Equal-Pay-Day: Frauen arbeiten immer noch 80 Tage mehr für den gleichen Lohn

Bild: Tobias M. Eckrich

Anlässlich des Equal-Pay-Day am 21. März fordert die Piratenpartei Deutschland Familien- und Gleichstellungsministerin Kristina Schröder dazu auf, endlich die Zügel in die Hand zu nehmen und Frauen aktiv in der Verbesserung ihrer Einkommenssituation zu unterstützen.

Frauen werden immer noch schlechter bezahlt als Männer – nach jeder gängigen Berechnung, egal ob sie auf Bruttostundenlöhnen, absoluten Einkommenshöhen oder auf Zahlen basiert, bei denen alle möglichen Einflussfaktoren bereits herausgerechnet wurden. Nach der unbereinigten Lohnlücke, die strukturelle Benachteiligungen wie häufigere Teilzeittätigkeiten, Arbeitsunterbrechungen durch Erziehungszeiten und schlechter bezahlte »Frauenberufe« einrechnet, verdient eine Frau für jeden Euro, den ein Mann erhält, im Durchschnitt nur 78 Cent. [1] Der in den neuen Bundesländern erheblich geringere unbereinigte Lohnunterschied von 8% macht den Einfluss gesellschaftlicher Rahmenbedingungen deutlich.[2] Bundesweit sind selbst in den sogenannten Frauenberufen die Lohnlücken eklatant, eine Kassiererin verdient in Vollzeit 24% weniger, eine Friseurin 38% und eine Verkäuferin sogar 45% weniger als ein Mann im gleichen Beruf. [3] Mit »falschen« Branchen oder fehlenden Qualifikationen lässt sich das für diese Beispiele nicht mehr begründen. Selbst um strukturelle Faktoren bereinigt beträgt die Lohnlücke im Durchschnitt noch 7%.[1]

»Die im Durchschnitt größten Gehaltsunterschiede finden sich jedoch bei Führungspositionen, bei Menschen mit höheren Bildungsabschlüssen und in technischen Berufen.[4] Das ist ein fatales Signal, da wir gerade dort mehr Frauen brauchen. Mit besonders hoher Gehaltsdiskriminierung wird dieses Ziel schwerer zu erreichen sein. Wir fordern daher mehr Transparenz in den Gehaltsstrukturen von Unternehmen. Erst wenn allen Mitarbeitern und Bewerbern ein öffentlicher Lohnspiegel zur Verfügung steht, können sie gut informiert in Gehaltsverhandlungen treten, die zu einem gerechteren Ergebnis führen, als das bisher der Fall ist. Außerdem wird der soziale Druck durch das Sichtbarwerden von ›Schwarzen Schafen‹ positiv auf die Unternehmen wirken«, erklärt Anke Domscheit-Berg, Listenkandidatin für Brandenburg bei der Bundestagswahl 2013.

Stundenlöhne bei Teilzeit liegen im Durchschnitt unter den Stundenlöhnen bei Vollzeit – im gleichen Beruf.[3] Da die Produktivität von Mitarbeitern in Teilzeit pro Stunde nicht geringer ist als die von Vollzeitkräften und die Mehrzahl der Teilzeitarbeitenden Frauen sind, kann auch das als versteckte Lohndiskriminierung gewertet werden. Für die PIRATEN ist das ein klarer Verstoß gegen das Antidiskriminierungsgebot.

Viel größer noch als die Lohnlücke im Vergleich der Stundenlöhne ist die absolute Lohnlücke. Das ist der Verdienst, den Frauen im Vergleich zu Männern nach Hause tragen. Mangelnde Kinderbetreuung, die Frauen in Teilzeitjobs zwingt, die überdurchschnittlich häufige Beschäftigung in Minijobs, aber auch der Umstand, dass in ganzen Branchen, die als frauendominiert gelten, schlechter bezahlt wird, tragen dazu bei und legen die sichere Basis für weibliche Altersarmut.

»Jede strukturelle Benachteiligung der Frau muss abgebaut werden. Wir brauche einen Mindestlohn und ein System, nach dem eine Stellenbeschreibung transparent, objektiv und einheitlich bewertet werden kann. Damit nicht mehr ein Maschinenwärter, also ein Mann, der auf Maschinen aufpasst, 29 Prozent mehr verdient als eine Kindergärtnerin, die Kinder hütet und erzieht.[3] Kinder sollten uns nicht weniger wert sein als Maschinen. Derartige Fehlentwicklungen müssen in künftigen Tarifverhandlungen schrittweise abgebaut werden – ohne einseitige Lohnsenkungen und ohne dass Tarifpartner gegeneinander ausgespielt werden«, so Domscheit-Berg weiter.

Quellen:
[1] Statistisches Bundesamt: https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesamtwirtschaftUmwelt/VerdiensteArbeitskosten/VerdienstunterschiedeMaennerFrauen/Aktuell_Verdienstunterschied.html (Daten 2010)
[2] Statistisches Bundesamt: https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesamtwirtschaftUmwelt/VerdiensteArbeitskosten/VerdienstunterschiedeMaennerFrauen/Tabellen/Verdienstabstand.html (Daten bis 2012)
[3] Statistisches Bundesamt: Verdienststrukturerhebung 2010 (Tabellen noch nicht öffentlich verfügbar), Tabellen der Verdienststrukturerhebung 2006: https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesamtwirtschaftUmwelt/VerdiensteArbeitskosten/VerdiensteBerufe/VerdiensteBerufe.html
[4] Statistisches Bundesamt: https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2012/10/PD12_345_621.html

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Kommentare

35 Kommentare zu Equal-Pay-Day: Frauen arbeiten immer noch 80 Tage mehr für den gleichen Lohn

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  2. Henry Gießwein - AG Familie schrieb am

    Liest sich ziemlich populistisch, wie das was SPD und Grüne ständig von sich geben. Die Gesamtbetrachtung fehlt völlig, denn wenn Väter mehr in Familien einbezogen und gefördert werden, hat Frau auch erst die Möglichkeit sich im Beruf zu entwickeln. Ansonsten bleibt, dass das Kind 17.00 Uhr aus der KiTa abgeholt werden muss, was Augenblicklich in der Mehrzahl von der Frau gemacht wird. Spätestens da müsste jedem klar werden, dass ständig Gefasel von Kitaausbau nur die halbe Wahrheit ist.
    Im Übrigen sollte die Regierung gefragt werden, was es für Erfolge gibt. Schließlich wird seit fast zwei Jahrzehnten Frauenförderung betrieben und jährlich kommt die Politik wieder mit der Lohnunterschiedsleier.

  3. Frank Heinze schrieb am

    In Deutschland und der EU besteht Equal-Pay. Mann wie Frau verdienen im gleichen Beruf beim gleichen Arbeitgeber bei der gleichen Einkommensstufe genau das gleiche. Eine Kassiererin beim Kaufland verdient exact das gleiche wie ihr männlicher Kollege an der Kasse nebenan.

    Alles andere wäre Verfassungswidrig.

    Und wenn Frau D-B das Einkommen eines Maschinenwärter (mutmaßlich zu einem IG-Metall-Tarif bezahlt) mit dem Einkommen einer Kindergärtnerin (mutmaßlich ver.di oder irgendeine kirchliche Entgeltgruppe) vergleicht, sind das Äpfel und Birnen. Die Tarifverhandlungen führen immer noch Gewerkschaften und deren Schlagkraft hängt von der Organisationsquote ab. Und da muss man leider konstatieren: Frauen werden wesentlich seltener Gewerkschaftsmitglied und sind auch seltener streikbereit.

    Was Frau D-B ebenfalls unterschlägt: Die Einkommensverhältnisse der Frauen in den Gender/Diversity-Berufen oder der Gleichstellungsbeauftragten sind um das Mehrfache höher als beispielsweise der Männer im Berufskraftfahrergewerbe oder der Stadtreinigung oder der Abfallwirtschaft.

  4. Jalte schrieb am

    Ein halbtags arbeitender Krankenpfleger verdient deutlich weniger als eine Vollzeit arbeitende Chefärztin. Wird der Mann um xx Prozent schlechter bezahlt als die Frau?
    Wenn statistisch im Durchschnitt aller Frauen diese weniger Geld verdienen liegt das vor allen daran, dass sie in weniger gut bezahlten Berufen und mit weniger Arbeitszeit ihr Geld verdienen. Teilzeit wird überwiegend von Frauen gearbeitet. Dazu kommen weitere Faktoren, die berücksichtigt werden müssten.
    Es gibt keinen Tarifvertrag, nach dem Männer und Frauen unterschiedlich bezahlt werden.
    Wer veröffentlicht eigentlich endlich die Zahlen, wie viel Geld Frauen ausgeben, das Männer durch Arbeit verdient haben? Durch Unterhaltszahlungen fließt deutlich mehr Geld von Mann zu Frau als umgekehrt. In Familien, in den der Vater Vollzeit und die Mutter Teilzeit oder nicht arbeitet, lebt die Frau (auch) von Geld, das in keiner Statistik berücksichtigt wird.
    Weitere Informationen z.B. hier:

    http://www.bda-online.de/www/arbeitgeber.nsf/res/48FC8569C45A8DE0C12575D8002BCD60/%24file/Lohnunterschiede.pdf

    • Anke Domscheit-Berg schrieb am

      Hallo Jalte,
      In der Berufsstatistik des Bundesamtes für Statistik werden nicht Krankenpfleger mit Chefärzten verglichen sondern z.B. Kassierer mit Kassiererinnen, Friseure mit Friseurinnen etc. Die Berufsstatistik wiederum vergleicht nur Löhne von Vollzeit arbeitenden Menschen. Allerdings gibt es bei der unbereinigten Lohnlücke (wie dem Text auch zu entnehmen ist) strukturelle Nachteile von Frauen, die zur Lohnlücke beitragen, z.B. wenn die Frau aus Mangel an öffentlicher Kinderbetreuung in Verbindung mit einseitig aufgeteilter unbezahlter Kinderbetreuung innerhalb der Familie für einige Zeit aus dem Job ausstieg. Wenn sie dann später wieder einsteigt, dann mit niedrigeren Löhnen bzw. mit weniger angestiegenen Löhnen, als ein vergleichbarer Mann, der nicht ausgestiegen ist. Kann man das den Frauen vorwerfen? Wohl kaum. Hier muss an den strukturellen Nachteilen gearbeitet werden, das ist eine Aufgabe für die ganze Gesellschaft. Letztlich ist die Ursache für eine Lohnungerechtigkeit nur für ihre Beseitigung relevant aber nicht für die Feststellung der Ungerechtigkeit an sich.
      Das Bundesamt für Statistik hat aber auch die bereinigte Lohnlücke von aktuell 7% veröffentlicht, die sich nur durch das Geschlecht und nicht durch Vollzeit/Teilzeit/Unterbrechungszeiten/Qualifikation oder sonst was erklären läßt. Die kann man mit nichts wegdiskutieren und auch 7% sind ungerecht.

      Es gibt tatsächlich keinen Tarifvertrag, der für Männer und Frauen unterschiedliche Tarife vorgibt, aber es gibt „Männer“-Berufe und „Frauen“-Berufe, die absolut gleichWERTIG sind und für die dennoch laut Tarifvertrag höchst unterschiedliche Löhne bezahlt werden. Es ist schon ein komischer Zufall, dass die frauendominierten Bereich durchweg schlechter bezahlt werden, als die männerdominierten Bereiche. Dabei ist in der Metallindustrie am Fließband sitzen weder wichtiger noch anspruchsvoller als etwa die Pflege Kranker oder die Erziehung von Kindern. Das ist auch eine strukturelle Ungerechtigkeit, die nicht Frauen zu verantworten aber auszubaden haben.

      Die Frage nach dem Geld, das Männer verdienen und Frauen ausgeben, halte ich für polemisch und nicht der Debatte dienlich. Vielleicht fragst Du dann auch mal, wieviel unbezahlte Arbeit Hausfrauen und Teilzeit arbeitende Frauen für ihre Ehemänner leisten und wie viel das Wert ist, wenn man es umrechnet (Lohn für Köchin, Putzfrau, Wäscherin, Kindererzieherin etc.). Das Unterhaltsrecht wurde außerdem stark reformiert, es gibt also kaum noch Ehefrauen, die sich den Rest ihres Lebens von einem Exmann unterhalten lassen können. Das finde ich auch richtig, denn wirtschaftliche Unabhängigkeit ist ein hohes Gut. Wenn wir endlich die Lohnungerechtigkeit überwinden könnten, dann würde im übrigen überhaupt kein Unterhalt mehr von A nach B oder von B nach A fällig werden. Das war in der DDR praktisch der Fall, dort flossen nur in 3% aller Scheidungsfälle Unterhaltszahlungen. Ostfrauen waren immer stolz darauf, sich wirtschaftlich selbst unterhalten zu können. Aber dazu braucht es auch die notwendigen Infrastrukturen, die Frauen nicht aus dem Arbeitsmarkt drängen, wenn sie Mutter werden und es braucht eine gerechte Aufteilung der Familienarbeit auf beide Partner in einer Partnerschaft. Da kann ja jeder anfangen, auch ohne Gesetzgeber.

      • Basti schrieb am

        „Dabei ist in der Metallindustrie am Fließband sitzen weder wichtiger noch anspruchsvoller als etwa die Pflege Kranker oder die Erziehung von Kindern.“

        Am Fließband stehen (nur wenige sitzen) ist eine monotone Arbeit. Der konstante viele Lärm und die Gerüche um einen herum machen diesen Arbeitsplatz nicht sehr angenehm. Stundenlang auf der gleichen Stelle stehen (mit Glück gibt es Rotation) und immer die gleichen Handgriffe machen, schnell arbeiten, Stress konstant. Die erhöhte Verletzungsgefahr dadurch ist selbstverständlich. Da kommst du mit Muskelkater und dröhnenden Ohren nachhause.

        Kindererziehung und Altenpflege können teilweise auch unangenehm und anstrengend sein keine Frage, aber bei weitem nicht so unangenehm, anstrengend und gefährlich wie Fließbandarbeit.
        Wenn Fließbandarbeit und Kindererziehung/Altenpflege von der Belastung her gleich wären, dann wären auch die Löhne gleich und man würde mehr Frauen in diesem Beruf finden.

      • Jalte schrieb am

        Ahoi Anke,
        nein, ich werde jetzt nicht Satz für Satz Deiner Ausführungen widerlegen, obwohl das sicher möglich ist. Du bist eine überzeugte Befürworterin der feministischen Ideologie und wirst sowieso nur das zur Kenntnis nehmen, was Du hören willst.
        Es ärgert mich aber, dass Du nun mit „öffentlicher Kinderbetreuung in Verbindung mit einseitig aufgeteilter unbezahlter Kinderbetreuung“ vom Thema ablenkst. Soll ich z.B. im Gegenzug darüber jammern, dass meine Frau und meine Kinder, als meine Frau nicht und später Teilzeit gearbeitet hat, von dem Geld gelebt haben, das ich herangeschafft habe? Nein, das Geld war nicht für mich, sondern für uns. Laut falsch ausgelegter Statistik und Deiner Sichtweise ist aber meine Frau diskriminiert. Bei einer Scheidung bekommt sie für diese Zeit auch noch die Hälfte der von mir erworbenen Rentenansprüche gutgeschrieben. Dazu bekommt sie noch die Kindererziehungszeiten bei der Rente berücksichtigt, auch wenn wir die Kinder gemeinsam erzogen haben. Deshalb ist die Frage, wer das Geld verdient und wer es ausgibt nicht polemisch und gehört in eine Diskussion über die Einkommen nach Geschlecht.
        Wünschst Du Dir die DDR zurück? Ich habe sowohl in der DDR wie auch in der BRD gelebt und möchte sie nicht wieder haben.

        • Daniel schrieb am

          „Nein, das Geld war nicht für mich, sondern für uns. “ – das ist genau der „Denkfehler“ im Sinne der feministischen Weltanschauung. Dort gibt es defacto kein „uns“ . Es gibt nur Frau gegen Mann in dieser Ideologie.

      • Karl schrieb am

        Sehr geehrte Frau Domscheit-Berg,

        Sie sind ja eine Frau aus der Wirtschaft, fangen wir also mal ganz klein an, damit das auch jeder hier versteht, der nicht mit wirtschaftswissenschaftlichen Fachbegriffen vertraut ist.

        Was ist ein „Wert“?

        Was ist ein „Preis“?

        Übrigens: Wirtschaftliche Betrachtungsweise ist sicher nicht polemisch. :)

        Sie sind doch eine Frau aus der Wirtschaft, da wird eine wirtschaftliche Betrachtungsweise doch erlaubt sein.

        Ich würde das gerne ausführlich diskutieren, aber irgendetwas sagt mir, dass Sie darauf sicher keine Lust haben. :)

        Ganz lieber Gruß
        Karl

        P. S.: Unbezahlte „Wäscherin“? Heutzutage benutzt man da Automaten: Waschmaschinen… Soll man für einen Knopfdruck Leute bezahlen, die ohnehin schon freie Kost und Logis haben, ohne dafür arbeiten zu müssen?

      • Michael Baleanu schrieb am

        Hallo Anke,

        an einem Argumentenaustausch als Grundlage einer demokratischen Gesellschaft hast Du kein Interesse, nicht wahr?

    • Basti schrieb am

      Jalte hat schon alles gesagt.
      Dabei hat die Piratenpartei mal so vielversprechend angefangen. Logik und gesunder Menschenverstand über Board, Gleichstellungsunsinn ahoi. Ich wäre für eine offizielle Namensänderung.
      „Die PiratINNEN“ – Partei. Passt ziemlich gut.

    • Dennis schrieb am

      Selbst wenn Qualifikation und Tätigkeit übereinstimmen gibt es einen Unterschied von bis zu 8%. Und auch, wenn es keinen Tarifvertrag gibt, in der eine unterschiedliche Bezahlung festgelegt wird (Das wäre ja noch schöner), wird aber nicht jede*r nach Tarif bezahlt.

      „Wer veröffentlicht eigentlich endlich die Zahlen, wie viel Geld Frauen ausgeben, das Männer durch Arbeit verdient haben?“ Und genau jetzt wird es sexistisch. Männer arbeiten, Frauen gehen einkaufen. Tolles Weltbild.

      • Jalte schrieb am

        Wenn Deine Argumentation richtig wäre (was ich dahin gestellt sein lasse) wäre zwangsläufig auch die Diskussion über den Gender Pay Gap sexistisch.

    • Malte schrieb am

      „Wer veröffentlicht eigentlich endlich die Zahlen, wie viel Geld Frauen ausgeben, das Männer durch Arbeit verdient haben?“ – Wann bekommen Frauen die wegen der Kinder zuhause bleiben für ihre Erziehungsarbeit ein Gehalt? Außerdem wann bekommen die Frauen Opportunitätskosten für ihre entgangene Karriere? Merkste was? Eventuell überdenkst du nochmal dein Familienbild und dein Bild von der „Frau“.

      • Jalte schrieb am

        Von was leben Frauen, die der Kinder wegen zuhause bleiben? Wann bekommen Männer „Opportunitätskosten für ihre entgangene Karriere“, weil sie Väter sind? Merkste was?

      • Daniel schrieb am

        „Wann bekommen Frauen die wegen der Kinder zuhause bleiben für ihre Erziehungsarbeit ein Gehalt?“ – Frauen Geld für die Erziehungsarbeit geben ? Das ist doch frauenfeindlich ! Die reine Lehre des Feminismus bezeichnet dies doch als „Herdprämie“.
        Der realexistierende Feminismus predigt doch immer uns dies doch immer wieder …
        Das wahre Heil der Frauen und Kinder liegt im Erziehungs-outsourcing – steuerfinanziert.

  5. Andreas schrieb am

    Da wird extra das Statistische Bundesamt als mehrfache Quelle angegeben aber nur die halbe Wahrheit erzählt. Selbst das statistische Bundesamt, hat längst zugegeben das beim Vergleich längst nicht alle relevanten Faktoren berücksichtigt wurden. Was übrigens das Familienministerium, damals unter leitung von v.d.L. schon vor Jahren zugab.
    Es ist schade, das sich die PP so entwickelt hat. Ihr nanntet Euch mal postgender. Damals hab ich Euch gewählt. Aber seit Ihr mit dem Gendergedöns angefangen habt, seit Ihr Bundesweit von 11% aus 2% gerasselt. Fällt Euch das nicht auf? Ihr wart mal die einzige Alternative zu all den Genderunsinn Parteien. Das war neben der Netzpolitik Euer größter Pluspunkt. Auch für viele Frauen in meinem Bekanntenkreis.
    Aber nun? Keine Alternative mehr. Bedauerlich. SEHR bedauerlich. Ich hatte Hoffnung. Und nein, ich bin nicht Frauenfeindlich. Nur zu sehr von Gleichberechtigung überzeugt.

  6. KaRa schrieb am

    Ich verstehe die Arbeitgeber nicht, warum sie noch immer Männer einstellen bzw beschäftigen.
    Wenn Frauen für fast 1/4tel weniger Lohnkosten die gleiche Arbeit leisten,
    welcher Arbeitgeber ließe sich in der heutigen Zeit diesen Vorteil entgehen?

    Wieviele Klagen wegen Lohndiskriminerung liegen den Arbeitsgerichten vor?

    Wieviele Mäuler muß den eine Frau im Gegensatz zu den Männern mit ihrem Einkommen ernähren?

    Wann werden Frauen bei tötlichen Arbeitsunfällen (ca.6%), den Männer (ca 94%) gleichgestellt?

  7. Peter Lingert schrieb am
  8. Christian Schramm schrieb am

    Bei den Lohnlückenberechnungen werden Überstunden nicht einkalkuliert. Da Männer mehr Überstunden machen als Frauen, erklären sich die verbleibenden Restprozente von selbst.

  9. Chrima schrieb am

    Wow! Von postgender zum Mitgröler der Lohndifferenzlüge! Mit der Piratenpartei geht es stetig bergab. Inhaltlich wie auch prozentual. Da scheint es einen Zusammenhang zu geben.
    Meine Stimme habt ihr inzwischen verloren. Dank den Leenas, Piratenweibern und Anke Doppelnamen.

  10. Karl schrieb am

    Unsinn, es sind gerade mal 2 %. Wenn überhaupt.

    http://www.iwkoeln.de/de/presse/pressemitteilungen/beitrag/beschaeftigungsperspektiven-von-frauen-nur-2-prozent-gehaltsunterschied-102500

    Abgesehen davon verfügen Frauen (hauptsächlich wegen empfangener Unterhaltsleistungen, also „Lohn“, für den sie allerdings nicht arbeiten müssen) im Schnitt über das gleiche Einkommen wie Männer (1, 2). Und das dürfte wohl die aussagefähigere Bezugsgröße sein. Was bringt einem denn empfangener Lohn, wenn man ihn gleich wieder abgeben darf?

    (1) https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/EinkommenKonsumLebensbedingungen/EinkommenVerbrauch/Einkommensverteilung2152606089004.pdf?__blob=publicationFile, Seite 57

    (2) http://www.gesis.org/fileadmin/upload/forschung/publikationen/datenreport/2008/05-Arbeitsmarkt.pdf, Seite 112

    Berücksichtigt man noch, dass Männer weitaus mehr in alle sozialen Systeme einbezahlen als Frauen (höhere Beschäftigungsquote, höhere Bemessungsgrundlage bei progressivem ESt-Tarif, längere Lebensarbeitszeit), während Frauen weitaus mehr entnehmen als Männer (längere Lebenserwartung, bessere Gesundheitsvorsorge, mehr Bedarf), erweist sich, dass das gesellschaftliche Zusammenleben hierzulande ein Draufzahlgeschäft für Männer ist.

    Ein Beispiel aus der Schweiz, wohl probemlos auf Deutschland übertragbar.

    http://frauenfoerderer.bplaced.net/gleichbehandlung/lebensgefahr/Die%20Weltwoche_Ein%20feminines%20Eigentor_.pdf

    Somit hat der Equal Pay Day augenscheinlich nur einen Sinn: Seine Initiatorinnen zu alimentieren.

    Denn redlicher Weise müsste er irgendwann Mitte Anfang des vergangenen Jahres stattfinden.

    Wenn das Diskriminierung sein soll, dann fühle ich mich diskriminiert, weil ich nicht so diskriminiert werde.

  11. Klaus schrieb am

    Jalte hat recht. Im Übrigen kann man mit solchen Themen beim Wähler nicht mehr punkten. Wirklich schade um die einst so vielversprechende Partei.

  12. Frank Heinze schrieb am

    In Deutschland und der EU besteht Equal-Pay. Mann wie Frau verdienen im gleichen Beruf beim gleichen Arbeitgeber bei der gleichen Einkommensstufe genau das gleiche. Eine Kassiererin beim Kaufland verdient exact das gleiche wie ihr männlicher Kollege an der Kasse nebenan.
    Alles andere wäre Verfassungswidrig.
    Und wenn Frau D-B das Einkommen eines Maschinenwärter (mutmaßlich zu einem IG-Metall-Tarif bezahlt) mit dem Einkommen einer Kindergärtnerin (mutmaßlich ver.di oder irgendeine kirchliche Entgeltgruppe) vergleicht, sind das Äpfel und Birnen. Die Tarifverhandlungen führen immer noch Gewerkschaften und deren Schlagkraft hängt von der Organisationsquote ab. Und da muss man leider konstatieren: Frauen werden wesentlich seltener Gewerkschaftsmitglied und sind auch seltener streikbereit.
    Was Frau D-B ebenfalls unterschlägt: Die Einkommensverhältnisse der Frauen in den Gender/Diversity-Berufen oder der Gleichstellungsbeauftragten sind um das Mehrfache höher als beispielsweise der Männer im Berufskraftfahrergewerbe oder der Stadtreinigung oder der Abfallwirtschaft.

  13. Bombe 20 schrieb am

    Kleine Geschichte aus der wahren Welt da draußen:
    Momentan ist es ja weitgehender politischer Konsens, daß möglichst viele Frauen möglichst vollständig dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen sollen. Problem nur: Frauen bekommen Kinder. Frauen kümmern sich gern um Kinder. Und Frauen suchen sich gern besserverdienende Männer, so daß es selbst bei Paaren, in denen sich der Vater gern um die Kinder kümmern würde, finanziell unsinnig bis schädlich wäre, wenn er das täte.
    „Lösung“ der Politik: Die Mütter sollen ihre Kinder doch bitte in die Fremdbetreuung abgeben. Ganztags-U3, Ganztagskindergarten, Ganztagsschule.

    Nun gibt es aber einen Bereich, in dem in Deutschland nicht wenige Frauen mit Hochschulabschluß tätig sind: Die Jugendarbeit. Jugendzentren sind voll mit Diplom-Sozialpädagoginnen, Diplom-Sozialarbeiterinnen, Diplom-Soziologinnen und Diplompädagoginnen. Die verrichten da anspruchsvolle Arbeit mit oft sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen.
    Aber dann das: Wenn diese Klientel nun bis in den späten Nachmittag hinein in der Schule sitzt, dann noch zu Hause lernen muß, um den Stoff zu verstehen und danach verständlicherweise todmüde ins Bett fällt, wann soll sie dann noch ins JUZ gehen? Folglich müssen diese Einrichtungen stetig sinkende Auslastungszahlen an ihre Gemeinden melden; Gemeinden, die im Sog von Finanzkrise, steigender Schuldenlast und gesetzlich vorgegebenem U3-Ausbau sowieso schauen müssen, wo sie sparen können, deshalb Schwimmbäder, Stadtteilbibliotheken und andere Angebote schließen. Da kommen offenbar unnütz gewordene Jugendzentren natürlich gerade recht.
    Dumm für die erwähnten Akademikerinnen, deren Arbeitsplätze damit in Gefahr sind. Zwar wird alibimäßig die Schulsozialarbeit an den Ganztagsschulen ausgebaut, aber das ist dann meist nur eine Stelle pro Schule, da kommen also nicht alle unter.

    Glücklicherweise wird ja momentan wie erwähnt in größter Panik die U3-Betreuung ausgebaut. Als Sozialpädagogin ist man fachlich und formal auch zur Erzieherin qualifiziert, und der Markt für Erzieherinnen ist momentan praktisch leergefegt. Folglich gibt es momentan eine massive Migration aus der Jugendarbeit in die Kindertagesstätten. (Und, seien wir ehrlich, Zweijährige sind ja auch niedlicher, weniger anstrengend und weniger bedrohlich als pubertierende Teenager aus sozial schwierigen Milieus. Baby wickeln ist immer noch besser als Kotze oder Blut aufwischen und ein Bauklotz tut weniger weh als ein Butterfly. Nur Ohrenstöpsel sollte man haben.)

    Dumm nur: Auch wenn momentan Bestrebungen in eine andere Richtung laufen, Erzieherin ist ein Ausbildungsberuf und damit schlechter bezahlt als eine Stelle, die notwendigerweise für eine Hochschulabsolventin („m/w“ natürlich) ausgeschrieben werden muß. Das mag man falsch finden, aber dann wird man auch fragen müssen, warum eigentlich ein Maschinenbauingenieur mehr verdient als ein KFZ-Mechatroniker, eine Ärztin mehr als eine Krankenschwester. Und mit Aufstiegschancen sieht es in dem Feld auch eher mau aus.

    Fazit: Mit dem Versuch der Frauen(-auf-den-Arbeitsmarkt-be)förderung hat man es geschafft, daß eine Menge Akademikerinnen in einem Beruf arbeiten, für den sie eigentlich überqualifiziert sind und in dem sie folglich unterhalb ihrer Möglichkeiten verdienen. Herzlichen Glückwunsch, eine Schaufel auf den (unbereinigten) Gender Pay Gap, auf daß der Equal Pay Day auch nächstes Jahr wieder stattfinden kann.

    (Obli: 22% fast vollständig durch Faktoren erklärbar, die nichts mit Diskriminierung zu tun haben. bla. Persönliche Lebensentscheidungen. bla. Im Schnitt andere Prioritäten. bla. Piratinpartei hat mich als Wähler verloren. blubb. Wißt Ihr alles längst. Aber feministischen Ideologinnen sind die Wahrheit genau wie die Piratinpartei ja scheißegal. Also spar ich’s mir.)

    Bombe 20

  14. Frank Heinze schrieb am

    Deutlich mehr Sachverstand: „Wegen bekannten Problemen mit aggregierten statistischen Daten hat die in den Qualitätsmedien überwiegend zitierte unbereinigte Lohnlücke von 22 Prozent zwischen Männern und Frauen keinerlei Aussagekraft, ob beide Geschlechter in Deutschland unterschiedlich entlohnt werden.“

    http://www.heise.de/tp/artikel/38/38799/1.html

  15. Robert schrieb am

    Die Gründe der Lohndifferenz wurden doch schon längst bis ins kleinste aufgedröselt. Mit anderen Worten: Das Thema ist durch und das Ergebnis ist, dass die Lohndifferenz nicht durch Diskriminierung entsteht. Männer machen mehr Überstunden, haben mehr Berufserfahrung, arbeiten in Berufen mit höherem Unfallrisiko etc. All dies führt zu einer höheren Bezahlung (vgl. Why Men Earn More).

    Frauen und Männer haben unterschiedliche Interessen. Dass diese nicht nur rein anerzogen sind, ist ebenfalls inzwischen geklärt (vgl. Brainwash – The Gender Equality Paradox).

    Ich verstehe nicht, wie man sich als intelligenter Mensch diesen Erkenntnissen entziehen und weiter in das ideologische Sprachrohr tröten kann.

  16. Joe schrieb am

    Leute, ihr verdankt euren Erfolg bei Wahlen auch einer anfänglich feminismuskritischen Position. Da hatten viele Hoffnung, dass der kruden Staatsideologie und ihren allgegenwärtigen FunktionärInnen mal ein frischer Wind entgegen weht. Aber offenbar habt ihr euch quasi wie ein klassischer Ehemann jeden Mumm von der Berufsopferfraktion abnehmen lassen. Ziemlich trostlos.

  17. Kommutator schrieb am

    Hey LeuteINNEN,
    ihr habt das falsche LogoIN genommen. Das ist doch die SeitIN von der GrünINNEN- ParteIN.

  18. Thomas schrieb am

    Generisches Menschheits-Skript für Ideologen und Ideologinnen :

    Teilen wir die Menschen doch mal in zwei Gruppe . Menschen der Gruppe A und Menschen der Gruppe B.
    Einige generische These zu den Menschengruppe A und B :

    – Die Menschen der Gruppe A sind vom Charakter viel friedfertiger und ehrlicher. Menschen der Gruppe B sind gewalttätiger und unehrlich.

    – Menschen der Gruppe A leiten Firmen viel besser als Menschen der Gruppe B. Wenn Menschen der Gruppe A Unternehmen leiten, geht es den Mitarbeitern viel besser. Chefs der Gruppe A sorgen für bessere Arbeitbedingungen. Menschen der Gruppe B knechten ihre Untergebenen.

    – Menschen der Gruppe A denken viel mehr an die Allgemeinheit. Gruppe-B-Menschen sind per se egoistisch und rücksichtslos.

    – Menschen der Gruppe A reden immer gut von Menschen der B-Gruppe. Während die Gruppe-B die Gruppe A ständig herabwürdigt.

    – Menschen der Gruppe A erziehen ihre Kinder viel besser als Menschen der Gruppe B. Wenn Gruppe-A-Menschen ihre Kinder schlagen erfolgt dies immer durch den Einfluß von Gruppe-B-Menschen.

    – Gruppe A Menschen werden durch den Druck der Gruppe-B-Menschen gezwungen Beruf anzunehmen, die schlechter bezahlt sind. Die geschieht durch fortwährende Manipulation von Kindes an durch die Gruppe-A-Bevölkerung.

    – Gruppe B Menschen diskriminieren grundsätzlich die Menschen der Gruppe A und unterstützen – beruflich wie privat – immer nur Menschen der Gruppe B. Die Gruppe A ist hingegen stets fair und ausgeglichen zu beiden Menschengruppen.

    – Würden die Menschen der Gruppe A an den Hebel der Macht sitzen, würde es für alle Menschen bessere Lebensbedingungen geben. Es würde Frieden auf der Welt herrschen und keine Gewalt mehr gegen. Die Gruppe B ist für die Armut, die Kriege und die Gewalt der Menschen verantwortlich.

    Für Ideologen und Ideologinnen des Nationalsozialismus:
    A = Arier , B= Menschen jüdischen Glauben oder auch Kommunisten

    Für Ideologen und Ideologinnen des Sozialismus :
    A = Sozialisten B = Kapitalisten

    Für Ideologen und Ideologinnen des Rassismus :
    A= Weiße B=Schwarze (für Anhänger des Rassismus aus afrikanischen Ländern auch umgekehr möglich)

    Für Ideologen und Ideologinnen mit religiösem Fanatismus :
    A = Gläubige B = Ungläubige

    Okay, noch was vergessen ?

    A = Frauen B = Männer

    und zum Abschluß noch eine Quiz-Frage. Von welcher Ideologie stammt er unten stehende Ausspruch ?

    »Das Leben in dieser Gesellschaft ist ein einziger Stumpfsinn, kein Aspekt der Gesellschaft vermag die [Gruppe A] zu interessieren, daher bleibt den aufgeklärten, verantwortungsbewussten und sensationsgierigen [Gruppe A-Menschen] nichts anderes übrig, als die Regierung zu stürzen, das Geldsystem abzuschaffen, die umfassende Automation einzuführen und [die Gruppe B] zu vernichten. …
    »[Gruppe B-Menschen sollten] gleich um die Ecke zum nächsten Selbstmord-Center gehen, wo sie unauffällig, schnell und schmerzlos vergast werden«

    • Jalte schrieb am

      Ahoi Thomas, es handelt sich um ein Zitat aus

      SCUM (dt. Abschaum) ein Akronym für Society for Cutting Up Men (dt. wörtlich: Gesellschaft zur Zerstückelung von Männern). (Quelle: u.a. Wikipedia)

      Von Valerie Solanas, einer Ikone des Feminismus.

      Da ich die Quiz-Frage beantwortet habe: Welchen Preis habe ich gewonnen?

  19. Horst-Kevin schrieb am

    Ich finde es nicht gut, dass Frauen 22% weniger verdienen!! Das ist unrecht.

    Wenn wir zwei Gymnasiallehrer nehmen und die geben genau die gleichen Fächer an der gleichen Schule in gleicher Zahl, wieso kriegt die Frau dann 22% weniger?

    • Jalte schrieb am

      Ich kann Dich beruhigen. Zwei Gymnasiallehrer, (gleich berufserfahren, gleicher Schulträger, gleiche Stundenzahl und auch sonst gleiche Arbeitsbedingungen) bekommen auch das gleiche Geld. Unterschiede ergeben sich erst bei unterschiedlicher Berufserfahrung (Referendar bekommt weniger als ein Direktor) oder Stundenzahl (Teilzeit bekommt weniger als Vollzeit).
      Weibliche Lehrer verdienen entgegen der Equal-Pay-Märchen nicht weniger als männliche Lehrer. Wenn Lehrer unterschiedlich viel verdienen, liegt das nicht am Geschlecht, sondern an anderen Faktoren (z.B.: Eine Vollzeit-Direktorin verdient mehr als ein Teilzeit-Berufsanfänger).

  20. Pingback: Vier Punkte zum Gender-Pay-Gap | Georg Jähnig

  21. Sebastian schrieb am

    Sorry, aber dieses Thema nervt. 7% bereinigterLohnunterschied… Selbst das innergeschlechtliche Gehaltsgefälle in Relation zur Körpergröße(!) eines Mannes ist signifikanter.

    Es gibt eine schöne norwegische Dokumentation die aufzeigt warum Frauen sich bewusst für Berufe entscheiden bei denen sie weniger verdienen: weil sie es, anders als in armen Ländern, können! Hier der Link zum ersten Teil des Films (in drei Teilen): http://youtu.be/mguctw0i-rk
    Der Film hat in Norwegen eine riesige Welle losgelöst und dafür gesorgt dass man diesen quasi nie öffentlich kritisierten Gender-Wahn in einem ganz anderen Licht gesehen hat…

    Ich bin kein Mitglied der Piratenpartei. Ich bin Wähler.
    Für mich ist die Piratenpartei jedoch nur wählbar wenn sie sich natürlich für Gleichberechtigung, aber deutlich gegen Gleichstellung und Quoten ausspricht.

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