Sechs-Punkte-Plan für ein freies Netz: Europäische Piratenparteien starten europaweite Kampagne gegen Prism und Tempora

Bild: Tobias M. Eckrich

Mit einer gemeinsamen Petition starten alle Piratenparteien in Europa eine EU-weite Kampagne gegen die Überwachungsprogramme PRISM und TEMPORA. In einem 6-Punkte-Plan für ein freies Internet stellen die Piratenparteien aus 21 Ländern einen Katalog mit sechs Kernforderungen für ein Internet des Friedens und der Freiheit auf:

1. Politisches Asyl und Schutz für Whistleblower
2. Offenlegung der Fakten
3. Stärkung des europäischen Datenschutzes
4. Ein internationales Abkommen zur Freiheit des Internets
5. Förderung von Software, die den Schutz der Privatsphäre berücksichtigt
6. Verhinderung eines europäischen PRISM

Ein europaweites Vorgehen für einen starken Datenschutz fordert auch Jens Seipenbusch, Bundestagskandidat aus Nordrhein-Westfalen und Gründungsvorstand der Piratenpartei Deutschland:

»Wir PIRATEN haben uns 2006 unter anderem gegründet, um den Überwachungsstaat zu verhindern. Die entstehende europäische Datenschutzgrundverordnung muss nun dringend um weitere Punkte zum Bürgerrechtsschutz ergänzt werden.

Dem beständigen Lobbyieren der USA zum Aufweichen des europäischen Datenschutzes sollte eine deutliche Absage erteilt werden. Die fallengelassenen Punkte zum Schutz vor anlassloser Überwachung durch Geheimdienste im In- und Ausland müssen nun aufgegriffen und kontrollierbar umgesetzt werden.«

Jens Stomber, der bei den PIRATEN mit der Aufarbeitung der jüngsten Enthüllungen des NSA-Whisteblowers Edward Snowden beauftragt ist, ergänzt:

»Unser Vertrauen in den Rechtsstaat wurde wieder einmal enttäuscht! Was Geheimdienstkritiker und Insider schon lange angedeutet haben, ist jetzt traurige Gewissheit geworden: Aus dem Ausland heraus überwachen Nachrichtendienste sowohl die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland als auch in Drittländern flächendeckend. Die dabei angewandten Methoden sind nicht mit dem deutschen Grundgesetz und der Menschenwürde vereinbar.«

Stomber, der sich auch mit dem Thema Privatsphäre im Netz beschäftigt, rät allen Internetnutzern, ihre Kommunikation durch Verschlüsselungsanwendungen vor unberechtigtem Mitlesen zu schützen:

»Verschlüsselung kommt ohne Vertrauen in Institutionen und Politiker aus und basiert auf Gesetzen der Mathematik, die auch die NSA nur schwer überwinden kann.«

Die örtlichen Computerclubs oder Linux User Groups veranstalten häufig sogenannte Cryptopartys , um interessierte Bürger an Verschlüsselungstechnologien zum Schutz ihrer Online-Kommunikation heranzuführen. Solche Veranstaltungen richten sich auch und gerade an Einsteiger.

Für den heutigen Samstag, den 29. Juni 2013, ruft auch das Anti-PRISM-Bündnis zu einer Demonstration gegen Überwachungsprogramme in Hannover auf. Startpunkt ist 13:00 Uhr am Kröpcke. TeilnehmerInnen des parteiunabhängigen Bündnisses sind bisher Bündnis 90/ Die Grünen Niedersachsen, die Piratenpartei Deutschland, DIE LINKE Niedersachsen sowie ihre Bundesvorsitzende Katja Kipping, die FREIEN WÄHLER Niedersachsen, die Grüne Jugend Niedersachsen, die JuPis (Junge Piraten) Niedersachsen, die Jungen Liberalen Niedersachsen, Digitale Gesellschaft e.V., Mehr Demokratie e.V. und Digitalcourage e.V. Unterstützt wird die Demonstration auch vom Deutschen Gewerkschaftsbund. Zudem werden sich Aktivisten von Anonymous und Blockupy an der Protestkundgebung beteiligen.

Quellen:
[1] http://antiprism.eu/de
[2] http://de.wikipedia.org/wiki/CryptoParty
[3] http://www.cryptoparty.in/parties/upcoming
[4] http://prism-break.org/#de

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Kommentare

45 Kommentare zu Sechs-Punkte-Plan für ein freies Netz: Europäische Piratenparteien starten europaweite Kampagne gegen Prism und Tempora

  1. Ingo Zanparoonie schrieb am

    @“Dr.“ Munzert: wird Zeit das sich bei Dir eine Fingerlähmung einstellt, damit Du nicht mehr so viel dämliches Zeug schreibst…..

    • Dr. Munzert schrieb am

      @ingozanp: Nebelwerfen ist zwecklos. Die gentlemen haben auch deine Amigos und den Konzern abgehört. Alles hat seine guten Seiten!

      • Anonym schrieb am

        „Ingo Zanparoonie“ hat von seiner einschlägigen Meinung hier noch nie einen Hehl gemacht.
        Sie können sich der Mühe unterziehen und sich die Kommentare zu alten PM ansehen: dort taucht er häufiger auf. Er wirkt auf mich wie ein wenig wohlgesonnener, doch regelmässiger „Zaungast“. Dr. Munzert, der nur wenig Chancen haben dürfte, seine Erlebnisse im echten Sinne zu beweisen, ist, nachvollziehbar, für ihn ein beliebtes Ziel.

          • Dr. Munzert schrieb am

            „Eine Welt des Schmerzes“
            New Scientist (deutsche Ausgabe) – Nr. 22 /2013 vom 24.5.2013, S. 50-55:
            „Waffentechnik Neue Mikrowellen-Werfer erzeugen unerträgliche Qualen – ohne am Körper Spuren zu hinterlassen. Der Schmerz ist unerträglich… Die Nervenenden unter der Haut laufen Amok… verursacht der Mikrowellenstrahl starke Schmerzen… die Wellen durchdringen normale Kleidung mühelos…. Strahlung wie die der Küchenmikrowellen kam nicht in Frage: Sie dringt zu tief ein…und kann Zellen innerhalb von Sekunden zerstören… In falschen Händen wird die neuartige Waffe zu einem Werkzeug der Folter… Da die Auswirkungen auf der Haut meist unsichtbar sind, lässt sich die Waffe unbemerkt zu Folter oder Bestrafung nutzen, ihr Einsatz ließe sich sogar leugnen. Keine Spuren bedeutet: Missbrauch ist leicht möglich.“

            • Anonym schrieb am

              Herr Dr. Munzert,
              ich hatte weder geschrieben noch gemeint, dass ich Ihre Aussagen gänzlich in Abrede stelle. Aber Fakt ist doch, dass es für Sie nicht leicht ist, unmittelbar zu BEWEISEN, was Sie erleben. – ?
              M.f.G.

              • Dr. Munzert schrieb am

                Das neue Paradigma: Beweislos bis zum Ende
                Neue Waffen gegen Internet-Aktivisten, Whistleblower, kritische BürgerInnen
                Verdeckte Angriffe mit gerichteten Energiewaffen (Directed Energy Weapons)
                in Deutschland. Und das geht so, Prof. Armin Krishnan:
                “…sehr weit fortgeschritten ist die Entwicklung von Energiewaffen, die im Zusammenhang mit neuartigen Methoden gezielter Tötung oder allgemein des gezielten Angriffs auf Individuen überaus vielversprechend sind…
                Sie sind aber bereits Realität…. Energiewaffen sind überaus vielfältig einsetzbar…
                besitzen Energiewaffen wegen ihrer spezifischen Eigenschaften ein
                sehr großes Potenzial zu bevorzugten Attentatswaffen. Sie ermöglichen
                einen Präzisionsangriff auf Individuen aus großer Entfernung und
                können gleichermaßen tödliche wie auch nichttödliche Wirkungen
                erzeugen und schnell oder langsam töten, je nach Waffentyp und
                verwendeter Energiemenge… Abgesehen von Lasern gibt es auch
                Mikrowellenwaffen, die gegen Personen eingesetzt werden können…
                Es gibt in westlichen Gesellschaften inzwischen eine Vielzahl von
                Menschen, die behaupten, Opfer von gezielter Mikrowellenbestrahlung
                zu sein, was darauf hinweisen könnte, dass Geheimdienste bereits seit
                Langem Mikrowellenwaffen verdeckt einsetzen, um die Waffen entweder
                zu testen oder bestimmte Individuen gezielt zu schädigen, wenn nicht
                gar zu töten. … dauerhafter Mikrowellenbeschuss von Häusern die
                Bewohner nicht nur schädigen, sondern (wenn auch langsam) sogar töten
                kann. Das Internet ist inzwischen voll von Anleitungen, wie man
                Mikrowellenherde in Mikrowellenwaffen umbaut, und es ist nur eine
                Frage der Zeit, bis das Problem zu einem Massenphänomen wird.” Soweit
                Prof. Krishnan in Gezielte Tötung, 2012,
                http://www.matthes-seitz-berlin.de/buch/gezielte-toetung.html
                darin Kapitel Gerichtete Energiewaffen, Auszug, S. 113 -115.
                Wer nichts ahnt, hat keine Chance…

              • Anonym schrieb am

                Wer nichts ahnt, hat keine Chance? – Auch wer etwas ahnt, hat kaum eine Chance! Wichtig wäre es, ein Material zu entwickeln, dass bei Einwirkung solcher Impulse / Energie charakteristische Veränderungen zeigt und als Nachweis anerkannt werden könnte, vergleichbar z.B. dem Lackmuspapier. Sonst kann im konkreten Fall die Behauptung zutreffen, dass solches Gerät gegen jemanden eingesetzt wurde, oder auch nicht. Bis jetzt jedenfalls könn(t)en Ihre „Freunde“ mit Ihnen Katz und Maus spielen und speziell SIE als Testperson nutzen. Da Sie ja ständig vor den (hinlänglich bekannten) Gefahren warnen, hätte ein solch übles Spielchen für bestimmte Gemüter sicher seinen besonderen Reiz …

    • Der T schrieb am

      Jeweils ein Vertreter der unterstützenden Organisationen/Vereine?

    • Anonym schrieb am

      Über die Tagesereignisse in Hannover sind Sie wohl gut informiert? Vermutlich von Berufs wegen?

    • Dr. Munzert schrieb am

      „Wer nichts ahnt, hat keine Chance? – Auch wer etwas ahnt, hat kaum eine Chance! Wichtig wäre es, ein Material zu entwickeln, dass bei Einwirkung solcher Impulse / Energie charakteristische Veränderungen zeigt und als Nachweis anerkannt werden könnte, vergleichbar z.B. dem Lackmuspapier.“
      Richtig! Wer Ideen dazu hat ist willkommen! Bislang sehr schwierig!
      Noch wichtiger ist, die Menschen über diese neuen Waffen und Überwachungstechniken zu informieren!
      Piraten, wer macht das, wenn nicht ihr! Könnte euch 2% bei den Wahlen bringen.

      • Anonym schrieb am

        Die „Piraten“ machen das nicht, keine Chance. Die sind selber nicht von betroffen und kennen sich damit auch nicht aus, die meisten vermutlich nicht mal mit Überwachungstechniken. Viel Schaum, wenig Sahne! Riskieren Sie den persönlichen Blick hinter die Kulissen, und Sie werden verstehen, was ich meine. Schwadronieren ist – leider – weitaus bequemer, und man vermeidet so die ernste Konfrontation mit echten Schwierigkeiten; ernste persönliche Konfrontationen nehmen auch hier bei den „Piraten“ nur ganz wenige auf sich!

        • Dr. Munzert schrieb am

          Jedenfalls sind viele Piraten in der Lage mittels ihrer kommunikationstechnischen Fähigkeiten und Mittel die Thematik: Neue Waffen gegen Whistleblower und Internataktivisten – ganz easy – lawinenartig zu verbreiten. Das wäre ein starker Anfang!

          • Anonym schrieb am

            „Wäre“ allein nutzt leider nichts. Dieses Kommentarforum ist auch dazu geeignet, jeden das in den „Piraten“ sehen zu lassen, was ihm/ihr am liebsten ist. Tatsache ist, dass in den vorangegangenen Monaten nicht mal aufgefallen war, wenn die Zahl der jeweils oben angegebenen Kommentare gleich bei mehreren Pressemeldungen (parallel) deutlich über der Anzahl der tatsächlich nachlesbaren Kommentare lag, und dieses offensichtliche Missverhältnis auch bis zum Schluss erhalten blieb. Monatelang wurden von mir selbst überhaupt keine Kommentare angezeigt, auch allerharmloseste Nachfragen nicht, wurden aber jeweils oben registriert; sich z.T. über Tage hinziehende Freischaltungsspielchen kamen auch noch hinzu. Ich begann mich zu fragen, womit ich es hier eigentlich zu tun habe: mit Desinteresse (Schlampigkeit), Unfähigkeit oder Kollaboration mit gewissen ‚Ausseneinflüssen‘? Was wollen Sie von dort, wo schon auf der eigenen Homepage solche Realzustände herrschen, noch erwarten, ausser schönen Worten? Hier werden zum nicht geringen Teil lediglich die Hoffnungen Verzweifelter abgegrast!

      • Pirat iX schrieb am

        Dr. Munzert,
        lass dich nicht von dem anonymen Troll zu einer Diskussion hinreißen, ein (dir vllt auch schon?) bekanntes Zitat sagt das solche Leute einen auf ihr Niveau ziehen und den Gesprächspartner dann mit ihrer Erfahrung schlagen.

        Um zu deinem Problem zu kommen, Strahlungsmessgeräte (mit Speicherfunktion) gibt es doch frei zu kaufen, wenn sie glauben sie werden bestrahlt dann legen sie sich ein solches Gerät doch einfach zu.

        Als Beispiel, um die von dir genannte Mikrowellenstrahlung zu erfassen gebe doch einfach mal „PCE-EM 29“ bei Ixquick/Startpage ein, dann findest du ein Gerät welches Strahlung im Bereich von 50 Megahertz bis 3,5 Gigahertz erfassen und speichern kann sowie ebenfalls eine Alarmfunktion bietet mit einem von dir festgelegtem Grenzwert.

        Falls benötigt, für andere Frequenzbereiche gibt es ebenfalls Messgeräte, einfach mal danach suchen oder sich von jemandem beraten lassen der etwas Ahnung davon hat.

        Lass dir nicht von anonymen Trollen erzählen wem wir helfen und wem nicht, der einzigste der dann keine Chance hat ist er selbst. ;)

        Ich hoffe ich konnte ein wenig helfen.

        piratige Grüße

        • Anonym schrieb am

          „Lass dir nicht von anonymen Trollen erzählen wem wir helfen und wem nicht, der einzigste der dann keine Chance hat ist er selbst.“
          Der Satz ist beispielhaft:
          – Beleidigung eines Unbekannten, Belegung mit Schimpfwort.
          – Ignoranz der vorangegangenen Aussagen; ich hatte längst versucht, in Kontakt zu treten, der Blick hinter die Kulissen war regelmässig enttäuschend (steht auch oben).
          – Es ist anmassend, über „Chancen“ anderer urteilen zu wollen, egal worin; aber so leicht, wie Urteile gegen Unbekannte hier von der Hand gehen … Das „Niveau“ einzelner „Piraten“ brauche ich nicht.
          Hinzuzufügen wäre noch, dass ein Messgerät für sich allein nicht mehr als einen Anfang darstellen kann, um der (zumindest subjektiv empfundenen) Bedrohung beizukommen; und damit umgehen können muss man auch noch, also richtig zu „messen“.
          Schliesslich hatte Dr. Munzert gerade in diesem Forum schon öfter über Störungen von Internet und Telefon geklagt: wenn er wirklich ernstgenommen werden soll, geht es folglich um mehr als einen (sicherlich gutgemeinten) Tipp in Sachen Messgerät, dann muss man sich genau anschauen, was da wirklich bei ihm los ist … Noch dabei, „Piraten“? Mag in Bayern ja so sein (-> Engagement für G. Mollath), aber nicht im Rest vom Lande! M.f.G., ein sogenannter „Troll“!

        • Dr. Munzert schrieb am

          Hallo Pirat iX,
          Danke für die Hinweise:
          „Falls benötigt, für andere Frequenzbereiche gibt es ebenfalls Messgeräte, einfach mal danach suchen oder sich von jemandem beraten lassen der etwas Ahnung davon hat.“
          Die Angriffe erfolgen im Frequenzbereich über 15 Gigahertz , entsprechende Spektrumanalyse Geräte kosten 50 000 Euro und mehr. Ein starker Angriff (elektromagnetischer Impuls) macht das Gerät kaputt. Akternative:
          Eine Aufklärungsaktion der Piraten kann man nicht kaputt machen und hilft allen good guys and good girls – auch bei den Piraten!
          Beste Grüsse Reinhard, btw: Emails erreichen mich nicht!

          • Anonym schrieb am

            @Dr. Munzert:
            – Kommen lediglich Mails nicht an, oder wird Ihre gesamte Internetverbindung regelmässig unterbrochen (also oft oder über Zeiträume, aber nicht immer)?
            – Wie steht’s mit Ihrem Telefon? Intakt, parallel oft Totalausfall oder häufiger (rhythmische) Störgeräusche?
            – Bissige letzte Frage: Hat Sie schon mal ein „Pirat“ kontaktiert und Interesse gezeigt?
            M.f.G.

            • Dr. Munzert schrieb am

              “ Kommen lediglich Mails nicht an, oder wird Ihre gesamte Internetverbindung regelmässig unterbrochen? “ Mein Computer ist oft gekapert, u.a. kann ich bestimmte Webseiten im Internet nicht aufrufen, z.B. Piratenpartei Bayern.
              “ Wie steht’s mit Ihrem Telefon?“
              Stundenweise kommt niemand durch, bestimmte Leute nie.
              „Bissige letzte Frage: Hat Sie schon mal ein “Pirat” kontaktiert und Interesse gezeigt?“
              Ja. geht nur über Telefon.

              • Anonym schrieb am

                Die Nichtaufrufbarkeit von Webseiten war mir kurzfristig auch begegnet. Durch Verlagerung auf andere Server (Web, Yahoo) schaffte ich es seinerzeit dann doch, die („Piraten“(!)-) Seite aufzurufen. (Offenbar mag man andernorts speziell diese Seite nicht – ist doch ein gutes Zeichen!)
                Haben Sie auch Probleme, bestimmte Webseiten direkt aufzurufen, wenn Sie sich dazu in ein Internetcafé begeben?
                Bei Telefonproblemen (genauso auch bei Internetproblemen) kann ich persönlich nur zur wiederholten, unnachgiebigen Nutzung der Tel. 0800/330-1000 ermuntern, damit Ihre ganze Situation zumindest (elektronisch) aktenkundig wird! Man tut dort auch wirklich, was man tun kann; zumindest nach subjektivem Ermessen. Ich habe speziell an dieser Stelle von der Telekom bisher einen sehr guten Eindruck zurückbehalten. M.f.G., der sogenannte „Troll“.

          • Anonym schrieb am

            Ein paar Fragen:
            – Kommen lediglich Mails nicht an, oder wird Ihre gesamte Internetverbindung regelmässig unterbrochen (also oft oder über Zeiträume, aber nicht immer)?
            – Wie steht’s mit Ihrem Telefon? Intakt, parallel oft Totalausfall oder häufiger (rhythmische) Störgeräusche?
            – Bissige letzte Bemerkung: Hat Sie schon mal ein „Pirat“ kontaktiert und Interesse gezeigt?
            M.f.G.

  2. John Doe schrieb am

    Akzeptiert in Euer Welt einfach keinen US $ mehr. Dann relativiert sich einiges….

  3. kai_schi schrieb am

    Wo bleiben die bundesweiten Demos gegen Prism??
    Das ist euer Thema und leider kommt von euch nichts mehr als warme Luft!

  4. hinweisgeber schrieb am

    Hallo, bitte schaut euch doch mal die neuesten Artikel zum Datenskandal an; Zum einen wie der Spiegel aktuell zeigt, dass wir wohl (war eigentlich bekannt) als Deutsche Hauptziel der Spionage sind und das vor allem im Westen und Süden… also den starken Wirtschaftsregionen… Irgendwie lässt die deutsche Politik nicht nur uns Privatleute, nein auch unsere Unternehmen da arg im Stich.

    Außerdem: Folgender Artikel war angeblich nur kurzzeitig auf der Guardianwebseite zu sehen:

    Google suche nach contractor warns of murky interception, auf er webseite privacysurgeon liegt jetzt eine Kopie. (Vgl. auch neuester Artikel auf Gamestar)

    Hier wird schön dargestellt, wie wir von unserer eigenen Politik hinters Licht geführt werden, da unsere Politiker nicht nur die im aktuellen Spiegelartikel beschriebene Wirtschaftsspionage schlucken, nein auch sehr aktiv bei der Zusammenarbeit sind und nun (war ja eh schon unglaubwürdig) so tun als ob alles so überraschend ist. Dabei dürfen die Deutschen angeblich ja sogar mithören… schöne Welt.

  5. Moloko schrieb am

    Das Ganze wird dann bei den Freihandelsabkommengesprächen legitimiert. Wetten?
    Illegal ist es ja nur, wenn ein Gesetz dagegen steht, oder sich jemand ans Bein gepisst fühlt.
    So wie jetzt zu lesen: kaum sind Politiker betroffen, ist das Geschrei groß. Mimimimimimimi.

    Trifft es die Bürger: „Ach das ist nur gegen Terroristen und so. Wir wollen eusch schützen!“

  6. Schockierter schrieb am

    Eine Petition?!? Meint ihr das ernst oder ist Eure Seite gehackt worden, und jemand persifliert diese groteske Reaktion?!?

    Hallo, die Schlapphüte kümmern sich eine feuchten Kehricht um Recht und Gesetz, unsere Politiker-Simzulationen ereifern sich scheinheilig, aber erst nachdem sie selbst abgeschnorchelt wurden, und Ihr „Bittet auf Knien“ darum dass man doch mit dem phösen Datenmissbrauch aufhören solle! Gehts noch!?

    Man könnte ja gleich nochmal eine Demonstration im Internet abhalten – erspart den Schnüffler immerhin die Einkesselung und den manuellen Datenabgleich – im Internet haben sie glaich alle daten da.

    Raus auf die Strase und sichtbar und REAL demonstrieren, oder Eure Aktivistensimulation zusperren!

  7. K. West schrieb am

    7. Punkt: Keine bilateralen Geheimabkommen und anschließende Scheingefechte.

    Dies gilt für aktuelle Koalition ( CDU / CSU und FDP ) ebenso wie frühere Regierungen und die aktuelle Opposition ( SPD / Grünen ).

    Womöglicher Beleg für die Sonderabkommen der 3. Klasse Staaten BRD und F:
    a) Guardian: http://www.guardian.co.uk/world/2013/jun/30/nsa-spying-europe-claims-us-eu-trade
    b) http://pastebin.com/yMGTZ1PZ# ( nach Lösung des Artikels wieder hier auffindbar ! )

    STOPPT SPYING – 3. WORLD WAR IS FINISHED YET ( sorry, I’m a little bit loud currently ).

    Vermutlich können sich manche nur nicht dran erinnern. BND ist klar – Geheimdienste müssen immer erst Whistleblower und schriftliche Nachweise von sich selbst lesen, um sich „zu erinnern“. Wir helfen in einer freien Welt mit einem freiem Internet gerne nach.

    P.S.: Mich würde auch nicht wundern, wenn Echelon (http://de.wikipedia.org/wiki/Echelon) auch weiter im Punkt Wirtschaftsspionage ausgebaut worden wäre – bilateral versteht sich.

  8. Rozzinger schrieb am

    Sehr traurig finde ich dabei, daß in meinem freundes- und bekanntenkreis das ganze eher mit einem beschwichtigenden „jaja, iss erst mal ein snickers“ abgetan wird, wenn ich mal wieder auf facebook z.b. solche themen anspreche, mit kibks, verweisen etc – oder dass einige alles, was mit politik zu tun hat, „wegignorieren“ (o-ton einer bekannten) – kein wunder, daß merkel und co leichtes spiel haben, der normalbürger ignoriert einfach alles weg, denn er hat ja schon genug eigene probleme. Traurige welt!

  9. Sascha schrieb am

    Ich habe gehofft hier eine sinnvolle Diskussion vorzufinden. Stattdessen dominiert hier nicht Themen bezogener Spam von einem Troll bzw. Person mit Verfolgungswahn und wenig Ahnung von Physik :(

    • Anonym schrieb am

      „Sinnvolle Diskussionen“ sind hier von vornherein erschwert, weil der Platz fehlt. „Spams“ gibt es hier auch keine, wohl aber von ‚manchen‘ Erwartungen abweichende Dialoge, die sich allerdings an den realen Situationen orientieren und an den daraus resultierenden Fragestellungen.
      M.f.G., ein sog. „Troll“

  10. Orlando Furioso schrieb am

    Setzen wir ein Zeichen gegen den Überwachungsstaat. Honorieren wir einen Mann, der für eine bessere Welt kämpft und bereit ist, jedes Risiko zu tragen, ganz egal, was dabei herauskommt, solange die Öffentlichkeit selbst entscheiden darf.
    Bitte unterzeichnet hier und verbreitet den Link weiter, danke.

    http://www.avaaz.org/de/petition/Nominiert_Edward_Snowden_fuer_den_Friedensnobelpreis/

    Text der Petition:
    Ich möchte nicht in einer Welt leben, in der alles, was ich tue und sage aufgezeichnet wird. Das ist nichts, was ich unterstützen oder wo ich leben möchte. Ich kann es nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, dass Regierungen die Privatsphäre, die Freiheit des Internets und grundlegende Freiheiten weltweit mit ihrem Überwachungsapparat zerstören.
    Ich rufe Sie auf, verschaffen Sie dem Friedensnobelpreis wieder Glaubwürdigkeit.
    Ich bitte Sie, zeigen auch Sie Courage und setzen sich für unsere Grundrechte der Privatsphäre ein.
    Setzen Sie ein Zeichen für Freiheit und Demokratie, frei von Massenabhörung.
    Nominieren Sie Edward Snowden für den Friedensnobelpreis und schützen Sie ihn damit vor den Feinden der Demokratie.

  11. Hans schrieb am

    Ich dachte, ich schau mal der Piratenpartei vorbei, suche nach einer Möglichkeit mit zu engagieren, mitzusprechen. Dann sah ich die Kommentare unter diesem Eintrag. Scheinbar hat eine neue Partei tatsächlich keine Chancen es zu schaffen bei dieser Zahl hirnverbrannter Trittbrettfahrer, die mathematisch zwar nur einen kleinen Teil der Gesellschaft ausmachen – so irre wie das Energiestrahlenopfer sind sogar nur ein Promille -, aber zusammengerottet alle Kommentar- und Diskussionspalten belegt halten.

    Schade drum – wenn ihr Methoden entwickelt solche Leute rauszufiltern und verstehen lernt, was eine Diskussion ist und wie Wege funktionieren moralisch jemandem zu sagen, dass er keine Ahnung hat wovon er redet, bin ich am Start.

    • Anonym schrieb am

      Sie urteilen (negativ) über Personen, die Sie nicht kennen; damit stellen Sie sich von vornherein & ad hoc über diese Personen. Insbesondere können Sie auch gar nicht einschätzen, wer bereits lange vor Ihnen selbst den Kontakt zur Öffentlichkeit gesucht hat, um auf unverantwortliche Zustände hinzuweisen, und in welche Schwierigkeiten er/sie dadurch geraten ist.

  12. Orlando Furioso schrieb am

    Liebe Piraten, setzen wir ein Zeichen gegen den Überwachungsstaat.
    Honorieren wir einen Mann, der für eine bessere Welt kämpft und bereit ist, jedes Risiko zu tragen, ganz egal, was dabei herauskommt, solange die Öffentlichkeit selbst entscheiden darf.

    Bitte unterzeichnet diese Petition und verbreitet sie weiter, danke.

    http://www.avaaz.org/de/petition/Nominiert_Edward_Snowden_fuer_den_Friedensnobelpreis/

    Text der Petition:

    Ich möchte nicht in einer Welt leben, in der alles, was ich tue und sage aufgezeichnet wird. Das ist nichts, was ich unterstützen oder wo ich leben möchte.

    Ich kann es nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, dass Regierungen die Privatsphäre, die Freiheit des Internets und grundlegende Freiheiten weltweit mit ihrem Überwachungsapparat zerstören.

    Ich rufe Sie auf, verschaffen Sie dem Friedensnobelpreis wieder Glaubwürdigkeit.

    Ich bitte Sie, zeigen auch Sie Courage und setzen sich für unsere Grundrechte der Privatsphäre ein. Setzen Sie ein Zeichen für Freiheit und Demokratie, frei von Massenabhörung.

    Nominieren Sie Edward Snowden für den Friedensnobelpreis und schützen Sie ihn damit vor den Feinden der Demokratie.

  13. Morgan le Fay schrieb am

    Wer bezahlt eigentlich wovon die über 800.000 Leute, die da Daten sammeln und auswerten?
    Nehmen wir mal an, die kosten im Schnitt mtl. 3000 Euro, dann sind das MONATLICH 2,4 Milliarden Euro, jährlich also 30 Milliarden Euro, die aus Steuermitteln draufgehen

    ODER

    die „anderweitig“ refinanziert werden müssen.

    Nun darf man dreimal raten, was sich da anböte……!

    Und wofür das alles? Für ein trügerisches Gefühl der Sicherheit

    • Anonym schrieb am

      Ihr Thema – grob übertitelt: „Re-Finanzierung von Staatsdiensten“ – hat schon einige Überlegungen nach sich gezogen.Soweit ich informiert bin, könnte es für Sie interessant sein dem nachzugehen, was Hr. R. Gössner, Breemen, dazu in seinen Büchern thematisch angetippt hat.

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