»Bremen fährt Orange« – PIRATEN werben mit Aktion für fahrscheinlosen Nahverkehr

Bild: Tobias M. Eckrich

Unter dem Motto »Bremen fährt Orange« lädt die Piratenpartei Deutschland im Rahmen des Bundestagswahlkampfes Bürger am Samstag, dem 3. August, ab 15:00 Uhr zu einer großen Aktions- und Informationsveranstaltung auf dem zentralen Marktplatz in Bremen (Markt 1, 28195 Bremen) ein.

Eröffnet wird der Aktionstag mit einer Rede des Bundesvorsitzenden der PIRATEN, Bernd Schlömer. Danach werden die PIRATEN mit interessierten Bürgern an einem öffentlichen Runden Tisch auf dem Bremer Marktplatz die Vorteile eines ticketlosen öffentlichen Personennahverkehrs und mögliche Bedenken debattieren.

Im Anschluss stehen Marvin Pollock, Listenplatz 1-Kandidat der PIRATEN aus Bremen, Robert Bauer, der Direktkandidat der PIRATEN in Bremen, der NRW-Landtagsabgeordnete Oliver Bayer, Bernd Schlömer und viele andere PIRATEN den Bürgerinnen und Bürgern auf dem Marktplatz Rede und Antwort.

Ab 17:00 Uhr starten die PIRATEN eine Straßenbahnrundfahrt, auf der sie bei Fahrgästen mit Flyern für das Konzept des fahrscheinlosen ÖPNV werben. Darüber hinaus können sich Bürger an drei Infotischen in der Innenstadt informieren.

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Kommentare

5 Kommentare zu »Bremen fährt Orange« – PIRATEN werben mit Aktion für fahrscheinlosen Nahverkehr

  1. Leo Trabella schrieb am

    Wieso eigentlich nur ÖPNV? Warum nicht die Bahn, der Fernbus, die innerdeutschen Fluglinien? Wenn schon dann alles! Wenn schon dann richtiger Sozialismus!!! DKP wählen!

  2. K. West schrieb am

    Ich kann nur hoffen, dass sich hinter „fahrscheinlosen Nahverkehr“ verbirgt,
    die Fahrkosten durch die Allgemeinheit zu übernehmen. Die Frage stellt sich,
    wie es dann mit der Finanzierung aussieht und wie mit der Entprivatisierung (?).

    Bedauerlicherweise habe ich keine Informationen zu dieser Aktion als auch
    zu den Finanzierungen bislang gesichtet.

    Wichtig ist jedoch, dass im Gegenzug niemals eine Überwachung einzieht,
    nach dem Motto, man müsse statistisch erfassen, wie viele Leute von A nach B fahren.
    Sollte dies so sein, emfpiehlt sich die alte Zählmethode: Strichliste.

    Alles Andere würde ich ebenso ablehnen, wie die zahlreichen Online-Tickets oder
    Bezahlvarianten – in Zeiten, wo Bürger zu digitalen Untertanen werden:
    http://www.welt.de/regionales/hamburg/article118679613/Wir-werden-zu-digitalen-Untertanen.html

  3. Blue schrieb am

    @K West: Die Piraten wissen doch kaum, wie das finanziert werden soll. Es geht ja nur um die Werbung, nicht um das, was tatsächlich machbar ist ;)

  4. Christian Steinbrenner schrieb am

    Also ich finde die Finanzierung ist das geringste Problem… es heisst ja nicht kostenloser ÖPNV, sondern fahrscheinloser ÖPNV… das heisst eine geringe Kopfsteuer pro Bürger von 10 bis 20 EUR im Monat reicht vollkommen aus um die Kosten für den ÖPNV zu decken. Und mehr muss bei einem in öffentlicher Hand betriebenen ÖPNV ja nicht gewährleistet sein.

    Das Augsburger 2×15 Modell sieht beispielsweise vor, dass sowohl die Bürger als auch die Arbeitgeber (für Ihre Mitarbeiter) jeweils einen Betrag von 15 EUR im Monat bezahlen.

    Dass die Kosten für einen großen Sammelfahrschein für alle Bürger so niedrig sind, dass selbst nur gelegentliche Nutzer des ÖPNV bereits profitieren zeigt beispielsweise das Semsterticket in Augsburg. Dieses Kostet auf den Monat umgerechnet gerade mal 9,15 EUR und wird NICHT subventioniert, sondern ist eben eine Mischkalkulation die die Stadtwerke Augsburg aufgrund von nicht, weniger und Vielnutzern unter den Studierenden anbieten können. Bereits neun kurze Fahrten im Monaten kosten mehr als diese Flatrate.

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