U18-Wahl: Die Zukunft wählt PIRATEN

Bild: Tobias M. Eckrich

Wäre die U18-Wahl unter Kindern und Jugendlichen eine vorgezogene Bundestagswahl, würde die Piratenpartei Deutschland mit einem stolzen Ergebnis von 12,32 % in das Parlament einziehen. Im Vergleich zu den U18-Wahlen zur Bundestagswahl 2009 mit einem Ergebnis von 8,7% verbessern sich die PIRATEN um mehr als 3,6 Prozentpunkte und legen damit deutlich zu. Auch im direkten Vergleich zu den vorhergehenden Prognosen des Meinungsforschungsinstituts Infratest Dimap schließen die PIRATEN besser ab. Dort wurden der Partei lediglich 9% der Stimmen prognostiziert.

»Die Wahlentscheidung der unter 18-Jährigen ist für uns ein klares Zeichen dafür, dass die PIRATEN in Zukunft nicht mehr wegzudenken sind. Wir sprechen die Themen und das Lebensgefühl junger Menschen an und werden uns deshalb auch langfristig behaupten können. Wichtig ist jetzt, dass wir uns politisch, programmatisch und organisatorisch weiterentwickeln. Aber hier sind wir, das zeigt uns die Arbeit und das Engagement der letzten Monate, auf einem sehr guten Weg«, so Bernd Schlömer, Bundesvorsitzender der Piratenpartei Deutschland.

Für die PIRATEN gilt es nun, das gute Wahlergebnis bei der Jugend in „echte“ Mandate am 22. September umzusetzen.

Quellen:
[1] Ergebnisse der U18-Wahl 2013: http://www.u18.org/das-projekt-u18/
[2] Ergebnisse 2009: http://www.berlin.de/imperia/md/content/buergeraktiv/landesjugendring_doku_u18_wahl_web.pdf?start&ts=1262622450&file=landesjugendring_doku_u18_wahl_web.pdf
[3] Repräsentative Umfrage 2013: http://www.infratest-dimap.de/de/infratest-dimap/kooperationen/jugendwahl-u-18/

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Kommentare

40 Kommentare zu U18-Wahl: Die Zukunft wählt PIRATEN

  1. Anonym schrieb am

    Interessantes Resultat: Wer kaum Lebenserfahrung hat, wählt die „Piraten“!
    (Und wer die Realitäten der deutschen Gesellschaft kennt und die Veränderungen und die heutigen Tricksereien bei der Piratenpartei beobachtet, geht allmählich auf Abstand …)

    • Gedankenverbrecher schrieb am

      Ja. Dieser Filz und die Verstrickungen bei den Piraten, der Lobbyismus und die Korruption sind wirklich unerträglich.
      Wie gut, dass wir all die etablierten Parteien haben, bei denen solch undenkbare Dinge natürlich nie vorkommen…

      Gruß
      Gedankenverbrecher

    • Sven schrieb am

      ihre umgekehre Logik wäre: Wer viieeel Lebenserfahrung hat, wählt FDP!!! Die hat die Jugend rausgewählt.
      LOL, ROFL, DOPPELLOL!!

      PS: warum anonym? Flagge zeigen!

    • niska schrieb am

      Sie ziehen die falschen Schlüsse.
      Die Jugendwahlen zeigen eher, dass die Interessen und der politische Willen von jungen Menschen, die ja bekanntlich unsere Zukunft bedeuten, durch das Wahlrecht erst ab 18 nicht ausreichend berücksichtigt werden.
      Die Überalterung tut noch ihr übriges dazu.
      Demzufolge ist den Großparteien auch Rentenerhöhung wichtiger als Bildungspolitik.
      Ein Parlament sollte bestenfalls einen Querschnitt der Bevölkerung repräsentieren und vertreten.
      Das klappt bei uns nicht recht, denn die Interessen der Kinder und Jugendlichen werden von Ihren Eltern vertreten und sind daher eben nicht die Interessen der Kinder.
      Und wenn man Ihren Kommentar so liest ist auch das willkürliche Datum 18 eben kein Garant für Reife oder ‚Lebenserfahrung‘.

    • Bastian schrieb am

      An anonym: Welche Tricksereien denn bitteschön? Was ist das für eine Argumentation? These, Argument, Beispiel, schon mal davon gehört? Mal davon abgesehen, dass die Piratenpartei eine der wenigen ist, die noch aktiv diskutieren und nicht durch irgendwelche Lobbys gesteuert werden.

        • K.West schrieb am

          Zunächt hat dieser Link nichts mit dem Thema zu tun.

          Die Gründung von Gruppen und Untergruppen halte ich für unproblematisch, da die Parteien basisdemokratisch ist – wie es keine andere gibt zur Zeit ( und die Grünen früher mal waren ) und jedes Thema mehrheitsbeschlussfähig sein muss. Zudem gibt es keine Partei, die transparenter ihre Prozesse aufzeigt.

          Sie sehen eher ein positives Beispiel der Mitbestimmung – und logisch versucht sich die Lobby als Mitbestimmer, als eine freie Meinungsäußerung unter Vielen, breit zu machen. Hier von „Unterwanderung der Partei“ zu sprechen bedarf schon gewaltig fehlende Kenntnisse, wie Themen erörtert, erarbeitet werden. Sie können jedoch erkennen, dass selbst Trolls / AfD-Kommentatoren und Sonstige – sich auch engagieren können, ob nun in Untergruppen oder nicht.

          Zudem erkennen Sie, dass keine Menschen ausgegrenzt werden und die Prozesse transparent sind im Gegensatz zu scheinbar TOP-down ( wie Befehlsstruktur ) reglementierte Parteien, gerne ein Beispiel bzgl. „Mut zur Wahrheit“ und Mitbestimmung:

          Vergleichen Sie doch mal – wie was aufgebauscht wird ( sprich „unwahr“: 6-7 Angreifer bzw. 20 Angreifer (Welt.de) bzw. Messerangriff anstatt zwei nicht bewaffnete Täter ) sowie wie Berichte gestoppt werden, weil sie nicht von führenden Positionen durchgewunken werden.

          Ist dies intransparente Wählerverdummung?
          https://www.youtube.com/watch?v=1LEUHakl6Hc

          Es lohnt sich jedoch nicht, mit Leuten zu argumentieren, die einfach OFF-Topic Themen querbeet posten, weil sie frustriert sind über die Mitbestimmung ihrer Lieblingspartei ;=).

  2. Daniel schrieb am

    Es benötigt keinerlei Lebenserfahrung um von Grund dinge zu erkennen vor der die mehrheit Deutschlands sich die Augen verschließt.
    Dinge wie folgende:
    Sobald Wahlen anstehen und man von den Medien erfährt wann diese ist, regen sich plötzlich alteingesessene mal wieder, und plötzlich hört man etwas „positives“ … Einige Parteien greifen auch die Themen die grade so „in aller Munde“ sind auf, und schreiben das dann auf ihre Wahlplakate. Ist ja sowieso nur vorrübergehend.

  3. Mal zum Thema Lebenserfahrung:

    Lebenserfahrung bedeutet nicht, dass man sich im Alter zurücklehnen kann und sich diese ob dem Geburtsdatum attestieren darf.

    Ich war gestern auf dem Podium in Nürnberg eingeladen. Vorweg: Wir haben dort als Piraten um nur 2 Stimmen die absolute Mehrheit (!) verfehlt.

    Und das lag nicht daran, dass das alles lebensunerfahrene Kinder waren. Ganz im Gegenteil.
    Da waren viele, viele Jugendliche, die in ihren jungen Jahren durch dunkle Keller gegangen sind. Probleme in der Schule, Mobbing, finanziell schwache Elternhäuser, das Gefühl, von Politik und Staat gar nicht wahrgenommen zu werden. Das haben sie so – meist – auch sachlich und konstruktiv geäußert. Lebensfremd war in der Tat eigentlich nur einer so richtig. Der Vertreter der CSU. Der Genau zu diesen Jugendlichen kommt. Im 7er BMW. Seinen Fahrer die gesamte Diskussionsrunde im Wagen warten lässt. Und dann vermittelt, in Deutschland – respektive Bayern – wäre alles wundervoll.

    Nein. Lebenserfahrung bedeutet durchaus auch Scheisse erlebt zu haben. Fehler gemacht zu haben. Solche Leute brauchen wir auch (!) in den Parlamenten.

    Wer im Bett nie Brot gegessen hat, weiß nicht, wie Krümel pieksen.

    LG
    Pinny

  4. Chris schrieb am

    Ich gratuliere euch zu diesem tollen Ergebnis der U18-Wahl und drücke euch die Daumen für die Landtags- und Bundestagswahl. Ihr bekommt bei beiden meine Stimme u. ich hoffe, dass ihr den Einzug in den Bundestag schafft. Eine Rot-Grüne-Piraten-Koalition wäre einfach super. Die Zeit ist reif für eine Partei wie die Piraten. Alles Gute!!!!!

  5. Muhahah, die Rechtspopulistische AfD hat in der U18 Wahl noch weniger Stimmen als die NPD.

    Denke das es gut ist das die Jungen Leute viele verschiedene Parteien wählen, keine so starke Präferenz für nur eine Partei. Das ist gut ;)

    • Ingo Zanparoonie schrieb am

      Lieber Herr Mülleimer: Warum ist die AfD rechtspopulistisch? Würden Sie das bitte exakt erklären.

      • niska schrieb am

        Sie brauchen dafür tatsächlich eine Erklärung?
        Das spricht nicht unbedingt für Sie, oder Sie haben sich einfach bisher noch nicht mit der AfD befasst?

        • Ingo Zanparoonie schrieb am

          Ich nenne es konservativ! Aber was ist daran verwerflich? Viel schlimmer ist dich noekommunistisch, wie die Piraten – oder?

          • Ingo Zanparoonie schrieb am

            Tippfehler: Neo-Kommunistisch … sollte das sein.

              • Ingo Zanparoonie schrieb am

                Jemand der ein BGE fordert, was sich nicht mal die SED Nachfolger trauen, ist doch nun mak kommunistisch. Das hat mit der eigenen Sichtweise nichts, aber auch gar nichts zu tun.

              • Komisch ? Wieso wollten dann in den USA Liberal-konservative Ökonomen wie Friedman das BGE einführen und nicht die kommies ?

                Deine Politische Bildung ist grotten schlecht, deinen Hauptschulabschluss noch zu zeiten des kalten Krieges gemacht oder wie ?

              • Grimnir schrieb am

                @Sven

                Milton Friedman hat aber auch folgendes Buch geschrieben: „There is no such thing as a free lunch“ (deutsch: „Nichts ist umsonst. Warum in einer Volkswirtschaft jede Mark erarbeitet werden muss“). Die negative Einkommenssteuer hat mit einem Bedingungslosen Grundeinkommen ungefähr soviel gemein wie ein gewöhnlicher Verbrennungsmotor mit einem Perpetuum Mobile.

            • niska schrieb am

              Kommunismus sollten Sie besser nochmal googeln.
              Die Piraten wollen eine positive Leistungsgesellschaft bei der niemand auf der Strecke bleibt und keine klassenlose wie Marx.
              Und auch das Privateigentum wird nicht abgeschafft. Zum BGE darf jeder soviel dazuverdinen wie er möchte.
              Das BGE ist keine kommunistische Idee, da es nicht zum Klassenkampf aufruft, sondern im Gegenteil die Einkommensschere befriedet.
              Kommunismus in seiner Umsetzung führt zu einem autoritären System, dem Sozialismus. Die Piraten sind eine liberale Partei, die haben es nicht so mit Autoritärem.

          • niska schrieb am

            Nichts ist daran verwerflich.
            Rechtspopulistisch und konservativ ist auch die CSU.
            Das demokratische Spektrum ist groß. Das braucht auch einen rechten Rand.
            Es zu leugnen, um ein anderes Bild für den vermuteten ‚linken Mainstream‘ von sich zu promoten, ist verwerflich.

        • Anonym schrieb am

          Wer keine Antwort geben kann, kommt dem Fragenden dumm!
          Nett sein zu „Ingo Z.“, denn im Gegensatz zu anderen Leuten, die erkannt haben, dass hier Traumtänzern die Bühne geboten wird (samt leerer Versprechungen), befasst er sich immerhin noch mit den „Piraten“ und versucht, über berechtigte Fragen wenigstens etwas Sinnhaftes zu erreichen!

        • Grimnir schrieb am

          Eine Partei, die eine andere Partei mit unsachlichen Unterstellungen zu diskreditieren versucht, sagt damit sehr viel über sich selbst aus und wenig über die gegnerische Partei.

          • niska schrieb am

            Was meinen Sie mit Unterstellungen? Dass die AfD rechtspopulistisch ist, ist nunmal Fakt. Früher waren die Konservativen wenigstens noch ein bisschen stolz, hatten Rückgrat und haben sich nicht selbst verleugnet. Warum nicht zu dem stehen was man ist? Man will in allen Schichten und Lagern Protestwähler abgreifen, so wie es die Piraten vorgemacht haben. Da wäre es unklug, wenn man herausfinden sollte, dass die AfD und vor allem ihre Erfinder nationalistisch und neoliberal sind.
            Das ist ja fast so schizo wie Merkel, die sagt, Homos sollten nicht adoptieren dürfen, aber sie wolle keinesfalls jemanden diskriminieren…
            Und welche Partei? Hier schreiben Einzelpersonen.

            • Grimnir schrieb am

              Wenn man eigene Vorurteile und Spekulationen als „Fakt“ bezeichnet, kann man natürlich recht unbekümmert drauflos schwadronieren. Wenn Sie herausgefunden haben, ob die AfD nun rechtspopulistisch, konservativ oder neoliberal ist, können Sie uns das gern mitteilen. In anderer Leute Müll zu wühlen macht ohnehin mehr Spaß als vor der eigenen Tür zu kehren. Ich finde es z.B. bemerkenswert, dass Sie Frau Merkel die Diskriminierung Homosexueller vorwerfen, dabei aber selbst „schizo“ als diffamierendes Schimpfwort benutzen. Um 19:48 bezeichneten Sie die AfD als „neoliberal“ und 19:59 (nur 11 Minuten später) die Piratenpartei als „liberal“. Es wäre schön, wenn das die ganze Wahrheit wäre. Leider wird aber die AfD auch von konservativen und _ja_ rechtspopulistischen Strömungen beeinflusst und die Piratenpartei steht unter dem Einfuss von linksextremistischen Agitatoren. Ihre eigenen Worte waren ja: „Warum nicht zu dem stehen was man ist?“ Liberale und linksextreme Piraten kann man auch daran erkennen, wie sie mit dem „Problem AfD“ umgehen („Kein Fussbreit“ oder „Ich teile Ihre Meinung nicht, würde aber mein Leben dafür geben, dass Sie sie äußern können“). Den gemeinsamen AfD-kritischen Flyer der Jungen Piraten und Grüner Jugend kann man sicher nicht mehr als Einzelmeinung abtun. Leider wird der Erfolg bei der U18-Wahl überschattet von der Niederlage bei der bayerischen Landtagswahl. Dazu habe Ich mich aber schon auf Jennys Blog geäußert:

              http://pinksliberal.wordpress.com/2013/09/15/ltwby13-zeigt-geschaftsmodell-der-fdp-ist-gescheitert

              Gerade Wähler, die zwischen Piratenpartei, FDP und AfD schwanken, dürfte ein allzu arrogantes und intolerantes Auftreten gegenüber der AfD eher abschrecken.

              • Anonym schrieb am

                @Grimnir:
                „… Wähler, die zwischen Piratenpartei, FDP und AfD schwanken …“ —
                Wer zwischen diesen drei Parteien wählen möchte, kann sich aus meiner Sicht nur bei grosser persönlicher Unerfahrenheit für die Piratenpartei entscheiden. Die FDP ist etabliert und überschaut die Lage, nutzt ihren Überblick jedoch (leider) vorwiegend für Lobbyismus und wohlfeile Patronage, die AfD ist nicht etabliert (zumindest noch nicht), bietet jedoch das Fachwissen auf, um extrem gesellschaftsschädlichen Lobbyismus zu benennen und in der Sache bloßzustellen, die Piratenpartei ist nicht etabliert, und entgegen ihrem Selbstbild überschaut sie auch nicht die Lage. Zudem ist sie nach meinem persönlichen Eindruck bedauerlicherweise bereits in geschickter, unauffälliger Weise von Staatsdiensten durchsetzt. Ihre sehr emotionalen Mitstreiter sind jedoch nicht imstande, das zu erkennen, und vermutlich noch viel weniger, es für den Fall der Erkenntnis ggf. auch zuzugeben. Die Wählerstimmen der Piraten scheinen als politische Manövriermasse vorgesehen zu sein, sollte die kritische Masse von 5% erreicht werden. Nur für wen? – Und genau darüber sollte jeder Leser für sich allein mal gründlich nachdenken!

  6. Sven schrieb am

    Was ist an den Piraten bitte „neo-kommunistisch“? Bitte auch mal den Begriff genau definieren! Sie verstehen da sicher was ganz anderes drunter als ich.

    Wegen Grundeinkommen, eine Jahrhunderte alte Idee, die älter als Karl Marx ist und eigentlich ursprünglich aus der liberalen Ecke stammt.

    Sonst würden wirtschaftsnahe Menschen wie Prof. Götz Werner oder Prof. Straubhaar sich nicht so sehr dafür einsetzen.
    http://www.welt.de/wirtschaft/article116116985/Warum-Grundeinkommen-gut-zu-den-Piraten-passt.html

    • Für Rechtsaußen ist Liberalismus und Kommunismus ohnehin das gleiche, diese Leute sind ja gar nicht in der lage zu differenzieren. Da sind dann eben alle die eine andere Weltsicht haben böse „Kommunisten“.

  7. Klaus schrieb am

    Die Zukunft wählt PIRATEN, leider sind die Hauptnutzer der neuen Medien jetzt noch nicht wahlberechtigt.
    Totale Kontrolle wird angestrebt, derzeit keine Gegenmaßnahme, Vertrauen , gegen den Terrorismus. Sie kann leicht in absolute Macht und Herrschaft umschlagen.
    Wir sind immer mehr abhängig von Technik und damit theoretisch immer mehr kontrollierbar. Politik muß handeln, sonst könnte uns ein neuer Faschismus drohen. Wir müssen uns auf den Cyber-War einstellen, und Verluste gering halten. Die Mächtigen dieser Welt sind besonders betroffen, sie sollten sich nicht positionieren für die NSA, und damit gegen Ärmere.

  8. Lukas S. schrieb am

    Warum veröffentlicht ihr nicht das Ergebnis der echten Bayernwahl von heute? Ganze 1,9% sind es geworden. Warum wird dies hier verschwiegen?

    • Sven schrieb am

      ganz einfach: das Ergebnis von Bayern erfährt man in allen Mainstream Medien. Von der U18 Wahl weniger. Natürlich sind wir für die U18 Wahl, weil die Piraten auch massiv das Wahlalter senken wollen.

      Demokratie für alle!

      Außerdem sollen auch alle hier lebenden Ausländer wählen dürfen, die schon länger hier ihre Steuern zahlen.

      Aber: vor 5 Jahren hatten wir 0%. Jetzt 1,9%. DIe FDP und die Linken sehen auch nicht besser aus.

      Bayern ist halt konservativ.
      Wir sind das nur insofern, weil wir uns ans Grundgesetz halten.

      • Lukas S. schrieb am

        „Natürlich sind wir für die U18 Wahl, weil die Piraten auch massiv das Wahlalter senken wollen.“

        Sind Sie dann auch dafür, „massiv“ das Alter der Strafmündigkeit zu senken? Denn warum sollte man mit 19 noch wie ein Kind vor Gericht behandelt werden, aber schon wählen dürfen?

        • Hallo Lukas,

          Strafmündigkeit und Wahlmöglichkeit hat nicht viel miteinander zu tun und sind zwei ganz verschiedene Themen. Es ist durchaus denkbar, dass die Eltern für ein Kind bis zu einem bestimmten Alter haften, welches aber trotzdem wählen gehen kann. Ich sehe da keinen Widerspruch.

          Außerdem – erfreulicherweise – je mehr Kinder wählen gehen und sich mit dem System auseinandersetzen – z.B. auch die Nachrichten sehen, wer gewonnen hat und ob die Versprechen dann auch umgesetzt werden – umso weniger „unmündige“ Jugendliche produzieren wir, die dann halt mit 18 irgendwelchen Stuss wählen.

          • Anonym schrieb am

            Mündigkeit kann nicht ohne Betreuung erreicht werden. Und die ist aufwendig, denn es gilt z.B. auch, Parteihistorien und Parteiversprechungen unvoreingenommen (! – das fällt den meisten schwer!) nachzugehen und anhand der realen Fakten zu überprüfen.
            Bis dato erblicke ich keinen Hinweis, wie die Piratenpartei diesen Erfordernissen nachkommen will. Propagieren allein zählt nicht, das kann (könnte) jeder!

    • annonym schrieb am

      Die Landtagswahl in Bayern ist bei weiten Teilen eine Katastrophe. Die einzigen guten Nachrichten sind, dass die Piraten immerhin 2% erreicht haben und die FDP aus dem Landtag geflogen ist. Aber mit der CSU-Alleinregierung sehe ich für Bayern schwarz. Haben die Leute dort nichts zu tun als den ganzen Tag mit den Politikern gemeinsam im Zelt Bier zu trinken? Die werden schon sehen, was die davon haben, wenn denen die Steuern um die Ohren fliegen.

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