Video: Piratenpartei – Die neue Farbe

Bild: Tobias M. Eckrich

Aufrichtig Ander5!

Neustart der Gesellschaft, eine neue Farbe für den Bundestag am 22.09.2013!
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Kommentare

16 Kommentare zu Video: Piratenpartei – Die neue Farbe

  1. K.West schrieb am

    Dafür!

    Gut gestaltetes, animierendes Video. Auch die Erleuchtung im Bundestag ist gut. Ihr seit nicht nur mit Eurer Farbe eine Bereicherung, sondern auch im Hinterfragen. Sind wir Deutschen nicht immer die sketischen Nachfrager und Forscher, Ingenieure und Vordenker? Ist es nicht so, dass Kontrollfrunktionenen funktionieren müssen (vs. Scheinkontrolle http://www.bundestag.de/bundestag/gremien/pkgr/mitglieder.html), um Schaden an der Bevölkerung abzuwenden, von zur Zeit 50 Milliarden € pro Jahr (!!!) http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/wirtschaftsspionage-50-milliarden-schaden/8705934.html)?

    Wünschenswert wäre nur noch eine Kurzsequenz, in der gezeigt wird, dass alle Menschen mitgenommen werden – auch diejenigen, für die Technik #Neuland ist. Hierfür gibt es Krypto-Partys, Datenschutzkurse, vielleicht auch demnächst Vorbereitungskurse für Eltern und Großeltern. Die Welt wird moderner und vielfältiger, vielleicht (unfreiwillig) ein Stück schneller, aber keineswegs schlechter – die Menschen nur vorbereiteter und aktiver unterstützt.

    Wichtig ist, die Welt mitzugestalten als sich verwalten und gestalten zu lassen.
    Das zeigt auch die Schlussbotschaft „Du ziehst mit in den Bundestag ein „, wie ich finde, im Video.

  2. Timecodex schrieb am

    Der Spot gefällt mir besser als der Andere, weil er etwas typischer ist für die Piraten.
    Werden beide im TV zu sehen sein?

  3. Caana schrieb am

    Super Spot, er bringt gut auf den Punkt, warum ich bei den Piraten war. 20K besser als der dröge „offizielle“.

  4. Anonym schrieb am

    Ich habe gerade nachgelesen, dass ein Herr Schlömer die Unterstützung bzw. Tolerierung (was de facto dasselbe bedeutet) von ROT-GRÜN und dessen Kandidaten Steinbrück angekündigt hat, sollte die Piratenpartei im Bundestag vertreten sein. „Ein SPD-Spitzenpolitiker habe ihm mitgeteilt, die Sozialdemokraten seien an einer Zusammenarbeit interessiert …“:
    http://de.nachrichten.yahoo.com/piraten-w%C3%BCrden-rot-gr%C3%BCne-minderheitsregierung-tolerieren-143010185.html
    .
    Ich hatte bisher geglaubt, dass
    – erstens die generelle Richtung von den Mitgliedern grundsätzlich mitbestimmt wird, was eine solche elementare Aussage von vornherein ausschliesst, und dass
    – zweitens die „Piraten“ mündiger sind, als dass sie sich von dem blenden und einfangen lassen, was da an schönen Worten und guten Absichten verbreitet wird, wenn die Fakten etwas gründlich anderes offenbaren.
    Offenbar habe ich mich in beiden Punkten geirrt?

    • Gedankenverbrecher schrieb am

      Nun… wen sollten die potentiellen Kandidaten sonst unterstützen?

      Schwarzgelb? Wirklich?
      Niemanden? Sich bockig auf die Oppositionsbank setzen, weil sie nicht sich selber wählen können?

      Mit etwas Glück schaffen wir die 5%-Hürde. Aber letztlich bedeutet das *garnichts* auf Bundestagsebene. Wir werden ein bischen mitreden können. Richtig blockieren oder dagegenstimmen wird nicht viel bringen.
      Wir können nur öffentlichmachen was geht.
      Und jetzt eine Minderheitenregierung zu unterstützen wäre wenigstens ein halbwegs brauchbarer Hebel.

      Vielleicht ist diese Aussage gar nicht so dumm.

      Besser so als nochmal ne Runde Schwarzgeld oder GroKo…

      Gruß
      Gedankenverbrecher

      • Grimnir schrieb am

        Viele Leute denken, der Bundestag wäre dazu da, eine Regierung zu wählen und danach mithilfe einer „regierungsfähigen Mehrheit“ die Regierungsvorlagen abzunicken. Tatsächlich ist es jedoch die Aufgabe des Parlaments, die Regierung zu kontrollieren. Wenn also eine Regierungsvorlage vom Bundestag abgelehnt wird, dann ist das keine Staatskrise, sondern Zeichen einer funktionierenden Demokratie. Daher ist es wichtig, mit der Wahl kleiner Parteien für wechselnde Mehrheiten zu sorgen.

        Die AfD hat noch nicht (öffentlich) erklärt, im Falle des Überschreitens der 5%-Hürde Schwarz-Gelb zu „tolerieren“, obwohl das bei deren Programm naheliegend wäre.

    • Gedankenverbrecher schrieb am

      Sorry für den Nachtrag:

      Außerdem ist ein ‚man könne sich vorstellen‘ und ‚es gibt im Bereich Sozialpolitik 80% Übereinstimmung‘
      kein ‚Wir werden auf jedenfall eine rotgründe Minderheitenregierung unterstützen‘

      Gute Nacht
      Gedankenverbrecher

    • Henkeltasse schrieb am

      „tolerieren“ und „unterstützen“ ist überhaupt nicht dasselbe. Schonmal was von Minderheitsregierungen gehört? Da muss jedes Thema für sich einzeln ausgehandelt und debattiert werden, weil man sich eben nicht darauf verlassen kann, dass die Regierungsfraktionen mit einem stimmen, und man deswegen schön schachern kann „wir stimmen hier mit euch, dafür ihr mit uns da und da….“

  5. Sven schrieb am

    @ anonym: was erzählen sie da für einen Quatsch!!! Mal genau das Zitat von Schlömer lesen:

    „Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Piratenfraktion Rot-Grün unterstützt und Steinbrück als Kanzler wählt, wenn die Inhalte stimmen. Bei sozialen Themen haben wir mit der SPD 80 Prozent Übereinstimmung“, sagte Schlömer.

    Fazit: Er kann sich vorstellen (persönliche Einschätzung!), dass die Piraten (= basisdemokratische Mehrheit der Mitglieder) die SPD tolerieren würden.

    Das ist nur eine Einschätzung seinerseits, nicht mehr und nicht weniger. Er wollte das nicht vorweg nehmen. Als Repräsentant der Piraten wurde er nun mal von den Medien dazu befragt.
    Besser zu sagen als: „Dazu haben wir noch keinen Beschluss“. Und auch der wird in irgend einer Form (Zustimmung / ablehnung kommen).

    Gut wenn man bei Medienbreichten zwischen den Zeilen der Propaganda lesen kann.

    Ich selber glaube auch nicht, dass die Piraten jeden Kanzler komplett ablehnen würden. Piraten wollen schließlich thematisch koalieren. Und bei laut Schlömer 80% Übereinstimmung. (Siehe auch Wahl-O-Mat Selbsteinschätzungen) mit Rot-Grün auch am wahrscheinlichsten. Das ist diesmal auch meine Motivation den Piraten die Stimme zu geben. Neben den Linken kann Steinbrück nicht auch noch den frisch gebackenen Piraten ein Koalitionsgespräch von vorne herein verweigern. Das wäre von Seiten der SPD Betrug am Wähler und Wahlauftrag.

    • Anonym schrieb am

      @Sven
      Ich bin keine 16, und Sie selbst sind sicher auch nicht so naiv, dass Sie zur Interpretation dieser Aussage pedantische Wortklauberei betreiben müssten.
      Gerade solche vermeintlichen Übereinstimmungen – und von „80%“ zu sprechen ist ohnehin albern – zeigen für mich, wo die Grenzen der „Piraten“-Verlässlichkeit liegen bzw. wie schnell und unverhofft man ihnen im Alltag begegnet. Wer nicht imstande ist, die Blankoversprechungen geübter SPD-Protagonisten zu durchschauen (denn dazu liegen mittlerweile aus mehr als 100 Jahren Erfahrungswerte vor), sondern diese Aussagen – und seien es auch nur angebliche Absichten – für bare Münze nimmt, von dem weiß ich nicht, ob für ihn der deutsche Bundestag überhaupt der richtige Aufenthaltsort ist. Immerhin lautet der offizielle Amtseid darauf, Schaden von der Bevölkerung abzuwenden. (Die Originalformulierung drückt es begrifflich etwas ‚konservativer‘ aus.)

  6. Beate Kiefner schrieb am

    Die PIRATEN wollen in den Bundestag einziehen, nicht mehr und nicht weniger! Was soll denn das Geschwätz von möglichen Koalitionen? PIRATEN denken nicht in Fraktionen und Fraktionszwängen – nichts ist demokratiefeindlicher als eine Mehrheitsregierung in einer großen Koalition!
    Lasst dieses blöde Strategiewählen – wählt Inhalte mit Überzeugung!

    • K.West schrieb am

      Inhalt, Überzeugung und Mitbestimmungsrecht – das sind wahre Grundpfeilder der Piraten.

      Im Netz, im Datenschutz und möglicherweise in zukunftsweisenden Mitbestimmungsrechts-System sehe ich Kernkompetenzen der Piraten, gefolgt von durch Bürger und Mitglieder initiierte oder gemeinsam erarbeitete zweite Reihe an Kompetenzen:

      – Wer könnte glaubhafter die Mitbestimmung nicht nur einfordern sondern dadurch die Bürger und ihre Sorgen mehr erreichen – weil Ideen von und für die Bürger sind? Verbraucher- und Familienschutz, was einst die Stärken der zur Zeit schwächelnden Grünen sind gehört hierzu.

      – Wer könnte besser das Thema Umwelt wieder nach vorne Bringen? Dies war die einstige Kernkompetenz der Grünen – ich höre sie nicht einmal bgzl Fukoshima. Hier dürfte Deutschland sich aktiv einbringen, internationale Aktivität einzufordern. Wie sieht es aus mit dem unfertigen Pfandprojekt in Deutschland? Energiewende? Kein Wunder, dass die Grünen abrutschen auf 10%: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2013-09/gruene-umfrage-steinbrueck Was wollen die Bürger wirklich?

      Eurokrise = nur Finanzkrise oder auch eine europäische Solidaritätsfrage? Was heißt Solidarität? Wieso könnte es sinnvoll gewesen sein Ländern in Europa (zu früh) aufgenommen zu haben? Wie werden diese unterstützt, z.B. in deren Heimat, damit wir kein Flüchtlingsdrama entsteht?

      –> Schade, dass sich viele Bürger von der Alternative für Deutschland blenden lassen: http://www.sueddeutsche.de/politik/wahlkampf-der-afd-mut-zur-halbwahrheit-1.1763329
      Es klingt eben gut: Schnauze voll – raus aus dem Euro, zurück zur DM. Zu schön um wahr zu sein und bedauerlicherweise könnte ich den Wunsch zur DM fast nachvollziehen, wenn ich nicht mit einer starken DM Exporte mit dem Wechselkurs konträr wären. Zudem ist zu überdenken, wer und wer wie den Euroraum nutzt. Sündländer raus! Ausländer raus? Das ist mir zu billig als Parteiprogramm. Bedauerlicherweise werden einige Protestwähler und unzufriedenen Leute bei der AfD bleiben. Wer geblendet werden möchte, könnte auch bei anderen Oppositionsparteien bleiben.

      – Und natürlich gibt es Schnittmengen zur Rente . Meine Empfehlung: Nehmt an Stammtischen vor Ort teil. Ihr müsst kein Mitglied sein. Fragt Eure Engel, was denn ein Piratenpad ist – werdet aktiv und vertraut nicht auf Blender, die die Bankenwelten anstrahlen. Who the F… is AfD?

      Bildung 3.0 . Internet ist #Neuland, Aufklärung wird nicht praktiziert. Dabei haben viele Kinder schon Handys, die surfen können. Sie lernen an und mit PCs / Laptops / Smartphones / Tabel-PCs / Sub- und Netbooks. Lernt das Bildungssystem auch mit? Wie sieht es mit der Didaktik aus? Bisherige Versuche, junge Leute als Lehrer zu gewinnen scheitert – woran? Am Willen und am Geld. Dabei kostet es Geld, immer wieder Leute neu einzustellen, befristet, über Sommer rauszuwerfen etc. Sie sind nicht motivierter, sie können weniger Bildung voranbringen und Fortbilgung und Bildung für den Nachwuchs bleibt auf der Strecke. Wie wird sichergestellt, dass die Familien ihren Nachwuchs, ihre Kinder und Enkel, in der schnelllebigen Welt weiter voranbringen? Wie sieht das Konzept aus in einer immer stärker globalisierten Welt? Was für Kompetenzen / Softskills / Fähigkeiten und Fertigkeiten, welches Know-how sichert die Arbeitsplätze in Deutschland? Wie wird sichergestellt, dass die Investitionen in die Zukunft gelingen? Wer schafft die Voraussetzungen?

      Datenschutz, Privatsphäre, informelle Selbstbetimmung? Enttäuschter Datenschützer (http://www.tagesschau.de/inland/datenschuetzertreffen100.html bzw. http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2013-09/datenschutzbeauftragte-schaar-nsa), täuschende Opposition (http://www.bundestag.de/bundestag/gremien/pkgr/mitglieder.html). Wenn die Kontrolle nicht funktioniert und der Datenschützer oft muniert ( nicht nur zum Geheimdienst-Skandal ) und nicht wahr genommen wird, wird es Zeit zum Handeln! Es scheint doch so zu sein, dass Regierung und Opposition den Kopf in den Sand stecken oder in die Lobbyarbeit?!? Warum gibt es so viele Skandale (http://www.projekt-datenschutz.de, nur vorwiegend inländische in der Datenbank), jedes Jahr neue Datenmissbrauch- Skandale? Warum kann jeder ein Bild schießen und man wird nicht mehr gefragt? Warum werden die persönlichen Daten gerne an Dritte ( äußerst luktrativ ) weiterverkauft?

      Strategien bzgl. „Koalitionsgeplänkel“ brauchen die Piraten wahrlich nicht. Sie benötigen nur Wählerstimmen. Die Piraten werden die politische Landschaft, wie in den Landtagen beeinflussen – mit Mitbestimmung durch die Bürger . Deswegen ist es unerheblich, wer regiert – wichtig ist, dass die Regierenden kontrolliert werden – durch die Bürger , die die Oppositionspartei der Piraten befähigt zu kontrollieren, zu klagen und die Aufmerksamkeit zu bekommen, die sie benötigt.

      Wenn eine Farbe fehlt im Bundestag, dann Orange.

      Welche Farbe schafft Transparenz – von A wie Arbeit, B wie Bildung über D wie Datenschutz, E wie Euro,…. W wie Wirtschaftsspionage (~50 Milliarden € Schaden jährlich), Y wie das Ende von GermanY=Bundeswehr und Z wie Zusatzrente?

      Orange – weil man einfach mitmacht
      statt nur protestiert, aber seine Meinung kund tut!

      • K.West schrieb am

        Apropos Bildung (Selbstkritik) : Gibt es keine Möglichkeit, bei den Kommentaren nach dem Senden nocheinmal den Text zu korrigieren. Schließlich verwenden die Piraten doch Javascript (und vermutlich auch Cookies). Das wäre sehr schön, so könnte man den Text lesen und nochmals im unmittelbaren Zusammenhang korrigieren. Anderseits sind fehlende Worte und Fehler auch menschlich ;)

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