gesund *facepalm*

  4. Pingback: Markus Barenhoff: »Reding dreht an Abwärtsspirale in der europäischen Drogenpolitik« « Piratenpartei Braunschweig

  5. Jesus schrieb am

    Alles verbieten, bringt’s total, ist zwar gegen die Grundrecht aber dass juckt halt niemand.
    Piraten wählen oder weiter in der Diktatur leben.

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