Licht aus im Internet: PIRATEN und »Reporter ohne Grenzen« gegen Internetzensur

Bild: Tobias M. Eckrich

Am 12. März gehen auf zahlreichen Seiten und Blogs der PIRATEN die Lichter aus. Die Partei beteiligt sich damit an den weltweiten Protesten gegen die zunehmende Repression und Überwachung im Internet. Zu den Protesten aufgerufen haben die »Reporter ohne Grenzen« anlässlich des Welttages gegen Internetzensur. Wie in den vergangenen Jahren veröffentlicht die Nichtregierungsorganisation an diesem Tag ihren jährlichen Bericht über die »Feinde des Internets« weltweit. Parallel dazu werden die PIRATEN einen eigenen Bericht über die »Feinde des Internets« in Europa publizieren.

»Wir zeigen uns solidarisch mit allen durch Überwachung und Zensur eingeschränkten Journalisten und Aktivisten weltweit«, heißt es auf den Bannern, die am Aktionstag viele Piratenseiten verdunkeln. Katharina Nocun, Themenbeauftragte für Datenschutz der Piratenpartei Deutschland, erklärt, warum Internetzensur auch hierzulande ein wichtiges Thema ist: »Auch in Europa wurden und werden Journalisten, Aktivisten und Blogger in zahlreichen Fällen gezielt eingeschüchtert oder überwacht. Demokratie in der digitalen Welt funktioniert aber nicht ohne digitale Pressefreiheit. Es ist eine riesige Chance, dass wirklich jeder Inhalte publizieren und sich in politische Debatten einbringen kann. Diese sollten wir nicht leichtsinnig oder aus Angst verspielen.«

Der Bericht der Piratenpartei zählt zahlreiche Fälle von Internetüberwachung und Zensur in vielen EU-Staaten auf und macht auch auf zukünftige Gesetzesvorhaben aufmerksam.

Quellen:

[1] Übersicht der teilnehmenden Seiten: http://wiki.piratenpartei.de/Welttag-gegen-Internetzensur-2013
[2] Bericht der PIRATEN zu Zensur im Netz: https://www.piratenpartei.de/2013/03/10/Welttag-gegen-Internetzensur-die-feinde-des-internets/
[3] Logo der Aktion:

Blackoutday2013

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Kommentare

4 Kommentare zu Licht aus im Internet: PIRATEN und »Reporter ohne Grenzen« gegen Internetzensur

  1. Dr. Munzert schrieb am

    Vorsicht: Neue Waffen gegen Internet-Aktivisten, Whistleblower, kritische BürgerInnen
    Verdeckte Angriffe mit gerichteten Energiewaffen (Directed Energy Weapons)
    Und das geht so (Aufklärung für Ahnungslose):
    Prof. Armin Krishnan: „…sehr weit fortgeschritten ist die
    Entwicklung von Energiewaffen, die im Zusammenhang mit neuartigen
    Methoden gezielter Tötung oder allgemein des gezielten Angriffs auf
    Individuen überaus vielversprechend sind… Sie sind aber bereits
    Realität…. Energiewaffen sind überaus vielfältig einsetzbar…
    besitzen Energiewaffen wegen ihrer spezifischen Eigenschaften ein
    sehr großes Potenzial zu bevorzugten Attentatswaffen. Sie ermöglichen
    einen Präzisionsangriff auf Individuen aus großer Entfernung und
    können gleichermaßen tödliche wie auch nichttödliche Wirkungen
    erzeugen und schnell oder langsam töten, je nach Waffentyp und
    verwendeter Energiemenge… Abgesehen von Lasern gibt es auch
    Mikrowellenwaffen, die gegen Personen eingesetzt werden können…. Es
    gibt in westlichen Gesellschaften inzwischen eine Vielzahl von
    Menschen, die behaupten, Opfer von gezielter Mikrowellenbestrahlung
    zu sein, was darauf hinweisen könnte, dass Geheimdienste bereits seit
    Langem Mikrowellenwaffen verdeckt einsetzen, um die Waffen entweder
    zu testen oder bestimmte Individuen gezielt zu schädigen, wenn nicht
    gar zu töten. … dauerhafter Mikrowellenbeschuss von Häusern die
    Bewohner nicht nur schädigen, sondern (wenn auch langsam) sogar töten
    kann.
    Das Internet ist inzwischen voll von Anleitungen, wie man
    Mikrowellenherde in Mikrowellenwaffen umbaut, und es ist nur eine
    Frage der Zeit, bis das Problem zu einem Massenphänomen wird.“ Soweit
    Prof. Krishnan in Gezielte Tötung, 2012, http://www.matthes-seitz-berlin.de/buch/gezielte-toetung.html
    darin Kapitel Gerichtete Energiewaffen, Auszug, S. 113 -115.
    Bin seit fast vier Wochen wegen solcher Angriffe im Rollstuhl.
    Dr. Reinhard Munzert

    • Anonym schrieb am

      Interessanter Buchtipp, vielen Dank!
      Voran kommen die Dinge aber nur, wenn man sich grundsätzlich der Einzelfälle annimmt und bezüglich Täter oder Nutzniesser Ross und Reiter nennt. Das mag keiner! Dort bei der Piratenpartei Bayern geht man den richtigen Weg und berichtet ausführlich über den Fall G. Mollath. Nicht nur einmal, sondern mit einer gewissen Regelmässigkeit. Man beibt also sach- und personenbezogen dran am heiklen Thema. Und anders funktioniert es auch nicht, wenn man was erreichen will! Ich bin gespannt, was das vorbildliche bayrische Engagement in der übrigen Piratenpartei auslöst.

    • Anonym schrieb am

      Was unter Ihrem Link zum selben Thema zu lesen ist, bedeutet doch eine Vertiefung der von der Piratenpartei getätigten Aussagen. An keiner einzigen Stelle lese ich dort einen Widerspruch.

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