Wasser und Zusammenarbeit

Bild: Tobias M. Eckrich

Anlässlich des Weltwassertags am 22. März macht die Piratenpartei Deutschland in vielen deutschen Städten mit Aktionen auf die derzeitigen Gefahren für das Grundrecht auf Trinkwasser aufmerksam. Sowohl die Privatisierung von Wasserrechten als auch die aktuell diskutierte Erdgasförderung durch das sogenannte Fracking (Hydraulic Fracturing) stellen eine Gefahr für die Trinkwasserversorgung dar. In vielen Städten werden am 22. und am 23. März Aktionen von Piraten und anderen Organisiationen zum Weltwassertag stattfinden.

»Fracking birgt große Gefahren für unsere Grundwasserressourcen, und dies für eine Gasförderung für einen Zeitraum von nur rund einem dutzend Jahren«, kritisiert Bernd Schreiner, Themenbeauftrager Umwelt und Bundestagskandidat der PIRATEN. »Wir lehnen Fracking ab, da es kein Bürgerbeteiligungsverfahren gibt und weil es eine Energiewende-Bremse darstellt. Wir brauchen endlich einen konsequenten und zielstrebigen Weg in Richtung generative Energien und Speichertechnologien, denn nur so werden die Energiekosten für alle bezahlbar bleiben.«

Die PIRATEN sprechen sich in ihrem Wahlprogramm für die Rekommunalisierung der Wasserversorgung sowie für die Abschaffung des Anschlusszwanges aus.

»Wir lehnen eine Geschäftemacherei mit der Wasserversorgung ab und fordern die Rekommunalisierung. Die Privatisierung gefährdet die Qualität des Trinkwassers. Beispiele wie in Portugal zeigen, dass dies für uns Bürger dann auch noch teurer wird.«

Der Weltwassertag wurde von der UN-Weltkonferenz zu Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro ins Leben gerufen und wird seither jährlich am 22. März begangen. Er steht in jedem Jahr unter einem anderen Motto.

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Kommentare

Ein Kommentar zu Wasser und Zusammenarbeit

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