Kanzlerkandidaten ohne jede Leidenschaft

Bild: Tobias M. Eckrich

Kommentarbild zum TV-Duel zur Bundestagswahl 2013Das TV-Duell zwischen Peer Steinbrück und Angela Merkel kommentiert Bernd Schlömer, Vorsitzender der Piratenpartei Deutschland:

»Für echte Veränderung in der Politik braucht es die Piratenpartei. Statt eines leidenschaftlichen Schlagabtausches erlebten die Zuschauer kaum klare Aussagen und auswendig hölzern vorgetragene Statements der Kanzlerkandidaten. Das Ende der Ära Merkel hat in jedem Fall begonnen. Für vier weitere Jahre hat der Auftritt in jedem Fall nicht gereicht.

Aber auch Peer Steinbrück hat es nicht geschafft die Zuschauer mitzureißen, schließlich unterscheiden sich die Positionen von Union und SPD kaum noch von einander und verlieren sich in politischer Beliebigkeit. Statt mutiger neuer Ideen wird neues Flickwerk als Patentrezept präsentiert. Dass beim größten Überwachungsskandal der Geschichte sowohl Union als auch SPD als willige Mittäter der Geheimdienste auffielen, wird einfach unter den Tisch fallen gelassen.

Das TV-Duell hat verdeutlicht, dass die Wähler bei der Bundestagswahl unter den Kanzlerkandidaten lediglich fünfzig unterschiedliche Töne von Farblosigkeit und politischem Stillstand durch zwei unmotivierte Kandidaten wählen können. Für neue Ideen und echte Leidenschaft in der Politik brauchen wir eine Wiederbelebung der Leidenschaft in der Politik durch neue Ideen und eine Piratenfraktion, die das grau-in-grau der Scheindebatten in Frage stellt.«

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Kommentare

45 Kommentare zu Kanzlerkandidaten ohne jede Leidenschaft

  1. Blue schrieb am

    Ära Merkel zuende? Denke ich kaum, diese Frau ist zu gerissen und raffiniert. Sie entscheidet eher selbst, wie lange sie bleiben will. Da könnten schon mal locker 4 oder 8 weitere Jahre dabei raus kommen.

    • Benjamin schrieb am

      Eine Piratenpartei ohne Programm soll in den Bundestag?! Eine Partei, die Kritik in ihrem Kerngeschäft absolut verschlafen hat?! Eine Partei, die bisher noch nichts vorgebracht hat, außer innerparteiliche Querelen? Nein, so eine Partei muss nicht in den Bundestag!

        • Hermann Köster schrieb am

          Ein Programm haben die Piraten mittlerweile. Ist etwas länglich, aber Du brauchst nur mal für 5 Minuten den Wahl O mat anzuwerfen, dann merkst auch Du das. Stellungnahmen zu Snowden, NSA, Prism und Co gab es für meinen Geschmack auch genug. Nur traurig, dass Herr Schlömer die Piraten mittlerweile explizit als „linksliberal“ eingeordnet hat, mir würde es besser gefallen, wenn die Piraten sich weiterhin einer Einordnung in dieses altmodische rechts/links Schema entziehen würden!

          • Anonym schrieb am

            Hat ein Herr Schlömer überhaupt das Recht, eine Festlegung dieser Art zu treffen? Und wenn jemand meinen sollte, er hätte es, dann möchte ich wissen: Woher?

            • Gedankenverbrecher schrieb am

              Hmm. Das Eintreten für Bürgergeld, Sozialsystem und allgemein mehr Solidarität ist tendenziell ‚links‘ zumindest in der allgemeinen Vorstellung.

              Dann den Abbau von Überwachung, das Eintreten für Privatsphäre und Eigenverantwortlichkeit entspricht ziemlich genau der Beschreibung von liberal.

              Über kurz oder lang wird sich die PP einer Einordnung nicht entziehen können. Ich meine dafür sorgt bereits die Öffentlichkeit.
              Dass es immer wieder zu Überraschungen kommt wird ebenso nicht ausbleiben (weil dieses Zweidimensionale Einteilungsschema einfach unzureichend ist – gilt im übrigen für alle Parteien)

              Ich bin der Meinung, dass diese Wortklauberei schlicht unnötig ist.
              Wenn der Bernd Schlömer meint, die PP ist linksliberal, hat er – ebenfalls meiner Meinung nach – nicht ganz unrecht.
              Ganz recht allerdings auch nicht, aber ich finde, dass man ihm jetzt deswegen keinen Strick drehen muss.

              Es gibt ein paar echte Probleme, die momentan wirklich dringender sind.

              Gruß
              Gedankenverbrecher

      • Kosi schrieb am

        Aber eine Partei, die den deutschen Staat mit sinnlosen Rettungsversuchen und „Mithilfe“ in einem Krieg gegen den Baum fährt soll besser sein?
        Selbst wenn die Piratenpartei so wenig Ahnung hätte, man wählt doch eh nur noch das geringere Übel wenn man es so sehen will. Und da finde ich es definitiv besser eine Partei zu unterstützen, die sich Gedanken über Probleme macht, die mir auch durch den Kopf gehen, auch wenn sie noch recht unerfahren ist.

    • schloppke schrieb am

      Die Frau ist weder gerissen, noch raffiniert.
      Meiner Ansicht nach ist das Volk einfach zu blöd, um zu verstehen, daß es vorne und hinten verarscht wird.
      Erfolge, Initiative und Willen, das Land wiklich nach vorne zu bringen sind keine Begriffe, die man mit der Trulla in Verabindung bringen kann. Wieso wird die Tante immer noch hochgejubelt?

      • Uwe schrieb am

        Die Ära Schlömer? Wer bitte ist Schlömer? Alleine die Tatsache das sich eine Partei Piraten nennt ist schon die Krönung. Dann ist on Top diese Partei ja wohl nach neuesten Meldungen mit verantwortlich für das Weihnachtsverbot in Berlin. Also mit anderen Worten uralte Gebräuche einfach einmal abschaffen weil es ja diskriminierent ist. Absolut lächerlich.

        „Das Festverbot wurde von Grünen, Linken und Piraten beschlossen.“ Zitat BZ.
        Gleichmaßen fordert diese PP dann allerdings in Ihrem Programm Pyrotechnik in Stadien zu erlauben. Fackelt doch einfach alles ab, oder wie ist das gemeint?

        • Grimnir schrieb am

          Der Link zur Originialquelle entlarvt die Lüge:

          http://www.bz-berlin.de/thema/schupelius/kreuzberg-weihnachts-und-ramadan-verbot-article1728757.html

          Grüne, Linke und Piraten haben lediglich beschlossen, dass religiöse Würdenträger keine Ehrenmedaillen mehr bekommen. Für das Festverbot ist der zuständige SPD-Stadtrat verantwortlich.

          „Alleine die Tatsache das sich eine Partei Piraten nennt ist schon die Krönung“

          http://de.wikipedia.org/wiki/Geusenwort

          sollte als Erklärung genügen.

          Festverbote sind ein traditionelles Hobby konservativer Milieus. Diese Kreise haben das Tanzverbot am Karfreitag, das Pyrotechnikverbot in Stadien und alle anderen Gesetze und Verordnungen gegen sogenannte „Ruhestörung“ zu verantworten. Diese unangenehmen Zeitgenossen fühlen sich auch im Alltag berufen, aktiv gegen alle Formen angeblicher Ruhestörung vorzugehen. Dabei treibt sie selten die Sorge um den eigenen Nachtschlaf an. Motiv ist vielmehr Neid und Missgunst gegenüber der Lebensweise ihrer Mitmenschen. Für diese intoleranten Leute ist „Pirat“ natürlich immer noch ein Schwimpfwort. Diese echten Schlechtmenschen wählen im günstigsten Fall CDU, SPD oder AfD, im weniger günstigen Fall NPD oder „Pro Deutschland“.

          Auch ich ertappe mich gelegentlich bei dem Gedanken, AfD statt Piratenpartei zu wählen. Das Leben besteht aber zum Glück nicht nur aus der Eurokrise.

          • Anonym schrieb am

            Falsch zitiert und dabei in Sachen Verantwortlichkeit glatt die „PPD“ mit der „SPD“ verwechselt? Ein ziemlich merkwürdiger Kommentarschreiber Uwe. Danke an Sie für die gewissenhafte Berichtigung!
            Andererseits ist die AfD aber keine Ein-Themen-Partei, diese reduzierende Sichtweise wird ihr nach meinem Eindruck nicht gerecht. In ihren Kernthemen ist sie zweifellos sehr sachkompetent, nur kenne ich in Bezug auf bestimmte andere Themenbereiche leider keine konkreten Festlegungen (z.B. in Bezug auf die Vorratsdatenspeicherung und den Themenbereich „Überwachung“). Sie kurzerhand mit den beiden großen Parteien gleichzusetzen: das kann ich nur als Ironie werten!

            • Grimnir schrieb am

              Leider neige ich manchmal zu Verallgemeinerungen. Die AfD ist genausowenig eine Ein-Themen-Partei wie die Piratenpartei. Im Übrigen finde ich Bernd Schlömer genauso farblos wie Angela Merkel und Peer Steinbrück. In dieser (jeder?) Partei werden Kandidaten mit einer eigenen Meinung gnadenlos niedergemacht. In den Altparteien findet dieses „Kandidatengrillen“ lediglich hinter verschlossenen Türen statt. Merkel, Steinbrück und Schlömer haben ihren parteiinternen Machtkamf nicht gewonnen. Sie sind übriggeblieben. Insofern ist die Piratenpartei längst Teil des Problems als dessen Lösung sie sich ausgrigt.

    • BWLer schrieb am

      Für mich steht jedenfalls fest: Am 22.09. kommt das Kreuzchen zur Piratenpartei.
      Und warum fragt jetzt vielleicht manch Zweifelnder?

      Statt meiner persönlichen Begründung einfach ein ganz allgemeiner Tipp: Mehr selbst informieren; z.B. Wahlprogramm der Piraten selbst lesen, statt die Berichte der politgesteuerten Medien runterzubeten und zu behaupten die Piraten haben kein Programm oder seien noch immer eine 1-Themen-Partei.

      Faktisch einfach falsch. Also nochmal der Apell an den aufgeklärten und frei denkenden Menschen:
      Informiere dich selbst an der Quelle. Und nicht bei inszenierten Schaustellern wie Bild,Spiegel und Co.

    • K.West schrieb am

      Das Verwalten und Schönreden macht sie schon gut (vergleiche eigene Beurteilung im TV-Duell „vier gute Jahre“ oder ihre Einschätzung zu ihren „noch nie dagewesenen Sparleistungen“: ).

      Die Opposition macht es ihr jedoch sehr leicht und somit dem Wähler schwer . Erschwerend kommt noch hinzu, dass Leute glauben, dass es keine Alternativen gibt bzw. diese kein Programm haben sollten ( http://www.kein-programm.de ). Darüber hinaus wird eine Schein-Alternative unterstützt – aktiv vom Handelsblatt gepushed: Die AfD, die keine Alternative ist – zumal sie vorwiegend die Stimmung ausnutzt, die gerne auch NPD, DVU, REP und Co. suchen: „Euro raus“, „DM zurück“, gegen Südländer etc. Auf auf Wahlkampfveranstaltungen habe ich vorwiegend sehr alte Menschen bei der AfD gesichtet – das ist sehr schade. Eure Enkel und Euer Geldbeutel wird sich bedanken – glaube keiner AfD und keinem braunem Sumpf.

      Es gibt deutlich mehr Ängste als ausschließlich ein Horror-Szenario im Euroraum: http://en.rian.ru/world/20130903/183135898/Russia-Spots-Ballistic-Attack-in-Mediterranean–Defense-Ministry.html

      Rentner überdenkt Eure Stimmen – nachdem das TV-Duell zeigte, dass CDU und SPD nicht offen und ehrlich sind. Ich behaupte, die AfD ist es sicherlich ebenso wenig wie dir rechten Parteien oder die Parteien, die im Kontrollausschuss schlafen.

      Ein Blick für Rentner mit oder ohne Enkel:
      http://www.piratenpartei.de/2013/07/12/gehen-die-rentner-uber-bord-piraten-rufen-zu-aktionstag-gegen-altersarmut-in-15-deutschen-stadten-auf
      http://www.piratenpartei.de/2013/08/14/piraten-rufen-zur-unterzeichnung-des-generationenmanifests-auf-die-politische-geschaftsfuhrerin-der-piraten-katharina-nocun-unterstutzt-die-initiative/
      – Weitere unter: http://www.piratenpartei.de/?s=Rente sowie http://www.piratenpartei.de/politik/wahl-und-grundsatzprogramme
      Zudem erlaubt die Partei die aktive Mitgestaltung in der Politik, u.a. durch Stammtische vor Ort:
      http://www.piratenpartei.de/mitmachen bzw. http://www.piratenpartei.de/mitmachen/treffen-vor-ort

      Was wir brauchen ist keine Scheindebatte oder Scheinalternative, sondern Kompetenz. Diese gibt es zum einen in der Kernkompetenz des 21. Jahrtausends sowie bei den Bürgern!.

      Wie kann es sein, dass z.B. ein Vorsitzender des Kontrollausschusses in der Öffentlichkeit behauptet, dass seine Partei ( und Parteikollegen von FDP, Grünen und Linken http://www.bundestag.de/bundestag/gremien/pkgr/mitglieder.html ) keine Kenntnis haben: „ Wir wissen bis heute wenig “ und/oder schlichtweg hinnehmen, dass nicht hinterfragt wird.

      Kann es sich Deutschland mit der Vergangenheit leisten, Nachrichtendienste nicht zu kontrollieren ( vgl. U$-Statement über Geheimdienste: http://www.spiegel.de/politik/ausland/geheimdienst-debakel-vor-dem-irak-krieg-der-bnd-war-unehrlich-a-542333.html )?

      Kann es sich Deutschland leisten, den Nachwuchs und die Kinder nicht aufzuklären und an ein Internet heran zu führen, wo die Zukunft gestärkt raus hervorgeht ohne Angst zu haben?

      Kann es sich Deutschland leisten, einen jährlichen Schaden in Höhe von 4 Milliarden € durch Wirtschafts- und Industriespionage hinzunehmen, benachteiligt zu sein, weil politische und wirtschaftliche Vorentscheidungen – deutsche und europäische Politiker bei G20- Treffen auf deutschem Boden und/oder mit Schadsoftware infizierte Behörden- und Unternehmen-PCs und/oder – belauscht werden? Sollte Deutschland erpressbar sein?

      Nach dem Wille vieler Wähler scheinbar schon. Die Regierung braucht mindestens eine Opposition, die kontrolliert, nachhakt, Anträge stellt und im Zweifel auch klagt : http://www.piratenpartei.de/2013/08/30/uber-6-000-burger-erheben-verfassungsbeschwerde-gegen-uberwachungsgesetz

      Wir brauchen eine Partei, die Medien und Internetkompetenz im und außerhalb #Neulands hat und auch europäisch vernetzt denkt und handelt : http://www.piratenpartei.de/2013/08/29/schritt-zur-grundung-der-europaischen-piratenpartei-grundsatzerklarung-wird-in-luxemburg-unterschrieben

      Wie konnte eine Opposition z.B. hinnehmen, dass die europäische Datenschutzrichtlinie durch die Bundesregierung Deutschlands blockiert wurde: http://www.eu-infothek.com/article/vom-bremser-zum-antreiber-stirnrunzeln-eu-ueber-deutschland ?

      Deutschland läßt sich eben einlullen, was in der letzten Bundestagsdebatte, wieder zu hören war.

      Wäre ein starkes Deutschland, ein modernes und technologisches fortschrittliches, souveränes Deutschland in einem vereinten sich annähenden und sich stärkenden Europa nicht ideal?

      „Die Renten sind sicher…“,… ein Satz, der bis heute unvergessen ist – ein Satz, den Sie jeden Tag einfordern können – machen Sie mit bei den Piraten, Hand-an-Hand mit Ihren Enkeln: http://junge-piraten.de. „Die Zukunft ist sicher…“, wenn Alt- und Jung gemeinsam agieren, statt sich einlullen zulassen von Scheindebatten oder Scheinargumenten. Mitgestalten statt verwalten (lassen)!

  2. Bernd schrieb am

    Die Ära Merkel neigt sich in der Tat dem Ende entgegen, denn die wachsenden Problemstellungen nur unter den Teppich zu kehren wird Merkel ins Stolpern bringen.
    Impulse und Ideen für eine Gestaltung des Systems dürfen nicht länger nur aus den Kreisen der Lobbyisten und der Industrie kommen; Bürgerinnen und Bürger haben berechtigte Ansprüche auf Zukunftssicherung, Daseinsvorsorge, Bildung, und und und. Alles Themen, die vom System Merkel nicht angegangen wurden.

    Systemrelevanz ist nicht die spekulierende Bank, nicht der Auto-Konzern und auch nicht die Stromgiganten – es ist das Volk.

  3. Karl Hasenberg schrieb am

    Ich möchte keinen Kanzler, egal wer, egal von welcher Partei. Ich möchte von niemandem regiert werden, ich will frei sein.

    Also ist mir diese Ganze Kanzlerkandidaterei einfach nur zuwieder.

    Die Piraten hätten selbst nen Kanzlerkandidaten aufstellen sollen, einfach nur um zu provozieren und die Lächerlichkeit dieser ganzen Politik allen vor Augen zu führen.

  4. BWL Student schrieb am

    Ich werde wieder Angela Merkel wählen, ich habe schon immer für die CDU gestimmt. Das ist bei uns in der Familie eine Familientradition die ich weiterhin hochhalten will. Denn treue ist ein wichtiger moralischer Wert, man sollte seiner Partei ein leben lang treu bleiben.

      • petra weyer schrieb am

        na das hoff ich doch auch,das das ein witz ist?mein vater hat ewig die cdu gewählt.ich nicht.was tun die denn für uns kleine lichter am horizont?

    • anonym schrieb am

      Was ist denn bitteschön „Moral“… – schon mal drüber nachgedacht ? – Vielleicht kommst Du dann zu dem Schluss, das Moral und Ethik 2 verschiedene paar Schuhe sind…

      Moral unterliegt Gesellschaftlichen Wertevorstellungen – die wandelbar sind… – nur Ethik ist eindeutig…
      So kann es (je nach Zeitraum und Region) – Moralisch richtig sein, Frauen zu schlagen, Kinder zu missbrauchen, Sklaven auszupeitschen, Indianer zu hängen, oder ungläubige zu „Sprengen“… – ethisch gesehen ist und war das aber immer falsch…

      Bei Traditionen ist es genauso… – man könnte durchaus argumentieren, das es in Deutschland z.B. tradition ist, Juden zu vergasen, oder Blockwarte zu haben, – die die Staat berichten das Du vlt Freitags keinen Fisch gegessen hast… – auch Totalüberwachung hat tradition in Deutschland…

      Ich weis, ich kann schreiben, was ich will, es wird dich nicht zum Nachdenken anregen, und wenn ich Aristoteles persönlich wäre – Dir wärs egal….

      Trotzdem sind und bleiben mir Menschen suspekt – die von Tradition und Moral sprechen und diese als Werte deklarieren… – Gesellschaftliche Werte lassen sich alleine anhand der Ethik festmachen, und auch daran messen/beurteilen… – wenn die Menschenrechte z.b. nicht nach ethischen Gesichtspunkten entwickelt worden wären, sondern nach Moral und Tradition, – dann wären diese Rechte nichts mehr wert… – eben weil jedes Volk, ausnahmen für Minderheiten eingebaut hätte, – die man dann legal verhauen, missbrauchen, usw dürfte….

      Falls in Deinem Kopf auch ein Verstand ist: Bitte wach auf !!!

  5. Gandalf schrieb am

    Es spräche nicht für die Auffassungsgabe von Herrn Schlömer, hätte er tatsächlich keine Unterschiede zwischen CDU und SPD festgestellt. Wahrscheinlicher aber ist eine Lüge von ihm aus Wahlkampfgründen – Politik 2.0 eben.

    • lol schrieb am

      Ich stelle mal eben Ihre Auffassungsgabe und hehren Absichten in Frage. Gandalf der Blaue?

  6. Meisenkaiser schrieb am

    Woher soll denn die Leidenschaft kommen?

    In einem Volk der visionslosen Besitzstandswahrer ist der Auftritt der beiden Gestalten sinnbildlich. Ein völlig überfrachteter Politik- und Verwaltungsapperat und eine Horde Rentner und Pensionäre, die (parteiübergreifend) nicht ganz unverantwortlich sind an der deutschen Schuldensituation, machen die Hälfte der Wahlberechtigten aus. Ein weiteres Viertel machen gut situierte Menschen aus, die munter mitverdienen und sich heimlich ins Fäustchen lachen. Das andere Viertel sind Bezieher staatlicher Leistungen in irgendeiner Form, die auch Angst haben, dass sich etwas zu ihren Ungunsten verändert.

    Mahlzeit!

  7. annonymous schrieb am

    Die Spannungen im TV Duell schienen mir mehr als künstlich erzeugt zu sein. Konfliktfähigkeit findet man wirklich nur in den Kleinparteien.

  8. Knopperz schrieb am

    Wenn man sich mal die Mitgliederliste der PKGr anschaut ( http://www.bundestag.de/bundestag/gremien/pkgr/mitglieder.html ) wird einem schnell klar, das nicht nur die CDU/FDP/SPD davon gewusst haben muss.
    Der PKGr steuert den BND, MAD + Verfassungsschutz, und alle Mitglieder unterliegen strengster Geheimhaltung.

    Darüber hinaus hat in dem TV-Duell eine sehr wichtige Frage gefehlt :
    Wie stehts es um die Souveränität von Deutschland?

    Laut Merkel Aussage Ende August sind wir souverän…wo ist jedoch der Friedensvertrag frage ich mich?

  9. Erwin Philippzig schrieb am

    Also Bernd. Ihr stellt mich als Kanzlerkanitat auf. Ich denke alle wäre geschockt. Was es den Piraten bringt? mehr Prozente.

  10. Thomas K. schrieb am

    Es ist schon erschreckend, dass es den Anschein hat als ob wir uns für die nächste Legislaturperiode einen Monarchen wählen. Diese Fixierung auf Merkel und Steinbrück wird uns suggeriert und ist falsch.
    Wir wählen unser Parlament – dort brauchen wir eine breit aufgestellte Opposition.
    Diese darf nicht nur aus der ehemaligen Regierungskoalition oder der Möchtegern-Regierungskoalition und den Linken (in beiden Fällen) bestehen.
    Es ist wichtig, dass dort auch andere Stimmen zu hören sind. Stimmen die nicht auf „Das nächste Mal werde ich Kanzler“ fixiert sind.
    Hier sind die Piraten wichtig.
    It’s the Democracy stupid!
    http://blogvonthomas.wordpress.com/2013/09/01/wahlen-gehen-oder-nicht/

  11. niska schrieb am

    Eine gönnerhafte, selbstbeweihräuchernde Gottkaiserin – und ein kleiner Rotweinnapoleon sattelt nur eine Kavallerie von getrockneten Seepferdchen zum Angriff auf die kleptokrate Monarchie.
    Was für eine grausame Veranstaltung. Die Interviewer waren vorher gebrieft ja nichts wichtiges zu fragen und haben (bis auf Raab, erfolglos) gar nicht versucht bei dem ständigen auswendiggelernten Phrasengedresche weit an der eigentlichen Fragestellung vorbei dazwischenzugrätschen.
    Die Themenkomplexe Bürgerrechte und Vaterlandsverrat (NSA-Skandal) haben mir, neben dem nötigen Tiefgang, gefehlt.
    Wir brauchen starke Piraten im Bundestag, die die Demokratie wiederbeleben, und nicht nur die Pseudowahl zwischen Jacky Johnson und John Jackson.

  12. Steffen schrieb am

    So ein TV-Duell ist doch Wahlbeeinflussung pur… hier sollen Nichtwähler mobilisiert werden eine der zwei großen Parteien zu wählen.

    Kleine Parteien werden nur am Rande erwähnt, dass wäre ja in Ordnung hätten wir ein amerikanisches zwei Parteiensystem. Ich finde aber in der deutschen Parteivielfalt gibt es keine Berechtigung für ein TV-Duell in dieser Form.

    Es ist ja auch so, dass nur rund 1/3 der Wahlberechtigten für eine der beiden großen Parteien stimmen. Die restliche 2/3 wählen andere Parteien oder gar nicht.

  13. i.ch. schrieb am

    Ich arbeite mich gerade durch das Wahlprogramm der Piraten. Habe mich entschieden nicht das in einfacherer Sprache herunter zu laden.
    So eine gut durchdachte, in sich stimmige und weiterführende Arbeit habe ich noch bei keiner Partei gefunden.
    Leider machen sich anscheinend zu wenige Unentschlossene die Mühe Programme zu lesen, sonst würde wohl weitaus mehr kleine Parteien gewählt werden.

  14. Mathias H schrieb am

    Man hätte durchaus mal die Livesendung kapern könne, denn das war ja nun nichts weiter als ein GEZ finanzierte Wahlveranstaltung fuer SPD und CDU.

    Wo ist der Vertreter der Piraten in der Sendung bei Raab am Wahlvorabend? Wäre wenigstens ein Live Protest angebracht?

    Ihr macht so viel Arbeit fuer Werbung, Plakate, aber ich habe lange im Fernsehen nichts mehr von den Piraten gehoert.

    Mein Wahlomat Ergebnis hat zumindest deutlich gesagt, dass ich „Piraten“ waehlen sollte (und werde).

  15. K.West schrieb am

    Es gibt Themen, wie die illegale Überwachung bzw. den massiven Verstoß gegen Datenschutz-Bestimmungen, wo andere Sendungen – Teilnehmer u.a. Bundesinnenminister Herr Friedrich (CDU), Vorsitzender Kontrollausschuss für Geheimdienste Herr Oppermann (SPD) und Grünen-Chef Herr Ötzdemir (Herr Ströbele wäre hierbei sicherlich der geeignetere Kandidat als Geheimdienstexperte der Grünen gewesen, s.u.) deutlich mehr nachhakten ( ohne erkennbare Ergebnisse ):

    https://www.youtube.com/watch?v=fXiYFPFfoi8 (ab 24:20 min – bis Ende 34:09 min.).

    @Knopperz: Danke für den Link: http://www.bundestag.de/bundestag/gremien/pkgr/mitglieder.html zeigt nämlich auch, wie scheinhellig (andere) Oppositionsparteien sind !!

    Dieses Duell war mehr ein Duell als das gestrige zwischen Bundeskanzlerin Frau Dr. Merkel (CDU) und sein Herausforderer Herr Steinbrück (SPD). Erstaunlicherweise griff der Herausforderer nämlich nicht an und die Bundeskanzlerin musste nicht einmal erwähnen, dass im Kontrollausschuss die politische Opposition sitzt (s.o.), die dieses Verhalten deckelt und zu Zeiten von Echelon und Dagger Komplex trotz Bekanntwerden von Wirtschaftsspionage (http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?type=REPORT&reference=A5-2001-0264&language=DE) die Zusammenarbeit mit den Amerikanern forcierte.

    Eine zweite Unglaubwürdigkeit ist auch von Frau Dr. Merkel zu hören gewesen, dass die EU ein Datenschutz-Abkommen erarbeitet. Hier sollte dieser Artikel nur noch mal wach halten, wer dieses wichtige EU-Datenschutz-Abkommen in Europa blockierte – zum Schmunzeln / Lachen der anderen Länder: http://www.eu-infothek.com/article/vom-bremser-zum-antreiber-stirnrunzeln-eu-ueber-deutschland

    Derweil wird weiter bekannt, wie die Überwachungsmethoden – u.a. durch die illegale Testphase der Eurohawk-Drohne ohne Zulassung (http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/09/02/bundesregierung-setzte-drohnen-rechtswidrig-zur-ueberwachung-ein) sowie die aggressive Begünstigung durch öffnende Schadsoftware (http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/cyber-angriffe-so-gefaehrdet-die-nsa-die-internet-sicherheit-a-919759.html) als auch das…

    vollste Vertrauen in
    a) … die Geheimdienst-Dienstleister , die außer Kontrolle geraten sind als auch
    http://derstandard.at/1376534724394/Wie-Snowden-an-die-NSA-Dokumente-kam

    b) … die Unterwanderung der Geheimdienste und Dienstleister durch Terroristen
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/snowden-dokumente-a-919818.html .
    http://www.zeit.de/2013/33/nsa-spionage-industrie-profiteure/seite-2

    Es gehört zur politischen Aufgabe, die Bürger, Familien und Firmen zu schützen . Ja, es beginnt mit einer frühen Aufklärung in Schulen und mit der Sensibilisierung mit dem sinnvollen Umgang mit Daten. Wieso ist es bspw. für Firmen lohnend, Daten und Freundesinformationen zu sammeln: http://derstandard.at/1250691900521/Fragwuerdiger-Verkauf-von-Facebook-Freunden

    Darüber hinaus muss sichergestellt werden, dass die Interessen Deutschlands und nicht die Interessen von Groß Britannien, den U.S.A. oder Anderen vorrangig sind (nicht umsonst entstehen lt. Corporate Trust Studie jährlich 4 Milliarden € Schaden durch Wirtschafts- und Industriespionage). Es ist zu hinterfragen, was – Dank Herrn Snodwen in über 5.000 Dokumenten – aufgedeckt wird, dass nicht nach „Recht und Gesetz und deutschen Datenschutz-Standards“ läuft: http://www.sueddeutsche.de/politik/britischer-geheimdienst-gchq-spaehen-hinter-stacheldraht-1.1758256

    Dabei wäre dies im Übrigen die Aufgabe des Verfassungsschutzes sowie als Kontrollinstanz das parlamentarische Kontrollgremium, bei Bedarf ein Sonder- Untersuchungsausschuss, wie beim NSU-Prozess.

    Eine Aufarbeitung zum TV-Duell zwischen „Wahrheit und Wahrheit“ :
    http://www.sueddeutsche.de/politik/sz-check-des-kanzlerduells-wo-merkel-und-steinbrueck-nicht-ganz-korrekt-waren-1.1760099

    Auch andere Themen sind in anderen Dialogen unterhaltsamer und informativer gewesen. Traurig, dass die Demokratie in Deutschland die Politikverdrossenheit derartig fördert. Wir brauchen Alternativen, die die Bürger wieder hören. Die Bürger, Familien und Firmen brauchen die Bundesrepublik Deutschland. Deutschland braucht ein starkes Europa. Und Europa braucht die Piraten als sinnvolle Alternative und Ergänzung: http://www.piratenpartei.de/2013/08/29/schritt-zur-grundung-der-europaischen-piratenpartei-grundsatzerklarung-wird-in-luxemburg-unterschrieben

  16. Anonym schrieb am

    Während sich Vertreter „der beiden großen Parteien“ am Staat in jeder Weise selbst bedienen und ihn zur gemeinsamen Beute machen – u.a. über gutbezahlte Posten für sich und die eigene Klientel, für „Versippte“ und Günstlinge, aber nicht nur dort – wird den zahlenden Opfern dieser Verhaltensweisen im Fernsehen zum Schluß eine inszenierte politische Spiegelfechterei angeboten …
    .
    Wo vollzieht sich denn das eigentliche „Duell“? Das wahre „Duell“ findet nicht im Fernsehen statt, sondern beim wirtschaftlichen Überstehen des Alltags und auch der Erniedrigungen (z.B. der behördenseitigen), die Arbeitssuchende, Kranke und alle anderen Bürger/innen, die auf der Schattenseite der deutschen Raffke- und Ignoranz-Gesellschaft stehen, immer wieder zu ertragen haben!
    .
    Frisierte Statistiken, die nicht die Realität abbilden (-> Arbeitslosenzahlen, sog. „offene Stellen“), Lügen, unglaubhafte Standpunkte und zweifelhafte Absichten erhalten Gelegenheit, sich wirksam darzustellen (selbstredend alles auf Kosten der Steuerzahler), und hinterher wird noch darüber spekuliert, wer in diesem Debakel „gewonnen“ hat …

  17. Freichrist776 schrieb am

    Das gesamte Wirtschaften kann in nur 30 Jahren 10-mal einfacher werden. Z. B. kann jedes herkömmliche Haus durch ein S-House ersetzt werden. Und danach wird es explosionsartig zunehmend weitere Vereinfachungen geben.

    Es wird wahrscheinlich wieder eine schwarz-gelbe Koalition geben. Von den kleineren Parteien werden nicht nur die Piraten zulegen. Auch die Parteien Pro und ÖDP werden relativ viele Stimmen bekommen. Deutschland braucht eine rechtskonservative, nicht-grüne Ökopolitik. Im Übrigen kann viel Geld gespart werden, wenn die Kirchen durch eine freichristliche Gemeinschaft ersetzt werden.

  18. uboot schrieb am

    Ich frag mich, wo die Auftritte der Piraten im Fernsehen bleiben. Wo seit Ihr, die Ihr die fundamentalsten demokratischen Belange als Eure Stammthemen habt?
    Devor sich irgendetwas demokratisch nennen kann, sollten Mitbestimmung und Transparenz ersteinmal fest verankert sein. Da das hier in Deutschland noch nicht so ist, brauchen wir Euch.
    Merkel und Steinbrück sind Bewahrer der Lobyistenrepublik, davon gibt es wirklich genug unter den Politikern. Mangelware sind die Politiker mit Visionen.

    I Have a Dream

    • Inselpirat schrieb am

      Aus meiner Sicht werden Piraten und AfD (auch wenn ich sie nicht mag), die Parteien, welche die beste Aussicht haben, die 5% Hürde zu überschreiten, in den meisten Medien totgeschwiegen.
      Keine größere Diskussionsrunde im Fernsehen kaum Resonanz in der Presse, Ausnahme: es gibt was negatives zu berichten. Dann sind sie alle dabei.
      Immer mehr sind die Zeitungen (und Ihre Journalisten) in große Presseunternehmen eingebunden, da wird in mehreren Blättern „gleichgeschaltet“ Stimmung in eine Richtung geschrieben. Vor ein Paar Tagen fanden sich die Piraten bei welt.de, faz.de noch nicht einmal bei der Sonntagsumfrage wieder, die steckten in den 6% restliche. Beispiel die has hier verlinkte Video „Erstwähler wählen Piraten“ Beinhaltet das Pressebild Piraten? Gibt es eine Vorschrift, dass nur die im Bundestag vertretenen Parteien genannt werden dürfen? Wenn alle kleinen Parteien so totgeschwiegen werden, braucht man sich nicht zu wunden.
      Das die Piraten ein Wahlprogramm haben, was sicherlich nicht perfekt aber doch respektabel ist, wird nicht kommuniziert. Vielleicht sollte man statt einem etwas langatmigen Wahlwerbung nur einen kurzen prägnanten Spot machen.. wie, wir Piraten sollen kein Wahlprogramm haben? Schaut mal unter http://www….. Da ist die hochbejubelte 1 – Meinungspartei AfD noch lichtjahreweit entfernt.

    • Hantz schrieb am

      Wo die Piraten sind?
      Warum sollten die Medien Parteien unterstützen, die nicht ihre Interessen vertreten?
      Die nicht zulassen, dass sie alles machen können worauf sie Lust haben?

      Das TV-Duell hätte aus meiner Sicht verboten werden müssen, es hat rein gar nichts mit Demokratie zu tun, da nur zwei Kandidaten ihre Meinung vertreten dürfen, der Rest muss schweigen…
      Das war einfach nur Staatspropaganda!

      Was man bei den beiden Medien geübten Protagonisten gut sehen konnte, die Rotfärbung der Gesichter kannte nur eine Sprache: „Ich sage soviel, dass es nicht gelogen ist, aber nicht soviel, dass es der ganzen Wahrheit entspricht.“

      • K.West schrieb am

        Ist Eurorauswurf, DM-Zurück ein berechtigtes Interesse der Medien oder eher
        Medien- und Pressefreiheit oder ggf. beides gleichauf?

        Wollen wir eine Demokratie bzw. auch einen Eingriff
        in die Pressefreiheit wie in Großbritannien, USA, Russland und China?

        Beispiel 1: http://www.hintergrund.de/201307242713/politik/welt/us-gericht-journalisten-muessen-quellen-preisgeben.html – Quellenschutz aufgehoben

        Beispiel 2: „The Guardian“-Besuch des britischen Geheimdienstes sowie die Androhung an die „New York Times“; Erster Fall erinnert sogar an die Cicero-Affäre (Otto Schilly, SPD).

        Beispiel 3: Whistleblower Netzwerk und investigativer Journalistmus. Dieser deckt Straftaten auf, die in einem Rechtsstaat wesentliche Relevanz haben. Wie können völkerrechtliche Straftaten eines Landes beispielsweise aufgeklärt und hinterfragt werden?

        https://www.amnesty.org/en/news/usa-must-not-persecute-whistleblower-edward-snowden-2013-07-02 (engl.)

        Es dürfte also klar sein, dass es eigentlich besser wäre, wenn Medien die Programme mit den Wahlprogramme, wie der PiratenParteienm, unterstützen . Allerdings haben sich die Piraten das Leben Mitte des Jahres bedauerlicherweise selbst schwer gemacht und wurden deswegen ggf. auch nicht mehr in den Fokus gestellt. Ich bin froh, dass die Medien- und Pressewelt unabhängig ist. Sie entscheidet, was sie unterstützt. Sie wäre jedoch gut beraten, wenn sie aktiv mitwirkt. Auf einigen Pressekonferenzen und mit einigen Kontakten habe ich selbst live miterlebt, dass sie die Piraten unterstützten. Leider gibt es Themen, die momentan dem Volke „schmackhafter“ gemacht werden:

        Euro-Krise, Syrien-Krise . Eine Überwachungs-, Medienfreiheits- und Datenschutzkrise gibt es dagegegen scheinbar nicht, nur „versehentlich“-systamatische, einseitige Spionage. Sie wird nicht vom Bürger wahrgenommen – obwohl es einen jährlichen Schaden von 50 Milliarden € pro Jahr gibt aufgrund von Wirtschafts- und Industriespionage ( vgl. Handelsblatt.com) .

        Hier sieht man das Ranking der Pressefreiheit – Deutschland noch oben auf:
        http://berlin.piratenpartei.de/2013/05/03/internationaler-tag-der-pressefreiheit

  19. Ralf Möhle schrieb am

    Hallo Hantz
    ich Stimme deinen Beitrag voll und ganz zu. Einen Tag später waren ja auch die anderen Parteien dran, wobei aufgefallen ist das auch nur die die immer die 5 Prozent Hürde überwinden dabei waren.
    Soweit ich weiß durfen keine Parteien die zugelassen sind anders behandelt werden als die sogenannten großen. Aber wenn keiner was unternimmt wird es immer so ob bleiben.

  20. nikolaus schrieb am

    Meine Stimme habt Ihr! Es muss mal endlich etwas Farbe ins triste deutsche Politikleben kommen. Beim Verfolgen aller Politikdebatten der letzten Tage und Wochen konnte ich keine echte Leidenschaft weder bei den grossen Volksparteien noch bei der Oposition feststellen und es wird Zeit für einen Wechsel, zumindest einen neuen Impulsgeber unterstütze ich gerne um das Grau etwas aufzuhellen und unsere junge Generation für die Zukunft vorzubereiten und Vorzusorgen.

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