Nimm 2 – HäkelKon und QueerKon

Bild: Tobias M. Eckrich

PIRATEN laden zu bundesweitem Inklusionsplenum ein

Mit der gemeinsamen HäkelKon und QueerKon werden am Wochenende des 17./18. August 2013 in der Dresdner Neustadt gleichzeitig zwei Konferenzen der PIRATEN rund um das Thema Inklusion aller Menschen stattfinden.

Beide Konferenzen vereint der Gedanke, dass kein Mensch aufgrund naturgegebener Merkmale ausgegrenzt und diskriminiert werden darf. Unabhängig von Geschlecht, Herkunft, körperlicher Beeinträchtigung oder sonstiger unabweislicher Eigenschaften muss diskriminierungsfreie Teilhabe an der Gesellschaft gewährleistet werden. Vormalig getrennte Themengebiete wie Geschlechter- und Queerpolitik, Asyl- und Migrationspolitik, Barrierefreiheit oder Europapolitik werden durch dieses Konzept zusammengebracht und »verhäkelt«. Als Vortragende werden neben Themenbeauftragten, Landesvorständen und Mitgliedern aus den fachlichen Arbeitsgruppen innerhalb der Piratenpartei Deutschland die Bundestagskandidatinnen und -kandidaten Sebastian Harmel (Sachsen, Listenplatz 1), Stephan Schurig (Sachsen-Anhalt, Listenplatz 2), Herbert Rusche (Hessen, Listenplatz 2), Anke Domscheit-Berg (Brandenburg, Listenplatz 2), Christina Worm (Nordrhein-Westfalen, Listenplatz 5), Christian Schwarz (Baden-Württemberg, Listenplatz 5) sowie die Berliner Bundestagskandidatinnen und -kandidaten Miriam Seyffarth, Lena Rohrbach, Ulrike Pohl und Andreas Pittrich (Listenplatz 2 bis 5) sprechen. Als externe Referenten sind unter anderem Marc Lalonde vom Bundesintegrations- und Zuwanderungsrat, Thomas Berthold vom Bundesverband Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge (UMF) und die Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) eingeladen.

»Die Piraten knüpfen mit der QueerKon an die Emanzipationsbewegungen an, wie es sie bereits in den 20er- und seit den 70er-/80er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts gab, und führen sie weiter. Sie helfen, die Gegenwart der Regenbogencommunity zu gestalten und Zukunftsvisionen mit ihr zu entwickeln«,

erläutert Herbert Rusche, Bundestagskandidat der PIRATEN aus Hessen, die Veranstaltungsidee. Rusche, der in den 80ern bereits für DIE GRÜNEN im Bundestag saß, ist der erste Abgeordnete in der Geschichte des Deutschen Bundestages, der sich offen zu seiner Homosexualität bekannte.

Die Berliner Bundestagskandidatin Ulrike Pohl ergänzt, welchen Beitrag die HäkelKon für eine bessere Inklusionspolitik leisten soll:

»Bei der sozialen Inklusion geht es darum, alle Menschen gleichberechtigt und unabhängig von ihren persönlichen Voraussetzungen in die Gesellschaft einzubeziehen. Die HäkelKon will Strukturen, Techniken und Kulturen beleuchten, die Exklusion, also Ausschluss, bewirken. Gemeinsam wollen wir Lösungen erarbeiten, um der Vision einer inklusiven Gesellschaft näher zu kommen.«

Am Freitag, dem 16.08.2013, um 19:00 Uhr wird es in der Landesgeschäftsstelle der PIRATEN Sachsen, Kamenzer Straße 13 in Dresden, als Warm-up eine PreKon zum Thema Überwachung u. a. mit einem Vortrag zu PRISM von Anke und Daniel Domscheit-Berg mit anschließender Diskussionsrunde geben.

Quellen:
[1] http://haekelklub.de/kon/faq/
[2] Karte der Veranstaltungsorte: http://haekelklub.de/hakelkon-2013/#Karte
[3] Programmflyer als Download: http://haekelklub.de/kon/programm-download/
[4] Informationen zur PreKon: http://haekelklub.de/kon/prekon/formationen
[5] Informationen zur Presseakkreditierung: http://haekelklub.de/kon/presse/termine/

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Kommentare

2 Kommentare zu Nimm 2 – HäkelKon und QueerKon

  1. Lukas S. schrieb am

    Gibt es eigentlich noch einen Unterschied zwischen den Grünen und den Piraten außer der Parteifarbe?

  2. Felix K. schrieb am

    @Lukas: aber sicher!
    Die Grünen versuchen nicht die besseren Piraten zu sein.

    Weil das mit der Transparenz und der Bürgerbeteiligung alles so schwierig ist, versuchen die Piraten auch schonmal sich vorab in möglichst vielen Themen zu positionieren.
    Da braucht man dann wenigstens nur 500 Leute auf der Mitgliederversammlung/dem Parteitag zu überzeugen, nicht mehrere Millionen Bürger. Tja diese mehreren Millionen Bürger muss man aber überzeugen, wenn man solide Stammwähler haben will, mit denen man die 5% schafft.

    Da aber keine Einigkeit unter den Mitgliedern da ist, WELCHE 5%-Bevölkerungsgruppe man überzeugen möchte, tut man sich auch mit überzeugenden Argumenten sehr schwer.

    Erst heute am Info-Stand: Ich möchte mir ein konkretes Plakat erklären lassen. Frage einfach nur „was will das Plakat mir sagen“. Und die Antwort? „Ich weiß nur von der existenz dieses Plakates. Mehr kann ich nicht sagen…“

    Aber keine Sorge, andere Parteien haben auch nur Kugelschreiber anzubieten. An INHALTEN gibt es gedrucktes und die Kugelschreibernminen.

    Traurig.

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