#PiratTaxiTv Nr. 6 vom 4.9.2013 #GLMfbg mit Anke Domscheit-Berg

Bild: Tobias M. Eckrich

Das PirateTaxi tourt durch Berlin und interviewt dabei Piraten zu Aktuellem und Generellem und was die Welt sonst noch bewegt. In dieser Folge kommt Anke Domscheit-Berg im Gläsernen Mobil zu Wort.

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Kommentare

2 Kommentare zu #PiratTaxiTv Nr. 6 vom 4.9.2013 #GLMfbg mit Anke Domscheit-Berg

  1. K.West schrieb am

    Ach,… was ist das schön. Wieder ein tolles Flow-Video, worüber ich mich immer besonders freue. Im Grunde ist HappyFlow-Interviewerin zu beneiden, da sie viele unterschiedliche Leute der Partei befragen kann. Diesmal ein ganz anderes – aber auch ein durchweg sehr gelungenes Video.

    Der Zuschauer bleibt draußen und ist dennoch mittendrin ( was symbolisch auch die Thematik Überwachung vs. Privatsphäre medial rüber bringt ). Mit Anke Domscheit-Berg und HappyFlow im Gläsernen Mobil sowie den zuarbeitenden Piraten ( klasse, die Kamera am Arm so ruhig stellenweise zu halten ! ) ein kompetenter und guter gelungener Einblick – und dies kurz vor der Demo am Samstag (http://www.piratenpartei.de/2013/09/02/piraten-unterstutzen-demonstration-gegen-uberwachungswahn-am-7-september-2013).

    Wie sehr Privatsphäre betroffen ist, zeigt auch die fette Geldbörse von vermutlich Anke Domscheit-Berg – kenne ich – viel Papierkram drin und mächtig fett, müsste mal aussortiert werden ;). Ja,… sowas sieht man Alles (und noch viel mehr), wenn man in eine Privatsphäre gelangt – ebenso wie genannt nicht nur die Intimsphäre sondern auch persönliche und ggf. geschäftliche Unterlagen , die jeder für sich freigeben oder eben nicht der Öffentlich freigeben möchte. Zum Stichwort Privatsphäre poste ich oft auch noch diese Links http://www.europe-v-facebook.org/DE/de.html , damit die Privatsphären und der Datenschutz erstens größere Unterstützung erhält und zweitens Familien geschützt werden: http://wdrblog.de/digitalistan/archives/2013/08/lasst_eure_kinder_aus_facebook.html: Stellt Eure Kinder nicht gedankenlos ins Netz – schützt und begleitet sie für einen sorgfältigen Umgang ohne Angst im Netz. Erst denken, dann posten : http://www.stern.de/digital/online/privatsphaere-im-web-eltern-stellt-keine-kinderfotos-auf-facebook-2030991.html

    Sehr gut gefiel mir der Part „Vielfalt im Bundestag“ bzw. „wie sehr sich die Parteien angleichen“ und scheinbar sich über die Jahre das gegenseitige Parteiprofil weggenommen haben . Zeit zu ändern! Ob der Punkt stimmt, dass alle Parteien wie die Liberalen kein einheitliches Konzept haben europaweit kann ich nicht bestätigen – mich würde es jedoch bei unserer FDP schon alleine nicht wundern, da sie kaum ein festes Konzept selbst hatte. Die angesprochene „Vielfalt im Bundestag“ – von Alt bis Jung – gefiel mir besonders gut – auch mit dem Hintergrund der JuSo-Diskussion um die Agenda 2010 ( mit Katharina Nocun ) .
     Mein Tipp ans Webseiten-Team: Auf Eurer Homepage -> Themen A-Z noch „R“ wir Rente verknüpfen. Gedanken und Arbeit darüber gab‘ es schließlich schon – auch im Wahlprogramm ist sicherlich was zu lesen.

    Diese Einheit in Bundestag und Bundesrat sowie die Gleichschaltung der Politiker, das Sich-Gegenseitige-In-die-Schuhe-Schieben und das Betroffen-Bekümmert-Sein in Kombination mit Arbeitsverweigerung bzw. Kontrollverweigerung führt klar zur Politikverdrossenheit. Kenne sehr viele, die nicht wählen gehen woll(t)en und schwerlich zu motivieren sind. Habe selbst immer gewählt und bereits per Briefwahl „gevotet“.
    Doch auch das Politikverdrossenheits-Gefühl kam bei mir auf – ich verstehe diese Leute. Nicht wählen ist keine Lösung, sondern indirekt leider auch eine Stimmabgabe für die etablierten Parteien.

    Grundsätzlich würde ich demnach Anke Domscheit-Berg zustimmen: Besser ist es eine kleine Partei dann zu wählen, jedoch nicht irgendeine , die nur auf Wählerstimmenfang geht und mit Demokratie nichts an der Mütze oder Hut hat.

    Liebe Piratinnen und Piraten: Weiter so!
    Jetzt auf in den Endspurt: Flaggen auf Orange setzen und den Bundestag zum Erleuchten bringen: http://www.piratenpartei.de/2013/09/03/video-piratenpartei-die-neue-farbe
    Am Besten wäre es noch, über twitter / facebook mehr zu posten, auch fremd zu posten und zu kommentieren , ob es zu Accounts von Datenschutzbeauftragte – z.B. bei aktuellen Themen (http://www.piratenpartei.de/2013/09/06/piraten-fordern-sofortiges-handeln-der-bundesregierung-zum-schutz-von-gesundheits-und-bankdaten/#comment-52034) oder politische Mitbewerber und angrenzende Themen. Macht den Endspurt im digitalen Partei-Wahlkampf ( so wie es bspw. die AfD derzeit macht, die für mich jedoch weniger eine Alternative ist – ebenso wie die NPD, die ebenfalls auf Wählerfang geht und es mit scheinbar mit gängigen Scheinargumenten versucht, vergleiche https://de.wikipedia.org/wiki/Wahlomat#Kritik_und_Kontroversen bzw. http://www.rp-online.de/digitales/rp-plus/npd-wahlhelfer-wider-willen-1.2824570 ). Hier setze ich jedoch auf die Vernunft und Intelligenz der Wähler. Wir sind mündig und können Protest wählen, aber auch unser Gehirn (noch) verwenden :-D.

    Liebe Bürgerinnen und Bürger!
    Geht wählen und informiert Euch: http://www.bpb.de/politik/wahlen/wer-steht-zur-wahl/bundestag-2013 bzw. http://www.wahl-o-mat.de sowie http://www.kein-programm.de ( für diejenigen, die es immer noch nicht glauben wollen, dass Orange eine wählbare Farbe und gute Alternative ist !)

  2. Dr. Munzert schrieb am

    Hallo Frau Domscheit-Berg, liebe Piraten
    Vorschlag für eine notwendige Diskussion und als aktuelles Wahlkampfthema:
    Missbrauch der Psychiatrie zur Mundtotmachung kritischer Bürger anprangern, aufklären und verhindern!
    “…haftet der Psychiatrie der Geruch an, seit jeher ein willfähriges Instrument im Dienste der Mächtigen gewesen zu sein” (in Behnke & Fuchs: Zersetzung der Seele 1995, S. 228).
    In Hinblick auf Gustl Mollath und viele andere Unrechtsopfer, der Martha-Mitchell-Effekt:
    Wird einer Person absichtlich oder irrtümlich von Ärzten, Psychiatern, Justiz oder Politikern eine Geistesstörung (Wahn, Paranoia) zugeschrieben, um zutreffende Erkenntnisse, die diese Person an die Öffentlichkeit bringt, zu diskreditieren, dann spricht man in der Fachliteratur vom Martha-Mitchell-Effekt.
    Dr. Thomas Grüter schreibt hierzu:
    “Die Fehldeutung von Tatsachen als Wahnideen ist unter dem Namen »Martha-Mitchell-Effekt« bekannt. Martha Mitchell war die Frau des ehemaligen US-Justizministers John Mitchell. Im Oktober 1972 wurde er beschuldigt, den Einbruch in die Wahlkampfbüros der demokratischen Partei im Watergate Hotel in Washington D.C. beauftragt zu haben. Frau Mitchell informierte mehrfach die Presse darüber, dass ihr Mann nur als Sündenbock für den eigentlichen Drahtzieher herhalten sollte: Präsident Richard Nixon. Das Weiße Haus streute daraufhin falsche Informationen über ein angebliches Alkoholproblem der Ministergattin und unterstellte ihr Wahnideen. Als der Watergate-Skandal schließlich in seiner ganzen Tragweite bekannt wurde, erwiesen sich Martha Mitchells Aussagen als vollkommen korrekt und sie selbst als geistig gesund” (2004, S. 12. Der böse Schein, in der Fachzeitschrift Gehirn und Geist, Nr. 4/2004).
    It’s the system, Gustl!
    Dr. Reinhard Munzert

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